Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Problemstellung und Zielsetzung S 1
2. Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten als Element
der Kommunikationspolitik einer Unternehmung S 2
2.1 Die Kommunikationspolitik als Bestandteil
des Marketing-Mix S 2
2.2. Grundlagen des Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten S 3
2.2.1. Begriff des Sportsponsoring S 3
2.2.2. Rechtliche Voraussetzungen für ein
Sponsoring-Engagement S 5
2.2.3. Theorien über das Beziehungsgeflecht
des Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten S 7
2.3. Verhältnis des Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten zu anderen
Elementen der Kommunikationspolitik S 10
3. Formulierung und Umsetzung einer übergeordneten
Sponsoring-Konzeption S 11
3.1. Ziele des Sponsoring von Sportler
persönlichkeiten aus Sicht der Unternehmung S 11
3.2. Formulierung einer Sponsoring-Strategie im
Rahmen der Sponsoring-Konzeption S 14
3.3. Der Sportler als Sponsoring-Objekt S 15
3.3.1. Ziele des Sportlers als Gesponserter S 15
3.3.2. Gegenleistungen des Sportlers S 16
3.4. Allgemeine Kriterien für die Auswahl eines
geeigneten Sponsoring-Objektes S 18
3.4.1. Besonderheiten der
Sportlerpersönlichkeit im Vergleich zu
Inhaltsverzeichnis 3
sonstigen Sponsoring-Objekten S 18
3.4.2. Notwendige Voraussetzungen des
Sportlers zur erfolgreichen Erreichung
der Ziele des Sponsoring-Engagements S 19
3.4.3. Affinitäten zwischen gesponsertem
Sportler und der Unternehmung S 21
3.4.3.1. Zielgruppenaffinitäten S 21
3.4.3.2. Imageaffinitäten S 23
3.4.3.3. Produktaffinitäten S 24
3.4.4. Probleme bei der Auswahl des Sportlers S 25
4. Implementierung des Internet in die
Sportsponsoring-Konzeption S 26
4.1. Ziele der Einbindung des Internet in das
Sportsponsoring-Engagement für den Sponsoren S 26
4.1.1. Begriffe des Internet und
des Online-Marketing S 26
4.1.2. Ökonomische Ziele S 28
4.1.3. Vorökonomische Ziele S 29
4.2. Die Nutzung des Internet innerhalb der
Sportsponsoring-Konzeption S 32
4.2.1. Kriterien für die Nutzung des Internet
innerhalb des Medien-Mix im Rahmen
der Sportsponsoring-Strategie S 32
4.2.1.1. Internetspezifische Kriterien S 32
4.2.1.2. Produktspezifische Kriterien S 35
4.2.2. Integration des Internet-Einsatzes
innerhalb der Sportsponsoring-Strategie
in den Kommunikations-Mix
der Unternehmung S 37
4.3. Einbindungsmöglichkeiten des Internet
in das Sportsponsoring S 38
4.3.1. Implementierungsformen des
Internet-Auftrittes in das Sportsponsoring S 38
Inhaltsverzeichnis
4.3.1.1. Einbindung des Sponsoring in die Internetauftritte von Sportler und Sponsor ................................... S. 38 4.3.1.2. Aktuelle Situation des Interneteinsatzes im Rahmen des
Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten ................ S. 40 4.3.1.3. Einbindung des Sponsoring in die Site-Promotion ..................... S. 42 4.3.2. Krisen-Management unter spezieller Berücksichtigung der Möglichkeiten der Internet-Nutzung .S. 43 4.3.2.1. Krisenmanagement als PR-Aufgabe innerhalb des
Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten ................. S. 43 4.3.2.2. Internetspezifische Maßnahmen des Krisen-Managements ............... S. 44 4.3.2.3. Schwierigkeiten und Grenzen des Krisenmanagements im Internet ..... S. 46 4.3.3. Die Ausübung einer Erfolgskontrolle des Internet-Einsatzes .................................. S. 46
5. Kosten-Nutzen-Analyse des Interneteinsatzes aus
des Sponsoringmanagements ....................... S. 50 5.1.2. Technische Umsetzungskosten des Interneteinsatzes .......................................... S. 51 5.1.2.1. Sponsoringrelevante Kosten für den Aufbau und die Pflege
Inhaltsverzeichnis 5
der Website der Unternehmung S 51
5.1.2.2. Sponsoringrelevante Kosten
für die Site-Promotion S 53
5.1.2.3. Sponsoringrelevante Kosten
für die Website des Sportlers S 54
5.2. Nutzen des Interneteinsatzes für das
Sportsponsoring-Engagement S 55
5.2.1. Wirkungsmodell-Ansätze für den
Sponsoringeinsatz im Internet S 55
5.2.1.1. Wirkungskomponenten und
determinanten S 55
5.2.1.2. Wirkungsmodell bei wenig
involvierten Konsumenten S 57
5.2.1.3. Wirkungsmodell bei
involvierten Konsumenten S 59
