Golden Retriever Tammy und ihr Frauchen erzählen, was dazu gehört, ein "Lesehund-Team" zu werden. Die Arbeit mit einem Lesehund ist eine der neuesten und erfolgreichsten Methoden, Kindern mit Leseschwäche zu helfen. Sie lesen einem Hund Geschichten vor und entdecken so die Freude am Lesen verlieren dabei die Ängste, die durch Leseschwierigkeiten entstehen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
DER HUND IN DER SCHULE
ALTER
VORBEREITUNG AUF LESEHUND-AUFGABEN
IMPFEN
ENTWURMUNG
HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG
DIE ANDERE HÄLFTE VOM TEAM
Kinder mögen
Geduld
Humor
Respekt
Toleranz
Fehler zulassen können
Zuverlässigkeit
Neugier und Interesse für Kinder- und Jugendliteratur
DIE SCHÜLER
DAS ELTERNHAUS der Schüler
DIE SCHULE
EINE PROJEKTGRUPPE AUFBAUEN
LESEHUNDREGELN!
Für den Hundehalter:
HUNDE:
BÜCHEREI
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit dokumentiert die praktischen Erfahrungen der Autorin Kimberly Ann Grobholz und ihrer Hündin Tammy beim Aufbau und der Etablierung des Projekts "Lesehund" in Deutschland. Ziel ist es, interessierten Hundehaltern einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie ein Lesehund-Team effektiv und verantwortungsvoll in Bildungseinrichtungen eingesetzt werden kann, um die Lesemotivation und das Selbstvertrauen von Kindern durch die tiergestützte Interaktion zu stärken.
- Praktische Umsetzung der tiergestützten Lesehilfe
- Anforderungen an den Lesehund und den Halter
- Strukturierung einer Projektgruppe
- Kommunikation und Kooperation mit Schulen und Eltern
- Wichtige Regeln für den Einsatz im Dienst
Auszug aus dem Buch
DIE ANDERE HÄLFTE VOM TEAM
Das Projekt “Lesehund” ist einer der kreativeren Formen der tiergestützten Aktivitäten. Es verlangt Flexibilität und die Fähigkeit, sich auf jedes einzelne Kind einstellen zu können. Ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Mitgefühl ist schon eine wichtige Voraussetzung für den Mensch im Lesehund-Team.
Man sollte möglichst viele folgender Qualitäten mitbringen:
Kinder mögen.
Geduld.
Humor.
Respekt.
Toleranz.
Fehler zulassen können.
Absolute Zuverlässigkeit.
Pünktlichkeit.
Neugier.
Spontaneität.
Interesse für Kinderliteratur.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Einleitung in die Philosophie des Projekts Lesehund und Hinweis auf notwendige Schulungen für Teams.
DER HUND IN DER SCHULE: Erläuterung der Anforderungen an den Hund hinsichtlich Belastbarkeit, Gehorsam, Ruhe und Freundlichkeit im Schultrubel.
VORBEREITUNG AUF LESEHUND-AUFGABEN: Tipps zur Vorbereitung des Hundes, zur Wahl des Zubehörs (Decke) und zu gesundheitlichen Aspekten wie Impfen und Entwurmung.
DIE ANDERE HÄLFTE VOM TEAM: Beschreibung der menschlichen Qualitäten und Voraussetzungen, die für die Begleitung des Lesehundes im Team essentiell sind.
DIE SCHÜLER: Überblick über die Zielgruppe der Lesehunde und wie verschiedene Schülertypen profitieren.
DAS ELTERNHAUS der Schüler: Reflexion über die familiären Hintergründe der Kinder und die Bedeutung von Kommunikation mit den Eltern.
DIE SCHULE: Erläuterung der organisatorischen Aspekte, Kommunikation mit Lehrkräften und der Notwendigkeit einer guten Einbindung in den Schulalltag.
EINE PROJEKTGRUPPE AUFBAUEN: Herausforderungen beim Management mehrerer Teams und Tipps zur Organisation unter dem Dach eines Vereins.
LESEHUNDREGELN!: Zusammenstellung verbindlicher Verhaltensregeln für den Hundehalter im Sinne der Sicherheit und Professionalität.
HUNDE: Spezifische Verhaltensregeln für die Tiere während des Dienstes, um Interaktionen und Stress zu vermeiden.
BÜCHEREI: Ausblick auf die Möglichkeiten des Einsatzes von Lesehunden in öffentlichen Bibliotheken als ruhigere Alternative zur Schule.
Schlüsselwörter
Lesehund, tiergestützte Pädagogik, Leseförderung, Schulhund, Kinderliteratur, Ehrenamt, Hundetraining, Mensch-Hund-Team, Leseschwierigkeiten, Inklusion, pädagogische Begleitung, Besuchsdienst, Schulalltag, Lesemotivation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt das Projekt "Lesehund" als Form der tiergestützten Lesehilfe, bei der Kinder Hunden vorlesen, um Ängste abzubauen und die Lesemotivation zu steigern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die Eignung und Ausbildung von Lesehunden, die Anforderungen an deren menschliche Begleiter sowie organisatorische Aspekte beim Aufbau von Projektgruppen an Schulen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung praktischer Erfahrungen für den Aufbau und Betrieb eines Lesehund-Projekts, um die Bildungschancen von Kindern zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich primär auf erfahrungsbasierte Berichte aus der eigenen langjährigen Praxis als Lesehund-Team in München.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Anforderungskataloge für Mensch und Hund, organisatorische Abläufe in Schulen und Büchereien sowie verbindliche Verhaltensregeln.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Lesehund, Leseförderung, tiergestützte Pädagogik, Ehrenamt und Schulhund.
Warum ist das "Frauchen" kein Lehrer oder Hilfslehrer?
Weil der Fokus nicht auf korrigierendem Unterricht liegt, sondern auf der Schaffung einer stressfreien, motivierenden Umgebung, in der das Kind Angst vor dem Vorlesen verliert.
Welche Rolle spielt die "Lesehund-Decke"?
Die Decke dient als Ankerpunkt für den Hund, signalisiert den Beginn des Dienstes und schafft eine klar abgegrenzte Ruhezone für das Kind und das Tier.
Warum wird empfohlen, Schüler einzeln lesen zu lassen?
Um Ablenkungen durch andere Kinder zu vermeiden, die Langeweile oder Unruhe verursachen könnten, und um die volle Konzentration auf das lesende Kind zu gewährleisten.
- Arbeit zitieren
- Kimberly Ann Grobholz (Autor:in), 2011, Tammy erzählt... mein Leben als Lesehund, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184659