Abstract
Diese Bachelor-Arbeit setzt sich mit der Thematik „Die Bedeutung der empowermentorientierten sozialen Arbeit im Arbeitsfeld ‚Betreutes Wohnen‘ am Fallbeispiel der Wohngemeinschaft des sozialpsychiatrischen Vereins ***“ auseinander. Das Empowerment-Konzept findet in der psychosozialen Praxis eine hohe Resonanz, auch wenn das Konzept nicht die notwendigen wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen besitzt, um als fundierte Methodik anerkannt zu werden. Bei der Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage „Wie werden Empowermentprozesse in der
Wohngemeinschaft gefördert und welche Schwierigkeiten können sich daraus ergeben?“ werden verschiedene Methoden und Maßnahmen vorgestellt, mit denen die Mitarbeiter arbeiten, um den Bewohnern der Wohngemeinschaft ein höheres Maß an Selbstständigkeit und Verantwortung zu übertagen. Um die Forschungsfrage zu bearbeiten, werden Fachliteratur und ausgewählte Zielvereinbarungen in den IBRPs der Bewohner verwendet. Ziel der Arbeit ist es, anhand der Zielvereinbarung aus dem IBRPS und der Berufspraxis eine Verbindung zu dem theoretischen Fachwissen herzustellen. Hierbei wird der Fokus auf die Netzwerkarbeit, die Biografiearbeit, die Ressourcendiagnostik, dem Unterstützungsmanagement und der motivierenden Gesprächsführung gelegt. Es wird beschrieben, wie in der Wohngemeinschaft das Empowerment-Konzept durch die Mitarbeiter umgesetzt wird und wie die Arbeitsansätze verwendet werden, um Empowermentprozesse bei den Bewohnern zu aktivieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die empowermentorientierte Arbeitshaltung der Mitarbeiter eine große Bedeutung für die Entwicklung der Bewohner hat. Indem die Mitarbeiter dem Klienten Vertrauen in ihre Entscheidungen und Handlungskompetenzen entgegenbringen und ihm mehr Verantwortung übertragen, erlangen die Bewohner ein hohes Maß an Selbstständigkeit und besonders an Selbstvertrauen.
Seite | I
Inhaltsverzeichnis
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
1. EINLEITUNG 1
2. EMPOWERMENT 3
2.1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND 3
2.2. DEFINITION EMPOWERMENT 4
2.3. PHASENMODELL VON KIEFFER 5
2.4. EBENEN 6
2.5. ZUGÄNGE 8
2.6. EMPOWERMENT IN DER PSYCHOSOZIALEN PRAXIS 9
3. SOZIALPSYCHOLOGISCHE GRUNDLAGEN 14
3.1. ERLERNTE HILFLOSIGKEIT 14
3.2. SALUTOGENESE 16
3.3. RESSOURCENORIENTIERUNG 23
4. INSTITUTIONELLE FAKTOREN 25
4.1. DER SOZIALPSYCHIATRISCHE VEREIN 25
4.2. DEFINITION UND ZIEL DES BETREUTEN WOHNENS 26
4.3. ADRESSATEN. 28
4.4. KRANKHEITSBILDER 30
4.5. WOHNFORMEN 32
4.6 ARBEITSWEISE DER BETREUER 35
5. FALLBEISPIEL „WOHNGEMEINSCHAFT “ 37
5.1. ALLGEMEINE DATEN 37
5.1.1. DIE WOHNGEMEINSCHAFT 37
5.1.2. DIE BEWOHNER 38
5.2. FORSCHUNGSFRAGE 39
5.2.1. FÖRDERUNG VON EMPOWERMENTPROZESSEN IN DER WOHNGEMEINSCHAFT. 39
5.2.2. MÖGLICHE SCHWIERIGKEITEN 49
6. FAZIT 53
LITERATURVERZEICHNIS 1
Seite II
Formeller Hinweis
Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen, werde ich in der vorliegenden Arbeit auf geschlechtsspezifische Bezeichnungen, zum Beispiel ‚MitarbeiterInnen‘ oder ‚Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen‘ verzichten und geschlechtsneutrale Bezeichnungen verwenden, zum Beispiel Mitarbeiter. Diese Bezeichnungen umfassen das männliche sowie das weibliche Geschlecht.
