Body & Health Academy GmbH
Lehrgang universitären Charakters
,,Psychosoziales Gesundheitstraining"
Wer eine längere Fußwallfahrt
mitgemacht hat, ist dadurch geprägt.
,,Motivation eines Pilgers am Jakobsweg"
Diplomarbeit
zur Erlangung der Bezeichnung
,,Akademischer psychosozialer Gesundheitstrainer"
Eingereicht von: Maria Holzinger
Juni 2010
Eidesstattliche Erklärung
II
Eidesstattliche Erklärung
Ich erkläre an Eides Statt, dass ich die vorliegende Diplomarbeit selbstständig und
ohne fremde Hilfe verfasst, andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel
nicht benutzt und alle den benutzten Quellen wörtlich oder sinngemäß entnomme-
ne Stellen als solche kenntlich gemacht habe.
Gschwandt, 22. Juni 2010
(Eigenhändige Unterschrift)
Abbildungsverzeichnis
III
Inhaltsverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung ... II
Inhaltsverzeichnis ... III
Abbildungsverzeichnis ... V
Tabellenverzeichnis ... VI
Abstract ... VII
1. Einleitung
...
1
2.
Einführung in die Geschichte der Wallfahrt ... 3
2.1.
Wallfahrten in den großen Weltreligionen ... 3
2.2.
Wallfahrten in vorchristlicher Zeit ... 6
2.3. Die
christliche
Wallfahrt
...
8
2.3.1. Die Entwicklung der Wallfahrt in der Alten Kirche ... 8
2.3.2. Die Wallfahrt im Mittelalter ... 9
2.3.3. Die Wallfahrt in der Reformation und Gegenreformation ... 9
2.3.4. Die Wallfahrt in der Zeit der Aufklärung und in der Romantik ...10
2.3.5. Die Wallfahrt im 20. und 21. Jahrhundert ...11
3.
Die Vielzahl der unterschiedlichen Wallfahrtsstätten ... 12
3.1. Entstehung
von
Wallfahrtsorten
...12
3.2. Verschiedene
Formen
von
Wallfahrten
...14
3.3.
Die Bedeutung des Pilgerweges nach Santiago de Compostela ...16
3.4.
Die traditionellen Pilgerwege nach Santiago de Compostela ...17
Abbildungsverzeichnis
IV
4.
Motive der Wallfahrer ... 20
4.1.
Vorwiegende Motive im Mittelalter ... 21
4.2.
Vorwiegende Motive im 21. Jahrhundert ...22
4.2.1. Krisenbewältigung bzw. Sinnfindung ...22
4.2.2. Religiöse
Motivation
...23
4.2.3. Kulturelle
Motivation
...25
4.2.4. Sportliche Herausforderung bzw. Abenteuerlust ... 27
5. Erfahrungsberichte
und
Statistiken
am
Beispiel
des
Jakobswegs in den letzten 2 Jahrzehnten ... 31
5.1. Vorbereitungen
auf
eine
Fußwallfahrt
...31
5.1.1. Der
Start
Loslassen vom Alltag...35
5.1.2. Unterwegs sein - Beten mit den Füßen und andere Wandlungen ...38
5.1.3. Das
Ziel
-
Ankommen
am
Pilgerort ...42
5.2.
