Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung (von Leonard Wille) 1
1.1 Problemstellung der Studie 1
1.2 Aufgabe und Zielsetzung der Studie 2
1.3 Aufbau der Studie 2
2. Grundlagen 3
2.1 Begriffliche Grundlagen 3
2.1.1 Web 2.0 3
2.1.2 Social Software 4
2.1.3 Enterprise 2.0 4
2.2 Konzeptionelle Grundlagen (von Rüdiger Gärtner) 6
2.2.1 Bestandteile von Enterprise 2.0 6
2.2.2 Erfolgsfaktoren 7
2.3 Vergleich anderer Studien - Stand der Forschung 9
3. Eigene Erhebung 11
3.1. Leitfragen 11
3.2. Untersuchungsdesign/Vorgehen (von Hartwin Hantke) 12
3.3. Teilnehmer 13
3.4. Ergebnisse 15
3.4.1. Leitfrage 1: Momentanes Verständnis von Enterprise 2.0 15
3.4.1.1. Kenntnis über Enterprise 2.0 15
3.4.1.2. Definitionsmerkmale von Enterprise 2.0 16
3.4.2. Leitfrage 2: Aktueller Entwicklungsstand von Enterprise 2.0
(von Mark Matthies) 19
3.4.2.1. Übereinstimmung mit der gewählten Definition 19
3.4.2.2. Auseinandersetzung mit Enterprise 2.0 20
3.4.2.3. Zeitliche Aspekte von Enterprise 2.0 21
3.4.2.4. Verantwortlichkeit bezüglich Enterprise 2.0 23
3.4.3 Leitfrage 3: Kulturwandel durch Enterprise 2.0 24
II
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
4. Fazit ................................................................................................................ 32 Anhang .................................................................................................................... V Literaturverzeichnis ............................................................................................. V Fachliteratur: ……………………………………………………………...V Studien: ……………………………………………………………...V Internet-Quellen: …………………………………………………………….VI
Ergebnisse der Befragung ................................................................................ VII Fragebogen-Verteiler ...................................................................................... XIX
III
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Frage 1: Kennen sie den Begriff „Enterprise 2.0“? ......................... 15 Abbildung 2: Frage 2: Bitte kreuzen Sie an, welche der folgenden Aussagen den Begriff Enterprise 2.0 Ihrer Meinung nach definieren! ................. 16 Abbildung 3: Teilgegenüberstellung Fragen 1 und 2 ............................................ 17 Abbildung 4: Frage 5: In welchem Maße beschreibt die folgende Definition Ihr Unternehmen aktuell? .................................................................... 19 Abbildung 5: Frage 6: Befasst sich Ihr Unternehmen aktiv mit dem Thema
"Enterprise 2.0"? ............................................................................ 20 Abbildung 6: Frage 7: Seit wann befasst sich Ihr Unternehmen aktiv mit dem Thema "Enterprise 2.0"? ................................................................ 21 Abbildung 7: Teilgegenüberstellung Fragen 5 & 7 ............................................... 22 Abbildung 8: Frage 8: Wer ist in Ihrem Unternehmen für das Thema Enterprise
2.0 ................................................................................................... 23 Abbildung 9: Frage 9: Welche Ziele verfolgt ihr Unternehmen beim Thema
Enterprise 2.0? ................................................................................ 24 Abbildung 10: Gegenüberstellung Fragen 10 & 11: Erwartete und realisierte Veränderungen der Unternehmenskultur ....................................... 26 Abbildung 11: Frage 12: Welche vorbereitenden Maßnahmen sind Ihrer Meinung