Seite | III
Abkürzungsverzeichnis
Sozialpsychiatrischer Verein - SPV
Landeswohlfahrtsverband - LWV
Fachleistungsstunden - FLS
Integrierter Rehabilitations- und Behandlungsplan - IBRP
Internationale statistische Klassifikation der
Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme - ICD
Wohngemeinschaft - WG
Seite | IV
Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1 - ENTWICKLUNGSPHASEN VON EMPOWERMENT ............................................................... 6
ABBILDUNG 2 - ZUSAMMENHANG: STRESSOREN UND STRESSBEWÄLTIGUNG ....................................... 17
Tabellenverzeichnis
TABELLE 1 - PSYCHOTISCHE UND VERHALTENSSTÖRUNG KAPITEL V (F) ICD-10 ......................... 29
TABELLE 2 - ÜBERSICHT DER BEWOHNER DER WG ..................................................................... 38
Seite | V
Kapitel: Einleitung
1. Einleitung
„Das Konzept ‚Empowerment‘ verhält sich wie ein Fisch, den man mit der bloßen Hand aus dem Wasser fischen will: Er glitscht einem immer wieder durch die Hände, genau in dem Augenblick, in dem man ihn nun endlich zu fassen glaubt.“ (Stark 1996, S. 153)
Dieses Zitat beschreibt sehr treffend die Thematik der vorliegenden Arbeit. Das aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammende ‚Empowerment-Konzept‘ wurde innerhalb eines kurzen Zeitraumes als ein innovatives Programm für den sozialen Bereich propagiert. Es richtet sich an die Arbeitshaltung der professionellen Mitarbeiter und fordert von ihnen, den Klienten mehr Selbstbestimmung und Verantwortung in ihrem Handeln zu übertragen. Dabei soll sich die Sichtweise der Sozialarbeiter von den Schwächen der Klienten lösen und deren Fähigkeiten und Ressourcen mehr Beachtung geschenkt werden. Jedoch entspricht das Empowerment-Konzept gegenwärtig nicht den wissenschaftstheoretischen Anforderungen und darf daher nicht als Methode verstanden werden. Hinzu kommt, dass keine klaren Vorgaben bestehen, auf die die Vertreter dieses Konzepts in verschiedenen (Problem-)Situationen zurückgreifen können. Allerdings ist ein Ziel dieses Konzeptes Denkanstöße zu geben, um die eigene Arbeitshaltung zu überprüfen und in einem anderen, neuen Blickwinkel zu betrachten (vgl. Stark 1996, S. 155). Auch im sozialpsychiatrischen Arbeitsfeld fand das Empowerment-Konzept Einzug und viele Einrichtungen versuchen empowermentorientierte Arbeit in ihrem Praxisalltag umzusetzen. Daher wird in dieser Arbeit untersucht, welche Rolle die empowermentorientierte Soziale Arbeit im Arbeitsfeld ‚Betreutes Wohnen‘ am Fallbeispiel der Wohngemeinschaft des sozialpsychiatrischen Vereins *** spielt. Anhand der Forschungsfrage ‚Wie werden Empowermentprozesse in der
Wohngemeinschaft gefördert und welche Schwierigkeiten können sich daraus ergeben?‘ wird versucht, die empowermentorientierte Arbeitshaltung der Betreuer zu beleuchten und mögliche Probleme aufzuzeigen. Um sich mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen, wird in der vorliegenden
Kapitel: Einleitung
Arbeit auf Fachliteratur, Konzeption des Ambulant Betreuten Wohnens *** und auf den entsprechenden Hilfeplänen der Bewohner zurückgegriffen. Wie im Zitat beschrieben, ist es schwierig den Begriff Empowerment in seiner Ganzheitlichkeit zu fassen, daher wird im zweiten Kapitel versucht, einen Überblick über den Begriff ‚Empowerment‘ zu gegeben und wie er in die die psychosoziale Praxis eingebunden wird. Anschließend werden im dritten Teil die Theorie der erlernten Hilflosigkeit, das Konzept der Salutogenese und die Ressourcenorientierung vorgestellt, um ein Hintergrundwissen für die Förderung von Empowermentprozessen zu geben. Im vierten Abschnitt werden die institutionellen Rahmenbedingungen beleuchtet, wobei die gesetzlichen Gegebenheiten für das Betreute Wohnen beschrieben, die Krankheitsbilder definiert und die verschiedenen Arbeitsweisen der Betreuer dargestellt werden. Das nächste Kapitel setzt sich mit der Forschungsfrage anhand des Fallbeispiels auseinander. Dabei sollen unter Einbezug von Praxisbeispielen verschiedene Methoden der empowermentorientierten
Arbeitsweise der Mitarbeiter veranschaulicht werden. Ebenfalls werden in diesem Kapitel auftretende Schwierigkeiten diskutiert, die sich aus dem Empowerment-Ansatz heraus ergeben. Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Ansicht des Autors wiedergegeben.
