Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. 3
0. Einleitung. 4
1. Kognition 5
1.1 Die visuelle Wahrnehmung. 6
1.3. Die auditive Wahrnehmung. 6
1.4.Schmerzempfinden und Tastsinn. 7
1.5. Gustatorischer- und Olfaktorischer Sinn. 7
2. Die Veränderungen der Gedächtnisleistung 8
3. Die Entwicklung der Intelligenz im Erwachsenenalter 9
4. Die Entwicklung der Identität im Erwachsenenalter nach Erikson. 10
5. Fazit und Stellungnahme. 12
6. Literatur: 15
Die Entwicklung im Erwachsenenalter 16
Thesenpapier 16
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0. Einleitung.
Die Entwicklungspsychologie des Erwachsenenalters ist eine relativ junge Forschungsrichtung der allgemeinen Entwicklungspsychologie. Zwar versteht man in der Bundesrepublik Deutschland die Persönlichkeitsentwicklung seit den 50er Jahren als lebenslangen Prozess der Veränderung, doch trotzdem begnügte man sich bis in die 60er mit der Analyse körperlicher, geistiger und sozialer Entwicklung im Kindes-und Jugendalter. Erst dann wandte man sich der Entwicklung in der mittleren Lebensspanne, also etwa dem Zeitraum von 30 bis zu 60 Jahren, und im Alter zu. Gründe für diese Vernachlässigung war unter anderem das Vorherrschen biologisch orientierter Entwicklungslehren, die zwischen der Pubertät und dem Klimakterium relativ wenige Veränderungen im körperlichen Bereich sahen und davon auch auf eine Konsolidierung im psychischen Bereich schlossen. Man ging gemeinhin davon aus, dass die mittlere Lebensspanne eine Zeit geringer intraindividueller Veränderung sei.
Ein weiterer Faktor war die Problematik der Stichprobengewinnung: Kindergärten, Schul- und Vorschulklassen, Universitäten und Altersheime erleichtern den Zugang zu den jeweiligen Altersgruppen. Erwachsene mittlerer Lebenspanne trifft man dagegen selten so gruppiert an.
Der letzte Punkt der hier erwähnt werden soll, ist das Fehlen einer pädagogischen Fragestellung, was ungefähr bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts der Fall war, da man erst spät erkannte, dass auch der Erwachsene einem lebenslangen Lernprozess ausgesetzt ist und es durch den ständigen technischen Wandel seiner steten Weiterbildung bedarf. Zu den Faktoren, die zur Weiterentwicklung des Bereiches der
Entwicklungspsychologie des Erwachsenenalters beitrugen, gehört unter anderem die Lebenslaufforschung von Bühler. Sie zeigte, dass die mittlere Lebensspanne keine Zeit der Konstanz sondern eine Zeit starker intraindividueller Veränderungen ist, die durch das Zusammenspiel vieler Faktoren der Umwelt und der persönlichen Reaktion des Individuums darauf, geprägt ist.
Entwicklung im Erwachsenenalter wird hierbei als Verhaltensänderung in Folge einer Wechselwirkung zwischen individuellen Lebenserfahrungen und bestimmten Prozessen der Reaktion auf diese Erfahrungen verstanden.
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Einen Erwachsenen an sich kann man über so viele verschiedene Kriterien, wie etwa Lebensalter, Reife oder der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, definieren, dass eine eindeutige Zuordnung schwer fällt. Gesetzlich gesehen gilt man zwar ab dem 18 Lebensjahr als erwachsen, bei allem Folgenden beziehe ich mich allerdings mit dem Begriff „ Erwachsene“, wie auch der Autor der verwendeten Literatur, auf die Altersgruppe der 30 - 65-jährigen.
1. Kognition
Zunächst werde ich mich nun mit dem altersbedingten Veränderungen des kognitiven Systems beschäftigen.
Die Kognition bezieht sich auf die Art und Weise, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und begreifen, wie sie persönliche Erfahrungen aufnehmen und sich an sie erinnern. Sie bezeichnet gleichzeitig auch die Prozesse des Denkens und Lernens.
Wenden wir uns nun zunächst der Wahrnehmung unter der Fragestellung zu, welche Veränderungen der Wahrnehmungsprozesse im Erwachsenenalter auftreten und wie die betroffenen Personen damit umgehen.
Der Wahrnehmungsprozess umfasst zwei Funktionen: Zum Ersten die Stimulation von Sinneszellen in den Sinnesorganen und zum Zweiten die Übersetzung dieser Signale in Informationen innerhalb der Informationsverarbeitungszentren des Nervensystems. Der Alterseinfluss auf die Fähigkeit eine derartige Übersetzung oder Encodierung zu leisten, hat eine ebenso große Bedeutung für das Funktionieren der Wahrnehmung wie sie Veränderung der Sinnesorgane selbst. Wenden wir uns nun aber zunächst den Alterseinflüssen auf die sensorischen Strukturen zu.
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Arbeit zitieren:
Svenja Plitt, 2001, Entwicklung im Erwachsenenalter - Kurzvortrag mit Thesenpapier, München, GRIN Verlag GmbH
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