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Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Einkaufs von direkten Gütern

Title: Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Einkaufs von direkten Gütern

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 18 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Christian Zangenberg (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Das Electronic Business, besser bekannt als E-Business, verändert in zunehmenden Maße die heutigen Unternehmensstrukturen. Es gibt kaum noch einen Bereich der ohne das Internet auskommt. Insbesondere bei den Abläufen von Geschäftsprozesse wird dieser Wandel immer deutlicher. Deutschland ist dabei gerade erst im Anfangsstadium. Vergleiche mit den Vereinigten Staaten haben gezeigt, das die IT-Branche 1 hierzulande ungefähr drei bis vier Jahre mit der Entwicklung und Nutzung neuer Technologien im Rückstand ist. Diesen Wettbewerbsnachteil aufzuholen wird immer mehr zum Bestreben vieler Unternehmen. 2

War bis vor kurzem noch die reine Informationsbeschaffung Mittelpunkt der Internetnutzung, verlagert sich der Schwerpunkt jetzt immer mehr auf die Reorganisation des gesamten Geschäftsprozesses mit Hilfe von E-Business Lösungen.

Insbesondere die Beschaffungsprozesse bieten eine gute Basis für diese Umstrukturierung. Kein anderer Bereich bietet bessere Möglichkeiten, das ständig wachsende Kommunikationsnetz zu einer Reduktion von Kosten zu nutzen. Bereits heute planen laut einer Studie der KPMG-Consulting 85% aller befragten deutschen Unternehmen in 3 Jahren E-Business Anwendungen im Bereich der Beschaffung einzusetzen. 3 Das sog. E-Procurement ist dabei der Lösungsansatz. Prozesse werden durch dieses Konzept beschleunigt und Ihre Komplexität wesentlich vereinfacht. Kostenreduktionen in einer Größenordnung von 35 bis 65% sollen somit erreicht werden. 4

Allerdings ist der Weg dorthin nicht ganz einfach. Nicht jedes Gut, das für den reibungslosen Ablauf eines Unternehmens benötigt wird, lässt sich einfach über das Internet bestellen. Um den Einsatz des E-Procurement möglichst effektiv zu gestalten sind umfassende Maßnahmen nötig. Dies reicht von der Reorganisation [...]

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN

2.1 ARTEN VON GÜTERN

2.2 E-PROCUREMENT – DEFINITION UND BESTANDTEILE

3 INTERNETBASIERTE BESCHAFFUNG VON DIREKTEN GÜTERN

3.1 DIRECT PURCHASING

3.2 AUSSCHREIBUNGEN VS. AUKTIONEN

3.3 ELEKTRONISCHE MARKTPLÄTZE

4 BEWERTUNG DER SYSTEME IN BEZUG AUF DIREKTE GÜTER

4.1 ANFORDERUNGEN AN DEN GESCHÄFTSPROZESS

4.2 KOSTEN/NUTZEN ANALYSE

5 ZUSAMMENFASSUNG

6 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des E-Procurement bei der Beschaffung direkter Güter. Dabei wird analysiert, wie internetbasierte Systeme den Einkauf unterstützen können, welche Kosten und Nutzen damit verbunden sind und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung in den komplexen Beschaffungsprozess der Industrie notwendig sind.

  • Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Gütern in der Beschaffung.
  • Systeme des E-Procurement, insbesondere Direct Purchasing und elektronische Auktionen.
  • Analyse von Anforderungen an Geschäftsprozesse bei der direkten Güterbeschaffung.
  • Kosten-Nutzen-Betrachtung und Implementierungsstrategien für E-Procurement-Lösungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Direct Purchasing

Das sog. Direct Purchasing ist eines der Kernkonzepte des E-Procurement. Es ermöglicht die Beschaffung von Produkten über elektronische Kataloge durch jeden Mitarbeiter eines Unternehmens. Mit Hilfe dieses Systems wird der Einkauf von einer Vielzahl an operativen Tätigkeiten entlastet und gleichzeitig der Beschaffungsprozess optimiert. Bestandteil dieser Systeme ist außerdem ein integriertes Workflowmanagment, das sich an den bestehenden Beschaffungsprozessen orientiert, und somit die Effizienz der Prozesse verbessert.