5.2.2. Auswirkungen auf kurzfristige
ökonomische Ziele S 61
5.2.3. Auswirkungen auf langfristige
ökonomische Ziele S 63
5.3. Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen des
Interneteinsatzes im Rahmen des Medien-Mix
des Sponsoren S 65
5.3.1. Kosten-Nutzen Vergleich des
Interneteinsatzes beim Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten S 65
5.3.2. Kosten-Nutzen Vergleich zum Einsatz
anderer Medienformen für das Sponsoring
von Sportlerpersönlichkeiten S 67
6. Fazit und Ausblick S 69
Literaturverzeichnis VIII
Internet-Glossar XXIV
Inhaltsverzeichnis 6
Anhang A: Website-Studie XXVII
Anhang B: Fragebogen-Studie XXXVI
Versicherung LVI
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildung 1: Das Sponsoring-Dreieck von Bruhn S 7
Abbildung 2: Beziehungsgeflecht des Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten S 8
Abbildung 3: Sponsoring-Konzeption aus Unternehmenssicht S 11
Abbildung 4: Gegenüberstellung der Ziele im Sponsoring
sowie im Internet S 29
Abbildung 5: Darstellung der Vorteile des Online-Marketing mit
ihren entsprechenden Folgen für das Sponsoring von
Sportlerpersönlichkeiten im Internet S 33
Abbildung 6: Modell der Wirkungspfade der emotionalen Botschaften
bei wenig involvierten Konsumenten S 57
Abbildung 7: Modell der Wirkungspfade der emotionalen Botschaften
bei involvierten Konsumenten S 60
Inhaltsverzeichnis
Art. Artikel bzw. beziehungsweise DM Deutsche Mark DMMV Deutscher Multimedia Verband E-Commerce Electronic Commerce E-Coupon Electronic Coupon
E-Mail Electronic Mail et al et alii etc. et cetera evtl. eventuell Fax Telefax f folgende (Seiten) ff fortfolgende (Seiten) FTP File Transfer Protocol GfK Gesellschaft für Konsumforschung GG Grundgesetz
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hrsg. Herausgeber http HyperText Transport Protocol IAB Internet Advertising Bureau i.d.R. in der Regel ISPR Internationale Sportrechte-Verwertungsgesellschaft Jg. Jahrgang k.A. keine Angabe Mio. Millionen Mrd. Milliarden
o.J. ohne Jahreszahl o.V. ohne Verfasser PR Public Relations RfStV Rundfunkstaatsvertrag RWE Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk S. Seite TKP Tausender-Kontakt-Preis TV Fernsehen
Inhaltsverzeichnis
URL Uniform Resource Locator USA Vereinigte Staaten von Amerika Vgl. Vergleiche VIP Very Important Person Vol. Volume WAP Wireless Application Protocol WCW World of Championship Wrestling Web World Wide Web WWF World Wrestling Federation WWW World Wide Web
z.B. zum Beispiel
Problemstellung und Zielsetzung
1. Problemstellung und Zielsetzung
Durch den zunehmenden Freizeitwert in unserer Gesellschaft erhält der Bereich des Sports eine immer stärker wachsende Bedeutung. Sportstars, wie Michael Jordan und Tiger Woods befinden sich in der Forbes-Top-10 der weltweit bedeutendsten Persönlichkeiten und erreichen damit Aufmerksamkeitswerte in der Ö ffentlichkeit, die sie zu begehrten Werbeträgern machen. 1 Das Sponsoring ist ein neuartiges Kommunikationsinstrument, mit dem sich diese Sportlerpersönlichkeiten nicht nur in der Werbung, sondern innerhalb der gesamten Kommunikationspolitik der Unternehmung nutzen lassen. Durch die Übertragung ihrer sportlichen und sonstigen öffentlichen Auftritte in den Medien läßt sich ein breites Publikum im Sinne der gesetzten Ziele der Unternehmung ansprechen.
Während in den vergangenen zwei Jahrzehnten, in denen das Sponsoring in Deutschland stetig an Bedeutung zugenommen hat, meist traditionelle Medienformen, wie Fernsehen und Printmedien zur kommunikativen Nutzung des Sportlers eingesetzt worden sind, macht es die in den letzten Jahren stetig zunehmende Relevanz des Internet als neues Medium nötig, über eine Einbindung dieser neuen Kommunikationsform in das Sponsoring nachzudenken. So wird das Internet zwar für Aktivitäten des Sponsoring bereits genutzt, aber es ist noch weitgehend unerforscht, welche Wirkungen sich auf diesem Gebiet erzielen lassen. Insofern soll es Aufgabe dieser Arbeit sein, herauszustellen, ob und unter welchen Bedingungen sich der Einsatz des Internet im Rahmen des Sponsoring für eine Unternehmung lohnt und ob dies zu einem wirtschaftlich vorteilhaften Erfolg führt.
