Nutzen kablen und lebenden Repor-und Controlling als eingeführt
ting. gilt.
Somit bildet dieses KRS die Auch heute noch werden
Unvorhergesehenes plan-
Sinnund Zweck, sowie Nutzen
des Reporting - sofern es denn bar machen
überhaupt im Unternehmen
vorhanden ist- verkannt. Re-Reporting verfolgt den Zweck, porting wird von den Mitarbeidas Unternehmen weiterzutern der einzelnen Funktionsbebringen und Unvorhergesehereiche im Unternehmen eher nes planbar zu machen. als „Rapport“ gefühlt und be-
wertet. Die Folge ist der Auf-bau innerer Widerstände bei
Kostenrechnungssysteme
den Mitarbeitern, die von der
vorhanden
Unternehmensführung oft nicht
Folgen dabei
zahlreicher international agiewerden, bis hin zur „mentalen
render KMU Mandate ist die Status Quo Reporting Unbrauchbarkeit des vorhan-
Erkenntnis gereift, dass die denen Reporting"
wenigsten Unternehmen über Ein vorhandenes und funk-
ein funktionierendes Kostentionierendes Kostenrechnungs- LernendesSystem, das
rechnungssystem KRS verfügen
dem Unternehmen gut tut.
(Vollkostenrechnung,
tenrechnung Für ein wirkungsvolles Rechender Option zur Istkosten-, porting bedeutet es, im Unter-Normalkosten- oder Plankosnehmen, das Bewusstsein zu tenrechnung). „entwickeln, dass es sich bei
permanent lernendes offenes genden Ausführungen zum System handelt und somit die Thema praktisches Reporting
Erkenntnisse aus dem Repor-vorangestellt. Da dieser Aufsatz ting dem Unternehmen auf das Reporting als Betrachallen Ebenen „gut tun“. tungsgegenstand hat, wird
angenommen, dass für die Aus dieser zu schärfenden KMU, die ein effektives Reporweg den sich ändernden ex-Selbsterkenntnis des Organisting einführen wollen, im Vorternen und internen Rahmenmus Unternehmen heraus ist es feld eine Entscheidung für ein
anschließend ein einfacher KRS gefällt wurde und dieses Weg bis zum Ziel eines praktiim Bereich Rechnungswesen können.
Gewachsene und ver-
Sowohlbei der Implementie-Bei den vorgenannten Sys- krusteteStrukturen - temlösungenhandelt es sich rung solcher Mega-Lösung, als Insellösungen zudem um ERP bzw. PPS-auch bei der Anpassung (bei
Gesamtpakete, bei denen das gleichzeitig vorhandener be-Diese gewachsenen und entsprechende Reporting le-grenzter Anpassungsfähigkeit mitunter verkrusteten Struktudiglich ein Teilmodul darstellt. der vorgegebenen Standards) ren konnten sich nicht im Sinne
eines ganzheitlichen und ler-
nenden Systems entwickeln Es solcher Gesamtpakete ist ein rungsphase weitere erhebliche sind Insellösungen entstanden, Reporting nicht möglich. Die personelle und finanzielle Resohne interaktive Schnittstellen Gesamtkosten der Erstinstalla-sourcen im Unternehmen gefür ein funktionierendes Reportion belaufen sich weit im 6-bunden, verbraucht und teilting. stelligen Bereich. weise verschwendet.
Das Informationsbedürfnis
der Unternehmensleitung kann überfordern nicht oder nur unzureichend
befriedigt werden. Informatioausfall der Versorgung mit re-Solche mächtigen Standardlönen liegen allerhöchsten un-
sungen überfordern sämtliche strukturiert vor. Der Beschaf-Unternehmensbereiche in dem fungsaufwand für Informatio-
KMU sowohl fachlich, finanziell, nen ist im Vergleich zur Validi-als auch mental und bewirken, tät und Qualität der Informati-
was die Zielstellung eines prakonsausbeute unverhältnismä-
tikablen Reportings anbelangt, ßig hoch. oft das Gegenteil.