Abbildung 12: Gegenüberstellung Fragen 13 & 14: Welche Risiken sehen
Abbildung 13: Teilgegenüberstellung Fragen 3 & 4: Geben Sie bitte an inwiefern
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
1. Einleitung
1.1 Problemstellung der Studie
Betrachtet man den heutigen beruflichen Alltag fällt auf, dass Unternehmen vermehrt Internet-Plattformen wie Webforen oder Social Networks nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Einerseits, um sich nach außen zu präsentieren, um Meinungen zu beobachten und Gerüchte zu verfolgen. Teilweise streuen Unternehmen diese sogar selbst, um Neueinführungen interessant, beziehungsweise bekannt zu machen. Anderseits vernetzen sich Mitarbeiter unternehmensintern, um Informationen und Wissen auszutauschen. Wikis oder Blogs werden installiert, um die Kommunikation zu verbessern. Auch extern bedienen sich Unternehmen längst des World Wide Web, um Kontakt zu Kunden oder Lieferanten aufzunehmen. Aus diesen Entwicklungen ging das Konzept von Enterprise 2.0 hervor, welches infolge der steigenden Internet-Nutzung in den vergangenen Jahren eine immer größere Bedeutung gewann. Ein einheitliches Verständnis, beziehungsweise eine exakte Definition, was Enterprise 2.0 genau ausmacht, gibt es bislang aber nicht. Ältere Fachliteratur aus den Jahren 2006 und 2007 sieht in Enterprise 2.0 lediglich den Einsatz von Web 2.0-Tools wie Wikis oder Blogs. 1 Aktuelle Fachliteratur, an der sich diese Studie orientiert, besagt, dass das Konzept von Enterprise 2.0 weit über den Einsatz von Wikis oder Blogs hinausgeht. Dieser Ansatz ist zwar unter Experten mittlerweile verbreitet, aber längst noch nicht in Unternehmen anerkannt. Dieser teils angedeutete, teils als unvermeidbar prophezeite kulturelle Wandel in Organisation und Arbeitsabläufen des Unternehmens, steht im Zentrum der Untersuchung dieser Studie. 2 Des Weiteren versucht die Forschungsgruppe der Hochschule RheinMain Vorteile beziehungsweise Risiken von Enterprise 2.0 aufzudecken. Auch der Entwicklungsstand des Konzeptes Enterprise 2.0 in Unternehmen wird untersucht, ebenso wie das momentane Verständnis dieses Begriffs.
1 Andrew McAfee`s Blog (2006), The Business Impact of IT, www.andrewmcafee.org, (30.Mai 2010-Dokument 4 der CD)
2 vgl. Koch, M./Richter, A. (2008), Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen, 2. Auflage,
Oldenbourg Verlag München
1
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
1.2 Aufgabe und Zielsetzung der Studie
Das Ziel der Forschungsgruppe ist es, die Konsequenzen von Enterprise 2.0 für die Arbeitswelt von morgen herauszuarbeiten. Die Hypothese, die die Autoren vor Beginn ihrer Arbeit aufstellten, war, dass sich durch die Implementierung von Enterprise 2.0 ein kultureller Wandel in Unternehmen vollzieht. Einerseits in der Organisation der Unternehmen, andererseits in den Arbeitsabläufen und Entscheidungsprozessen. Doch sehen das die Unternehmen genauso? Wie verändern sich die Strukturen? Gibt es z.B. dadurch eine Tendenz zu flacheren Hierarchien? Werden Entscheidungsprozesse auf tiefere Ebenen verteilt? Auf diesen Fragen liegt der Schwerpunkt dieser Studie. Darüber hinaus versucht die Studie zwei weitere Kernfragen zu beantworten. Zum Einen, wie das momentane Verständnis von Enterprise 2.0 ist. Zum Anderen, wie der aktuelle Entwicklungsstand von Enterprise 2.0 in Unternehmen ist.