Dafür wird zunächst auf das Kommunikationsinstrument Sponsoring eingegangen, wobei der Schwerpunkt auf die für das Thema der Arbeit relevanten Ausprägungen liegt, ehe die Einbindungsformen und -möglichkeiten des Internet in diesen Bereich beschrieben werden. Die Arbeit mündet in einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, bei der die auftretenden Kosten den Wirkungen gegenübergestellt werden.
1 Vgl. Forbes (2000)
Fazit und Ausblick
2. Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten als Element
der Kommunikationspolitik einer Unternehmung
2.1. Die Kommunikationspolitik als Bestandteil des Marketing-
Mix
Marketing gilt als „marktorientierte Unternehmensführung“ und wird als „ein Konzept zur zielgerichteten Gestaltung von Tauschbeziehungen“ verstanden. 2
Mit Hilfe von operativen Marketing-Instrumenten, deren kombinierte Nutzung man im Marketing-Mix erfaßt, wird im Rahmen einer Marketing-Konzeption 3 die Erreichung von zuvor festgelegten Zielen angestrebt. 4 In der Literatur existieren verschiedene Ansätze, die Elemente des Marketing-Mix zu kategorisieren. 5 Es soll hier der Einteilung von Hammann et al. gefolgt werden,
nach der Leistungsbündel von Gegenleistung und Kontrahierung zu trennen sind. Als Elemente des Leistungsbündels wiederum gelten Produkt 6 , Sortiment, Markierung, Finanzierung, Distribution und Kommunikation. 7 Letztere ist von besonderer Bedeutung für diese Arbeit, da das Sponsoring in erster Hinsicht kommunikative Ziele 8 für die Unternehmung erfüllen soll und somit in den Bereich der Kommunikationspolitik 9 fällt. 10
Die Unternehmung als
Kommunikationsbotschaft über Wirkungen 11 bei der angestrebten Zielgruppe als Empfänger auszulösen und
2 Vgl. Hammann et al (2000), S. 79 3 Der Begriff der Konzeption wird in Übertragung auf das Sponsoring an späterer Stelle näher erläutert. Vgl. 3.1.
4 Vgl. Kotler/Bliemel (1999), S. 138 5 Zu möglichen Klassifizierungen der Marketing-Instrumente vgl. Berndt/Hermanns (1993) S. 10 sowie Becker (1998), S. 657ff.
6 Das Produkt wird als ein Bündel aus Sach- und Dienstleistungen verstanden. Produkte können als eher sach- oder dienstleistungszentriert gelten. Vgl. Hammann et al (2000), S.130ff 7 Ebenda (2000), S. 129 8 Zu den kommunikativen Zielen des Sponsoring vgl. 3.1. 9 „Die Kommunikationspolitik einer Unternehmung umfaßt sämtliche unternehmensinternen und – externen Maßnahmen, die auf Kenntnisse, Einstellungen und Verhaltensweisen von Marktteilnehmern gegenüber den Unternehmungsleistungen einwirken.“ Bruhn (1997a), S. 201 10 Vgl. Drees (1989a), S. 23 11 Wirkungen, die im speziellen durch das Sponsoring im Internet erzielt werden, werden ausführlich an späterer Stelle behandelt. Vgl. 5.2.
Fazit und Ausblick damit Kommunikationsziele zu erreichen. 12 Im Kommunikationskanal bedient sie
sich Kommunikationsträgern, wie Kommunikationsmitteln, welche die Botschaft zur Zielgruppe übertragen und beeinflussen können. 13 Die Botschaft enthält I nformationen, die je nach Informationsabsicht des Senders und Informationsbedarf des Empfängers Existenz-, Nutzungs-, Eigenschafts- und Entgeltcharakter haben können. 14 Die Maßnahmen, mit denen die Unternehmung die Botschaft über den Kommunikationskanal an die Zielgruppe übermittelt, werden in den Kommunikationsinstrumenten zu kategorisieren versucht.
Zu den „klassischen Instrumenten“ der Kommunikationspolitik zählen Werbung, Public Relations und die Verkaufsförderung. 15 Aber gerade durch das Aufkommen neuerer Kommunikationsformen, wie z.B. Online- und Event-Marketing 16 sowie auch dem Sponsoring, die sich oft anderen Elementen des Marketing-Mix bedienen und somit eher als übergreifende denn als eigenständige Instrumente zu sehen sind, fällt eine trennscharfe Abgrenzung und Einteilung innerhalb der Kommunikationspolitik schwer. 17
2.2. Grundlagen des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten
2.2.1. Begriff des Sportsponsoring
Das Sponsoring ist ein relativ neues Kommunikationsinstrument, das in Deutschland erst seit den 70er Jahren vermehrt Verbreitung gefunden hat. 18 Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung des klassischen Mäzenatentums, von dem sich das Sponsoring insofern abgrenzt, als daß nicht altruistische Motive
12 in Anlehnung an das allgemeine Kommunikationsmodell von Laswell (1948), S. 32ff sowie Bruhn (1997c), S. 4 13 Die Beeinflussung des Empfängers geschieht entweder direkt und/oder indirekt über innerhalb der Empfängergruppe anerkannte Meinungsführer. Vgl. Kotler/Bliemel (1999), S. 949f 14 Vgl. Hammann et al (2000), S. 151 15 Vgl. Becker (1998), S. 565 16 Unter Event-Marketing wird die erlebnisorientierte Inszenierung von firmen- oder produktbezogenen Ereignissen sowie deren Planung, Organisation und Kontrolle im Rahmen der Unternehmenskommunikation verstanden. Vgl. Auer/Diederichs (1993), S. 201ff 17 Vgl. Hermanns (1997), S. 16 und die Ausführungen in 2.3.
