II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.................................................................................................... II-III
Abbildungsverzeichnis. IV
Tabellenverzeichnis. III
1. Fragestellung und Gang der Untersuchung. 1
2. Bestimmung des optimalen Finanzvolumens innerhalb der Finanzplanung. 1
2.1 Definition: Finanzplanung. 1
2.2 Optimierung der Kapitalstruktur. 2
3. Bestimmung des optimalen Finanzvolumens mit Hilfe des Leverage-Effektes. 4
3.1 Leverage-Effekt. 4
3.1.1 Voraussetzungen für den Leverage-Effekt. 4
3.1.2 Fallbeispiel für die Hebelwirkung des Leverage-Effektes. 5
3. 2 Chancen und Risiken des Leverage-Effektes. 8
3.2.1 Fallbeispiel „Sollzinssatz größer als interne Verzinsung“ 8
3.2.2 Ergebnis 9
III
3.3 Leverage-Risiko. 9
3.4 Ursachen für das Entstehen negativer Eigenkapitalrenditen. 10
3.5 Beurteilung des Leverage-Effektes bezüglich seiner Anwendung in der
Praxis. 11
3.6 Defizite des Leverage-Effektes. 12
4. Simultane Investitions - und Finanzplanung mit Hilfe des Kapitalbudgets. 14
4.1 Optimum bei teilbaren Investitionen. 15
4.1.1 Fallbeispiel zur Bestimmung des optimalen Investitions- und
Finanzierungsvolumen bei teilbaren Investitionen. 17
4.1.2 Lösung des Fallbeispiels nach der Maxime der Praxis. 18
4.1.3 Lösung des Fallbeispiels nach der Maxime des Kapitalbudget. 19
4.1.4 Ergebnis. 21
4.2 Optimum bei nicht teilbaren Investitionen. 22
4.2.1 Fallbeispiel zur Bestimmung des optimalen Investitions- und
Finanzierungsvolumen bei nicht teilbaren Investitionen. 23
4.2.2 Lösung des Fallbeispiels mit Hilfe einer
Grenzgewinnrechnung. 25
5. Kritik am Kapitalbudget 26
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: „Hebelwirkung“ des Leverage-Effektes. 7
Abbildung 2: Verlauf der Eigenkapitalrentabilität in der Praxis. 12
Abbildung 3: : Kapitalangebots- und Kapitalnachfragefunktion. 16
Abbildung 4: Lösung des Fallbeispiels nach dem Kapitalbudget. 20
Abbildung 5: Kapitalbudget bei nicht teilbaren Investitionen. 24
Abbildung 6: Kapitalbudget mit Eigen- und Fremdmitteln. 27
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: „Fallbeispiel“ Leverage- Effekt. 5
Tabelle 2: „Fallbeispiel“ des Leverage-Effektes bei sinkenden
Eigenkapitalrentabilit äten. 8
Tabelle 3: Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten (Fallbeispiel) 17
Tabelle 4: Überschußermittlung nach der Praxismaxime. 18
Tabelle 5: Ermittlung der Rangfolgen nach der Maxime des Kapitalbudgets. 19
Tabelle 6: Überschußermittlung nach Maxime des Kapitalbudgets. 21
Tabelle 7: Fallbeispiel für das Kapitalbudget bei nicht teilbaren Investitionen 23
Seite 1
1. Fragestellung und Gang der Untersuchung
Die Bestimmung des optimalen Finanzvolumens ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Finanzplanung. Dabei gibt es eine große Anzahl von verschiedenen Ansätzen und Methoden, wobei manche nur von theoretischer andere jedoch von praktischer Bedeutung sind. Diese Methoden werden in der vorliegenden Hausarbeit thematisiert. Bevor die einzelnen Methoden exemplarisch dargestellt werden, erfolgt zunächst eine Definition des Begriffs Finanzplanung und einigen wesentlichen Begriffen des Finanzwesens, um den Fortgang bei der Vorstellung der verschiedenen Methoden zu erleichtern und eine Einordnung der Problematik in den Gesamtzusammenhang der Finanzplanung zu ermöglichen. Im Anschluss daran werden die verschiedenen Methoden erläutert, ihre Vor- und Nachteile beschrieben. Mit einer kritischen Würdigung der Methoden zur Bestimmung des optimalen Finanzvolumens bezüglich ihrer Anwendbarkeit in der Praxis schließt diese Hausarbeit.
