I. Inhaltsverzeichnis
II. Abkürzungsverzeichnis II
III. Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Die strategische Bedeutung des Informationsmanagement im
Unternehmen 4
2.1 Aufgabenbereiche des strategischen Informationsmanagements 4
2.1.1 Informationsverarbeitungs- Planung 5
2.1.2 Informationsverarbeitungs- Controlling 5
2.1.3 Informationsverarbeitungs- Qualifizierung 5
2.1.4 Informationsverarbeitungs- Organisation 5
2.2 Die strategische Rolle des Informationsmanagements in Unternehmen 7
2.3 Grundformen der Wettbewerbsstrategie 9
2.3.1 Kostenführerschaft 9
2.3.3 Fokussierung 10
2.3.4 Hybride Wettbewerbsstrategien 10
2.4 Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen 10
2.5 Strategische Informationsplanung 12
2.6 Bisherige Probleme des strategischen Informationsmanagement 13
3. Fazit 15
Literaturverzeichnis 16
II
II. Abkürzungsverzeichnis
B BSP Business Systems Planning
D DBMS Datenbankmanagement- System
E etc. et cetera
G ggf. gegebenenfalls
IM IS IT IV Z z.B. zum Beispiel
III
III. Abbildungsverzeichnis
2-1 Aufgabenbereiche des strategischen Informationsmanagements 5
2-2 Unternehmensstrategie und Information 8
IV
„When every firm in an industry has access to the same technology,
the competitve event comes from making the management difference.“
Peter G.W.Keen 1
1. Einleitung
Durch die gestiegene Informationsintensität innerhalb der Gesellschaft, wird Informationsmanagement eine immer größere Bedeutung zugemessen. 2 Informationsmanagement hat unmittelbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg. 3
Unter Information versteht man „zweckorientiertes Wissen“, 4 deren Zweck es ist, zielgerichtete Handlungen abzuleiten. 5 Wenn Unternehmen die Informationsflut richtig auswerten und nutzen können, ergeben sich daraus erhebliche Wettbewerbs-vorteile. 6 Dies kann durch ein strategisch, in das Unternehmen integriertes Informationssystem geschehen.
„Informationsmanagement ist die wirtschaftliche (effiziente) Planung, Beschaffung, Verarbeitung, Distribution und Allokation von Informationen als Ressource zur Vorbereitung und Unterstützung von Entscheidungen (..) sowie die Gestaltung der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen.“ 7 Strategisches Informationsmanagement hat die Aufgabe, Voraussetzungen für ein operatives Informationsmanagement zu schaffen. 8 Bei vielen Unternehmen ist die Errichtung eines effektiven Informationssystems noch nicht gelungen und so konnte von diesen Unternehmen der strategische Wettbewerbsvorteil, der durch eine systematische Auswertung von Informationen zu erlangen ist, noch nicht realisiert werden. Momentan fehlt es nicht an der Menge an Daten und Informationen, sondern an Instrumenten, durch die man Daten filtern und die relevanten aussortieren kann. 9 Oftmals sind Informationen bereits im Unternehmen vorhanden und aufgrund eines mangelnden Informationssystems wer-
1 Vgl.Pietsch/ Martiny/ Klotz (2004), S. 55.
2 Vgl. Ulrich, Rolf (1987), S.61.
3 Vgl. Kmuche, Wolfgang (2000), S.7.
4 Corsten,Hans/Reiß, Michael (2008),S.235.
5 Vgl. Hubert, Wolfgang (1995), S.28.
6 Vgl. Picot, Arnold/ Maier, Matthias (1993), S.32, S.33.
7 Voß, Stefan/ Gutenschwager, Kai (2001), S.70.
8 Vgl. Pietsch/ Martiny/ Klotz (2004), S.52.
9 Vgl. Kmuche, Wolfgang (2000), S.29.
1
den genau die gleichen Informationen zusätzlich extern hinzugekauft, was unnötige Kosten verursacht. 10 So geben nach einer Studie von Informix² nur 21% der in Deutschland befragten Manager an, dass ihnen bei fundierten Geschäftsentscheidungen immer ausreichende Informationen zur Verfügung standen. 11 Aus dieser Studie ergab sich, „dass in deutschen Unternehmen die Entscheidungsfindung von der informationellen Grundlage her nicht in wünschenswerter Weise abgesichert ist.“ 12 Aufgabe des strategischen Informationsmanagements ist es, diesen Sachverhalt zu ändern und die nötigen Voraussetzungen für eine informations- bzw. wissensbasierte Entscheidungsfindung zu schaffen.
Gerade für Versicherungsunternehmen hat Informationsmanagement eine herausragende Bedeutung. Durch eine rückläufige Bevölkerungsquote wird die Nachfrage nach Versicherungsleistungen stagnieren, was zu einem verschärften Wettbewerb in der Branche führen wird. 13 Bereits jetzt gibt es einen Nachfrageeinbruch in der Versicherungswirtschaft um rund ein Drittel. 14 Auch durch die zunehmende Konkurrenz von Banken, die Allfinanzangebote offerieren, sowie externe Anbieter, wie Ver-sandhäuser, banknahe Institute etc, die nun auch Versicherungen vertreiben, geraten Versicherungsunternehmen immer mehr unter Wettbewerbsdruck. 15 „In dieser Wettbewerbssituation werden Informations- und Kommunikationstechnologien in steigendem Maße zum entscheidenden Erfolgsfaktor in Versicherungsunternehmen.“ 16 Daher ist es für Versicherungsunternehmen besonders wichtig, den Kunden für sich zu gewinnen. Ein einmal gewonnener Kunde ist für eine sehr lange Zeit an das Versicherungsunternehmen gebunden und somit für andere Unternehmen auf dem Markt nicht mehr, bzw. nur unter erheblichem Aufwand erreichbar. Der Auf-wand Informationen des Kunden korrekt auszuwerten und ihn so gezielt ansprechen zu können, lohnt sich, da die Vertragsbeziehung bei Versicherungen (wie z.B Lebensversicherung) sehr langfristig ist. 17 Durch eine individuelle, zielgruppengerichtete Betreuung der Kunden ergibt sich, gerade im Versicherungswesen, ein großes Cross Selling Potenzial. 18
10 Vgl. Kmuche, Wolfgang (2000), S.48.
11 Vgl. Kmuche, Wolfgang (2000), S.95.
12 Kmuche, Wolfgang (2000), S.95.
13 Vgl. Hubert,Wolfgang (1995), S.1.
14 Vgl.Wichert, Björn (2009), S.1.
15 Vgl. Hubert, Wofgang (1995), S.1.
16 Vgl. Hubert, Wolfgang (1995), S.2.
17 Vgl. Wohlschlager, Leonard (2006), S.123.
18 Vgl. Wohlschlager Leonard (2006), S.123.
2
Arbeit zitieren:
Master of Arts in International Insurance Isabel Kopitzki Kopitzki, 2009, Die strategische Rolle des Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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