18 Vgl. van der Schalk (1993), S. 14
Fazit und Ausblick
vorherrschen, sondern die sponsernde Unternehmung neben der Förderung des Gesponserten auch kommunikative Ziele verfolgt. 19 Dabei sind die Ausgestaltungsformen des Sponsoring dermaßen vielschichtig, daß es zahlreiche Möglichkeiten gibt, nach verschiedenen E rscheinungsformen zu klassifizieren.
Grundsätzlich ist es möglich, Personen, Organisationen oder Veranstaltungen in Bereichen wie Kunst, Ökologie, Sozialem, Wissenschaft und Sport zu fördern. 20 Aufgrund der Thematik dieser Arbeit wollen wir uns ausschließlich auf den Bereich der Sportförderung beschränken, und hier auch nur auf das Sponsoring von Einzelsportlern.
Die Unterstützung von nicht-professionellen Sportlern im Amateur- bzw. Breitensport-Bereich soll hier ebenfalls vernachlässigt werden, so daß wir uns
zusammenfassend mit
auseinandersetzen.
Dies definieren wir als eine Zuwendung von Geld-, Sach- und/oder Dienstleistungen von einer Unternehmung, dem Sponsor, an eine im Leistungssport professionell tätige Einzelperson, dem Gesponserten, gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung und/oder Aktivitäten des Gesponserten auf der Basis einer vertraglichen Vereinbarung. 22
Je nach Ausmaß und Ausgestaltung eines Sponsorship 23 lassen sich weitere Abgrenzungen vornehmen. Dies kann u.a. nach Wahl der Sportart, nach der Intensität des Bezugs zum Gesponserten oder nach der Konzentration auf einen, einige wenige oder viele Sportler geschehen. 24
19 Vgl. Bruhn (1998), S. 21 20 Vgl. Hermanns (1997), S. 60 21 Von Leistungssport spricht man, „wenn eine Sportart so intensiv betrieben wird, daß die erbrachten Leistungen die Leistungen der Durchschnittssportler deutlich übertreffen“ Spieser (1983), S. 47 22 In Anlehnung an Hermanns (1997), S. 36f 23 Der englische Begriff Sponsorship wird der Definition nach synonym mit dem Begriff Sponsoring verwandt, bezieht sich aber ausschließlich auf ein konkretes Engagement zwischen Sponsor und Sportler, während Sponsoring selber auch als Überbegriff mehrerer Sponsoring-Engagements einer Unternehmung oder für die instrumentelle Abgrenzung innerhalb der wissenschaftlichen Betrachtung benutzt wird. Vgl. Bruhn (1998), S. 23 24 zu Erscheinungsarten des Sportsponsoring siehe Hermanns (1997), S. 62
Fazit und Ausblick
2.2.2. Rechtliche Voraussetzungen für ein Sponsoring-Engagement
In Deutschland gibt es kein eigenes Sponsoring-Gesetz, das sich explizit mit der rechtlichen Behandlung dieses Gebietes befaßt, welches stattdessen in den Gesetzen des BGB geregelt wird. 25
Das Recht der Ausübung der Sponsoringleistungen beider Vertragspartner an sich ist bereits durch das Grundgesetz erfaßt. 26 Beachtet werden muß allerdings die Beschränkung all dieser Artikel, nach der grundsätzlich n icht Rechte anderer verletzt, gegen die guten Sitten verstoßen oder allgemeine Gesetze in unangemessener Weise beschränkt werden dürfen. 27 Darüber hinaus findet im Sponsoring das Allgemeine Persönlichkeitsrecht Anwendung, das einem jeden Menschen das Recht am eigenen Bild, der eigenen Stimme etc. zubilligt. 28 Die Nutzung dieser Rechte kann gänzlich oder teilweise im Rahmen des Sponsoringvertrages dem Sponsor gestattet werden. 29 Für das Sponsoring relevant sind zudem das Urheber-, Eigentums-, Marken-, Patent-, Wettbewerbs-, Steuer- und Medienrecht sowie besonders die Regelungen des Vertragsrechtes. 30
Wie der oben angeführten Definition des Sponsoring zu entnehmen ist, bedarf ein jedes Sponsorship einer vertraglichen Regelung. 31 Dies kann theoretisch auch auf mündliche Weise erfolgen. 32 In den meisten Fällen wird aber die Schriftform gewählt, nach der Unternehmung und Sportler in einem Sponsoring-Vertrag die Regelungen des Sponsorship vorab festlegen. Der Sponsoring-Vertrag bietet i.d.R. eine Mischform aus verschiedenen Vertragsarten, wie u.a. Ausrüstungs- 33 ,Li-
25 Vgl.Bortoluzzi Dubach (2000), S. 121 26 Vgl. Art. 2 (allgemeine Handlungsfreiheit), Art.5 (freie Meinungsäußerung), Art. 12 (Berufsfreiheit) des GG 27 Vgl. §134, §138 BGB sowie Bruhn (1999), S. 39ff 28 Vgl. §823 I BGB 29 Vgl. Erichsen (1996), S. 357 30 Vgl. Bortoluzzi Dubach (2000), S. 127ff 31 Vgl. 2.2.1.