2. Bestimmung des optimalen Finanzvolumens innerhalb der Finanzplanung
2.1 Definition: Finanzplanung
Finanzplanung ist die planerische Tätigkeit im finanzwirtschaftlichen Bereich des Unternehmens. Die Finanzplanung nimmt die im Unternehmen zu treffenden dispositiven Maßnahmen vorweg, indem sie die im Planungszeitraum anfallenden Ausgaben und Einnahmen schätzt und berechnet, den sich daraus ergebenen Kapitalbedarf ermittelt und Maßnahmen plant, welche die Beschaffung fehlenden Kapitals bzw. die Anlage überschüssigen Kapitals umfassen. 1 Innerhalb der Finanzplanung ist die Optimierung der Kapitalstruktur, also das Verhältnis vo n Fremdkapital zu Eigenkapital von großer Bedeutung.
1 vgl. Olfert, Klaus, Finanzierung, 1994, S.61.
Seite 2
2.2 Optimierung der Kapitalstruktur
Die Optimierung der Kapitalstruktur, also das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital, soll in dieser Hausarbeit nicht unter dem Blickwinkel der Modelle gesehen werden, die in der Finanztheorie mit dem Ziel entwickelt wurden, den optimalen Verschuldungsgrad von Unternehmen zu ermitteln, weil diesen Modellen in der Praxis kaum eine Bedeutung zukommt. Sie sollen hier nur kurz vorgestellt werden, um das Verständnis bei der Vorstellung der speziellen Methoden zur Bestimmung des optimalen Finanzvolumens zu erleichtern.
Die Finanzierungsstruktur eines Unternehmens kann mit Hilfe folgender Kennzahlen analysiert werden.
Dem Verschuldungskoeffizienten, der aus dem Verhältnis von Fremdkapital und Eigenkapital ermittelt wird:
Er zeigt an inwieweit das Unternehmen von außenstehenden Dritten finanziert wurde im Verhältnis zu dem Anteil der Unternehmenseigentümer. Wie hoch der Verschuldungskoeffizient sein darf, wird in den „vertikalen Finanzierungsregeln“ dargestellt.
Sie sind aber weder finanzwirtschaftlich noch erfolgswirtschaftlich geeignet, bei Einhaltung den Bestand des Unternehmens zu sichern. Sie erlangen ihre Bedeutung,
Seite 3
wenn die Fremdkapitalgeber das Unternehmen anhand dieser „Qualitätsnormen“ hinsichtlich seiner Kreditwürdigkeit beurteilen. 2
Die wichtigsten Optimierungskriterien aus Sicht des Investors für die Entscheidung, welche Finanzierungsalternative gewählt werden soll, sind: 3
1. Kapitalhöhe 2. Kapitalkosten 3. Kapitalfristigkeit 4. Kapitalflexibilität 5. Kapitalsicherheiten 6. Kapitaleinfluß 7. Kapitalrentabilität
Das Optimierungskriterium Kapitalrentabilität soll in dieser Hausarbeit näher untersucht werden. Für Unternehmen mit gegebener Eigenkapitalausstattung stellt sich nämlich die Frage auf welche Weise es seine Eigenkapitalrentabilität durch die gezielte Aufnahme von Fremdkapital steigern kann. Hier gibt es nämlich Möglichkeiten und Methoden die Kapitalstruktur also das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital so zu gestalten, dass die Eigenkapitalrentabilität, also das Verhältnis von Gewinn zu Eigenkapital positiv beeinflusst wird. Insbesondere der Leverage-Effekt und das Kapitalbudget können bei der Entscheidungsfindung, wie sich die Kapitalstruktur vorteilhaft gestalten läßt, eine große Hilfe sein. Deshalb werden diese beiden Methoden in dieser Hausarbeit vorgestellt.