Zentrales Element des Direct Purchasing sind die elektronischen Kataloge. Sie werden in die sog. Lieferantenkataloge (Shop Systeme) und Käuferkataloge (Desktop Purchasing Systeme) unterschieden.

In der ersten Variante kann der Einkäufer über das Internet direkt auf den Katalog des Lieferanten zugreifen und dort eine Bestellung auslösen. Beispiele für Shop Systeme sind Dell Premier Pages oder Ahrend Online.

Der Vorteil dieses Systems besteht darin, das dem abnehmenden Unternehmen keine Kosten für den Aufbau und das Management eines eigenen Shops entstehen, da diese Verantwortung auf der Seite des Lieferanten liegt. Die Anbindung des Kataloges an das lieferantenseitige Warenwirtschaftssystem ist ebenfalls möglich, wodurch aktuelle Preis und Verfügbarkeitsdaten vom Kunden abgerufen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die wachsende Bedeutung des E-Business und E-Procurement für deutsche Unternehmen und die Herausforderungen bei der Prozessumstellung.

2 GRUNDLAGEN: Definition von direkten und indirekten Gütern sowie Erläuterung der Grundbegriffe des E-Procurement als Teilkonzept des E-Business.

3 INTERNETBASIERTE BESCHAFFUNG VON DIREKTEN GÜTERN: Vorstellung technischer Ansätze wie Direct Purchasing, Ausschreibungen, Auktionen und der Rolle elektronischer Marktplätze.

4 BEWERTUNG DER SYSTEME IN BEZUG AUF DIREKTE GÜTER: Untersuchung der spezifischen Prozessanforderungen und einer Kosten-Nutzen-Analyse für den Einsatz bei direkten Gütern.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit zur aktuellen Entwicklung und dem Potenzial der digitalen Transformation in Beschaffungsprozessen.

6 LITERATURVERZEICHNIS: Aufstellung der verwendeten Quellen und weiterführender Informationen zum Thema E-Procurement.

Schlüsselwörter

E-Procurement, Direkte Güter, E-Business, Beschaffungsprozess, Direct Purchasing, Elektronische Marktplätze, Ausschreibungen, Auktionen, Kosten-Nutzen-Analyse, Lieferantenbeziehungen, Prozessoptimierung, MRO-Güter, Workflowmanagement, Markttransparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten und Grenzen, die beim Einsatz von E-Procurement-Lösungen speziell bei der Beschaffung von direkten Gütern in Industrieunternehmen auftreten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten zählen die Güterarten, die verschiedenen E-Procurement-Systeme (Kataloge, Auktionen, Marktplätze) sowie die ökonomische und prozesstechnische Bewertung ihrer Einführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie internetbasierte Beschaffungsprozesse zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion beitragen können, insbesondere im schwierigeren Umfeld der direkten Güter.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse aktueller Studien, Fachartikel und Management-Handbücher aus den Jahren 1999 bis 2001.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Beschaffungssysteme (Direct Purchasing, Auktionen) und die kritische Analyse der Prozessanforderungen und Kosten-Nutzen-Relationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie E-Procurement, Beschaffung, Prozessoptimierung, direkte Güter und Markttransparenz beschreiben.

Warum ist die Beschaffung von direkten Gütern schwieriger als bei indirekten Gütern?

Direkte Güter sind strategisch wichtig für das Kerngeschäft und oft an langfristige, komplexe Lieferantenverträge gebunden, die eine Umstellung auf automatisierte Systeme erschweren.

Welche Rolle spielen elektronische Marktplätze für das Unternehmen?

Sie dienen als virtuelle Schnittstelle zwischen Anbietern und Nachfragern, um Markttransparenz zu schaffen und Prozesskosten durch standardisierte Transaktionen zu senken.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Einkaufs von direkten Gütern
College
University of Osnabrück
Course
Seminar
Grade
2.3
Author
Christian Zangenberg (Author)
Publication Year
2001
Pages
18
Catalog Number
V18484
ISBN (eBook)
9783638228206
ISBN (Book)
9783656205227
Language
German
Tags
Möglichkeiten Grenzen Einkaufs Gütern Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Zangenberg (Author), 2001, Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Einkaufs von direkten Gütern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18484
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