32 Vgl. Bagehot (1990), S. 168 33 Ein Ausrüstungsvertrag liegt vor, wenn Ausrüstungen mit ggf. zusätzlichen Geld-, Sach- oder Dienstleistungen des Sponsors gegen eine exklusive Verwendung der Ausrüstung sowie evtl. eine Nutzung der Persönlichkeitsrechte in der Unternehmenskommunikation vorliegen. Zu beachten sei hierbei der nicht selten vorkommende Fall, daß der Ausrüstungsvertrag eines Individualsportlers beim Einsatz für den nationalen Ve rband mit dessen Ausrüstungsvertrag einer konkurrierenden
Fazit und Ausblick zenz- 34 und Werbevertrag 35 ,
und stellt durch die unzähligen möglichen Ausgestaltungsformen jeweils einen Einzelfall dar. 36 Er sollte auf jeden Fall die genauen jeweiligen Leistungen der Vertragspartner, Zahlungsbedingungen, sämtliche Nutzungsrechte, die Laufzeit, Modalitäten der Kündigung sowie Haftungs- und Versicherungsfragen beinhalten. 37 So bietet er eine juristische Sicherheit, die besonders dann zum Tragen kommt, wenn einer der Vertragspartner den Eindruck h at, der andere wäre seinen vertraglich festgelegten Leistungen nicht nachgekommen. 38 Für den Sponsor ist es allerdings schwieriger nachzuweisen, ob entsprechendes Fehlverhalten (wie z.B. eine zu geringe sportliche Leistung) des Sportlers vorliegt, als für den Gesponserten zu zeigen, daß er von der Unternehmung die vereinbarten Leistungen nicht erhalten hat. 39 Insofern ist es für die Unternehmung von besonderer Bedeutung, bereits im Sponsoring-Vertrag jegliche vorstellbaren Eventualfälle, die im u nwägbaren Bereich des Sports vielfältig auftreten, detailliert zu erfassen. 40 Dementsprechend ist es in der Praxis üblich, daß „Wohlverhaltens-Klauseln“ in Verbindung mit einem außerordentlichen Kündigungsrecht vereinbart werden, nach denen der Sponsor das Engagement beenden kann, sollte sich der Sportler vorab definiertes Fehlverhalten zuschulden kommen lassen, welches negativ auf den Sponsor rückwirken könnte. 41 Gegebenenfalls können in Extremfällen sogar Schadensersatzansprüche aus dem Vertrag oder durch Positive Vertragsverletzung auf den Sportler zukommen. 42
Bei Vereinssportlern sei zu berücksichtigen, daß diese über einen Arbeitsvertrag verfügen, der teilweise Sponsoring-Aktivitäten des Vereins beinhaltet. Entsprechende Sponsoring-Engagements mit Vereinssportlern müssen in Unternehmung kollidiert, so daß es oft zu schwer lösbaren Interessenskonflikten kommen kann. Vgl. Roth (1990), S. 262ff 34 Zu einem Lizenzvertrag kann es kommen, wenn Artikel des Ausrüsters mit dem Namen des Sportlers verkauft werden (z.B. Boris -Becker-Kollektion von Ellesse, Ronaldo-Fußballschuhe von Nike). Vgl. Bruhn (1998), S. 143ff 35 Von einem Werbevertrag spricht man, wenn eine Sponsoringleistung für werbliche Gegenleistungen erbracht wird. Vgl. Bruhn (1998), S. 143 36 Vgl. Bruhn (1995), S. 31 37 Vgl. Brückner (1998), S. 76 38 Vgl. Bortoluzzi Dubach (2000), S. 122 39 Dies ergibt sich u.a. aus der subjektiven Bewertbarkeit der sportlichen Leistung. Vgl. Bortoluzzi Dubach (2000), S. 130 40 Zu den Unwägbarkeiten des Sports vgl. 3.4.4.