Kapitel: Empowerment
2. Empowerment
Im folgenden Kapitel wird der Begriff Empowerment von verschiedenen Seiten beleuchtet und es werden Prozesse beschrieben, die sich während der Bildung von Selbstbestimmung in den Menschen abspielen. Außerdem werden die verschiedenen Ebenen und Zugänge von Empowerment vorgestellt und welche Rolle das Empowerment-Konzept in der psychosozialen Praxis spielt.
2.1. Geschichtlicher Hintergrund
Die Empowerment-Idee wurde erstmals in der Bürgerrechtsbewegung der afroamerikanischen Minderheitsbevölkerung in Amerika in den 50er Jahren aufgegriffen. Martin Luther King inspirierte die Bewegung zu selbstorganisierten Aktionen gewaltfreien Widerstands, um sich gegen bestehende Diskriminierung und Benachteiligung aufzulehnen und für gesellschaftliche und politische Teilhabe zu kämpfen. Der Grundgedanke der Bürgerrechtsbewegung war, dass gesellschaftlich benachteiligte Menschen und Gruppen mit Hilfe ihrer eigenen Stärken ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Der Feminismus in den 60er Jahren stellte eine zweite Bewegung dar, in der der Empowerment-Gedanke zum Tragen kam. Bis heute gibt es unter dem Banner des Empowerments eine Vielzahl von sozialen Bewegungen, wie beispielsweise der Friedens-, Behinderten- oder Gesundheitsbewegung. Hinzu kommen verschiedene Zusammenschlüsse, wie Selbsthilfegruppen, Selbstermächtigungskampagnen, Bürgerinitiativen, Stadtteil- oder Nachbarschaftsprojekte, die trotz unterschiedlicher Hintergründe das Ziel verfolgen, ein Mehr an (politischer) Mitsprache, Einflussvermögen und Entscheidungsmacht auf ihre unmittelbare Lebensumstände zu erlangen oder riskanten gesellschaftlichen
Entwicklungen entgegenzuwirken (vgl. Theunissen, Plaute 2002, S. 15).
Da sich die vorliegende Arbeit mit den Empowermentprozessen bei psychisch erkrankten Menschen auseinandersetzt, wird nachfolgend ein kurzer Überblick darüber gegeben, wie das Empowerment-Konzept das soziale Arbeitsfeld erreichte. Dies ist auf eine Bewegung in Amerika und
Kapitel: Empowerment
Europa in den 60er Jahren zurückzuführen - die Antipsychiatriebewegung. Die Antipsychiatrie beschrieb eine psychische Erkrankung als ein Produkt der Gesellschaft. Ein wesentlicher Kritikpunkt der Antipsychiatrie stellte das Machtgefälle zwischen den psychisch erkrankten Menschen und den professionellen Helfern zugunsten der Fachkräfte dar. Durch das umstrittene Machtgefälle fühlten sich viele Menschen mit psychischer Behinderung abhängig, unmündig, machtlos und verantwortungslos. Diese Menschen sollten durch das Empowerment-Konzept mehr Selbstständigkeit und Autonomie erlangen. Empowerment sollte den betroffenen Menschen die Macht zurückgeben, die ihnen genommen wurde (vgl. Rössler 2004, S. 147). Da diese Bewegung zu positiven Veränderungen im Bereich der Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen geführt hat, wurde das Empowerment-Konzept weiterhin vermehrt in die psychosoziale Praxis integriert. Mittlerweile ist das Empowerment-Konzept ein angesehenes Handlungsprogramm innerhalb der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen, wie auch innerhalb der gesamten Sozialen Arbeit (vgl. Theunissen 1999, S. 102).
