Diplomarbeit
BERUFSAKADEMIE
Ed. Züblin AG
MOSBACH ZN Mannheim
Inhaltsverzeichnis
1. Abkürzungsverzeichnis. 4
2. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 5
3. Problemstellung und Vorgehensweise dieser Diplomarbeit. 6
4. Das Projekt. 7
4.1 Begriffsbestimmung. 7
4.2 Die klassischen Abschnitte des Projektmanagements im Projektablauf 9
4.3 Anwendungsbereich und Zweck projektspezifischer Normen 10
5. Der Pauschalfestpreisvertrag. 11
5.1 Grundlagen und Anwendung des Pauschalfestpreisvertrages 11
6. Die Auftrags - bzw. Arbeitskalkulation 15
6.1 Die Auftragskalkulation. 15
6.2 Die Arbeitskalkulation. 15
7. Der Projektleiter 16
7.1 Der Projektleiter - Kontrolle oder Controlling? 16
7.2 Der Projektleiter im Baubetrieb 18
7.3 Die Vorgänge im Bauprojekt-Controlling 19
7.4 Die Phasen des Bauprojekt-Controllings aus Kostensicht 26
7.4.1 Bauprojekt-Controlling vor der Bauausführung 26
7.4.2 Bauprojekt-Controlling während der Bauausführung. 27
7.4.3 Bauprojekt-Controlling nach der Bauausführung. 28
7.4.4 Die zweigliedrige Arbeitskalkulation 28
7.4.5 Die Aufgaben des Projekt-Controllings. 30
7.5 Das Bauprojekt-Controlling und andere Informationssysteme 31
7.6 Der Projektleiter im Verhältnis zum Auftraggeber 33
7.7 Der Projektleiter im Verhältnis zum Nachunternehmer 34
7.8 Hilfsmittel des Projektleiters im Baubetrieb 35
8. Nachtragsmanagement in Bauunternehmen 36
8.1 Einleitung. 36
8.2 Nachtragsaufkommen und Nachtragsvolumen 37
8.3 Nachtragsmanagement und die Rolle des Projektleiters 39
8.4 Durchsetzung von Nachträgen. 41
8.5 Baubetriebliche Konsequenzen und Schlussfolgerung 43
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9. Der GMP-Vertrag. 44
9.1 Einleitung und Hintergrund. 44
9.2 Die Festlegung der Vergabestrategie. 44
9.3 Entscheidungskriterien für die Vergabestrategie. 45
9.4 Die Verwender des GMP-Vertrages 47
9.5 Die Funktionsweisen des GMP-Vertrages in Deutschland. 48
9.5.1 Vertragsgegenstand des GMP-Vertrages 48
9.5.2 Transparenz der Nachunternehmerleistungen beim GMP-Vertrag 50
9.5.3 Direkte Kosten beim GMP-Vertrag 51
9.5.4 Bonusregelung beim GMP-Vertrag 51
9.5.5 Nachtragsmanagement beim GMP-Vertrag 53
9.6 Schlussfolgerung zum GMP-Vertrag und dessen Anwendung 54
10. Das Fazit dieser Arbeit 55
11. Literaturverzeichnis 57
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1. Abkürzungsverzeichnis Generalunternehmer GU
Auftraggeber AG Auftragnehmer AN Nachunternehmer NU Einheitspreis-Vertrag EP-Vertrag Projektleiter PL Leistungsverzeichnis LV Leistungseinheit-Menge LE-Menge
Voraussichtliche Abrechnungs-Menge VA-Menge Rechnungseinheit-Menge RE-Menge Kosten-Leistungs-Rechnung KLR Arbeitskalkulation AK Prognosekalkulation PK Guaranteed Maximum Price GMP
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI Einzelkosten der Teilleistung EKT
Verdingungsordnung für Bauleistungen VOB
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2. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abb. 1.: Das Projekt und seine Kennzeichen ............................................................................... 7 Abb. 2.: Der Projektablauf, nach Burkhardt, M., Projektmanagement 2000, S. 15 [] ................... 9 Abb. 3.: Alternative Leistungsbeschreibungen ........................................................................... 11 Abb. 4.: Alternative Vergabeeinheiten........................................................................................ 12 Abb. 5.: Alternative, herkömmliche Bauverträge ........................................................................ 12 Abb. 6.: Vorlesungsinhalt Baukostenplanung, Thema „Controlling“, R. Koepke, 14.05.03 ........ 17 Abb. 7.: Übersicht über die wichtigsten Arbeitsschritte des Baustellen-Controllings und deren
Zusammenhänge ....................................................................................................... 19 Abb. 8.: Phasen des Projektcontrollings aus Kostensicht .......................................................... 25 Abb. 9.: Phasen des Baustellen-Controllings auf der Zeitachse der Bauprojektrealisierung ..... 29 Abb. 10.: Aufgabensäulen des Bauprojekt-Controllings............................................................. 30 Abb. 11.: Beziehungen zwischen dem Baustellen-Controlling und anderen