41 Vgl. Bortoluzzi Dubach (2000), S. 122ff 42 Vgl. Bruhn (1999), S. 4ff
Fazit und Ausblick Abstimmung mit dem Verein bzw. den Regelungen des Arbeitsvertrages abgeschlossen werden. 43
Des weiteren hat die vertragliche Ausgestaltung auch steuerliche Auswirkungen. Für die Unternehmung gelten die Aufwendungen, die sich aus dem Sponsoring ergeben, im Regelfall als steuerlich voll abzugsfähige Betriebsausgaben oder Werbungskosten. 44 Dies setzt allerdings objektiv als adäquat zu den Aufwendungen geltende Gegenleistungen des Sportlers voraus. Andernfalls würde der Unternehmung ein verstärkter altruistischer Fördergedanke unterstellt und die Aufwendung wäre steuerlich als Spende zu behandeln. 45
2.2.3. Theorien über das Beziehungsgeflecht des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten
Das im Sponsoring bedeutende Zusammenspiel von Unternehmung, Sportler und Medien, die jeweils ihre eigenen Interessenlagen verfolgen, wird durch das Sponsoring-Dreieck ausgedrückt. 46 Während für den Sportler die Finanzierung und für die Unternehmung die Kommunikation im Vordergrund stehen, richten sich die Medien nach Reichweiten und Einschaltquoten. 47 Nur solche Sportler, die für den Nutzer der Medien interessant erscheinen und ihn zum Medienkonsum anregen, werden auf Dauer mit entsprechender Medienpräsenz rechnen können, was von der sponsernden Unternehmung in bezug auf die Auswahl des Sportlers als Sponsoringobjekt zu beachten ist.
43 Vgl. Bruhn (1999), S. 9ff 44 Vgl. Weiand (1999), S. 9 45 Vgl. Weiand (1999), S. 8f 46 Vgl. Abbildung 1 47 Vgl. Andresen (1994), S. 76
Fazit und Ausblick
Abbildung 1: Das Sponsoring-Dreieck von Bruhn (1998), S. 32
Während das Sponsoring-Dreieck, das von Bruhn mittlerweile auf einen vierten Faktor, die Zielgruppe, erweitert worden ist, nur d ie Beziehungen zwischen den drei Hauptbeteiligten am Sponsoring veranschaulichen soll, gibt Abbildung 2 ein genaueres Bild über das Beziehungsgeflecht des Sponsoring, das auch Sponsoring-Dienstleister mit in die Betrachtung einbezieht und die Zielgruppen berücksichtigt. 48 stärker Als Beziehungsgeflecht, das im folgenden näher erläutert werden soll, sind die staatlichen Stellen zu nennen, die aus Gründen der Übersichtlichkeit und der mangelnden Relevanz für diese Arbeit nicht in die Abbildung integriert wurden. 48 Vgl. Abbildung 2
Fazit und Ausblick
Abbildung 2: Beziehungsgeflecht des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten In Anlehnung an Hermanns (1997), S. 46
Agenturen können als Sponsoring-Dienstleister bereits beim Abschluß des Vertrages in das Sponsorship involviert sein. Zu unterscheiden ist nach dem Spezialisierungsgrad der Agentur. 49 Die Aufgaben, die sie in den meisten Fällen für den Sportler, aber auch für den Sponsoren oder beide Parteien übernehmen können, reichen von der einfachen Beratung b is hin zur konkreten Ausgestaltung der gesamten Sponsoring-Aktivitäten inkl. Vertragsgestaltung und Erfolgskontrolle. Das zusätzliche Knowhow und die zusätzlichen Kontakte der Agenturen sprechen für ihre Einbeziehung, während sie andererseits aber zusätzliche Kosten verursachen, eventuelle Abhängigkeiten schaffen und nicht alle Agenturen und besonders Berater im Sportbereich als seriös gelten. 50
Für den Staat ist besonders die Besteuerung der Vertragsparteien interessant. Er kann aber auch selber als Sponsor auftreten, wenngleich er dort eher in der Rolle
49 So gibt es sowohl allgemeine Sport-Marketing-Agenturen, genauso wie spezialisierte
Sportlervermarktungsagenturen. Aber auch Werbeagenturen und Spielerberater können als
Dienstleister in den Sponsoring-Prozeß einwirken. Vgl. Drees (1989a), S. 53ff
50 Zu den möglichen Aufgaben, Vor- und Nachteilen von Agenturen im Sponsoring vgl. Bruhn
(1998), S. 216f.
Fazit und Ausblick eines Mäzen zu sehen ist. 51 Außerdem nimmt er über die Rechtssprechung Einfluß auf das Sponsoring, so z.B. indem er bestimmte Werbeverbote (z.B. für T abak-und Alkoholprodukte) beschließt oder aufhebt. 52
Ein jedes Sponsorship soll auf die Zielgruppen der Unternehmung wirken. 53 Dabei ist zu beachten, daß ein Unterschied besteht zwischen den Zielgruppen der Unternehmung sowie den Zielgruppen des Sportlers. 54 Das entsprechende Zielpublikum kann während des Sport-Events mit der Sponsoring-Botschaft 55 in Kontakt geraten. Wesentlich für den überwiegenden Anteil der Sponsorships ist aber die Übertragungsleistung der Medien, die als unfreiwillige Partner für enorme Multiplikatoreffekte sorgen. 56 An späterer Stelle wird d ie Rolle des Internet als Medium im Rahmen dieses Beziehungsgeflechts herauszustellen sein.
