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Haben wir zu viel oder zu wenig Verwaltung in unserem Land

Title: Haben wir zu viel oder zu wenig Verwaltung in unserem Land

Seminar Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Markus Ebert (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

Einleitung

Wer kennt es nicht:

· Unklare Antragsformulare, bei denen man sich fragt, wer sich diese Fragen ausgedacht hat und wozu diese Angaben nützlich sind.
· Das Warten auf den Bescheid des Finanzamtes – vielleicht auch auf eine damit verbundene Steuerrückerstattung. Anstatt einem Anerkenntnis des Finanzamtes erhält man unter Umständen nach monatelangem Warten ein Schreiben, in dem man gebeten wird, einzelne Punkte seiner Erklärung detaillierter zu beschreiben und nachzuweisen.
· Nötige oder vielleicht auch unnötige Behördengänge, die sich in die Länge ziehen, weil weitere Unterlagen benötigt werden. Dies stellt sich jedoch erst nach und nach heraus – hätte man nicht vorher über eine genaue Unterlagenbeschaffung informiert werden können?
Dies sind drei Beispiele meiner Gründe, warum die Wahl meiner Seminararbeit bei Prof. Dr. Bamler auf das Thema „Haben wir zu wenig oder zuviel Verwaltung in unserem Land?“ gefallen ist. Ich möchte in meiner Ausarbeitung die Auswirkungen von Bürokratie und Verwaltung in unserem Land genauer betrachten und stelle mir die Frage: Beeinträchtigen zu viele Vorschriften unser wirtschaftliches Handeln?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE SITUATION IN DEUTSCHLAND

2.1 HABEN WIR EIN PROBLEM?

2.2 GESETZESTEXTE

2.3 KOSTEN

3 BÜROKRATIE – EIN LASTER DER DEUTSCHEN?

3.1 EINSCHRÄNKUNGEN UND FOLGEN

3.2 SIND WIR DEUTSCHE MEISTER DER VERWALTUNG?

3.3 DER WIRTSCHAFTSSTANDORT DEUTSCHLAND

3.4 WER FORDERT DEN BÜROKRATIEABBAU?

4 DAS SAARLAND – EIN DYNAMISCHES VORBILD

5 REAKTIONEN DER BUNDESREGIERUNG

6 KONZEPTE ZUR OPTIMIERUNG

6.1 MODERNER STAAT MIT QUALITÄTSMANAGEMENT

6.2 E-GOVERNMENT

6.3 WEM NUTZT E-GOVERNMENT?

6.4 INITIATIVE BÜROKRATIEABBAU

6.5 ZIELE DER KONZEPTE

7 SAMMLUNG VON STILBLÜTEN

8 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Bürokratie auf den Wirtschaftsstandort Deutschland und geht der Frage nach, ob übermäßige regulatorische Vorschriften das wirtschaftliche Handeln von Unternehmen negativ beeinflussen. Ziel ist es, die Situation der bürokratischen Lasten zu analysieren, Reformkonzepte der Regierung kritisch zu bewerten und Lösungsansätze für eine schlankere Verwaltung aufzuzeigen.

  • Analyse der Kosten und Auswirkungen von Bürokratie auf Klein- und Mittelstandsbetriebe.
  • Vergleich der staatlichen Verwaltungsdichte im internationalen Kontext.
  • Kritische Evaluation der E-Government-Strategien und bisheriger Abbauinitiativen.
  • Betrachtung von Best-Practice-Beispielen auf Länderebene wie das Saarland.

Auszug aus dem Buch

3.2 Sind wir Deutsche Meister der Verwaltung?

In der Europäischen Union (EU) gibt es so viele Staatsdiener, wie Berlin, Paris, London und Rom zusammen Einwohner haben – 12 Millionen.

Deutschland liegt im Vergleich mit den anderen Ländern der EU dabei auf Platz 5. Knapp 3 Millionen Erwerbstätige bzw. 8,1 Prozent der Beschäftigten verwalten in der heimischen Republik die Menschen und sich selbst (siehe Abbildung 2). Dass man auch mit weniger öffentlichen Bediensteten auskommt, beweisen Irland und die skandinavischen Länder. Dort hat nur jeder zwanzigste Erwerbstätige eine Anstellung beim Staat. Die Ebbe in den öffentlichen Kassen hat bisher allerdings nur einige Länder bewogen, Personal abzubauen.

