Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis II
1 Einleitung 1
2 Grundlagen des IT Controllings 2
2.1 Der Begriff 2
2.2 Die Ausrichtung 2
2.3 Strategisches IT-Controlling 3
2.3.1 Ermittlung des Wertbeitrages in der IT 4
2.3.2 IT-Standardisierung 5
2.3.3 IT-Balanced Scorecard 6
2.4 Operatives IT-Controlling 9
3 Das IT- Controlling der Lufthansa AG 10
3.1 Das Unternehmen 10
3.2 Die Struktur 11
3.3 Aufbau und Zielsetzung des strategischen IT-Controllings 12
3.4 Das Datenmodell der strategischen IT-Controllings 13
3.5 Unterstützung durch das operative IT-Controlling 15
4 Zusammenfassung und Fazit 16
Literaturverzeichnis 18
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 IT-Strategien ........................................................................................... 4 Abbildung 2 Strategische Fortschrittskontrolle im Führungsprozess .......................... 8 Abbildung 3 Schematische Darstellung der IT-Controlling-Funktion im Lufthansa
Konzern .................................................................................................................... 13 Abbildung 4 Definition der IT-Kosten im IT-Kostenmodell der Lufthansa ................. 14 Abbildung 5 Phasen- und Service-Matrix des Lufthansa-IT Kostenmodells ............. 15
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktien Gesellschaft
BSC Balaced Scorecard
EDV Elektronische Datenverarbeitung
INF Informatik
IT Informationstechnologie
IV Informationsverarbeitung
PC Personal Computer
ROI Return of Investment
z.B. zum Beispiel
II
1 Einleitung
Der Einsatz von Informationstechnologien, kurz IT, hat in den vergangenen Jahrzehnten Branchen unabhängig stetig zugenommen. Unternehmen setzten vermehr auf den Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnologien um Wettbewerbsfähig zu belieben. Die alleinige Investition in die Technik ist jedoch noch kein Garant für ein erfolgreiches Konzept. Mit dem Ausbau der IT sind hohe Kosten verbundenen und ein nicht effizienter Einsatz der Technologie kann diese noch erhöhen. 1 Aus diesem Grund bedarf es einer Steuerung und Überwachung von IT Projekten. Eine Übernahme dieser Aufgaben durch das allgemeine Unternehmenscontrolling birgt jedoch die Gefahr, dass IT Projekte und Dienstleistungen nur nach finanziellen Aspekten bewertete werden und nicht nach ihrem Nutzen. Die Einrichtung eines speziellen IT Controllings ist daher sinnvoll um strategische und operative Fehlentscheidungen zu vermeiden. 2
In der Seminararbeit soll im Folgenden auf die Grundlagen des IT-Controllings eigegangen werden, in dem zunächst die Begrifflichkeiten erläutert werden sowie zwei Ausrichtungen die das IT-Controlling verfolgen kann. Anschließend wird sowohl auf das strategische als auch das operative IT-Controlling eingegangen, in dem exemplarisch Maßnahmen beider Bereiche beschrieben werden. Der Fokus dieser Seminararbeit wird jedoch in Hinsicht auf dem Praxisteil auf dem strategischen IT-Controlling liegen. Nach den theoretischen Aspekten wird die praktische Umsetzung anhand der Lufthansa AG veranschaulicht. Die Einführung des strategischen IT-Controllings innerhalb dieses Konzerns ist hierbei der Untersuchungsgegenstand. Wobei die heterogene Struktur des Konzerns eine besondere Herausforderung bei der Einarbeitung darstellt und deswegen im genauen dargestellt wird. Dem Leser soll hierbei ein Eindruck vermittelt werden wie IT-Controlling die Verfolgung der Unternehmensstrategie unterstützen kann. Abschließend wird der Einsatz von IT-Controlling kritisch begutachte und basierend auf eine kurzen Zusammenfassung wird ein Ausblick in die Zukunft des IT-Controlling gegeben.
1 Vgl. Péter Horváth, Robert Rieg: Grundlagen des strategischen IT-Controllings, in: Praxis der Wirt-schaftsinformatik, 2001, S. 9-17, hier S.9-10
2 Vgl. Christian Jost: IT-Controlling, in: Industrial Engineering 04/2003, S.246-249, hier S. 249
1
2 Grundlagen des IT Controllings
2.1 Der Begriff
Der Begriff IT-Controlling setzt sich aus IT für Informationstechnologie und Controlling zusammen. Er steht für die Spezialisierung des Controllings auf die technischen Aspekte der Informationstechnologie und somit die Zusammenführung der betriebswirtschaftlichen mit der technologischen Sichtweise. 3
IT-Controlling hat einige Synonym gebrauchte oder in ihm implizierte Begriffe, wie zum Beispiel EDV-Controlling (Elektronische Datenverarbeitungs-Controlling), INF-Controlling (Informatik-Controlling) oder IV-Controlling (Informationsverarbeitungs-Controlling). Im englischsprachigen Raum ist die Verwendung von „IT-Performance-Management“ üblich und der Begriff IT-Controlling wird nicht verwendet. 4
2.2 Die Ausrichtung
Das IT-Controlling stellt einen festen Bestandteil der Wirtschaftsinformatik dar, dennoch gibt es verschiedene Ausrichtungen wie das Aufgabengebiet eines IT-Controllers zu sehen ist. Nachfolgend werden zwei Ausrichtunten näher erläutert.
