Widmung
Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Frau Marina Schröder, die Außendienstmitarbeiterin von Aspera OHG Aachen, für Ihre Mitwirkung und Unterstützung bei der Erstellung dieser Arbeit.
Weiterhin widme ich diese Arbeit meinen Freundinnen aus dem Studium und Allen, die mich kennen- und schätzen gelernt haben.
Endlich ist ein praktischer Beruf für Menschen meiner Art überhaupt ein Segen. Denn die
akademische Laufbahn versetzt einen jungen Menschen in eine Art Zwangslage, wissenschaft-liche Schriften in einer impressiven Menge zu produzieren - eine Verführung zur Oberfläch-lichkeit, der nur starke Charaktere zu widerstehen vermögen. Die meisten praktischen Berufe
sind ferner von solcher Art, dass ein Mensch von normaler Begabung das zu leisten vermag,
was von ihm erwartet wird. Er ist in seiner bürgerlichen Existenz nicht von besonderen Er-leuchtungen abhängig. Hat er tiefere wissenschaftliche Interessen, so mag er sich neben sei-ner Pflichtarbeit in seine Lieblingsprobleme versenken. Die Furcht, dass seine Bemühungen
ohne Ergebnis bleiben, braucht ihn nicht zu bedrücken. Albert Einstein
Inhaltsverzeichnis
1 Herausforderung oder warum Softwarelizenz-Management? 4
2 Definition Softwarelizenz-Management. 5
3 Perspektiven des Softwarelizenz-Managements 6
4 Rechtliche Einführung 7
4.1 Was sind Softwarelizenzen? 7
4.2 Lizenzverträge. 7
4.3 Urheberrecht. 9
4.4 Beitrag der Lizenzierung zum Urheberrecht 10
4.5 Das Problem des Softwarepiraterie und rechtliche Konsequenzen11
5 Nutzen von Software. 14
5.1 Modelle von Softwarelizenzen. 14
5.2 Lizenzmodelle 16
5.3 Lizenzmodelle von Microsoft 19
6 Wie führt man ein effektives Software-Lizenzmanagement ein? 21
6.1 KPMG: Vier Säulen des Lizenz-Managements. 21
7 Asset -Management-Software: per Program oder per pedes? 24
7.1 Funktionsweise eines Asset Centers (Lizenzmanagement-
Verwalters).................................................................................. 27
7.2 Softwarelizenzierung im Netz am Beispiel der Desktop-
Management Tools 28
8 Softwarelizenz- Management Controlling. 30
9 Schlusswort. 34
Quellenverzeichnis. 35
Abbildungsverzeichnis 36
Tabellenverzeichnis. 36
Abk ürzungsverzeichnis 37
- Herausforderung oder warum Softwarelizenz-Management? - 4
1 Herausforderung oder warum Softwarelizenz-Management?
Während der Endbenutzer bei seinem Einzelarbeitsplatz die Lizenzsituation noch im Kopf haben kann, wird es heutzutage für den IT- Verantwortlichen eines großen Betriebes, eines Rechenzentrums oder einer Hochschule immer schwieriger, den Überblick darüber zu behalten.
Während die Hardware kontinuierlich inventarisiert wird, so wie es bilanzpolitisch vorgeschrieben ist, wissen die Verantwortlichen oft nicht genau, wie die derzeitige Lizenzsituation in der eigenen Firma aussieht. Der Abgleich zwischen installierten Programmen und gekauften Lizenzen wird immer schwieriger. Dies kann dazu führen, dass die Bestände an Software unkontrolliert wuchern. Ein Teil des Problems liegt wohl in der Natur der Software: man kann sie nicht anfassen, sie ist ein virtuelles Produkt.
Gleichzeitig werden Prozesse in Unternehmen und Organisationen immer öfter softwaregestützt umgesetzt. Hierfür werden immer häufiger neue Softwareprogramme oder neue Softwareupdates und - versionen eingesetzt. Und nicht jeder kommt mit der oft komplexen und unüberschaubaren Lizenzpolitik der Softwarehersteller zurecht. Dies macht eine exakte Planung, Organisation und Kontrolle des Softwareeinsatzes sowie eine effiziente Verwaltung der Softwarelizenzen sehr wichtig. Denn unkontrollierter Einsatz von Software kann für das Unternehmen erhebliche Risiken bergen, wie Unter- oder Überlizenzierung, die zu erhöhten Kosten führen, oder auch rechtlichen Probleme hervorrufen können. Der Einsatz eines effek- tiven Lizenzmanagements hilft, diese Probleme zu lösen oder vollends zu vermeiden.