1.3 Aufbau der Studie
Nach dem ersten, einleitenden Teil, in dem Problematik und Zielsetzung der Studie geklärt wurden, werden im zweiten Kapitel die begrifflichen und konzeptionellen Grundlagen zu Enterprise 2.0 erklärt. Zunächst wird dabei der Begriff Enterprise 2.0 definiert und von den Begriffen Web 2.0 und Social Software abgegrenzt (2.1). In diesem Zusammenhang wird auch auf die Entwicklung des Begriffs in den letzten Jahren eingegangen. Im Abschnitt 2.2 des Grundlagenteils werden die konzeptionellen Grundlagen von Enterprise 2.0 dargelegt, sprich die Instrumente und Erfolgsfaktoren von Enterprise 2.0. Am Ende des zweiten Kapitels (2.3) vergleichen die Autoren frühere Arbeiten zu dieser Thematik miteinander und versuchen ihre Studie von diesen inhaltlich abzugrenzen. Das dritte Kapitel der Studie befasst sich mit der eigenen Erhebung. Dabei werden im Abschnitt 3.1 die drei Leitfragen der Studie dargelegt und erläutert. In 3.2 und 3.3 werden das Vorgehen der Forschungsgruppe sowie die Teilnehmer der Studie aufgezeigt. Der vierte Unterpunkt (3.4) befasst sich mit dem Hauptteil der Studie, welcher die Auswertung der Ergebnisse des
2
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
Fragebogens darstellt. Die Ergebnisse wurden dabei größtenteils den genannten Leitfragen zugeordnet. Im vierten Kapitel ziehen die Autoren abschließend ein Fazit zur Studie, in welchem die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst werden.
2. Grundlagen 2.1 Begriffliche Grundlagen
Nachfolgend wird der Begriff Enterprise 2.0 von den teilweise simultan verwendeten Begriffen wie Web 2.0 abgegrenzt und verschiedene Definitionen ausgewählter Autoren vorgestellt. Am Ende wird eine eigene Definition dargelegt.
2.1.1 Web 2.0
Den Begriff Web 2.0 machte O’Reilly in seinem Artikel „What is Web 2.0“ 3 im Jahre 2005 populär. Das wesentliche Merkmal von Web 2.0 ist, dass die Nutzer selbst Inhalte generieren und mit anderen teilen. Entstanden ist der Begriff allerdings schon im Frühjahr 2004, im Vorfeld einer Konferenz zur Veränderung des Internets. Unter dem Begriff Web 2.0 wird dementsprechend keine grundlegend neue Art von Technologien oder Anwendungen verstanden, sondern der Begriff beschreibt eine veränderte Nutzung des Internet, bei der dessen Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Das Wirtschaftslexikon Gabler beschreibt den Begriff wie folgt: „Es stellt eine Evolutionsstufe hinsichtlich des Angebotes und der Nutzung des World Wide Web dar, bei der nicht mehr die reine Verbreitung von Informationen bzw. der Produktverkauf durch Websitebetreiber, sondern die Beteiligung der Nutzer am Web und die Generierung weiteren Zusatznutzens im Vordergrund stehen.“ 4
3 vgl. O`Reilly, T.(2005), What is Web 2.0, www.oreilly.com (09.06.2010-Dokoment 1 der CD)
4 o.V. (2010), Gabler Wirtschaftslexikon, www.wirtschaftslexikon.gabler.de (09.06.2010-
Dokument 2 der CD)
3
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
2.1.2 Social Software
Social Software ist eine Gruppe von konkreten Anwendungen, die durch das Web 2.0 ermöglicht werden. Diese Anwendungen sind webbasiert und unterstützen den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation von Menschen in einem sozialen Kontext. 5 Back, Expertin im Bereich Social Software, definiert den Begriff wie folgt: „Social-Software-Anwendungen unterstützen als Teil eines soziotechnischen Systems menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit. Dabei nutzen die Akteure die Potentiale und Beiträge eines Netzwerks von Teilnehmern.“ 6
2.1.3 Enterprise 2.0
