Andreas Schober, Matrikel-Nr. Seite II von 24
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einführung und Vorbemerkungen
1
1.1 Ausgangssituation 2
1.2 Vorstellung des Projektthemas 3
1.3 Entscheidungsgründe für dieses Projektthema 4
1.4 Organisationsstruktur des Klinikums Garmisch-Partenkirchen 4
1.5 Begriffliche Grundlagen 5
1.6 Softwarebeschreibung 5
2 Projektvorbereitung
6
2.1 Projektidee 6
2.2 Problemanalyse 7
2.3 Projektziel 8
2.4 Projektauftrag 8
3 Projektplanung 9
3.1 Projektstrukturplan 9
3.2 Terminplan und Projektablaufplan 10
3.3 Projektorganisation 12
3.4 Ressourcen- und Kostenplanung 12
3.5 Meilensteine 12
3.6 Risikobewertung 13
3.7 Projektablauf 13
4 Projektleitung
14
4.1 Motivation und Moderation der Projektgruppe 14
4.2 Methoden der Projektbegleitung 15
4.3 Projektsteuerung 15
5 Projektabschluss
16
5.1 Mitarbeiterschulung 16
5.2 Change Management 17
5.3 Einführungskontrolle 17
5.4 Projektauflösung 18
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6 Reflexion
18
6.1 Fazit 18
6.2 Ausblick 21
7 Literaturverzeichnis
22
Andreas Schober, Matrikel-Nr. Seite III von
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Ausschnitt Organigramm Klinikum
Abb. 2: Phasenplan (Quelle: eigene Darstellung)
Abb. 3: Projektstrukturplan (Quelle: eigene Darstellung)
Abb. 4: Auszug Terminplan (Quelle: eigene Darstellung)
Tabellenverzeichnis
Tab 1: Projektauftrag (Quelle: eigene Darstellung)
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Abkürzungsverzeichnis
AP Arbeitspaket bzw. beziehungsweise DRG Diagnosis Related Groups ebd. ebenda EDV Elektronische Datenverarbeitung f. eine Folgeseite ff. mehrere Folgeseiten IKP Integrierte klinische Pfade IT Informationstechnologie KIS Krankenhausinformationssystem PACS Picture Archiving and Communication Systems PC Personal Computer PDA Personal Digital Assistant vgl. vergleiche WLAN Wireless Local Aera Network z. B. zum Beispiel
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1 Einführung und Vorbemerkungen
Die elektronische Datenverarbeitung und die damit verbundene Verwendung von PC Arbeitsplätzen stellen die klinischen Mitarbeiter heute vor große Herausforderungen. Zu Beginn war der klinische Einsatz der IT auf die Arztbriefschreibung und das Verschlüsseln von Diagnosen und Prozeduren beschränkt. In technisierten klinischen Bereichen sowie Einheiten, welche mit einer hohen Datenflut zu kämpfen haben (z. B. Intensivmedizin), hielt der Computer schon sehr früh Einzug. In den anderen klinischen Bereichen begnügte man sich mit papiergebundenen Lösungen. Tatsächlich war der Markt nicht vorhanden und die Technik bezüglich der Mobilität der Hardware stand in keinem wirtschaftlichen Verhältnis, bzw. war noch nicht verfügbar.
Laut dem Bundesministerium für Gesundheit waren 2008 rund 4,6 Mio. Menschen im Gesundheitsbereich beschäftigt. Dies entspricht 11,5% aller Erwerbstätigen. Zwischen den Jahren 2000 und 2008 hat die Zahl der Beschäftigten um rund 500.000 zugenommen (vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT, 2011). Diesen Trend der letzten Jahre hat auch die Industrie entdeckt. In Folge sind zahlreiche Anbieter für Krankenhausinformationssysteme und Dateneingabemedien entstanden. Im IT-Gesundheitsreport von 2007 wurde ein signifikanter Zuwachs der eingesetzten Systeme gegenüber 2002 nachgewiesen. Vor allem der Einsatz von klinischen und pflegerischen Modulen, welche in einem Kran-kenhausinformationssystem integriert sind, wurde dargestellt. In diesem Zusammenhang konnte eine Aussage zur eingesetzten Hardware getroffen werden: Es zeichnet sich ein Trend hin zu einer Kombination aus stationärem und mobilem Eingabegerät (z.B. Notebook) ab. Geräte mit kleinem Display wie der PDA (Personal Digital Assistant) und Spezialgeräte spielen eine deutlich untergeordnete Rolle (vgl. HÜBNER, et al. 2008, 33ff., 77 ff.).
Am Arbeitsplatz, wie auch im täglichen Leben, wird der Begriff Projekt immer häufiger verwendet. Als wichtigste Ursachen können dazu die zunehmende Komplexität von Wirtschaft und Technik, sowie der schnellere Wandel und die Ablösung von statischem Denken durch dynamisches Prozessdenken aufgeführt werden (vgl. OLFERT 2010, 13).
In der Literatur existieren unterschiedliche Definitionen der Begriffe Projekt und Projektmanagement, zum Beispiel von Madauss oder dem Deutschen Institut für Normierung e.V.
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In der Definition von Litke wird ein Projekt folgend charakterisiert:
- Abgrenzbare Einzelvorhaben mit definierten Anfang und Ende (Ziel)
- Neuartig: Vorstoß an Grenzen des technologisch Machbaren
- Risikoreich (technisch, terminlich, wirtschaftlich)
- Komplex:
• viele Beteiligte verschiedener Disziplinen, eventuell verschiedener Organisationen
• Wechselbeziehungen nicht standardisierbar
- im Laufe der Abwicklung sich ändernde organisatorische Bedürfnisse
- große Bedeutung für Unternehmungen
- Termindruck (vgl. LITKE 2007, 18)
Die Definition des Begriffs Projektmanagement setzt sich aus den Begriffen Projekt und Management zusammen. Management wird als Prozess mit den Phasen Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle, welcher unter dem Einsatz von Menschen zur Erreichung von Zielen führt, bezeichnet. Somit folgert Litke „... Projektmanagement ist als Leitungs- und Organisationskonzept zu verstehen, mit dem versucht wird, die vielen, sich teilweise gegenseitig beeinflussenden Projektelementen und -geschehen nicht dem Zufall oder der Genialität einzelner Personen zu überlassen, sondern sie ganz gezielt zu einem festen Zeitpunkt herzuführen“ (vgl. LITKE 2007, 21).
In der Projektarbeit werden die Bestandteile des Projektmanagements, der Verlauf und eine ausführliche Reflexion des Projekts der IT-gestützten Abbildung und Dokumentation von klinischen Pfaden beschrieben. Folgend werden die Projektplanung und die Zusammenfassung präsentiert. Zusätzlich soll diese Arbeit aufzeigen, welche Chancen und Risiken in einer interprofessionellen Projektgruppe liegen. Der Verfasser war als Projektleitung in dem beschriebenen Projekt eingesetzt.
1.1 Ausgangssituation
Im Dezember 2008 wurde in einem Klinikum flächendeckend das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) von einem neuen System abgelöst. Zum Stichtag wurde das minimalistische Ziel ausgegeben, dass sämtliche Funktionalitäten des Vorgängersystems im neuen System abbildbar sein müssen. Beispielhaft sind folgende Programmfunktionen aufgeführt:
Arbeit zitieren:
Andreas Schober, 2011, Einführung einer IT-gestützten Abbildung und Dokumentation von integrierten klinischen Pfaden als Modul eines Krankenhausinformationssystems, München, GRIN Verlag GmbH
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