2.2. Definition Empowerment
Das Fundament des Empowerment-Konzeptes bildet das humanistische Menschenbild. Die Stärken und Ressourcen der Klienten werden bei diesem Handlungsansatz in den Vordergrund gerückt (Miller, Pankofer 2000, S. 7). Empowerment bedeutet wörtlich übersetzt ‚Selbstbefähigung‘ oder ‚Stärkung von Autonomie‘. Herriger beschreibt Empowerment als einen
Entwicklungsprozess über eine gewisse Zeitspanne hinweg, die ein Mensch benötigt, um genügend Stärke zu entwickeln, sein Leben nach eigenen Bedürfnissen und Wünschen so zu gestalten, dass er es als ein ‚besseres Leben‘ wahrnimmt. Diese Beschreibung dient als gemeinsamer Kerngedanke der unterschiedlichen Auslegungen des Empowerment-Konzepts. Herriger merkt kritisch an, dass die Auslegungen durch die zahlreichen Interpretationsmöglichen von ‚besseren Leben‘ variieren können (vgl. Herriger 2010, S. 7). Herriger vergleicht Empowerment mit einem „Begriffsregal, das mit unterschiedlichen Grundüberzeugungen,
Werthaltungen und moralischen Positionen aufgefüllt werden kann“ (Herriger
Kapitel: Empowerment
2010, S. 13). Obwohl der Begriff Empowerment unterschiedlich ausgelegt werden kann, weisen alle Auslegungen in eine Richtung, nämlich, dass er Prozesse der Selbstbemächtigung beschreibt,
„in denen Menschen in Situationen des Mangels, der Benachteiligung oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung beginnen, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, in denen sie sich ihrer Fähigkeiten bewußt werden, eigene Kräfte entwickeln und ihre individuellen und kollektiven Ressourcen zu einer selbstbestimmten Lebensführung nutzen lernen“ (Herriger 2002, S. 18).
Es werden also Prozesse der Selbstaneignung von Fähigkeiten und Prozesse einzelner Personen oder Gruppen beschrieben, die durch ihre wiedergewonnenen Stärken und Handlungsfähigkeiten ihre Lebenssituation verbessern können.
2.3. Phasenmodell von Kieffer
Kieffer geht davon aus, dass sich die Empowermentprozesse in vier Phasen aufteilen, siehe Abbildung 1. Die erste Phase heißt Mobilisierung. Die Menschen erkennen ihre schwierige Lebenslage und versuchen aktiv ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und bewusst etwas zu verändern. Die zweite Phase wird als ‚Engagement und Förderung‘ bezeichnet. Nach den Rückschlägen und positiven Erfahrungen aus der ersten Phase wird nun die Energie in ein stabiles Engagement investiert. Der Austausch von Erfahrungen mit Menschen, die in einer ähnlichen Lebenslage sind, ist in dieser Phase besonders relevant. In der dritten Phase, die ‚Integration und Routine‘ genannt wird, verfestigen sich die zusammengeschlossenen Gruppen. Sie werden Bestandteil der Gesellschaft und werden nun auch von dieser gesehen und gehört. Sie reifen in ihrem Fachwissen und setzen sich mit sozialen und politischen Fragen und Problemen auseinander und wenden sich an die Öffentlichkeit. Sie verstehen sich in ihrem Gebiet als Experten und wollen auch als diese akzeptiert werden. Durch diesen Reifeprozess findet bei den betroffenen Menschen eine Veränderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung statt. Die letzte Phase trägt den Namen ‚Überzeugung und brennende Geduld‘. Diese Phase darf nicht als Abschluss der
Kapitel: Empowerment
Empowermentprozesse gesehen werden, sondern bedeutet vielmehr, dass die gereifte Organisations- und Konfliktfähigkeit auch auf weitere Lebenslagen übertragen wird (vgl. Pankofer 2000, S.15). Dem geht die Überzeugung voraus, „dass es möglich ist, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzuhaben und gemeinsam mit anderen Ziele zu erreichen und Veränderungen herbeizuführen“ (Stark 2002, S. 58). Diese Reihenfolge der Phasen spiegelt einen ideal-typischen Verlauf wieder. In der Praxis ist sie jedoch von Brüchen und Rückschlägen gekennzeichnet (vgl. Stark 1996, S. 124).
