Inhaltsverzeichnis
Diagramm - und Tabellenverzeichnis 2
1. Einleitung 3
2. Rahmeninformationen 4
3. Methodisches Vorgehen 4
3.1 Pretest als Vorbereitung der Erhebung 5
3.2 Durchführung der Erhebung 5
3.3 Auswertung der Erhebung 6
4. Datenauswertung 7
4.1 Persönlicher Hintergrund der Befragten. 7
4.2 Allgemeines mediales Informationsverhalten 9
4.3 Assoziationen mit dem Islam 10
4.4 Medien und Islam 13
4.5 Interesse und Kenntnisse über den Islam 17
4.6 Erfahrungen mit dem Islam 20
4.7 Integration und Bedeutung 23
5. Fazit 26
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Diagramm- und Tabellenverzeichnis
Diagramm 1: Verteilung von Alter und Geschlecht der Befragten ..................................... 7 Diagramm 2: Bildungsabschluss der Befragten ................................................................ 9 Diagramm 3: Von den Befragten genannte Begriffe in der Kategorie
Krieg/Sicherheit sowie deren Häufigkeiten ................................................ 12 Diagramm 4: Informationsquellen der Befragten zum Thema Islam
sowie deren Häufigkeiten .......................................................................... 13 Diagramm 5: Bewertung der Berichterstattung über den Islam und
der Darstellung des Islams in den Medien ................................................. 14 Diagramm 6: Bewertung der Berichterstattung in Deutschland
über den Islam, absolute Anzahl ............................................................... 16 Diagramm 7: Interesse an Themenfelder des Islams ...................................................... 18 Diagramm 8: Schätzwerte der in Deutschland lebenden Muslime .................................. 19 Diagramm 9: Kontakt zu muslimischen Mitbürgern im persönlichen
Umfeld der Befragten ................................................................................ 21 Diagramm 10: Verteilung der Antworten zu Besuch bzw.
Besichtigung einer Moschee ..................................................................... 23 Diagramm 11: Meinung der Befragten zu den Maßnahmen in Bezug auf Integration ....... 24 Diagramm 12: Einschätzung der zukünftigen Bedeutung des
Thema Islams in Deutschland ................................................................... 25
Tabelle 1: Herkunft nach Geburtsland aufgeteilt nach der
Religionszugehörigkeit der Befragten .......................................................... 8 Tabelle 2: Informationsquellen der Befragten mit deutscher
Nationalität nach Geschlecht ..................................................................... 10 Tabelle 3: Wahl der deutschen TV-Sender differenziert nach Bildungsabschluss ...... 10 Tabelle 4: Von den Befragten genannte Begriffe zum Thema Islam (kategorisiert) .... 11 Tabelle 5: Zusammenhang zwischen der Bewertung der Darstellung des Islams in den Medien und der Wahrnehmung der
Themen über den Islam in den Medien ..................................................... 15 Tabelle 6: Zusammenfassung der Kategorien der Variable
Bewertung der Darstellung des Islams in den Medien ............................... 16 Tabelle 7: Auseinandersetzung mit dem Islam außerhalb der alltäglichen Medienberichterstattung und dadurch geprägtes Bild über den
Islam bei den Befragten ............................................................................ 17 Tabelle 8: Themenfelder des Islams, über die die Befragten gerne
mehr wissen möchten ............................................................................... 19 Tabelle 9: Bewertung der persönlichen Erfahrung gekreuzt mit Kontakt
zu muslimischen Mitbürgern ...................................................................... 21 Tabelle 10: Zusammenfassung der Kategorien der Variable
Bewertung der persönlichen Erfahrungen ................................................. 22
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1. Einleitung
Im Zeitalter der Globalisierung vermischen sich nicht nur wirtschaftliche Arbeitsweisen, Ansichten und Weltanschauungen. Auch Menschen unterschiedlichster Kulturkreise und Glaubensrichtungen leben gemeinsam im Einklang. In der heutigen Zeit stellt sich jedoch die Frage, wie dieses Zusammenleben von der Bevölkerung wahrgenommen wird und wie es, im optimalen Fall, ohne Probleme funktioniert. In dieser Studie wird vor allem das Augenmerk auf das Islambild in Deutschland gelegt. Zudem wird analysiert, in wie weit die mediale Berichterstattung unser Meinungsbild prägt oder gar beeinflusst. Antworten auf Fragen zum Thema Islam, Medien und zukünftige Sichtweisen sollen an Hand von Straßeninterviews gefunden werden. Es soll durch diese Befragung ein möglichst breit gefächerter Eindruck gewonnen werden, der die Meinungen und Sichtweisen der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Aachen repräsentiert.