Der Begriff Enterprise 2.0 geht auf seinen Begründer McAfee zurück. In seinem Artikel „Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration“ aus dem Jahre 2006 beschreibt er wie Social Software, beziehungsweise Web 2.0 im Unternehmenskontext eingesetzt werden können, d.h. unternehmensintern oder zwischen Unternehmen und deren Partnern. Ziel ist laut McAfee unter anderem, die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern einer oder mehrerer Firmen zu erleichtern. „Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers“ 7 . Als Voraussetzung für den Erfolg von Enterprise 2.0 muss laut McAfee eine Plattform geschaffen werden, welche eine Zusammenarbeit ermöglicht. Mit Plattform meint McAfee z.B. den Aufbau eines Intra- oder Extranets in den Unternehmen, auf deren Ebene die Mitarbeiter oder Kunden miteinander vernetzt sind und kommunizieren können. Koch und Richter grenzen sich in ihrem Werk „Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen“ (2008) von McAfees Definition ab. Ihrer Meinung nach kann nach der Installation von Web 2.0-Tools,
5 vgl. Koch, M./Richter, A. (2008), Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen, 2. Auflage,
Oldenbourg Verlag München, S.11ff
6 Back, A./Gronau, N. (2008), Web 2.0 in Unternehmenspraxis, 1. Auflage, Oldenbourg Verlag
München, S.4f
7 Koch, M./Richter, A. (2008), Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen, 2. Auflage,
Oldenbourg Verlag München, S.15
4
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
wie Weblogs oder Wikis, noch von keinem Enterprise 2.0-Unternehmen gesprochen werden. Die Unternehmensstruktur muss an die Tools angepasst werden. Das heißt, es müssen zeitgleich mit der Implementierung, organisatorische und unternehmenskulturelle Maßnahmen durchgeführt werden, damit z.B. bei Arbeitsabläufen oder Entscheidungsprozessen ein Nutzen aus Enterprise 2.0 gezogen werden kann. Des Weiteren muss gewährleistet sein, dass das gesamte Unternehmen, von der obersten Führungskraft bis hin zum Mitarbeiter, das Konzept von Enterprise 2.0 lebt. 8 Dementsprechend kommt es auch auf die Unternehmensphilosophie und vor allem den Willen der Führungskräfte und Mitarbeiter an, inwieweit Enterprise 2.0 umgesetzt werden kann oder nicht. Nicht jedes Unternehmen ist demnach geeignet, Enterprise 2.0 einzusetzen. Als wesentliche Problematik von Enterprise 2.0 und der damit einhergehenden offenen Kommunikationskultur sehen Koch und Richter ebenso die Frage des Datenschutzes, beziehungsweise der Datensicherheit. Kurz gesagt, wer gewährleistet, dass interne Informationen nicht an unbeteiligte Dritte gelangen? 9 Back hingegen macht eine Einführung von Enterprise 2.0 allein vom geschäftlichen Nutzen für das Unternehmen abhängig. Dass heißt, inwieweit können Web 2.0 Applikationen genutzt werden, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Dieser Nutzen muss in Zahlen messbar sein, ansonsten macht es laut Back keinen Sinn Enterprise 2.0 einzuführen. 10
Aufgrund der Fülle von verschiedenen Definitionen hat die Forschungsgruppe zu Beginn der Arbeit, basierend auf den vorgestellten Ansätzen, eine eigene Definition aufgestellt, die den Teilnehmern auch im Fragebogen zur Hand gegeben wurde. Diese orientiert sich an Koch/Richter und lautet wie folgt:
8 vgl. Koch, M./Richter, A. (2008), Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen, 2. Auflage,
Oldenbourg Verlag München, S.15f
9 vgl. Koch, M./Richter, A. (2008), Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen, 2. Auflage,
Oldenbourg Verlag München, S. 174ff
10 vgl. Back, A./Gronau, N. (2008), Web 2.0 in Unternehmenspraxis, 1. Auflage, Oldenbourg
Verlag München, S.6
5
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
„Der Begriff „Enterprise 2.0“ bezeichnet Unternehmen, die Web 2.0-Konzepte und Technologien innerhalb des Unternehmens und mit Stakeholdern (z.B. Lieferanten oder Kunden) einsetzen. Durch die direkte Beteiligung der Mitarbeiter bei der Erstellung, Bearbeitung und Verteilung von Informationen wird die kollektive Intelligenz verfügbar.