Abbildung 1 - Entwicklungsphasen von Empowerment
2.4. Ebenen
Kapitel: Empowerment
2.4. Ebenen
Die Prozesse des Empowerments spiegeln sich nach den Kiefferischen Studien auf drei Ebenen wieder. Die individuelle Ebene
Diese Ebene beschreibt den Prozess, in dem Menschen beginnen, ihr Leben (wieder) eigenständig zu organisieren. Sie versuchen gegen das Gefühl der Demoralisierung und Hilflosigkeit anzugehen und verloren geglaubte Ressourcen und Stärken zu mobilisieren. Es wurden retrospektive Analysen und Feldbeobachtungen durchgeführt um herauszufinden, weshalb ein Teil der Bevölkerung eigenständig aktiv werden kann und der andere Teil dies nicht vermag. Dabei wurden verschiedene Parameter psychologischer Empowermentprozesse auf der individuellen Ebene entdeckt. Die Basis, um eigenständig Empowerment für sich zu nutzen, stellt nach diesen Untersuchungen das Bewusstsein dar, kommende Ereignisse durch eigene Initiative beeinflussen zu können. Diese Personen stellen sich Herausforderungen und fühlen sich nicht schnell von Aufgaben überfordert oder überlastet (vgl. Stark 1996, 128-131). Die Ebene von Gruppen und Organisationen
Mit dieser Ebene ist der Zusammenschluss von Menschen gemeint, die in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit ihre Stärken entdecken. Beispiele hierfür sind Solidargemeinschaften, die sich in Form von Selbsthilfegruppen oder Stadtteilgruppen etablieren. Für die psychosozialen Mitarbeiter ist es wichtig, Empowerment nicht nur auf den Einzelnen zu reduzieren, sondern auch im sozialen Kontext zu arbeiten (vgl. Stark 1996, S. 134 und 135). Die strukturelle Ebene
Hierbei wird ein erfolgreiches Zusammenwirken von Individuen, Gruppen und Organisationen unter einer fördernden Atmosphäre beschrieben. Diese haben einen großen Einfluss auf den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang. Positive Beispiele sind hierfür die Frauenbewegung oder die Bürgerinitiative (vgl. Miller, Pankofer 2000, S. 14).
Arbeit zitieren:
Stefanie Schulz, 2012, Die Bedeutung der empowermentorientierten Sozialen Arbeit im Arbeitsfeld „Betreutes Wohnen“ am Fallbeispiel der Wohngemeinschaft des sozialpsychiatrischen Vereines ***, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Sozialpädagogik / Sozialarbeit: Die Bedeutung der empowermentorientierten Sozialen Arbeit im Arbeitsfeld „Betreutes Wohnen“ am Fallbeispiel der Wohngemeinschaft des sozialpsychiatrischen Vereines *** ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Sozialpädagogik / Sozialarbeit: neuer Titel erschienen: Die Bedeutung der empowermentorientierten Sozialen Arbeit im Arbeitsfeld „Betreutes Wohnen“ am Fallbeispiel der Wohngemeinschaft des sozialpsychiatrischen Vereines ***
Stefanie Schulz hat einen neuen Text hochgeladen
Zur Bedeutung lebensgeschichtlicher Erzählungen in der Sozialen Arbeit
Birgit Griese, Hedwig Rosa Griesehop, Clemens Vahrmeyer, Lisa Specht, Daniel Stephan, Nadine Sarfert
Basiswissen Pädagogik. Pädagogische Arbeitsfelder 3. Handlungsfelder d...
Hans Günther Homfeldt, Jörg Schulze-Krüdener
0 Kommentare