Was wird mit dem Islam assoziiert? Woher stammen die Informationen über den Islam? Welche Erfahrungen mit dem Islam liegen der kundgegebenen Meinung zu Grunde? Fragen, deren Antworten darüber in Kenntnis setzten sollen, in wie weit sich die Bevölkerung mit dem Thema Islam auseinandersetzt, in wie weit die Medien das Islambild prägen, in wie weit sich die Thematik anderer Glaubensrichtungen zukünftig in der Gesellschaft etablieren wird. Eine Angelegenheit, die Basis für Diskussionen in vielerlei Hinsicht schaffen wird und die unter Umständen zum Streitthema Nummer eins in Politik, Gesellschaft und Miteinander aufblühen kann.
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2. Rahmeninformationen
Im Rahmen der Projektstudie 2010 des Studiengangs „B.Sc. Angewandte Geographie“ der RWTH Aachen wurde im Zeitraum vom 01. bis 11. Juli 2010 eine Befragung zum Thema „Das Islambild in Deutschland“ durchgeführt. Die Befragung fand hauptsächlich in der Fußgängerzone Aachen und am Campus der RWTH statt. Optional konnte die Befragung auch am Rehmplatz durchgeführt werden. Jeder der 17 Studierenden befragte 15 Personen, sodass dies eine Summe von 255 Befragten ergibt. Das Ziel der Befragung lag darin, herauszufinden, wie der Islam in den deutschen Medien repräsentiert wird.
3. Methodisches Vorgehen
Die Projektstudie 2010 sollte dazu dienen, methodische Kenntnisse, Kompetenzen und Vorgehensweisen als grundlegendes Werkzeug des geographischen Arbeitens zu vermitteln. Im Rahmen des Lehr- und Forschungsgebiets Kulturgeographie wurde das Thema „Das Islambild in Deutschland“ als Grundlage des Projekts festgelegt.
Um einen Einstieg in dieses Thema zu erlangen, wurden in der ersten Seminarsitzung am 07. Juni 2010 vier Kurzreferate zu den Themen Islam, Muslime in Deutschland, Repräsentation des Islams in deutschen Medien und Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung von Studierenden gehalten. Anschließend wurde mit der Bestimmung der Untersuchungsinhalte sowie den ersten Schritten der Fragebogenerstellung begonnen. In der zweiten Seminarsitzung am 14. Juni 2010 wurde der Untersuchungsgegenstand konkretisiert und die Fragebogenerstellung bis zur Erstfassung fortgesetzt. Die Seminarleitung gab zwei Fragen vor, die fester Bestandteil der Untersuchung sein sollten: 1. Was fällt Ihnen zu dem Begriff Islam ein? und 2. Woher haben Sie Ihre Informationen über den Islam? Diese beiden Fragen sind auch in der Untersuchung „Das Bild des Islam auf der Straße - Versuch einer Rezeptionsanalyse“ von Karl-Peter Gietz, Claudia Haydt und Natalie Kuczera von 1991 wiederzufinden. Das Problem des Fragebogens lag in der Formulierung der Fragen. Da Religion im Allgemeinen als ein eher empfindliches Thema gilt, war hier besondere Vorsicht bei der Ausdrucksweise geboten. Das Ziel jeder Untersuchung ist zwar, Ergebnisse so detailliert wie möglich darstellen zu können, jedoch muss man auch an die Unannehmlichkeiten denken, die der Befragte empfinden könnte. Ist eine gewisse Grenze der Privatsphäre erreicht, dann sind die Befragten nicht weiter bereit zu antworten und treffen gegebenenfalls unwahre Aussagen. Solche Umstände wurden bei der Gestaltung der Fragen äußerst berücksichtigt und innerhalb der Seminargruppe bis ins Detail ausdiskutiert.
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Im Allgemeinen wurde sehr darauf geachtet, die Fragen möglichst neutral und so zu formulieren, dass sie die Antworten nur wenig bis gar nicht beeinflussen.
3.1 Pretest als Vorbereitung der Erhebung
Die Seminarleitung gab vor, dass das Forschungsdesign qualitativ in Form eines Fragebogens mit sowohl standardisierten als auch freien Antwortmöglichkeiten erstellt werden sollte. Die ersten drei Seminarsitzungen der Projektstudie (07., 14. und 21. Juni 2010) wurden dazu genutzt, eine erste Version des Fragebogens in Gruppenarbeit und mit der gesamten Seminargruppe zu erarbeiten. Der Pretest, auch ‚Tauglichkeitstest‘, soll zur Qualitätsverbesserung des Fragebogens beitragen, damit das Risiko des Misserfolgs reduziert wird und vorab Gründe für ein eventuelles Versagen gefunden werden können.