In Deutschland wurde die Zahl der Staatsdiener in den vergangenen 10 Jahren immerhin um 205.000, dies entspricht etwa 6,5 Prozent, reduziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Der Autor führt in die Problematik der Bürokratie ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Beeinträchtigung wirtschaftlichen Handelns durch staatliche Vorschriften.

2 DIE SITUATION IN DEUTSCHLAND: Es wird die Zunahme von Gesetzestexten und die damit verbundene Kostenbelastung für deutsche Unternehmen und den Mittelstand dargestellt.

3 BÜROKRATIE – EIN LASTER DER DEUTSCHEN?: Dieses Kapitel beleuchtet die negativen Auswirkungen von Regulierungswut auf Unternehmensgründungen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich.

4 DAS SAARLAND – EIN DYNAMISCHES VORBILD: Das Saarland wird als positives Beispiel für den erfolgreichen Abbau von Verwaltungsvorschriften und eine effiziente Länderpolitik hervorgehoben.

5 REAKTIONEN DER BUNDESREGIERUNG: Die Bilanz der Regierungsbemühungen zum Bürokratieabbau wird kritisch hinterfragt, wobei eine Zunahme an Gesetzen konstatiert wird.

6 KONZEPTE ZUR OPTIMIERUNG: Vorstellung von Reformansätzen wie Qualitätsmanagement im öffentlichen Dienst und die Digitalisierung durch E-Government-Initiativen.

7 SAMMLUNG VON STILBLÜTEN: Eine kritische und humorvolle Betrachtung von überzogenen bürokratischen Einzelregelungen, wie der EU-Gurkenverordnung oder Arbeitsstättenrichtlinien.

8 AUSBLICK: Der Autor plädiert für eine Bündelung von Verwaltungsaufgaben und eine schlankere Sozialverwaltung, um Effizienz und Bürgernähe zu steigern.

Schlüsselwörter

Bürokratie, Verwaltungsabbau, Wirtschaftsstandort, Mittelstand, E-Government, Regulierung, Kostenbelastung, Reformkonzepte, Deregulierung, Unternehmensgründung, öffentliche Verwaltung, Wettbewerbsfähigkeit, Deutschland, Gesetzestexte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von staatlicher Bürokratie auf die deutsche Wirtschaft und untersucht, inwieweit überflüssige Vorschriften unternehmerisches Handeln hemmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte sind die Kosten der Bürokratie für den Mittelstand, der internationale Vergleich der Verwaltungsdichte sowie die Wirksamkeit staatlicher E-Government-Programme.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ein konsequenter Abbau bürokratischer Hürden notwendig ist, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland langfristig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine deskriptive Analyse sowie den Vergleich aktueller statistischer Daten, Umfrageergebnisse verschiedener Wirtschaftsinstitute und Fallbeispiele aus der Politik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung der Gesetzesdichte, den ökonomischen Kosten, dem Vergleich einzelner Bundesländer und einer kritischen Auseinandersetzung mit Regierungsstrategien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Bürokratieabbau, E-Government, Regulierung, Wettbewerbsfähigkeit und Entschlackung der Verwaltung.

Warum wird das Saarland im Text als Vorbild genannt?

Das Saarland wird als dynamisches Vorbild angeführt, da es durch die ersatzlose Streichung von über 2.000 Verwaltungsvorschriften unter Beweis gestellt hat, dass Deregulierung möglich ist.

Wie bewertet der Autor die Erfolge der Bundesregierung beim Bürokratieabbau?

Der Autor bewertet diese kritisch und stellt fest, dass das Ziel einer „Streichung von Vorschriften“ verfehlt wurde, da die Anzahl der Gesetze in der betrachteten Legislaturperiode sogar gestiegen ist.

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Details

Title
Haben wir zu viel oder zu wenig Verwaltung in unserem Land
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Meschede  (Betriebswirtschaftslehre)
Course
Seminar Betriebswirtschaftslehre
Grade
1,7
Author
Markus Ebert (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V19012
ISBN (eBook)
9783638232425
Language
German
Tags
Haben Verwaltung Land Seminar Betriebswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Ebert (Author), 2003, Haben wir zu viel oder zu wenig Verwaltung in unserem Land, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19012
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