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Die Besteuerung der GmbH & Co. KGaA

Title: Die Besteuerung der GmbH & Co. KGaA

Term Paper , 2003 , 24 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Thomas Rother (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Nachdem nun die Gründung einer GmbH & Co. KGaA durch den Beschluss des
BGH vom 24.2.1997 II ZB 11/961 für rechtlich zulässig erklärt wurde treten im
Zusammenhang mit dieser Rechtsform mehr und mehr steuerliche Aspekte und
Fragestellungen in den Vordergrund. Diese resultieren vorwiegend aus haftungs-,
mitbestimmungs- und kapitalmarktrechtlichen Überlegungen.2 Eine Befassung
mit diesen Fragestellungen ist unumgänglich, zumal die Rechtsform der GmbH &
Co. KGaA im Schrifttum zunehmend für inhabergeführte, mittelständische
Unternehmen propagiert wird.3
In diesem Rahmen zu behandelnde Fragen sind zum Beispiel die steuerliche
Behandlung der Vergütung für die Überlassung von Wirtschaftsgüter seitens der
GmbH als persönlich haftendem Gesellschafter und deren Qualifizierung als
Betriebsvermögen der GmbH oder als Sonderbetriebsvermögen der KGaA. Ein
weiterer Punkt ist auch die steuerliche Behandlung der Vergütung für die
Geschäftsführung, sowie die Problematik der mittelbaren und unmittelbaren
Beteiligung von Gesellschaftern einer übergelagerten Gesellschaft an der KGaA
und der damit verbundenen Einkünftequalifizierung der einzelnen Gesellschafter.

1 BFH Urteil vom 24.02.1997, II ZB 11/96, in: BGHZ 134, hier: S. 392.
2 Vgl. Wehrheim, Michael, Die Einkünftequalifikation der Gesellschafter einer GmbH & Co.
KGaA, in: DB 2001, S. 947 - 948, hier: S. 947.
3 Vgl. Niedner, Jochen/Kusterer, Stefan, Die atypisch ausgestaltete Familien-KGaA aus der Sicht
des Kommanditaktionärs, in: DB 1997, S. 1451 - 1454, hier: S. 1451 und Die atypisch
ausgestaltete Familien-KGaA als Instrument zur Gestaltung des Generationswechsels in
mittelständischen Unternehmen, in: DB 1997, S. 2010 - 2013, hier: S. 2010.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG

2. GRUNDKONZEPTION DER KLASSISCHEN KGAA

3. BESTEUERUNG DER KGAA

3.1 KÖRPERSCHAFTSTEUER

3.2 GEWERBESTEUER

4. BESTEUERUNG DES PERSÖNLICH HAFTENDEN GESELLSCHAFTERS

4.1 NATÜRLICHE PERSON ALS PERSÖNLICH HAFTENDER GESELLSCHAFTER

4.2 HANDELSRECHTLICHE UND STEUERLICHE GEWINNERMITTLUNG

4.2.1 HANDELSRECHTLICHE GEWINNERMITTLUNG

4.2.2 STEUERRECHTLICHE GEWINNERMITTLUNG

4.3 GMBH ALS PERSÖNLICH HAFTENDER GESELLSCHAFTER

4.4 GMBH & CO. KG ALS PERSÖNLICH HAFTENDER GESELLSCHAFTER

5. BESTEUERUNG DER KOMMANDITAKTIONÄRE

6. THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Behandlung der GmbH & Co. KGaA, einer Rechtsform, die für inhabergeführte mittelständische Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ziel ist es, die komplexen steuerlichen Fragestellungen bei der Gewinnermittlung sowie die Qualifizierung von Vergütungen der persönlich haftenden Gesellschafter unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung zu analysieren.

  • Grundkonzeption und Strukturmerkmale der klassischen KGaA
  • Steuerliche Herausforderungen bei der Körperschaft- und Gewerbesteuer
  • Gewinnermittlungsmethoden für persönlich haftende Gesellschafter (natürliche Personen, GmbHs und GmbH & Co. KGs)
  • Steuerliche Qualifizierung von Geschäftsführervergütungen und Sondervergütungen
  • Abgrenzung der steuerlichen Behandlung bei mittelbaren Beteiligungen

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Steuerrechtliche Gewinnermittlung