Informationssystemen ................................................................................................ 31 Abb. 12.: Durchschnittliches Nachtragsaufkommen und die prozentualen Entstehungsanteile der Vergütungsansprüche der VOB/B (aus einer Studie des Institutes für Baubetrieb
u. Bauwirtschaft, Universität Essen, 2002) ................................................................ 36 Abb. 13.: Durchschnittliches Nachtragsvolumen und die prozentualen Anteile der Vergütungsansprüche der VOB/B am Nachtragsvolumen (aus einer Studie des
Institutes für Baubetrieb u. Bauwirtschaft, Universität Essen, 2002) ......................... 38 Abb. 14.: Herkömmliche und alternative neuere Bauverträge.................................................... 45 Abb. 15.: Ablaufschema GMP-Vertrag [] .................................................................................... 46 Abb. 16.: Vergütungsbestandteile des GMP-Vertrages ............................................................. 49 Abb. 17.: Mögliche Schlussergebnisse des GMP-Vertrages...................................................... 52
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3. Problemstellung und Vorgehensweise dieser Diplomarbeit
In einem immer härter werdenden Konkurrenzkampf zwischen Bauunternehmern, den stark wachsenden Ansprüchen der Bauprojekte an Termintreue, Ausführungsqualität und -kosten sowie den gestiegenen Anforderungen an die Ausbildung, die Leistungsfähigkeit, das Engagement und das Fachwissen des baubetreuenden Personals, hier in Form des Projektleiters bzw. des Bauprojekt-Controllings. Hierbei bildet der Projektleiter bzw. das Baustellen-Controlling einen der wichtigsten und wohl bedeutensten Teil, da diese den Baustellen- und Kostenverlauf eines Bauprojektes nachhaltig steuern und beeinflussen können.
Daher soll es das Ziel dieser Diplomarbeit sein, eine klare Arbeitsplatzbeschreibung des „Projektleiters“ bzw. des Tätigkeitsbereiches Projekt- und Baustellen-Controlling aufzuzeigen. Hierbei wird versucht, dass Arbeitsumfeld, die Vorgänge und Anforderungen an und um einen Projektleiter herum auszuarbeiten und zu dokumentieren sowie alle damit verbundenen Begriffe zu nennen, zu definieren und zu verdeutlichen.
Weiterhin wird es Teil dieser Arbeit sein, ein verständliches und handhabbares Konzept des Kosten-Controllings zu erarbeiten und darzulegen, welches bei einem, durch ein Bauunternehmen hereingenommenen, Auftrag schnellstmöglich die zu erwartenden Kosten, auch in Hinblick auf das Bauende, aufzeigt und diese während und bis zum Ende des Bauprojektes verfolgt, auswertet und, sobald ergebnisbeeinflussende Ereignisse auftreten, diese sowie deren Auswirkungen auf das Baustellenergebnis sofort erkennbar werden lässt.
Zur Übersichtlichkeit der Erarbeitung werden jeweils zu Beginn der einzelnen Abschnitte dieser Arbeit die wichtigsten, verwendeten Begriffe erklärt und später in einen Zusammenhang mit den Tätigkeiten und Aufgaben des Projektleiters sowie des Baustellen- und Kosten-Controllings gebracht sowie deren Tragweite und Einfluss auf die Gesamtmaßnahme aufgezeigt.
Als Hilfestellung dienen dazu diverse Abbildungen, Übersichten und Tabellen, die den Umfang des Aufgezeigten anschaulich erläutern und verdeutlichen.
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4. Das Projekt
4.1 Begriffsbestimmung
Ein Projekt wird in der betreffenden DIN-Norm 69901 allgemein als ein Vorhaben definiert, das im wesentlichen durch seine Einmaligkeit der Bedingungen in Ihrer Gesamtheit, wie z.B. durch seine Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle oder personelle Begrenzung, seiner Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben sowie seiner projektspezifische Organisation, gekennzeichnet ist [1].
Abb. 1.: Das Projekt und seine Kennzeichen
Die DIN-Norm 69901, die speziell auch von der „Projektdefinition“ spricht, umfasst als Definition dieser lediglich die „Festlegung der Aufgabenstellung und den Durchführungsrahmen eines Projektes“ [2].