Zum einen gibt es die kostenorientierte Sicht des IT-Controllings, welche mit der Kostenreduktion im IT-Bereich verbundene ist. Seinen Ursprung hat diese Ausrichtung in dem Kostenanstieg auf Grund der stärken Durchdringung der IT in die Geschäftsprozesse. Der IT-Controller hat die Aufgabe diesen Anstieg zu stoppen und die Kosten zu kontrollieren und zu senken. Typische Maßnahmen aus dieser Sichtweise heraus sind die Stellenkürzungen in dem IT-Bereich, die Verteilung der IT-Kosten nach dem Umlageverfahren und eine Projektauswahl nach dem ROI.
Zum anderen gibt es die leistungsorientierte Sichtweise, diese erkennt, dass der Einsatz der IT mit Leistungssteigerungen verbunden sein kann. Die IT stellt in dieser Ausrichtung ein Kernelement des Unternehmens dar, deren Wertbeitrag transparent gemacht werden soll. Alle IT-Aktivitäten werden mit dem IT-Controller geplant und von ihm unterstützt und kontrolliert. Maßnahmen dieser Ausrichtung haben eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens als Ziel. Es wird eine IT-Strategie entwickelt, welche aus der Unternehmensstrategie abgeleitet wurde, IT-Leistungen
3 Vgl. Ernst Tiemeyer, IT-Controlling kompakt, 1. Auflage, München, 2005, S. 4
4 Vgl. Andreas Gadatsch, Elmar Mayer, Masterkurs IT-Controlling, 4 Auflage, Wiesbaden 2010, S. 31
2
werden Standardisiert oder eine verursachungsgerechte Verrechnung der IT-Kosten findet als Maßnahme dieser Ausrichtung statt. 5
2.3 Strategisches IT-Controlling
Jede unternehmerische Handlung sollte unmittelbar oder zumindest mittelbar das Erreichen der in der Unternehmensstrategie festgelegten Ziele verflogen. Das Ziel jeder Strategie ist es zunächst einen langfristigen Wettbewerbsvorteil zu erreichen und sich somit von der Konkurrenz abzugrenzen. 6
Das strategische Controlling befasst sich folglich mit dem Chancen und Risiken eines Unternehmens. Es werden Erfolgspotenzial entwickelt und zukünftig erforderliche Ressourcen eingeplant. Es handelt sich hierbei um eine langfristige Betrachtung von etwa 4-5 Jahren. Um Probleme frühzeitig erkennen zu können, muss laufend die Strategierealisierung überprüft werden und Abweichungen analysiert. 7
Das strategische IT-Controlling ist eine spezielle Form des allgemeinen strategischen Unternehmens Controllings. Es umfasst auch die mittel- bis langfristige Planung, allerdings steht im Vordergrund die Schaffung von Transparenz. Der Wertbeitrag der IT für das Unternehmen soll identifiziert und quantifiziert werden. Die in diesem Zusammenhang aufgedeckten Schwächen, gilt es zu optimieren und anschließend den Erfolg zu messen. 8 Das strategische Controlling hat zum Ziel, die Informationstechnologie-Strategie den Unternehmenszeilen und -strategien abzuleiten. In Abbildung 1 wird veranschaulicht, wie die Entwicklung einer IT-Strategie idealtypisch aussieht. Der dort abgebildete Rückkopplungsprozess dient der Klärung von Fragen während der Umsetzung der IT-Strategie aufkommen und Auswirkungen auf die Unternehmensstrategie haben. Hieraus solle eine Verbesserung der strategischen Position des Unternehmens durch die Optimierung der Informationssysteme entstehen. 9
Die Literatur ist sich nicht ganz einig welche Maßnahmen und Instrumente zum strategischen und welche zum operativen IT Controlling gehören. Die nachfolgend erläuterten Instrumente werden in mehreren Werken dem strategischen IT-Controlling zu-geordnet. Diese stehen exemplarisch für weitere Instrumente welche allerding bei näherer Erläuterung den Umfang dieser Seminararbeit überschreiten würden.
5 Vgl. Andreas Gadatsch, Elmar Mayer, Masterkurs IT-Controlling, S. 32-33
6 Vgl. Péter Horváth & Partner, Das Controllingkonzept, 7. Auflage, München 2009, S. 140 ff.
7 Vgl. Hilmar Vollmuth, Controlling-Instrumente von A-Z, 7. Auflage, München 2008, S.228-229
8 Vgl. Lars Schwarze, Ulrike Holzhammer, Andreas Klein: Mit strategischem Controlling gezielt den IT-Wertbeitrag verbessern, in: Praxis der Wirtschaftsinformatik, 2008, S. 104-117, hier S.104
9 Vgl. Ernst Tiemeyer, IT-Controlling kompakt, S. 4-5
3
Arbeit zitieren:
Fee Damm, 2011, IT Controlling in Theorie und Praxis - am Beispiel der Lufthansa AG, München, GRIN Verlag GmbH
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