2.3. Verhältnis des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten zu anderen Elementen der Kommunikationspolitik
Als komplementäres oder übergreifendes I nstrument der K ommunikationspolitik kann das Sponsoring den Sportler in die klassische Absatzwerbung, die PR-Aufgaben oder in die Verkaufsförderung der Unternehmung integrieren, ebenso wie in jeden anderen Bereich der Unternehmens-Kommunikation, wie nicht zuletzt in die kommunikativen Bereiche des Online-Marketing. 57 Insofern steht nicht die Einordnung des Sponsoring in den Kommunikations-Mix im Vordergrund, sondern die Betrachtung, welche Aufgaben es j eweils erfüllen soll. 58 Es ist aber zu beachten, daß sich die Möglichkeiten des Sponsoring schon von denen anderer Kommunikationsinstrumente unterscheiden. So ist beim
51 Vgl. Bruhn (1995), S. 25. Zu der staatlichen Rolle in der Sportförderung vgl. van der Schalk (1993), S. 18, besonders Fußnote 9 52 Laut §8 Nr.4 RfStV ist Werbung für Tabakerzeugnisse, Alkohol und andere schädliche Stoffe für Sponsoringmaßnahmen nur eingeschränkt möglich. Vgl. Bruhn (1999), S. 40f 53 Zu den Wirkungen des Sponsoring siehe 5.2.
54 Vg l. 3.4.3.1.
55 Sponsoring-Botschaft wird analog zum Begriff der Kommunikationsbotschaft verwandt und bezieht sich auf die Botschaften, die im Rahmen des Sponsoring übertragen werden. Vgl. 2.1. 56 Vgl. Drees (1989b), S. 58 57 Der Einsatz des Sponsoring innerhalb des Online-Marketing wird genauer in Kapitel 4 beschrieben.
58 Vgl. Mullin/Hardy/Sutton (1993), S. 207. Die Autoren verzichten in ihrer neusten Auflage von 2000, auf diesen Aspekt einzugehen. Zu beispielhaften Einbindungsmöglichkeiten anderer Kommunikationsinstrumente in das Sponsoring vgl. 3.3.2.
Fazit und Ausblick Sponsoring die Informationsfunktion, welche die Werbung besonders im Printbereich auszeichnen kann, weniger stark ausgeprägt. 59 Der Sportler selbst als Träger der Botschaft steht im Mittelpunkt, so daß der Inhalt der Botschaft automatisch in den Hintergrund gerät und i.d.R. nicht allzu detailliert ausfällt.
Ein großes Problem, das sich gerade in den letzten Jahren bei der TV-Werbung ergeben hat, ist das Zapping, durch das sich viele Medien-Konsumenten der Werbebotschaft entziehen. Dem kann durch Sponsoring entgegengewirkt werden, da der Konsument die Botschaft in angenehmer Freizeit-Atmosphäre aufnimmt und sie in das sportliche Event oder zumindest einen sportlichen Bezug eingebettet ist. 60 Im Gegensatz zur kurzfristig ausgelegten Verkaufsförderung erzielt das Sponsoring i.d.R. erst mittel- bis langfristig ökonomische Zielwirkungen. 61 Mit der Public Relation hat das Sponsoring gemein, daß die Positionierung des Images von entscheidender Bedeutung ist. Damit begründet sich auch, warum einige Autoren versuchen, das Sponsoring in die PR einzugliedern. 62 Damit wird man allerdings den vielschichtigeren Aufgaben und Wirkungen des Sponsoring nicht gerecht, das nicht nur der Imagepflege dient, sondern weit darüber hinausgehende Möglichkeiten bietet, die im folgenden aufzuzeigen sind. 63
3. Formulierung und Umsetzung einer übergeordneten
Sponsoring-Konzeption
3.1. Ziele des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten aus Sicht der Unternehmung
Das Sponsoring bedient sich einer Konzeption, in der die Abläufe der Planung und Entscheidung in verschiedenen Phasen abgebildet werden, was der Effizienz und Effektivität der Tauschhandlungen dienen soll. 64 59 Vgl. Weiand (1993), S. 31 60 Vgl. Hermanns (1997), S. 35 61 Vgl. Weiand (1993), S. 32 62 Vgl. Kotler/Bliemel (1999) S. 926f 63 Vgl. Weiand (1993), S. 32 64 Vgl. Bruhn (1997c), S.622f sowie Hammann et al (2000), S. 86
Fazit und Ausblick
Abbildung 3: Sponsoring-Konzeption aus Unternehmenssicht, Bruhn (1998), S. 97
Abbildung 3 zeigt den Ablauf einer idealtypischen Sponsoring-Konzeption, wobei die einzelnen Phasen im Laufe dieser Arbeit näher beschrieben werden. Die Konzeption beginnt mit einer Situationsanalyse 65 , auf d er basierend Ziele
formuliert werden, was man sich in Zukunft von der eigenen Kommunikation verspricht und speziell welche Rolle das Sponsoring darin einnehmen soll und
