Gliederung
1. Einleitung 1
2. Wichtige Aspekte zur Nachschub- / Bedarfsermittlung 2
2.1. ABC Analyse 2
2.2. XYZ Analyse 3
2.3. Kombination der ABC Analyse und der XYZ Analyse 3
3. Methoden der Nachschubdisposition 4
3.1. Bereitstellverfahren 4
3.2. Meldebestandsverfahren 5
3.3. Zykluszeitverfahren 6
4. Zielkonflikte der Materialwirtschaft und Auswirkungen auf die
Nachschubdispsition 7
5. Fazit 8
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Das Thema Nachschubdisposition ist eins der wichtigsten Themen in der Materialwirtschaft. Um eine fortlaufende Produktion zu sichern, müssen entsprechende Strategien für den Nachschub angewendet werden. Dabei muss beachtet werden, dass weder zu Hohe noch zu niedrige Bestände als Vorrat gehalten werden. Zu Hohe Bestände hätten zur Folge, dass zu viel Kapital gebunden wird und zu niedrige das die Produktion ins stocken geraten könnte und dadurch die Kundenaufträge nicht Termingerecht gefertigt werden könnten.
Diese und noch weitere Aspekte werden in diesem Assignment behandelt und mit den Methoden der Nachschubdisposition erläutert. Als erstes werden im zweiten Kapitel wichtige Aspekte zur Nachschub-/ Bedarfsermittlung erläutert. Diese Aspekte müssen noch vor der Entscheidung darüber welche Methode zur Nachschubdisposition gewählt werden soll, beachtet werden. Es soll dargestellt werden wie man Materialien unterscheidet um den Nachschub richtig zu ermitteln und unnötige Lagerbestände zu vermeiden. In diesem Kapitel werden die verschiedenen Analysen nur kurz skizziert. Es soll nicht näher erklärt werden, wie solch eine Analyse durchgeführt wird. Viel mehr soll eine Übersicht geben werden, welche Hilfsmittel verwendet werden können um die richtige Entscheidung zu treffen. Im Anschluss an diese Aspekte werden im dritten Kapitel die Methoden der Nachschubdisposition dargestellt. Näher eingegangen wird dabei auf das Bereitstellverfahren, das Meldebestandsverfahren und das Zykluszeitverfahren, als die wichtigsten Methoden der Nachschubdisposition. Zielkonflikte tauchen in der Materialwirtschaft sehr häufig und auf unterschiedlichste Weise auf. Diese sind Bestandteil des vierten Kapitels. Dabei werden zuerst die allgemeinen Zielkonflikte der Materialwirtschaft erläutert und im Anschluss daran auf die Nachschubdisposition bezogen und Strategien aufgezeigt wie mit den Zielkonflikten umgegangen werden kann. Zum Abschluss dieses Assignments wird ein Fazit zu dieser Thematik gezogen.
1
2. Wichtige Aspekte zur Nachschub-/Bedarfsbestimmung Bevor man sich für eine Methode der Nachschubdisposition entscheiden kann, müssen noch Vorüberlegungen stattfinden. Es ist wichtig zu wissen was für Materialien man verbraucht und wie wichtig sie für die Produktion sind. Genauso wichtig ist es zu wissen wie schnell man diese Materialien wieder besorgen kann. Diese Überlegungen sollten mit der Unternehmensstrategie und den Unternehmenszielen abgestimmt sein. Bei diesen Überlegungen können folgende Analysen sehr hilfreich sein.
2.1. ABC Analyse
Die ABC Analyse ist geeignet um eine Prognose des Verbrauchs zu geben. Dabei werden die Materialien in A, B und C-Teile eingeteilt. Es wird sich der Gesamtverbrauch angeschaut. Die Analyse gibt Anhaltspunkte für beschaffungspolitische Entscheidungen. 1
A-Teile ergeben 80% des Gesamtverbrauchs, B-Teile 15% und C-Teile 5%. Dabei stellen die A-Teile ca. 10% des gesamten Materialbestandes, B-Teile ca. 20% und die C-Teile ca. 70%. 2
A-Teile sind dabei besonders sorgfältig zu behandeln, da sie sehr häufig gebraucht werden. B-Teile stellen das Mittelfeld dar und C-Teile werden selten verbraucht. 3 Somit ist ersichtlich welche Materialien als besonders wichtig angesehen werden für die Produktion und welche Materialien besondere Aufmerksamkeit bei der Nachschubdisposition bedürfen.
1 vgl. H. Jung (2006) Allg. BWL S.324
2 vgl. G. Schulte (2001) Material und Logistikmanagement S.61
3 vgl. H. Jung (2006) Allg. BWL S.326
2
Arbeit zitieren:
Melanie Judisch, 2012, Methoden der Nachschubdisposition, München, GRIN Verlag GmbH
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