Steuerrechtlich erfolgt die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 5 Abs. 1 Satz 1. Zwar ist der phG nicht Gewerbetreibender expressis verbis, doch hat der BFH in seinem Grundsatzurteil vom 21.06.1989 § 5 EStG für einschlägig erklärt. Weiterhin ergibt sich die Ermittlung der Gewinnanteile nach Betriebsvermögensvergleich aus der handelsrechtlichen Verpflichtung Bücher zu führen und Abschlüsse zu machen (§§ 238 ff. HGB). Denn diese Pflicht zwingt den phG einkommensteuerrechtlich zu einer Gewinnermittlung nach § 5 Abs. 1 EStG. Demnach kann auch der Annahme des RFH, dass der phG seine Gewinnanteile nicht im Entstehungsjahr, sondern im Zuflussjahr im Rahmen einer Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG zu versteuern habe, nicht mehr gefolgt werden. Dieser Annahme lag zugrunde, dass dem phG der KGaA die Gewinnanteile „nicht unmittelbar“ im Wirtschaftsjahr der Entstehung zuwüchsen. Folge wäre, dass es Einkünfte aus Gewerbebetrieb gäbe, die nie durch Betriebsvermögensvergleich ermittelt wurden. Vertretbar wäre diese Ansicht, wenn in der Sache Einkünfte aus Kapitalvermögen vorlägen, die durch § 15 Abs. 1 Nr. 3 umqualifiziert würden zu Einkünften aus Gewerbebetrieb.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der rechtlichen Zulässigkeit der GmbH & Co. KGaA und Erläuterung der steuerlichen Fragestellungen, die sich daraus für mittelständische Unternehmen ergeben.

2. GRUNDKONZEPTION DER KLASSISCHEN KGAA: Erläuterung der personalistischen Führungsstruktur der KGaA als Mischform zwischen Aktiengesellschaft und Kommanditgesellschaft.

3. BESTEUERUNG DER KGAA: Analyse der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht sowie der gewerbesteuerlichen Behandlung der Gesellschaft.

4. BESTEUERUNG DES PERSÖNLICH HAFTENDEN GESELLSCHAFTERS: Detaillierte Untersuchung der steuerlichen Gewinnermittlung bei verschiedenen Arten von persönlich haftenden Gesellschaftern, inklusive der Behandlung von Sondervergütungen.

5. BESTEUERUNG DER KOMMANDITAKTIONÄRE: Überblick über die Besteuerung der Kapitalanteilseigner, insbesondere bei privater Vermögenshaltung.

6. THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG: Kompakte Zusammenfassung der wichtigsten steuerrechtlichen Erkenntnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

GmbH & Co. KGaA, Unternehmensbesteuerung, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, persönlich haftender Gesellschafter, Sonderbetriebsvermögen, Gewinnermittlung, Kommanditaktionär, Mitunternehmerschaft, Geschäftsführervergütung, Doppelbelastung, Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Betriebsvermögensvergleich, Kapitalgesellschaft, Familienunternehmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die steuerliche Behandlung der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA, wobei besonderes Augenmerk auf die steuerliche Differenzierung zwischen Gesellschaft, persönlich haftenden Gesellschaftern und Kommanditaktionären gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Körperschaft- und Gewerbesteuer, die Gewinnermittlungsmethoden nach Handels- und Steuerrecht sowie die spezifische steuerliche Qualifizierung von Einkünften der verschiedenen Gesellschafter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die steuerlichen Aspekte und Problemstellungen, die aus der Nutzung der GmbH & Co. KGaA für inhabergeführte Unternehmen resultieren, systematisch darzulegen und Lösungsansätze für komplexe steuerliche Fragen, etwa bei Sondervergütungen, zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die juristische und betriebswirtschaftliche Literaturanalyse sowie die Auswertung relevanter höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die KGaA als Kapitalgesellschaft besteuert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der steuerlichen Situation des persönlich haftenden Gesellschafters in verschiedenen Organisationsformen sowie einer Übersicht zur Besteuerung der Kommanditaktionäre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind GmbH & Co. KGaA, Unternehmensbesteuerung, Sonderbetriebsvermögen, Gewinnermittlung und Mitunternehmerschaft.

Wie wird die GmbH als persönlich haftender Gesellschafter steuerlich behandelt?

Eine GmbH als phG erzielt gewerbliche Einkünfte. Es wird kontrovers diskutiert, ob ihr überlassene Wirtschaftsgüter als Betriebsvermögen der GmbH oder als Sonderbetriebsvermögen der KGaA zu bilanzieren sind.

Können Kommanditaktien einer natürlichen Person Sonderbetriebsvermögen darstellen?

Nein, nach Auffassung des X. Senats des BFH können Kommanditaktien einer natürlichen Person, die zugleich phG ist, kein Sonderbetriebsvermögen darstellen, da die gesetzliche Wortfassung des § 15 Abs. 1 Nr. 3 EStG dies ausschließt.

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Details

Title
Die Besteuerung der GmbH & Co. KGaA
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main  (Fachbereich Wirtschaft und Recht)
Course
Bilanzsteuerrecht
Grade
1.3
Author
Thomas Rother (Author)
Publication Year
2003
Pages
24
Catalog Number
V18830
ISBN (eBook)
9783638230933
Language
German
Tags
Besteuerung GmbH KGaA Bilanzsteuerrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Rother (Author), 2003, Die Besteuerung der GmbH & Co. KGaA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18830
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