Pilgerstatistiken vom Jakobsweg über die Jahre 1989 bis 2008 ... ...45
5.2.1. Pilger nach Nationen ...45
5.2.2. Start der meisten Pilger auf dem Jakobsweg ...47
5.2.3. In welchem Verhältnis steht der Anteil an Männern und Frauen? ...48
5.2.4. Welche Altersgruppen sind in welcher Anzahl unterwegs? ...48
5.2.5. In welcher Jahreszeit befinden sich die Pilger auf dem Weg? ...49
5.2.6. Welche Motivation überwiegt bei den Pilgern? ...50
6. Zusammenfassung
und
Ausblick
... 52
Literaturverzeichnis ... 56
Anhang Pilgerbestätigung ... A
Abbildungsverzeichnis
V
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Aufbruch zu einem fernen Ziel ... 3
Abb. 2: Jakobswege durch Europa ...18
Abb. 3: Kopie Pilgerpass, ausgestellt im Kloster Roncesvalles ...19
Abb. 4: Der Portico de la Gloria der Kathedrale in Santiago de Compostela ...26
Abb. 5: Ankommen in Santiago de Compostela ...44
Abb. 6: Finisterre an der Atlantikküste ...44
Abb. 7: Pilgern nach Jahreszeiten ...49
Abb. 8: Pilgern nach Motiven ...50
Tabellenverzeichnis
VI
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Statistiken nach Nationen 1989 bis 1999 ...45
Tab. 2: Statistiken nach Nationen 2001 bis 2008 ...45
Tab. 3: Vergleich von 2005 und 2008 in Verbindung mit der Einwohnerzahl ...46
Tab. 4: Statistiken nach Startpunkt der Pilgerreise 2006 bis 2008 ...47
Tab. 5: Statistiken nach Geschlechter von 1990 bis 2008 ...48
Tab. 6: Statistiken nach Alter von 1990 bis 2008 ...48
Abstract
VII
Abstract
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem wiederauflebenden Wesen der Fuß-
wallfahrten, vor allem zu der im spanischen Nordwesten gelegenen Destination,
Santiago de Compostela. Die Jakobspilgerschaft geht historisch zurück bis ins
10. /11. Jahrhundert und hatte im Mittelalter zeitweise einen höheren Zulauf als
Jerusalem oder Rom. Die historische Entwicklung in vorchristlicher Zeit bis in das
21. Jahrhundert wird anfangs erläutert.
Des weiteren erfolgt eine Beschreibung der Entstehung von unterschiedlichen
Wallfahrtsstätten.
Die Bewegung des Menschen und die Sehnsucht, Neues zu entdecken und nach
höheren spirituellen Erfahrungen zu suchen, kann als Urtrieb bezeichnet werden.
Die verschiedenen Motive, welche Gläubige aber auch Atheisten im 21. Jahrhun-
dert zu einer längeren Fußwallfahrt aufbrechen lassen, sind unterschiedlich. Die
Beweggründe reichen von religiöser, kultureller, sportlicher aber auch abenteuerli-
cher Natur.
Im Vordergrund stehen das sich Reduzieren auf das Heute und das Loslassen
sowohl von Gewohnheiten als auch von materiellen Dingen und Annehmlichkeiten
des Alltags, welche unterwegs nur Ballast sein würden.
Das Ziel, Santiago de Compostela, wird auf unterschiedliche Weise angestrebt.
Das Empfinden des Weges, die Erfahrungen allein oder in einer Gruppe, die spiri-
tuellen Erkenntnisse sind ebenfalls Teil dieser Arbeit.
Statistiken der beiden letzten Jahrzehnte geben ein klares Bild über die anstei-
gende Entwicklung dieses historischen Kulturweges, welcher teilweise seit 1993
von der UNESCO als Welterbe geschützt ist.
Einleitung
- 1 -
1. Einleitung
Meine Motivation für diese Diplomarbeit ist vor allem geprägt durch persönliche
Pilgererfahrungen und dem Wunsch, dieses Thema immer tiefer zu ergründen,
um dadurch immer mehr den Sinn solcher Unternehmungen zu erfassen.