2 vgl. Olfert, Klaus, Finanzierung, 1994, S.365
3 vgl. Olfert, Klaus, Finanzierung, 1994, S.95
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3. Bestimmung des optimalen Finanzvolumens mithilfe des Leverage-Effektes
3.1 Leverage-Effekt
Es ist möglich bei einer bestimmten Eigenkapitalrentabilität durch die Aufnahme von Fremdkapital die Verzinsung des Eigenkapitals zu erhöhen. Hierfür ist Voraussetzung, daß die Kosten für zusätzliches Fremdkapital niedriger sind als die erzielte Eigenkapitalrentabilität. Die Eigenkapitalrentabilität nimmt dabei mit wachsender Verschuldung bzw. zunehmenden Fremdkapitalanteil so lange zu, wie eine positive Differenz zwischen der Rendite der zusätzlichen durchgeführten Investitionen und dem Fremdkapitalzinssatz besteht. Den eben beschriebenen Tatbestand nennt man Leverage (Hebel)-Effekt, weil eine Hebelwirkung der wachsenden Verschuldung auf die Eigenkapitalrentabilität festzustellen ist.
Sein Optimum befindet sich bei dem Fremdkapitalvolumen, bei dem die Grenzkosten der Finanzierung den Grenzerträgen der Investition entsprechen.
3.1.1 Voraussetzungen für den Leverage-Effekte
Der Leverage-Effekt ist nach Däumler an die gleich folgenden Voraussetzungen geknüpft. 4 Hierbei muß angemerkt werden, daß diese Voraussetzungen aus einer sehr naiven Sicht des Leverage- Effektes hervorgehen, und sich in der Praxis nicht verwirklichen lassen. Darauf wird in einem späteren Teil der Hausarbeit noch spezieller eingegangen.
Der Eigenkapitaleinsatz ist konstant Die Höhe des eingesetzten Fremdkapitals ist variabel
Die Rendite der aus einem zusätzlichen Kapitaleinsatz durchzuführenden Investition
ist konstant
Der Sollzinssatz für das zusätzliche Fremdkapital ist konstant Der Sollzinssatz liegt unter der Investitionsrendite
4 vgl. Däumler, Klaus-Dieter, Finanzwirtschaft, 1993, S.68
Seite 5
Die eben beschriebenen Zusammenhänge sollen nun unter der Fragestellung wie eine Änderung des Fremdkapitaleinsatzes bei Beachtung dieser Voraussetzungen die Eigenkapitalrentabilität beeinflussen kann, anhand eines Fallbeispiels verdeutlicht werden.
3.1.2 Fallbeispiel für die „Hebelwirkung“ des Leverage-Effektes
Angenommen wird, daß mit einer Investition von 10.000 DM ein Ertrag von 1.000 DM erwirtschaftet wird. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 10%. Der Zinssatz für aufgenommenes Fremdkapital beträgt 7%. Die folgende Abbildung zeigt die Eigenkapitalrentabilitäten, die sich bei verschieden hohem Einsatz von Fremdkapital ergeben.
Tabelle 1: „Fallbeispiel“ Leverage-Effekt
Es zeigt sich, daß sich die Eigenkapitalrentabilität mit steigendem Einsatz von Fremdmitteln steigern lässt. Dieser Zusammenhang soll nun in allgemeiner Form entwickelt werden.
Arbeit zitieren:
Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press, 2000, Bestimmung des optimalen Finanzvolumens-Leverage Effekt, München, GRIN Verlag GmbH
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