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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Schöpfungsmythen 3
3. Götter S.4
3.1 Der Gott Osiris S.4
3.1.1 Der Mythos des Osiris S.4
3.1.2 Die Stellung des Osiris in Ägypten S.6
3.2 Die Göttin Isis S.7
3.2.1 Der Einfluss der Isis in Ägypten S.8
3.2.2 Der Einfluss der Isis bis Heute S.9
3.3 Der Gott Horus S.9
3.3.1 Der Mythos des Horus S.9
3.3.2 Die Stellung des Königs S.10
4. Die Auseinandersetzung mit der Bibel S.11
5. Schluss S.12
Literaturverzeichnis S 13
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1. Einleitung
Die Götterwelt der Ägypter war sehr groß, denn es gab nicht nur unzählige Götter und Göttinnen, sondern es gab auch noch Verschmelzungen zwischen verschiedenen Göttern, die neue Götter bildeten. Außerdem war die Götterwelt einem ständigen Wechsel unterzogen, da sich die Ränge und Aufgaben auch mit der Zeit veränderten. Die Götter erfüllten immer eine besondere Aufgabe und auch sie traten in bestimmten Erscheinungsformen auf. So wurde z.B. Osiris als mumifizierter Mensch mit einem Krummstab, einer Geißel und einer Atef-Krone dargestellt. Seine Haut wurde entweder grün/schwarz oder weiß gefärbt. Wobei grün/schwarz für die
Fruchtbarkeit des Nils stand und weiß die Farbe der Mumifizierung war. 1 In dieser Weise hatten alle ägyptischen Götter ihr Erscheinungsbild und ihren Aufgabenbereich. Die Wichtigkeit der einzelnen Götter war jedoch von Ort zu Ort verschieden.
2. Schöpfungsmythen
Die Variabilität der Wichtigkeit der einzelnen Götter hing auch damit zusammen, dass es in Ägypten keine zentrale Macht gab, von der aus diese Religion ihren Ursprung genommen hat. Es war viel mehr so, dass es mehrere Kultstätten gab, die miteinander in Rivalität standen. Das lässt sich gut daran erkennen, dass es in Ägypten vier verschiedene Schöpfungsmythen gab, die nur teilweise oder gar nichts
miteinander zu tun hatten. 2 In diesen verschiedenen Mythen wurden jeweils die eigenen Götter hervorgehoben, doch dies beeinflusste die Menschen nicht großartig. Sie sahen dies mehr als ein weiteres Zeichen der großen göttlichen Vielfalt und akzeptierten dies.In der Kultstadt Heliopolis vertrat man die Ansicht, dass es am
1 Lucia Gahlin: Ägypten Götter, Mythen, Religionen, Hg. Anness Publishing Limted, Uk.2001; Übs. Katharina Lisson, Heinz Tophinke, Reichelsheim, 2001. S. 39-40
2 Ebenda (Ebd.), S.48.
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Anfang ein Urmeer gab. Dieses hieß Nun. Aus ihm stieg dann ein Hügel herauf, auf dem das Heiligtum Heliopolis entstanden ist. Auf diesem Hügel erschien dann Atum, der sich selbst geschaffen hatte. Als Atum-Re schuf er dann das Licht um einen Gegensatz zum Urmeer (Nun) zu schaffen. Danach zeugte er mit seinem Schatten oder mit sich selbst den Luftgott Schu, den er ausspuckte, danach zeugte er Tefnut, die Feuchte, diese erbrach Atum. Er wurde auch der „Große Er-Sie“ genannt. Somit wird nach der Zeugung von Schu und Tefnut erstmals die Unterteilung in männliche und weibliche Götter erkennbar. Diese beiden zeugten dann zusammen wieder zwei Götter, nämlich Geb (männlich), die Erde, und Nut (weiblich), den Himmel. Aus der Verbindung dieser beiden entstanden dann Osiris, Isis, Seth und Nephthys, mit denen sich die Neunheit von Heliopolis vervollständigte. Diese
Neunheit stellten die höchsten Götter in Heliopolis dar. 3
3. Götter
Am Beispiel von Osiris, Isis und Horus beschreibe ich das Verhältnis der einzelnen Götter näher.
3.1 Der Gott Osiris 3.1.1 Der Mythos von Osiris
Aus dem Schöpfungsmythos von Heliopolis geht hervor, dass Osiris in die vierten Generation der Götter geboren wurde. In einem Mythos wird dann seine Geschichte beschrieben. Dort heißt es, dass Osiris die Menschen die Gesetze und die Landwirtschaft lehrte. Bevor Osiris herrschte, gab es nur Krieg und Kannibalismus, die Menschen waren Barbaren, doch durch Osiris erlangten sie die Zivilisation und ehrten die Götter. Osirsi war am Anfang nur König über die Stadt Busiris im Delta,
3 Arne Eggebrecht: Das Alte Ägypten 3000 Jahre Geschichte und Kultur des Pharaonenreiches, München: C. Bertelsmann Verlag, 4 Auflage 1997, S.234
Arbeit zitieren:
Master of Arts in Theology Volker Rahm, 2005, Ein Überblick über die Bedeutung der ägyptischen Götterwelt anhand von drei Hauptgottheiten, München, GRIN Verlag GmbH
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