Das Thema Pilgern, vor allem der überaus beliebte Jakobsweg, erfreut sich inner-
halb der letzten beiden Jahrzehnte wieder großer Beliebtheit. Warum ist neben
den vielen Kirchenaustritten vermehrt diese Sinnsuche wieder so in den Vorder-
grund getreten? Dabei spielen nicht nur spirituelle Gründe eine Rolle. Wallfahrten
sind demnach nicht nur für gläubige Menschen eine lebensveränderliche und prä-
gende Unternehmung. Die Arbeit gibt einen historischen Überblick über die Ent-
stehung und die Motivation von Pilgerreisen bzw. Wallfahrten. Eine lückenlose
Erwähnung der Vielzahl der verschiedenen Pilgerwege und Pilgerorte im europäi-
schen Raum findet hier jedoch keinen Platz.
Diverse Erfahrungsberichte, Statistiken und die große Anzahl der mittlerweile zur
Verfügung stehenden Literatur über dieses Thema zeigen von der Aktualität und
vor allem von der Sehnsucht der Menschen für diese Art der Freizeitgestaltung.
Unterwegs zu sein, um vorläufig ein bestimmtes Ziel zu erreichen, spricht eine
sehr breite Schicht von Menschen an, nicht jeder traut sich diese Strapazen zu
und doch tasten sich viele am Anfang über kleine Etappen an ein größeres Ziel,
wie z.B. Sanitago de Compostela, heran. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, die eige-
nen Ansprüche auf ein Minimum zu reduzieren, um offen zu sein für das, was heu-
te passiert, d.h. im Heute leben. Sehr wesentlich erscheint auch, dass der Pilger
vorab Gedanken über den Grund seiner anzutretenden Wallfahrt anstellt, um auch
im Nachhinein die Reflektion darauf bewerten zu können.
Einleitung
- 2 -
,,Wir sind Pilger, unsere Einheit ist ein langer Weg, eine Reise von der Erde zum
Himmel".
1
Welche Veränderung kann eine längere Fußwallfahrt im spirituellen geistigen und
körperlichen Sinn bewirken? Diese Frage bewegt eine immer größere Anzahl von
Menschen des 21.Jhdts. Die Erfahrung zeigt, dass ,,Pilger" sich nach erstmaliger
Pilgerschaft immer wieder auf den Weg machen, die Faszination des sich Redu-
zierens auf das Hier und Jetzt und auf den eigenen Körper und Geist stellt eine
ausgleichende und erstrebenswerte Aktivität zu der heute eher stressigen Berufs-
welt dar. Die Wallfahrt fördert vor allem auch die körperliche Fitness und die Wei-
terentwicklung der sozialen und spirituellen Ebene. Wallfahrten durch fremde Län-
der und Kulturen stellen in der heutigen Zeit der Globalisierung einen entschei-
denden Beitrag zur Völkerverbindung und zum besseren Verständnis der soge-
nannten Fremden im Heimatland dar. Durch die persönliche Erfahrung von Gast-
freundschaft in anderen Kulturen wird das eigene Verhalten in Bezug auf Gewäh-
rung von Unterstützung reflektiert. Die Zuwanderer aus dem Ausland werden in
einem anderen Licht gesehen und es fördert den respektvollen Umgang miteinan-
der.
Dazu kommt das Interesse für neue Sprachen, für die Kultur, die sich am Weg
anbietet, d.h. es ist in jedem Fall eine persönliche gewinnbringende Weiterent-
wicklung für den einzelnen Pilger gegeben.
Ein ganz wesentliches Element spielt dabei auch die manchmal erlebte Grenzer-
fahrung, im physischen und im psychischen Bereich. Die Tage mit den höchsten
Strapazen wie z.B. bei unwirtlichen Wetterbedingungen, Nachtwanderungen, ex-
trem langen Tagesetappen mit Schmerzen an den verschiedensten Stellen des
1
Vincent van Gogh in einem Brief an seinen Bruder Theo.