- Definition Softwarelizenz-Management - 5
2 Definition Softwarelizenz-Management
Aspera OHG: „Discover the smart way to track your software assets“
Das Vorgehen der Softwarehersteller gegen Raubkopien hat in Unternehmen ein neues Arbeitsumfeld für die EDV-Verwalter und eine neue Dienstleistung hervorgebracht: Softwarelizenz-Management soll Anwendungen als betriebliche Ressource erfassen und den Unternehmen, die sie einsetzen, Rechtssicherheit verschaffen.
Definitorisch versteht man unter dem Management von Softwarelizenzen, die auf eine richtige Ermittlung des jeweiligen Bedarfs gerichtete Verwaltung der zu Grunde liegenden Lizenzen. Dies beinhaltet, dass ein Unternehmen oder eine Organisation jederzeit auf aktuelle Zahlen zum Software- und Hardwarebestand sowie zum Bestand an erworbenen Lizenznachwei- 1 sen Zugriff hat.
Einfach ausgedrückt: Lizenzmanagement sorgt dafür, dass die richtige Lizenz zu richtigen Zeit, am richtigen PC und zu einem günstigen Preis eingesetzt wird.
Auf die Frage, wie kann Lizenz--Management von Software-Asset-Management abgegrenzt werden, lässt sich sagen, dass der kaufmännische Begriff Lizenz-Management die organisatorische Beschaffung, Nutzung und Verwaltung von lizenzpflichtiger Software meint, während das Software-Asset-Management für die technische Überwachung bzw. Steuerung der installierten Basis steht. Es liefert beispielsweise strategische Daten für Bereiche Service (Help- 2 DerBegriff Asset bedeutet „wirtdesk), Controlling, Verwaltung von Produktbestandteilen.
schaftlicher Gut“ bzw. „Vermögen“. Im IT-Bereich ist unter „Asset“ Hard- und Software zu verstehen.
Softwarelizenz - Management hat das Ziel, den Softwareeinsatz in technischer, wirtschaftlicher und in lizenzrechtlicher Hinsicht optimal zu steuern.
1 Vgl. KPMG, Lizenzmanagement in deutschen Unternehmen, S.7,
2 In Quelle: World Wide Web, „Lizenzmanagement“, http//www.microsoft.com/germany/ms/lizenzmanagement
- Perspektiven des Softwarelizenz-Managements - 6
3 Perspektiven des Softwarelizenz-Managements
Lizenz-Management hat neben der rechtlichen, eine technische und eine kaufmännische Komponente.
Die rechtliche Perspektive umfasst das Urheberrecht und alles, was damit verbunden ist.
In kaufmännischem Sinne ist Lizenz-Management ein wichtiger preispolitischer Faktor sowohl für den Hersteller von Software als auch für Unternehmen. Mit einem guten Lizenz-Management ließe sich beispielsweise die Softwarebeschaffung im Sinne eines strategischen Einkaufs bündeln, um Preisnachlässe auszuhandeln oder erhebliche Ersparnisse erzielen, indem man Mehrfachlizenzierung vermeidet. Auf das Thema der Kosteneinsparungen gehe ich im nachfolgendem Kapitel ein.
In technischem Sinne handelt es sich beispielsweise um die Verwaltung von Lizenzen für Softwareprodukte durch spezielle Tools, durch das Internet oder auf zentralen Servern. In Netzwerken großer Unternehmen werden z.B. die Software-Lizenzen auf zentralen Servern verwaltet (Server Licenses) und korrespondieren mit den in den Produkten implementierten Client Licenses. Der Schnittstelle zwischen System-Administrator und Software-Nutzer kommt hier besondere Bedeutung zu.
- Rechtliche Einführung - 7
4 Rechtliche Einführung
4.1 Was sind Softwarelizenzen?
Lizenz ist also eine Erlaubnis. Man erwirbt mit einer Lizenz die Erlaubnis, Software zu nutzen. Auch wenn man ein Softwarepaket kauft, bleíbt die Software im Besitz des Herstellers. Man erwirbt lediglich ein Nutzungsrecht. Und wie alle Erlaubnisse im täglichen Leben können Bedingungen damit verbunden sein. Die Dauer der Erlaubnis kann beispielsweise eingeschränkt sein. Oder es gibt unterschiedliche Stufen der Erlaubnis: Nicht alle dürfen alles. Wie in einem Computernetzwerk gibt es Administratoren, die alles dürfen, und Benutzer mit eingeschränkten Rechten.