65 Die Situationsanalyse als Ausgangspunkt der Sponsoring-Konzeption sollte alle Daten erfassen, die für den Erfolg des Sponsoring von Bedeutung sein können. Dies sind insbesondere aktuelle Daten über die Positionierung der Wettbewerber, Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppen, Medienentwicklung, rechtliche Grenzen und bisherige Kommunikationsstrategien und -ziele der Unternehmung. Vgl. Bruhn (1997c), S. 625f
Fazit und Ausblick
kann. Diese Sponsoringziele werden als Bereichsziele formuliert in Abstimmung mit den übergeordneten Marketing- sowie Unternehmenszielen. 66
Die Ziele, die als „Richtschnur und Maßstab für das Handeln [einer
Unternehmung dienen] ... werden beschrieben durch Zielart, Zielinhalt, Zielausmaß und Zielerreichungszeitraum.“ 67 Großen Einfluß auf die F ormulierung
von Zielinhalt und -ausmaß im Sponsoring nehmen die Branche, die Art des
angebotenen Produktes, die Unternehmensgröße und die gesetzlichen Gegebenheiten. 68
Kurzfristige Zielerreichungen, wie z.B. durch Absatz- und Umsatzsteigerungen,
werden e her selten angestrebt. Dies geschieht hauptsächlich bei Produkten, die
vom Sportler verwandt werden und so einen direkten Bezug zu ihm herstellen,
wie besonders Verkaufsförderungsmaßnahmen mit
Umsatzsteigerungen führen. 70 .
Ein bedeutender Zielinhalt für eine jede sponsernde Unternehmung liegt darin, mit ihrem Engagement kurz- bis mittelfristig eine positive Einstellung 71 der
(potentiellen wie aktuellen) Kunden zum Produkt oder zur Unternehmung zu erzeugen, was mittel- bis langfristig zu erhöhten Verkäufen führen soll. 72
Es kann ein vollkommen neues Image aufzubauen, ein bestehendes zu stabilisieren oder positiv zu verändern versucht werden. 73 Genauso kann bei der
Zielart der Bekanntheit der Schwerpunkt auf Steigerung oder Stabilisierung gelegt 66 Vgl. Bruhn (1998), S. 100 67 Vgl. Hammann et al (2000), S. 113 68 Vgl. Walliser (1995), S. 42f 69 Gefolgt wird in Anlehnung an Drees (1989a), S. 39 einer Einteilung von Produkten nach dem Nutzungsgrad im Umfeld des Sports. Drees differenziert zwischen Ausrüstern, sportnahen, sportfernen und sportfremden Produkten, was im einzelnen etwas willkürlich geschieht, so daß eine trennscharfe Abgrenzung oft nur schwer möglich ist. Insofern vereinfache ich die Einteilung, indem ich unterscheide zwischen sportnahen Produkten, die im Umfeld des Sports genutzt werden, sowie sportfernen Produkten, die keinen sichtbaren Bezug zum Sport aufweisen. Eine besonders sportnahe Position nehmen die Ausrüster ein, die den Sportler mit solchen Produkten bedienen, die er zur Ausübung seines Sports benötigt.
70 Vgl. Kolarz-Lakenbacher (1995), S.22 sowie 5.2.2.
71 Einstellung als „subjektiv wahrgenommene Eignung eines Gegenstandes zur Befriedigung von Bedürfnissen“ wird synonym mit dem Begriff Image verwendet. Vgl. Arentzen/Hadeler (2000), S. 875 72 Vgl. Bruhn (1998), S. 87 73 Zur Bedeutung des Image im Sponsoring vgl. 3.4.3.2.
Quote paper:
Michael Heinen, 2000, Das Internet als Instrument im Rahmen des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten - eine betriebswirtschaftliche Analyse aus Sicht des Sponsors, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Analyse von Möglichkeiten des Sport-Sponsoring
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholary Paper (Seminar), 55 Pages
Markenaufbau - Grundlagen, Ansätze, aktuelle Entwicklungen
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholarly Research Paper, 18 Pages
E-Apotheke - Möglichkeiten, Grenzen und Erfolgsfaktoren von E-Commerce...
Business economics - Miscellaneous
Termpaper, 29 Pages
Michael Heinen has published the text Das Internet als Instrument im Rahmen des Sponsoring von Sportlerpersönlichkeiten - eine betriebswirtschaftliche Analyse aus Sicht des Sponsors
Michael Heinen has uploaded a new text
Sports Mega-Events: Social Scientific Analyses of a Global Phenomenon
John Horne, Wolfram Manzenreiter
Negative Kommunikationseffekte von Sponsoring und Ambush-Marketing bei...
Eine empirische Analyse am Bei...
Manuela Sachse
0 comments