Einleitung
- 3 -
Körpers, Trinkwasser-Mangel oder Nahrungsentzug bleiben dem Pilger meistens
für immer in bester Erinnerung. Ein Zeichen dafür, dass sich der Mensch oft klei-
neren oder größeren Grenzerfahrungen aussetzen soll, um eine nachhaltige Wir-
kung zu erzielen. Diese Erfahrungen sind dann verbunden mit einem erhöhten
Glücksgefühl nachdem man die Etappe trotz aller Widrigkeiten gemeistert hat. Ein
warmes Abendessen, eine heiße Dusche werden dann nicht als selbstverständlich
angenommen sondern als etwas Besonderes genossen und mit einem großen
Gefühl der Dankbarkeit erlebt.
Abb. 1: ,,Aufbruch zu einem fernen Ziel. (Quelle: Maria Holzinger, 2005)".
Einführung in die Geschichte der Wallfahrt
- 4 -
2.
Einführung in die Geschichte der Wallfahrt
In den folgenden Kapiteln ist die Wallfahrt in den großen Weltreligionen erläutert,
wobei die Entstehung des christlichen Pilgerwesens detaillierter angeführt wird.
2.1. Wallfahrten in den großen Weltreligionen
Das Wort Pilger kommt von ,,peregrinus", was ,,der Fremde" bedeutet. Ein Pilger
ist demnach jemand, der sich für eine gewisse Zeit in die Fremde begibt.
Im Hinduismus
2
, der großen Religion Indiens, spielt der Gedanke des Weges ei-
ne bedeutende Rolle. Der Glaube an die Wiedergeburt und Vorstellungen von Er-
lösung beeinflussen den Hindu das gesamte Leben. Die Tempel symbolisieren die
Wohnstätten eines Gottes, welche Ziele der vielen Pilgerreisen darstellen. Der
größte Wallfahrtsort der Hindureligion ist Benares am Ganges. Hunderttausende
kommen Jahr für Jahr, um dort zu beten und im Fluss zu baden. Größter Wunsch
vieler Hindus ist es, an dieser heiligen Stätte zu sterben und die endgültige Erlö-
sung zu finden.
Auch der Buddhismus kennt die Wallfahrt zu seinen Klöstern und heiligen Stätten
in der Natur. Z.B. ist der Heilige Berg, der über 6.000 m hohe Mt.Kailash im tibeti-
schen Himalaya, auch der Weltenberg oder Mt. Meru genannt, Ziel vieler Bud-
dhisten und Hinduisten. Die 70 km lange Umrundung, welche sich teilweise bis zu
einer Seehöhe von über 5.000 m erstreckt, wird von besonders Gläubigen auch
mit der eigenen Körperlänge, d.h. die ganze Umrundung wird immer wieder mit
dem auf den Boden ausgestreckten Körper, durchexerziert. Diese Art der strapa-
ziösen Pilgerung zählt ein Vielfaches von einer einfachen Begehung dieses heili-
gen Weges. Auch für die Buddhisten ist es ein Privileg, dort an diesem heiligen Ort
2
Mielenbrink 2001, S.16ff.
Einführung in die Geschichte der Wallfahrt
- 5 -
sterben zu dürfen, um ins Nirwana einzugehen. Auch viele Menschen aus dem
Westen sind fasziniert von diesem Spirit, von der Fröhlichkeit und Gelassenheit
der Buddhisten, von der Achtung und Wertschätzung gegenüber der Natur und
von der Einfachheit dieser Pilger und absolvieren diese Wegstrecke auch als
Nicht-Buddhisten mit teilweise großer spiritueller Erfahrung.
Im Himalaya sind für viele Einheimische, vor allem für die Tibeter und die Nepale-
sen, die Berggipfel der Sitz der Götter, die man nicht stören soll. Manch sanfter
Bergtourismus-Veranstalter in dieser Gegend nimmt Rücksicht auf diese Tradition
und gestaltet die Trekkingtouren genau so wunderbar, indem er Pässe überschrei-
tet und die Gipfel dabei ausspart.
