Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung S.3
2. Die Aufgabe des Konfliktmanagements S 3
3. Die Notwendigkeit des psychologischen S 3
Konfliktmanagements
3.1 Die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte S 4
4. Bedingungen um psychologisches
Konfliktmanagement richtig anwenden zu
können S 4
5. Beschreibung des psychologischen
Konfliktmanagements an Hand von Beispielen
einiger Situationen Verhaltensweisen und
Lösungsvorschlägen S 5
6. Instrumente des psychologischen
Konfliktmanagements S 7
7. Handlungsentwürfe für verschiedenartige
Konflikte S 9
7.1 Handlungsentwürfe für spontane Konflikte und
solche mit Vorgeschichte S 9
7.2 Handlungsentwürfe für Situationen in denen man
durch eigene Fehler angegriffen wird S 10
7.3 Handlungsentwürfe für Situationen in denen
Konflikte mit Menschen die man lange kennt
scheinbar unlösbar sind S 10
7.4 Verhalten bei Konflikten mit langer
Vorgeschichte S 11
8. Fazit S 14
Literaturverzeichnis S 16
2
1. Einleitung
In dieser Hausarbeit habe ich mich mit dem Thema
„Konfliktmanagement“ befasst und habe den Teilaspekt „psychologisches Konfliktmanagement“ herausgearbeitet. Dieser Aspekt des Konfliktmanagements ist Meiner Meinung nach der wichtigste. Psychologisches Konfliktmanagement hat zum Ziel, in Konflikten einen gerechten Ausgleich zwischen zwei Parteien zu bewirken.
Ist man bereit Konflikte effizient meistern zu wollen, ist das psychologische Konfliktmanagement und seine Herangehensweisen an beispielsweise zwischenmenschliche und organisatorische Probleme, ein gutes Mittel, um zu den angestrebten Zielsetzungen zu gelangen.
Andere richtig einschätzen zu können, um z.B. auf sie eingehen zu können ist dabei sehr wichtig.
Konflikte werden so gelöst, dass jeder Teilnehmer des Konflikts sich in dem Ergebnis der Konfliktlösung mit Teilen seiner Vorstellung dieser wieder findet.
Menschen, die es beherrschen sich auf diesem Gebiet des Konfliktmanagements zu bewegen, gehen aus fast jeden Konflikt nicht nur zufrieden, sondern auch mit dem Bewusstsein, jemand anderen etwas näher kennen gelernt zu haben heraus.
2. Die Aufgabe des Konfliktmanagements
Das Konfliktmanagement ist eine Form der Managementlehre, die verhindert, dass Konflikte zu Krisen werden oder hilft, eine Krise zu entschärfen 1 . Das Konfliktmanagement bedient sich der so genannten „Win-Win-Strategie“, die den gerechten Ausgleich zwischen zwei Parteien als Ziel verfolgt. Dies besagt, dass beide Parteien als Gewinner aus dem Konflikt herausgehen und haben so die Möglichkeit, ihre Beziehungen zu verbessern, anstatt zu verschlechtern.
Das Konfliktmanagement gibt somit die Möglichkeit, Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen, sondern sie als Chance zu sehen, um die eigene Konfliktfähigkeit und die der anderen zu verbessern.
3. Die Notwendigkeit des psychologischen
Konfliktmanagements
Das psychologische Konfliktmanagement ist die wohl effizienteste Art, Konflikte zu meistern. Es gibt uns Möglichkeiten, andere einzuschätzen und z. B. mit ihren Aggressionen, Vorwürfen und Verhaltensweisen, nicht nur im Berufsleben, sondern auch in vielen anderen
3
Lebensbereichen umzugehen, um Konflikte in die richtige Richtung zu steuern und nicht eskalieren zu lassen.
Psychologisches Konfliktmanagement kann im Idealfall verhindern, dass beispielsweise die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte gar nicht entstehen.
3.1. Die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte
Die Folgen nicht aufgearbeiteter Konflikte können z. B. im Extremfall eine Neurose sein, dessen Symptome beispielsweise Diebstahl oder ständige Erschöpfung (keine Belastbarkeit) sein können. Resultat eines nicht aufgearbeiteten oder ungelösten Konflikts sind die Symptome. Folgen derer sind beispielsweise Angstzustände, Depressionen, Unschlüssigkeit, Teilnahmslosigkeit, extreme Introvertiertheit (in sich zurückgezogen sein) 2 .
Des Weiteren sollte man wissen, dass ungelöste Konflikte Verwüstung, z. B. in der eigenen Persönlichkeit, verursachen. Dies führt dazu, dass man Energie verschwendet, wenn man täglich mit ungelösten Konflikten leben muss und wenn Lösungsversuche permanent scheitern 3 . Wenn man nicht in der Lage ist, eigene Konflikte, insbesondere innere Konflikte, zu lösen, ist es sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich, Konflikte im Laufe der Interaktion mit anderen zu lösen. Eine Folge kann dann z. B. eine Verarmung der Persönlichkeit 4 , welche dann wiederum eine Verminderung der moralischen Integrität mit sich bringt, sein 5 .
4. Bedingungen, um psychologisches
Konfliktmanagement richtig anwenden zu können
Es ist von großem Vorteil, wenn nicht sogar ein Muss, ein Grundwissen in Tiefenpsychologie zu besitzen, um somit eine gewisse Menschenkenntnis zu erlangen 6 .
Des Weiteren ist es wichtig, dass die Kontrahenten wertneutral miteinander umgehen 7 .
