Referat von Sandra Wonneberger
Fachhochschule Landshut
Studiengang Soziale Arbeit
Seminar Sozialmanagement
Gliederung:
1. Spende 1.1 Definition 1.2 Gründe für Spenden 1.3 Spendenverhalten 1.4 Spendenzwecke
2. Sponsoring 2.1 Definition
2.2 Begriffsklärung „Sozial- Sponsoring“ 2.3 Motive für Sponsoring 2.3.1 ~ des Sponsors 2.3.2 ~ des Gesponserten 2.4 Planung von Sponsoring
3. Literatur
1. Spende 1.1 Definition
Eine Spende ist eine freiwillige Zuwendung, die von einem Dritten in Form von einer Geld-, Sachleistung oder Leihgabe erfolgen kann. Die Sachleistung und Leihgabe erfolgt unentgeltlich.
1.2 Gründe für Spenden
Die Gründe des einzelnen Spenders sind:
- die Organisation entspricht seinen ethischen Vorstellungen
- dem Spender selbst wurde bereits von dieser Organisation geholfen
- der Spender hat Kontakt mit dieser Organisation gehabt
- der Spender hat nur oder viel Gutes von dieser Organisation gehört
- der Spender kennt den Sammler oder Angehörige der Organisation persönlich.
Des weiteren spielt eine ordnungsgemäße Rechenschaftslegung, in der die Verwendung der erhaltenen Mittel dokumentiert wird eine entscheidende Rolle für oder gegen eine Spende. Diese Informationen erhalten die meisten Spender nicht aus den Rechenschaftsbelegen der Organisation, sondern möglicherweise aus Medienberichterstattungen, z.B. aus Zeitungs- oder Fernsehberichten.
1.3 Spendenverhalten
Empirische Untersuchungen über das Spendenverhalten sind zu folgendem Ergebnis gekommen:
1. Ob Spenden geleistet werden ist abhängig vom Bekanntheitsgrad einer Organisation. Je bekannter ein Organisation ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gespendet wird.
2. Die Spendenbereitschaft ist abhängig vom Image einer sozialen Organisation. Spendenskandale oder fehlgeleitete Spenden haben potentielle Spender kritischer werden lassen. Wenn eine Organisation die Spenden akquiriert
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nachweisen kann, dass die Gelder dem sozialen Zweck der Organisation beitragen und zu Lösungen von sozialen Problemen führen, kommt es eher zu Spenden. Spenden für konkrete Projekte und Vorhaben sind leichter einzuwerben als Spenden für die allgemeine Förderung der Organisation. Die Seriosität kann durch das Einhalten von öffentlich nachvollziehbaren Richtlinien hergestellt werden. So werden die Geschäftsberichte von unabhängigen Wirtschaftsprüfern untersucht und die Ergebnisse öffentlich gemacht, die Verwendung der Spenden dokumentiert, der Verwaltungskostenanteil mitgeteilt, usw.
3. Die meisten Spenden kommen in der Form von Haussammlungen und Überweisungen zustande. Spender unterer Einkommensklassen bevorzugen Haussammlungen, Spender höherer Einkommensklassen bevorzugen
Überweisungen, um somit gleichzeitig einen Nachweis für das Finanzamt zu haben.
4. Wenig überraschend ist, dass die Spendenbereitschaft mit zunehmendem Einkommen steigt, Auch das Alter spielt eine Rolle. Ältere Menschen zeigen eine höhere Spendenbereitschaft. Dies kann verschiedene Gründen haben:
- höheres Einkommen
- Erfahrungen, die in der Vergangenheit mit der Organisation gemacht wurden
- die Überlegung, dass die Leistungen möglicherweise in naher Zukunft von den Spendern selbst in Anspruch genommen werden müssen
5. Spender lassen sich als organisationstreu bezeichnen. Besonders bei engagierten Spendern ist auffällig, dass sie sich eine bestimmte Organisation aussuchen und dieser Spenden zukommen lassen und nur ausnahmsweise anderen Organisationen finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass regelmäßig und unabhängig von konkreten Anlässen gespendet wird. Sehr wirkungsvoll sind kalendarische Ereignisse, vor allem die Weihnachtszeit wird zur Schaffung von Spenden- Events genutzt. (z.B. SZ-Adventskalender)
6. Häufig werden Spenden mit dem Hinweis auf die zu hohen Eigenkosten einer Organisation abgelehnt. Viele Nicht- Spender befürchten, dass ihre Spenden in die Hände unseriöser Organisationen fallen. Außerdem zieht die Überflutung mit Spendenaufrufen eine Abwehrhaltung nach sich.
7. Die Gründe für eine Spende entstammen insbesondere einer Mitleidshaltung und dem Wunsch einen konkreten Notstand zu beseitigen. Religiöse Motive spielen
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Arbeit zitieren:
Sandra Bieber, 2001, Spenden und Sponsoring, München, GRIN Verlag GmbH
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