4.2 Lizenzverträge
Software wird normalerweise nicht verkauft, sondern lizenziert. Der Erwerb einer Lizenz entspricht einem rechtsgültigen Vertrag zwischen Hersteller (Urheber) und Kunde. In Lizenzverträgen zwischen Hersteller und Unternehmen wird festgelegt, zu welchen Konditionen die Nutzung erfolgt. Es besteht weitgehende Vertragsfreiheit, d.h. es liegt im Ermessen der beiden Vertragspartner, was sie vereinbaren. Es kann also möglich sein, dass der Lizenznehmer nur das Recht zur Herstellung bekommt oder aber auch selber anbieten darf, um nur einige Beispiele zu nennen: die wichtigsten Benutzungsarten sind Herstellen, Vertreiben und Gebrauchen.
Man kann aber Lizenzen auch als das Versprechen des Lizenzgebers betrachten, den Lizenznehmer bei Einhaltung der Bedingung nicht zu verklagen. Mit Erhalt der Software, dem Öff- nen der Packung, der Installation oder einfach dem Gebrauch erklärt der Lizenznehmer sein
Arbeit zitieren:
Diplom-Kauffrau (FH) Tanja Salmen-Fuchs, 2003, Management von Softwarelizenzen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die histrionische Persönlichkeitsstörung
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
Hausarbeit (Hauptseminar), 16 Seiten
Kriterien der Phantastischen Literatur dargestellt an E.T.A. Hoffmanns...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 13 Seiten
Software as a Service - ein innovatives Geschäftsmodell
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 50 Seiten
Erfolgsfaktoren im Relationship Marketing bei mittelständischen Untern...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 122 Seiten
Auroras Anlaß von Erich Hackl, Verlag Diogenes
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Unterrichtsentwurf, 10 Seiten
Einsatz gebrauchter Softwarelizenzen "Stille Software"
Nutzenpotentiale und Risiken
Seminararbeit, 21 Seiten
Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Therapeutische Ansätze und ...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit (Hauptseminar), 42 Seiten
Ontologie-basierte Beschreibung digitaler Lernmaterialien
Bachelorarbeit, 133 Seiten
Bestimmungsgründe, Ziele und Ausprägungsformen der Diversifikation
Seminararbeit, 25 Seiten
Entwicklung einer Multisourcing-Strategie am Beispiel globaler Genosse...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 116 Seiten
Nachhaltigkeit und Konsum - Vom Konzept der nachhaltigen Entwicklung
Soziologie - Konsum und Werbung
Seminararbeit, 18 Seiten
Evaluierung des Content Management Systems eZ Publish
Dokumentation für das Fach „Co...
Informatik - Internet, neue Technologien
Hausarbeit, 91 Seiten
Möglichkeiten zur unternehmensweiten Harmonisierung von Stammdaten
Diplomarbeit, 77 Seiten
The British Empire & the Roman Empire analogue in Kipling's sh...
Seminararbeit, 30 Seiten
Adipositas im Kindes- und Jugendalter - Ursachen, Folgen und mögliche ...
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Examensarbeit, 146 Seiten
Tanja Salmen-Fuchs's Text Management von Softwarelizenzen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Tanja Salmen-Fuchs hat den Text Management von Softwarelizenzen veröffentlicht
Tanja Salmen-Fuchs hat einen neuen Text hochgeladen
Persistent Renal-Genitourinary Disorders: Current Concepts in Dialysis...
Jose Strauss, J. Strauss
Customer & Supplier Relationship Management
Beziehungsmanagement, Betriebl...
Stefan Koch, Susanne Strahringer
Corporate Performance Management
ARIS in der Praxis
August-Wilhelm Scheer, Wolfram Jost, Helge Heß, Andreas Kronz
Christof Beaupoil Aspera OHG
Hintergrundinformationen.
weitere Hintergrundinformationen und Success-Stories von Unterenehmen, die die in der Arbeit beschriebenen Ansätze erfolgreich implementiert haben gibt es in unserem a href="http://www.aspera.ac/de/public/publikationen/"Downloadbereich/a
Christof Beaupoil
Aspera OHG
am Monday, December 13, 2004-