2 Karen Horney: „Unsere inneren Konflikte“ – Neurosen unserer Zeit-Entstehung, Entwicklung und Lösung; München, 1973, Kindler-Verlag; S.28 3 s. o. S.133f 4 s. o. S.133ff 5 s. o. S.140 6 Annegret Hugo-Becker und Henning Becker: „Psychologisches Konfliktmanagement“ – Menschenkenntnis-Konfliktfähigkeit-Kooperation; München, 2000, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG. 3. Auflage; S. 139ff 7 www.phil.uni.passau.de (Definition: Konfliktmanagement)
4
5. Beschreibung des psychologischen
Konfliktmanagements an Hand von Beispielen
einiger Situationen, Verhaltensweisen und
Lösungsvorschlägen
Der wohl am häufigsten erscheinende psychische Prozess beim Auftreten eines Konflikts ist es, dass jeder diesen gewinnen will und z. B. Gefühle der Unterlegenheit und der Unterdrückung los werden möchte. Der Kontrahent wird abgewertet und die negativen Erfahrungen mit ihm überwiegen, obwohl es auch positive Erfahrungen mit ihm gibt. Das Gefühl des Unterlegenen wird somit immer schlechter. Oft ist es dann hilfreich, erst einmal nach zu denken und sowohl positive, als auch negative Erfahrungen zu sammeln. Am Besten fängt man mit den negativen Erfahrungen an, zählt sie und sammelt genauso viele positive. Dann kann man prüfen, ob sich das Gefühl zu seinem Kontrahenten verändert hat und versuchen, den Konflikt weiter zu führen, mit dem Bewusstsein, dass der andere durchaus auch positive Eigenschaften mit bringt und man auch positive Erfahrungen mit ihm verbindet. Dies funktioniert nur, wenn man vorher miteinander auskam 8 . Wenn man anfängt, die Verantwortung über seinen Anteil des Konflikts zu tragen, ist es schon ein großer Schritt in Richtung Konfliktlösung 9 . Daraus sollten dann Lösungsansätze resultieren.
Das Ziel des Konfliktmanagements ist es, einen gerechten Ausgleich zwischen den Konfliktparteien herzustellen, um vom Sieg- oder Niederlageprinzip weg zu kommen. Die „Win-Win-Strategie“ eignet sich dazu hervorragend. Demnach sind dann beide Parteien auf der Gewinnerseite. So können sie voneinander profitieren und die Beziehung wird nicht beschädigt, sondern verbessert sich im Idealfall. Man sollte Probleme so aus dem Weg räumen, dass niemand sein Gesicht verlieren muss 10 .
Konfliktfähigkeit besteht aus der Fähigkeit
• auch unter schwierigen Bedingungen eine realistische Wahrnehmung der Situation zu behalten, die zum Konflikt geführt hat,
• somit das Sachproblem nicht aus dem Auge zu verlieren,
• die Folgen des eigenen Handelns richtig einzuschätzen,
• die eigene Person wie den Kontrahenten mit Stärken und Schwächen liebenswürdigen und unfreundlichen Verhaltensweisen wahrzunehmen, wodurch beiden Seiten Gerechtigkeit widerfährt,
• Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden,
• sich zu einigen,
8 siehe Fußnote 6; S. 314ff
9 siehe Fußnote 6; S. 315 10 siehe Fußnote 6; S. 316
5
Quote paper:
David Kaiser, 2003, Psychologisches Konfliktmanagement, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Macht und Herrschaft nach Max Weber
Sociology - Classics and Theoretical Directions
Termpaper, 15 Pages
Die Bedeutung von Machtspielen in Veränderungsprozessen
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 18 Pages
Konfliktmanagement: Analyse einer konfliktären Situation
Termpaper, 14 Pages
Das Unplanbare planen? Aspekte einer erwachsenenpädagogischen Didaktik...
Pedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education
Scholary Paper (Seminar), 20 Pages
Didaktik in der Erwachsenenbildung
Pedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education
Termpaper, 17 Pages
Warum ist der autoritative Erziehungsstil erfolgreicher als andere?
Erziehung unter den Gesichtspu...
Termpaper, 19 Pages
Reform der österreichischen Verwaltungsbehörden unter Maria Theresia
History Europe - Other Countries - Middle Ages, Early Modern Age
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
Rezension zum Aufsatz von Wolfgang Klafki: "Studien zur Bildungst...
Literature Review, 7 Pages
Untersuchungen zur Erhöhung der Mitarbeitermotivation unter besonderer...
Business economics - Personnel and Organisation
Diploma Thesis, 83 Pages
New Public Management in der deutschen Bundesverwaltung
Politics - Political Systems - Germany
Scholary Paper (Seminar), 18 Pages
Konfliktmanagement im Unternehmen: Ursachen - Wirkungen - Lösungsmögli...
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
David Kaiser has published the text Psychologisches Konfliktmanagement
David Kaiser has uploaded a new text
Psychologisches Konfliktmanagement
Menschenkenntnis - Konfliktfäh...
Annegret Hugo-Becker, Henning Becker
Konfliktmanagement für Projektleiter
Strategien zur Lösung und Verm...
Roland Straube, Hans Leuschner, Petra Müller
Training International: Konfliktmanagement
Jutta Kreyenberg, Jochem Kießling-Sonntag, John J. Collier
Angriff ist die schlechteste Verteidigung
Der Weg zur kooperativen Konfl...
Ralf Bongartz, Mona Sabine Meis, Rudi Rhode
Positive Peer Culture in der P...
Günther Opp, Nicola Unger, David Ausserhofer, Karin Haist, Eveline Metzen
0 comments