In verschiedenen anderen Werken zu Projekten und deren Abwicklung unterscheiden sich die Definitionen zwar, jedoch nur in deren Ausführlichkeiten. Letztendliches Ergebnis eines jeden Projektes ist die Erreichung eines Projektzieles unter Einhaltung eines Anfangs- und Endtermins sowie verschiedener Rahmenbedingungen, auf die später noch näher eingegangen wird.
So ist nach.... Wischnewski [3]: Jedes außergewöhnliche Vorhaben ein Projekt. Außergewöhnlich ist ein
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Madauss [4] Projekte sind Vorhaben mit definiertem Anfang und Abschluss, die durch
Als Ableitung all dieser Definitionen eines Projektes, gleich ob DIN-Norm oder eines anderen Autors, kann somit gefolgert werden, dass Bauvorhaben jeglicher Art, insbesondere solche, die in schlüsselfertiger Bauweise erstellt werden, als Projekt anzusehen sind, da sie immer einer zeitlichen Befristung und einem Kostenrahmen unterliegen, die die Zusammenarbeit mehrerer Firmen verschiedener Gewerke erfordern sowie durch Art der Gestaltung und Konstruktion bzw. Rahmenbedingungen immer neu- bzw. einzigartig sind.
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4.2 Die klassischen Abschnitte des Projektmanagements im Projektablauf
Abb. 2.: Der Projektablauf, nach Burkhardt, M., Projektmanagement 2000, S. 15 [5]
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4.3 Anwendungsbereich und Zweck projektspezifischer Normen
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5. Der Pauschalfestpreisvertrag
5.1 Grundlagen und Anwendung des Pauschalfestpreisvertrages
Die für den Bauherren zweifellos kritischste Phase in der Abwicklung seines Bauvorhabens liegt im Übergang von der Planung zur Umsetzung in die konkrete Bauleistung und den damit ver-bundenen Entscheidungen über die für sein Projekt optimale Vergabestrategie. Hierzu zählen vorrangig die vom Bauherrn zu treffende Festlegung über die Art der Leistungsbeschreibung, sei es eine konventionelle Leistungsbeschreibung oder eine funktionale Leistungsbeschreibung, die Wahl der Vergabeeinheiten, sei es nun eine Vergabe nach Gewerken, eine Paketvergabe, eine Vergabe nach Unterprojekten oder eine Generalunternehmervergabe (eine Kombination untereinander ist durchaus möglich), die Verfahrensweise bei der Vergabe, sei es nun im offenen Verfahren, im nichtoffenen Verfahren oder im Verhandlungsverfahren, sowie die weit tragende Entscheidung über die Art des Bauvertrages, d.h. im Wesentlichen die Wahl der Vergütungsregelung, sei es der Einheitspreisvertrag, der Pauschalpreisvertrag oder, wie an späterer Stelle in dieser Arbeit erwähnt, der GMP-Vertrag als besondere Form des Pauschalpreisvertrages. Die für das jeweilige Bauvorhaben herauszuarbeitende Vergabestrategie wird über eine Reihe von Entscheidungskriterien bestimmt.
Abb. 3.: Alternative Leistungsbeschreibungen
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Abb. 4.: Alternative Vergabeeinheiten
Abb. 5.: Alternative, herkömmliche Bauverträge
Im Zuge der verstärkten Ausführung von schlüsselfertigen Bauprojekten und dem starken Wunsch der Bauherren nach einer möglichst frühen Kostensicherheit entwickelte sich das Modell einer Generalunternehmervergabe auf Basis einer funktionalen Ausschreibung sowie anschließendem Pauschalfestpreisvertrag.
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Arbeit zitieren:
Dipl.-Ing. (BA), M.Sc. Marco Schneider, 2003, Projektleitung am Beispiel einer Büroimmobilie sowie Kostenverfolgung und Kostenkontrolle bei einem Pauschalfestpreisvertrag und Möglichkeiten der Übertragbarkeit auf einen GMP-Vertrag, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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DOI
Dauerhafte Gewichtsreduktion einer Person mit Übergewicht
Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie
Hausarbeit, 21 Seiten
Stadt und Utopie - Modelle idealer Gemeinschaften
Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
Hausarbeit, 22 Seiten
Marco Schneider's Text Projektleitung am Beispiel einer Büroimmobilie sowie Kostenverfolgung und Kostenkontrolle bei einem Pauschalfestpreisvertrag und Möglichkeiten der Übertragbarkeit auf einen GMP-Vertrag ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Marco Schneider hat den Text Projektleitung am Beispiel einer Büroimmobilie sowie Kostenverfolgung und Kostenkontrolle bei einem Pauschalfestpreisvertrag und Möglichkeiten der Übertragbarkeit auf einen GMP-Vertrag veröffentlicht
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