Dies zielt auf einen Kulturwandel hin zu einer offenen Innen- und Außenkommunikation sowie des ungehinderten Wissensaustauschs.“ Enterprise 2.0 geht demnach weit über den Einsatz von Tools wie Wikis, Weblogs und Webforen hinaus. Enterprise 2.0 bezeichnet die Tendenz weg von einer zentralen Machtposition, hin zum autonomen Mitarbeiter. Dieser gestaltet selbstständig und bringt seine eigenen Ideen ein. Ziel ist es, die kollektive Intelligenz aller Angestellten zu nutzen. Damit einher gehen ein Wandel der Unternehmenskultur bezüglich der Arbeitsabläufe und vor allem deren Organisation. Informationen und Wissen sollen sowohl mit internen Mitarbeitern als auch mit externen Beteiligten geteilt und ausgetauscht werden. Dadurch soll eine Beschleunigung von Entscheidungsprozessen, sowie eine größere Transparenz erreicht werden.
2.2 Konzeptionelle Grundlagen
Im folgenden Abschnitt werden die konzeptionellen Grundlagen der Studie aufgezeigt. Dazu zählen die Instrumente und Erfolgsfaktoren von Enterprise 2.0.
2.2.1 Bestandteile von Enterprise 2.0
Zu den Bestandteilen von Enterprise 2.0 gehören größtenteils die Tools von Web 2.0, auf denen Enterprise 2.0 aufgebaut ist. Hierbei sind besonders Weblogs, Wikis und Social Networks hervorzuheben.
6
Enterprise 2.0 - Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen
Weblog
Ein Weblog ist ein regelmäßig aktualisierter Beitrag eines Autors (Blogger) im Internet. Die Informationen werden in umgekehrter chronologischer Reihenfolge präsentiert. Diese Beiträge können sowohl private als auch geschäftliche Inhalte haben. Normalerweise kann nur der Autor den Blog verändern, allerdings gibt es auch Projektblogs, die von einer Gruppe von Autoren angelegt werden. In den meisten Fällen hat der User jedoch die Möglichkeit den Beitrag zu kommentieren. 11 Wiki
Ein Wiki ist eine Plattform für Wissensaustausch, auf die alle Betrachter Zugriff haben und die sie selbst editieren können. Ziel ist es, durch kooperatives Arbeiten aller Autoren, dem Benutzer weiterführende Informationen zur Verfügung zu stellen. Sind diese Plattformen leicht zu bedienen, kann es zu einem schnellen Wissensaustausch zwischen den Nutzern kommen. Auf Unternehmensebene kann ein Wiki als Wissensdatenbank dienen, welche unter anderem das Projektmanagement unterstützen kann. 12 Social Networks
Social Networks sind Kommunikationsplattformen auf denen Benutzer mit anderen Benutzern vernetzt werden. Der Aufbau einer solchen Plattform soll das Knüpfen neuer Kontakte ermöglichen und den Informationsaustausch fördern. Bekannte Beispiele für Social Networks sind Facebook und Xing. 13
2.2.2 Erfolgsfaktoren
Koch/Richter nennen als Erfolgsfaktoren von Enterprise 2.0 folgende:
11 vgl. Koch, M./Richter, A. (2008), Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen, 2. Auflage,
Oldenbourg Verlag München, S.23ff
12 vgl. Adelsberger, H./Drechsler, A. (2009), Einsatz von Social Software in Unternehmen, S.11,
Studie der Universität Duisburg/Essen
13 vgl. Adelsberger, H./Drechsler, A. (2009), Social Software in Unternehmen, S.8, Studie der
Universität Duisburg/Essen
7
Arbeit zitieren:
L. Wille, R. Gärtner, H. Hantke, M. Matthies, M. Vaßen, 2010, Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen, München, GRIN Verlag GmbH
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