II
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis III
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung eines Fragebogens 2
3. Zentrale Themenbereiche der internationalen Marktbearbeitung 6
4. Erstellung des Fragebogens 12
5. Zusammenfassung und Fazit 19
6. Anhang 20
7. Literaturverzeichnis 21
III
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung 1
1.2. Zielsetzung der Arbeit und Gang der Untersuchung 1
2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung eines Fragebogens 2
2.1. Verständlichkeit und Formulierung 2
2.2. Arten von Fragen und Skalen 3
2.3. Aufbau und Layout des Fragebogens 5
3. Zentrale Themenbereiche der internationalen Marktbearbeitung 6
3.1. Zielmarktstrategien 6
3.2. Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien 8
3.3. Timing-, Allokations- und Koordinationsstrategien 9
4. Erstellung des Fragebogens 12
5. Zusammenfassung und Fazit 19
6. Anhang 20
7. Literaturverzeichnis 21
IV
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
Tab. 1: Arten von Skalen 4 Tab. 2: Zielmarktstrategien 7 Tab. 3: Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien: Export und Franchising 8 Tab. 4: Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategien: Lizensierung, strategische Allianz, Joint Venture und Tochtergesellschaft 9 Tab. 5: Timingstrategien 10 Tab. 6: Allokationsstrategien 11 Tab. 7: Koordinationsstrategien 11
Abb. 1: Der Fragebogen 13
1
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
Die europäische Binnenmarktintegration, die voranschreitende Öffnung osteuropäischer und asiatischer Länder sowie deren ansteigende Marktorientierung und die weltweite informationstechnologische Vernetzung sind zentrale Faktoren fortschreitender Globalisierung der letzten Jahre. 1 Aufgrund dieser weltwirtschaftlichen Verknüpfung ist für viele Unternehmen die internationale Konkurrenzfähigkeit überlebenswichtig geworden. 2 Internationalisierung bedeutet für ein Unternehmen die Konfrontation mit einer heterogenen Umwelt aus vielfältigen und unterschiedlichen Märkten. Die Folge ist eine erhöhte Führungskomplexität und somit die Erschwerung strategischer Entscheidungen. 3 Gleichzeitig gibt es kein allgemeingültiges Modell, welches bei der Auswahl solcher Internationalisierungsstrategien angewendet werden könnte. 4
Um in dieser komplexen Ausgangssituation sowohl die Entscheidungsgrundlage zu verbessern als auch die Entscheidungsfähigkeit zu unterstützen, kann ein Fragebogen hilfreich sein. Dabei muss er nicht nur eine sprachliche und empirische Qualität aufweisen, es müssen vor allem wissenschaftliche Erkenntnisse über die jeweilige Thematik berücksichtigt werden. 5
1.2. Zielsetzung der Arbeit und Gang der Untersuchung
Ziel ist die Entwicklung eines Fragebogens, der Unternehmen bei der Entscheidungsfindung über die zu treffende strategische Vorgehensweise bei der internationalen Marktbearbeitung unterstützt.
In Kapitel 2 werden theoretische Grundlagen zur Entwicklung eines Fragebogens aufgezeigt. Danach werden die zentralen Themenbereiche internationaler Marktbearbeitung dargestellt. In Kapitel 4 wird der Fragebogen erstellt, basierend auf Erkenntnissen der vorigen Kapitel. Zum Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen.
1 In Anlehnung an: Schwarz, S. (2009), S. VII.
2 Vgl. Jenner, T. (1994), S. 1f.
3 Vgl. Macharzina, K., Oesterle, M.-J. (2002), S. 5.
4 Vgl. Kutschker, M., Schmid, S. (2002), S. 896.
5 Vgl. Porst, R. (2008), S. 12.
2
2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung eines Fragebogens
Damit Zuverlässigkeit (Reliabilität) und Gültigkeit (Validität) bei einem Fragebogen gewährleistet werden können, müssen Verständlichkeit der Sprache und Frageformulierung, die Auswahl von Skalen sowie die Fragenreihenfolge geeignet sein. 6 Die Frageformulierung muss zielgerichtet sein („Welche Fragestellungen helfen dem Unternehmen bei der Entscheidungsfindung im Bezug zum Thema?“). 7
2.1. Verständlichkeit und Formulierung
Damit eine Frage von der Befragungsperson richtig verstanden werden kann, müssen zwei kommunikative und kognitionspsychologische 8 Dimensionen beachtet werden: 9
• Das semantische Verständnis: hierbei muss sich die Befragungsperson klar
werden, was eine Frage „bedeuten“ oder eine Formulierung „heißen“ soll. Damit eine Frage möglichst richtig verstanden werden kann, sollten keine unbekannten Fachbegriffe verwendet werden. Auch unklare, mehrdeutige, verneinende, hypothetische, individuell interpretierbare oder komplexe Formulierungen (z.B. Schachtelsätze) sollten vermieden werden. Ebenso darf der Kontext einer Frage sich nicht auf die Antwort auswirken und für jede Frage müssen alle erwägbaren und überscheidungsfreien Antworten gegeben sein.
• Das pragmatische Verständnis: hierbei muss sich die Befragungsperson klar
werden, was der Interviewer oder Forscher „wissen“ will mit der gestellten Frage. Selbst wenn die Semantik eindeutig ist („Was machen Sie montags zwischen 20 und 22 Uhr?“), weiß der Befragte nicht unbedingt was er angeben soll (Abendessen?, Fernsehen?, Zähne putzen?,…). Der Konversationslogik entsprechend, wird sich jedoch der Befragte bemühen, dem Kontext entsprechend die Antwort zu geben, die dem Forscher den relevanten Nutzen bietet.
6 In Anlehnung an: Porst, R. (2008), S. 15.
7 Vgl. Kirchhoff, S. et al. (2006), Vorwort von Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel, S. 10.
8 Diese Prozesse laufen im Gehirn der Befragungsperson größtenteils nicht explizit (bewusst) sondern
implizit (unbewusst) ab. D.h. die Person hat z.B. keine Kontrolle darüber, wie sie eine Frage versteht oder
ob Sie die Frage überhaupt versteht. Vgl. Porst, R. (2008), S. 19.
9 Die Erläuterungen zu den Dimensionen von Verständnis sind entstanden in Anlehnung an: ebd., S. 18ff,
S. 95f.
3
2.2. Arten von Fragen und Skalen
Der Fragebogen in Kapitel 4 wird schriftlich von den jeweiligen Befragungspersonen ausgefüllt (z.B. von Führungskräften eines Unternehmens). Um der thematischen Komplexität gerecht zu werden, beinhaltet der Fragebogen nicht nur geschlossene, sondern auch halboffene und offene Fragen. 10 Geschlossene Fragen haben eine begrenzte und vordefinierte Anzahl an Antworten („Zutreffendes bitte ankreuzen“). Bei offenen Fragen gibt es keine vordefinierte Antwort, der Befragte antwortet in eigenen Worten. Eine halboffene Frage ist eine Kombination aus geschlossener und offener Frage. 11
Tab.1 gibt einen Überblick mit Beispielen zu den wichtigsten Arten von Skalen:
10 Vgl. Wolf, T. (2006), S. 6.
11 Vgl. Porst, R. (2008), S. 51ff.
Arbeit zitieren:
B.Sc. Tom Helman, 2011, Entwicklung eines Fragebogens zum Vorgehen bei der internationalen Marktbearbeitung, München, GRIN Verlag GmbH
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