Im Islam
3
stellt die Wallfahrt nach Mekka, die ,,Al-Hadsch" einen der fünf Pfeiler
des Islams dar und gehört für jeden gläubigen Moslem zu einem gottgefälligen
Leben. Zumindest einmal in seinem Leben, wenn es die Gesundheit und die fi-
nanziellen Möglichkeiten erlauben, pilgert jeder gläubige Moslem nach Mekka.
Mohammed hat mit dieser Wallfahrt alte arabische Bräuche wieder aufgenommen.
Mekka war die letzte Pilgerreise des Propheten Mohammed kurz vor seinem Tod
632 n.Chr. Mekka stellt den Ort der Einheit der islamischen Glaubensgemein-
schaft dar. Die Pilgerreise ist durch viele Rituale geprägt wie z.B. spezielle Pilger-
kleidung und Körperpflege. Ziel dieser Pilgerreise ist die Große Moschee von
Mekka, die die Ka'ba umfasst. Die Ka'ba ist ein kubisches Gebäude in der Mitte
des großen Innenhofs der Moschee, an ihrer östlichen Seite befindet sich in einer
Nische etwa fünf Fuß über dem Boden der Schwarze Stein, ein großes schwarzes
Mineral, der bereits Abraham und den Arabern in vorislamischer Zeit heilig war.
Der Stein ist ein Gegenstand der Verehrung, weil die Hände des Propheten ihn
berührt haben, jedoch nicht der Anbetung. Vor der östlichen Ecke der Ka'ba befin-
det sich in einem zweistöckigen Haus der gesegnete Brunnen Zamzam. Diese
Mekka-Pilgerschaft soll den Gläubigen die Lebensauffassung ihres Propheten
3
Mielenbrink 2001, S.17f.
Einführung in die Geschichte der Wallfahrt
- 6 -
Mohammeds nahe bringen. Ein weiterer Höhepunkt nach der Mekka-Wallfahrt ist
der Weg zum ,,Hügel der Gnade", auf dem Mohammed seine Abschiedspredigt
gehalten hat. Es gibt zwei Arten der Pilgerfahrt, die kleine Umra und die große
Hadsch. Die Umra kann jederzeit im Jahr durchgeführt werden, wenn sie aber im
Monat Ramadan stattfindet, hat sie die gleiche religiöse Bedeutung wie die große
Pilgerfahrt.
Die Wallfahrt nach Mekka ist für den gläubigen Moslem sicher der Höhepunkt in
seinem religiösen Leben. Er darf dann auch den Ehrentitel Hadschi
4
führen, was
soviel wie Pilger bedeutet.
2.2.
Wallfahrten in vorchristlicher Zeit
5
Die Prozession ist keine christliche Erfindung, religiöse Umzüge gab es bereits im
alten Rom wie in der ganzen Welt der heidnischen Antike. Seit alter Zeit und nicht
allein im Christentum geht die Anbetung Gottes mit Bewegung einher. Auch das
Bedürfnis heilige Orte aufzusuchen, ist über die ganze Erde verbreitet. Man stellt
fest, dass die Pilgerreise das eigentliche gemeinsame Merkmal aller großen Reli-
gionen dieser Welt darstellt. Opfergaben und Gebete für die Götter waren auch in
vielen Kulturen üblich. Besonders in Zeiten der Bedrängnis, bevorstehenden Krie-
gen, Hungersnöten, Naturkatastrophen, Seuchen etc. wurde bei den entsprechen-
den Heiligtümern um die Gunst der Götter ersucht.
Vor allem die Griechen hatten rund um das Mittelmeer ihre Tempel für ihre vielen
Götter errichtet, hier lässt sich ein Zusammenhang mit der späteren Heiligenver-
ehrung des Christentums erkennen.
In der damaligen Zeit erlangten vor allem drei Wallfahrtsstätten internationale Be-
deutung, die aus dem gesamten Mittelmeerraum aufgesucht wurden.
4
Rosenberger 2005, S. 14.
5
Mielenbrink 2001, S. 18ff.
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