Der Autor hat in einem interna-Systemlösungen gibt es zwar tional tätigen Konzernunter-standardisierte Software Lö-
nehmen miterleben können, sungen für die Belange eines
wie dort die Einführung der SAP Reporting (SAP, SAP Smallmenssteuerung zu erhalten. Software an die Grenzen der Lösung für den Mittelstand, MS
Unternehmensorganisation Dynamic Vision, Oracle etc.), Sofern in der beschriebenen gestoßen ist und welcher imjedoch sind diese für die hier Größenklasse der KMU keine mense zeitliche und personelle fokussierte Unternehmensgröße
Aufwand mit der Einführung eines KMU (bis zu 300 Mitarbei-
dieses Systems einherging. Es ter) oft zu komplex und zudem
entstand teilweise der Einsehr kostenintensiv. Die Stan-druck, dass das neue System dardlösungen müssen grund-
zum „Selbstzweck“ der Orgasätzlich individuell angepasst
nisation Unternehmen wurde. werden.
etc.) vor, die für sich betrachwird und zu spät und dann oft fertigung müssen die Bereiche
tet durchaus sinnvoll und weniger wirkungsvoll handeln Vertrieb, Arbeitsvorbereitung
brauchbar sind und die von kann. und Produktionssteuerung mit-
den Mitarbeitern auch wei-einander verzahnt sein, um die
testgehend beherrscht wer-Die Sachbearbeitung im zeitgerechte Lieferung für die
den. Dennoch funktioniert das Vertrieb nimmt die laufenden Kunden zu gewährleisten.
System als Ganzes nicht. Kundenaufträge auf und steu-
ert diese in eine für diesen Be-So werden beispielsweise in
Status Quo Organisation reich zweckdienliche Softwareden einschlägigen Branchen
lösung ein. Oftmals wird eine der Automobil- und Zulieferin- KMU
speziell für die Bedürfnisse kleidustrie Lieferanten durch Kun-ner und mittlerer Fertigungsbeden in regelmäßigen Abstän-Im Bereich des Rechnungstriebe unterschiedlicher Branden Audits unterzogen, um wesens kommen herkömmlichen entwickelte Software (z.B. sicherzustellen, dass es bei den che Finanzbuchhaltungsproinfra, sage, abas) eingesetzt, grundsätzlichen Abläufen des gramme zum Einsatz, die auf die modular aufgebaut, Lieferanten zu keinen verden ersten Blick vornehmlich
externe
pflichten erfüllen und weniger Unternehmen abzubilden. gewährleistet werden kann geeignet sind, ohne Anpas-Solch kleinere Softwarelösun-und „geordnete Verhältnisse“ sung, der Unternehmensleitung gen unterstützen dabei eine vorliegen. Auf die entspreals Steuerungsinstrument zu Vielzahl von Fertigungsarten chenden dienen.
(Einzel- bis Kleinserienfertigung,
Auftragsfertigung, Mischferti-Rahmenbedingungen eines Vielerorts werden beispielsgung, Montagefertigung, QS Systems (z.B. ISO 9001, ISO weise weder kalkulatorische Lohnfertigung, Variantenferti-TS 16 949) soll an dieser Stelle Kosten berücksichtigt, noch
Periodenabgrenzungen
genommen. Häufig wird die
Finanzbuchhaltung ex post dieser Systeme ist die Tatsabe die QS Systeme und QS verwendet und bietet somit che, dass es keine oder nur Handbücher eher IST Abläufe unter anderem kaum Raum für unzureichend verwendbare dokumentieren, als diese zu das frühzeitige Erkennen von integrierte Reporting Schnittoptimieren und dann erst im Planabweichungen, und der stellen gibt. zweiten Schritt zu dokumentie-Notwendigkeit, daraus rechtren.
genmaßnahmen
und umzusetzen. Kundenaufträge an den Be-
reich der Arbeitsvorbereitung Folge davon ist, dass die und Produktionssteuerung wei-Unternehmensführung von tergegeben. Insbesondere bei Planabweichungen überrascht Fertigungsbetrieben mit Serien-
Arbeit zitieren:
Rainer Schenk, 2012, Leitfaden Reporting KMU, München, GRIN Verlag GmbH
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