Insgesamt sollten pro Studierendem drei Personen mit dem Pretest im Zeitraum vom 23. bis 27. Juni 2010 befragt werden, also insgesamt einundfünfzig Personen. Die Befragung sollte an zwei der drei für die Untersuchung relevanten Orte (Fußgängerzone Aachen, Campus der RWTH Aachen und Rehmplatz) durchgeführt werden. Die Personen sollten sich nach Beendigung der Befragung zum Ablauf und Aufbau des Fragebogens äußern. Auf diese Weise konnte herausgefunden werden, dass zwei Fragen inhaltlich noch nicht eindeutig und verständlich genug waren.
Nachdem die nötigen Änderungen, das heißt Kürzung und eindeutige Formulierung, vorgenommen wurden, wurde in der vierten Seminarsitzung am 28. Juni 2010 die Endfassung des Fragebogens zur Durchführung der Befragung erstellt. Der Pretest hatte für die Studierenden auch den Vorteil die Einleitungsformulierung zu üben. In dieser kurzen Vorstellung werden Ziel und Zweck der Untersuchung dem Befragten verdeutlicht. Die Vorstellung dient ebenfalls dazu, Vertrauen zu schaffen und Interesse zu vermitteln. Dazu muss man seriös und freundlich auftreten und wichtige Aspekte kurz benennen: zum Beispiel Auftraggeber und durchführende Institution, Adressat der Befragung sowie Anonymitätszusicherung (Datenschutz).
3.2 Durchführung der Erhebung
Die Befragung wurde im Zeitraum vom 01. bis 11. Juli 2010 durchgeführt. Dazu wurde eine repräsentative Stichprobe von 255 Personen aus der Grundgesamtheit (ca. 246.000 Einwohner/-innen Aachens) ausgewählt. Die Grundgesamtheit wurde vor Befragungsbeginn
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durch die Seminarleitung in räumliche Einheiten (Fußgängerzone Aachen, Campus der RWTH Aachen und Rehmplatz) eingeschränkt. Es liegt somit eine Klumpenstichprobe vor. Alle Personen wurden an den Befragungsorten willkürlich (geschlechts- und altersunabhängig) ausgewählt, um an der Befragung teilzunehmen, das heißt jede Person hatte die gleiche Chance in die Stichprobe zu gelangen. Jede Befragung nahm im Durchschnitt acht bis zehn Minuten in Anspruch.
Aufbau des Fragebogens
Der Fragebogen ist inhaltlich, neben den Angaben zur Person, in sechs Schwerpunkte gegliedert: Allgemeines mediales Informationsverhalten, Assoziationen mit dem Islam, Medien und Islam, Interesse und Kenntnisse über den Islam, Erfahrungen mit dem Islam sowie Integration und Bedeutung. Insgesamt liegen sechzehn Fragen vor, von denen elf standardi- siertsind (teils mit ‚sonstige‘ als freie Antwortmöglichkeiten). Bei den anderen fünf Fragen handelt es sich um solche, bei denen freie Antworten ohne Vorgaben gegeben werden sollen. Der Fragebogen ist so konzipiert, dass ausgehend vom allgemeinen medialen Informati- onsverhaltenin die Thematik ‚Medien und Islam‘ sowie eigene Erfahrungen und abschließend zukünftige Bedeutung des Islams nahezu grenzenlos übergeleitet wird. Die Angaben zur Person sind bewusst an das Ende des Fragebogens gestellt, denn die Befragten sind erfahrungsgemäß nach den inhaltlichen Fragen eher dazu bereit, Auskunft über ihre Person zu geben, als zu Beginn der Befragung. Dies ist für die Auswertung vor allem wichtig in Bezug auf die Punkte ‚Herkunft‘ und ‚Religionszugehörigkeit‘.
3.3 Auswertung der Erhebung
In den letzten beiden Seminarsitzungen (12. und 19. Juli 2010) wurde jeweils ein Kurzreferat zu den Themen Datenaufbereitung und Datenauswertung mit der Statistik- und Analysesoftware SPSS vorgetragen. Ein kurzer Überblick über Dateneingabe, Möglichkeiten der Erstellung von Tabellen und Diagrammen sowie Basisfunktionen für aussagekräftige Auswertungen wurden auf diese Weise als Einführung in SPSS für Studierende, die mit dieser Software noch nicht vertraut waren, gegeben.
In beiden Sitzungen wurde gemeinsam die Problematik der Eingabe von Mehrfachantworten in SPSS diskutiert sowie Lösungsvorschläge für Zusammenfassungen formuliert. Nun verfügt die SPSS-Datenmaske über insgesamt 155 Variablen für jeden der 255 Fragebögen. Man hat sich für diese Vielzahl an Variablen entschieden, damit möglichst alle Antworten
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Arbeit zitieren:
Isabella Melchert, 2010, Das Islambild in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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