Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse
1.1 Die Schule Seite 4
1.2 Das Kollegium Seite 4
1.3 Räumliche Gegebenheiten Seite 4
1.4 Räume, Medien und Materialien für unsere UE Seite 5
1.5 Die Klasse 1a Seite 5
1.6 Die Mentorin Seite 6
1.7 Der Tagesablauf Seite 6
1.8 Arbeitsmethoden in der Klasse Seite 7
1.9 Vorkenntnisse der Kinder in Bezug auf unser Thema Seite 8
1.10 Unsere Unterrichtsgruppe Seite 8
1.11 Zeitlicher Rahmen der UE Seite 8
2. Themenwahl und Sachanalyse
2.1 Das Thema Seite 9
2.2 Die Bedeutung des Gegenstandes in der Fachwissenschaft Seite 9
2.3 Wofür ist der Gegenstand repräsentativ Seite 9
2.4 Welche Fachinhalte müssen vorausgehen Seite 10
3. Didaktische Analyse
3.1 Fächerübergreifendes und Fachbezogenes Zusammenwirken Seite 11
3.2 Die Gegenwartsbedeutung unseres Themas für die Schüler Seite 11
3.3 Die Bedeutung des Themas für die Zukunft der Schüler Seite 12
3.4 Der Bezug zu unserem Projekt Seite 12
4. Lernziele
4.1 Fachliche Lernziele Seite 13
4.2 Fächerübergreifende Lernziele Seite 13
5. Handlungsziele
5.1 Wodurch können wir die Schüler für unser Thema gewinnen Seite 15
5.2 Das Interesse der Schüler an unserem Thema Seite 15
5.3 Mögliche Reaktionen auf unser Angebot Seite 15
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6. Die Unterrichtseinheit
6.1 Verlaufsplanung Seite 16 6.2 Die Einstiegsstunde
6.3 Die Stunde vom 14.02.03 (Sabrina)
6.4 Die Stunde vom 25.02.03 (Mareike)
6.5 Die Präsentation
6.6 Reflexion
7. Literaturverzeichnis Seite 33
8. Anhang Seite 34
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1.Bedingungsanalyse:
1.1 Die Schule
Die Astrid-Lindgren Grundschule befindet sich in Achim/Niedersachsen. In ihrem Einzugsgebiet leben überwiegend ausländische Bürger. Demzufolge ist der Ausländeranteil an dieser Schule sehr hoch. 50 % der etwa 200 Schüler sind nicht deutscher Herkunft. Die Schule wurde 1969 erbaut. Zunächst trug sie den Namen „Schule an der Karlsstraße“, wurde jedoch vor 2 Jahren als Folge einer Runderneuerung in „Astrid-Lindgren Schule“ umbenannt. Die Schule hatte zuvor ein sehr schlechtes Image. Als sie 1999 mehr Räume und Lehrer zur Verfügung hatte, wollten die verantwortlichen Lehrer mit einem neuen Namen einen Neuanfang versuchen.
Diese Grundschule ist verlässlich, dass heißt, dass die Schüler von 7:42-12:45 Uhr unter allen Umständen betreut werden.
Das Schulsystem ist vom 1. bis 4. Schuljahr dreizügig. Des Weiteren gibt es eine Klasse der Lebenshilfe und einen Schulkindergarten für die Kinder, die noch eine Eingewöhnung für den Schulanfang brauchen.
1.2 Das Kollegium
Das Kollegium besteht aus 19 Lehrerinnen, 2 Lehrern (inklusive Rektor), 2 Referendarinnen und zwei Sozialpädagoginnen. Weitere Mitarbeiter sind die Hausmeisterin, die Schulsekretärin und die Reinigungskräfte.
1.3 Räumliche Gegebenheiten
Insgesamt hat die Schule vierzehn Klassenräume, vier Gruppenräume, eine eigene Turnhalle, einen Musikraum, einen Werkraum, einen Computerraum, eine Bibliothek, einen Sozialpädagogischen Raum, zwei Klassenräume und einen Gruppenraum für die Betreuungsgruppen der Verlässlichen Grundschule, drei Lehrmittelräume, einen Hausmeisterraum, ein Krankenzimmer, ein Beratungszimmer, eine Aula, Jungen- und Mädchentoiletten sowie Toiletten für die Lehrer und Lehrerinnen, ein Rektorbüro, ein Konrektorzimmer und ein Lehrerzimmer.
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1.4 Räume, Medien und Materialien für unsere UE
Die räumlichen Gegebenheiten sind in der Astrid- Lindgren Grundschule für unser Vorhaben nur zum Teil gut geeignet.
Der Klassenraum ist recht groß, so dass wir auch bei Gruppenarbeit genügend Freiraum haben. Es besteht auch die Möglichkeit, auf einen der Gruppenräume auszuweichen. Zum Basteln des Stockpuppentheaters sind Materialien, wie Scheren, Kleber und Pappe vorhanden. Die Turnhalle steht der Klasse zwei Stunden in der Woche zur Verfügung. Die Mindestausstattung an Geräten, Bällen und Matten ist vorhanden. Für unsere Unterrichtseinheit werden wir noch Pratzen und Kampfwesten mitbringen. Den Musikraum können wir ebenfalls nutzen. Er verfügt leider über wenige Materialien. Zu finden sind lediglich Musikbücher, ein Kasten mit Magnetnoten und einer mit Pappnoten, Glockenspiele, Schlägel, Notenständer, Klanghölzer, Trommeln und eine kleine Harfe. Eine Gitarre befindet sich im Lehrerzimmer. Für unsere Unterrichtseinheit werden wir noch einige Instrumente mitbringen müssen.
Der Werkraum liegt im Keller. Er beinhaltet Werkbänke, Backöfen, einen Industriebackofen, ausreichend Werkzeug und Klebematerialien, sowie Farben und Ton. Diese Materialien stehen uns zur freien Verfügung.
Medien, wie Tageslichtprojektor, Fernseher, oder ähnliches können wir jederzeit aus einem der Lehrmittelräume ausleihen.
1.5 Die Klasse 1a
Die Klasse 1a besteht aus 18 Kindern: 8 Jungen und 10 Mädchen. 9 dieser Kinder sind nicht deutscher Herkunft. Diese Tatsache ist unter den Schülern weniger ein Problem. Allerdings haben einige der ausländischen Schüler Probleme mit der deutschen Sprache, was häufig zu Verständnisschwierigkeiten führt. Es zeigte sich auch, dass deren Eltern weniger an Elternabenden oder Lehrergesprächen teilnehmen, sei es weil sie die Sprache nicht beherrschen oder aus Zeitgründen.
Stark auffällig ist in dieser Klasse kein Kind. Von Bedeutung ist allerdings, dass gerade die
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ausländischen Schüler zu Anfang Eingewöhnungsprobleme hatten.
So ist D.A. ein Jahr älter als die anderen Kinder der Klasse, da er in den Schulkindergarten zurückgestuft wurde. Anfangs hatte er Probleme das Eigentum anderer von seinem eigenen zu unterscheiden. Inzwischen ist er gut integriert.
A. ist das jüngste Kind von insgesamt 9 Geschwistern. Er kam mit vermindert motorischen Fertigkeiten zur Schule. Er hielt den Stift in der Faust und konnte die Schere nicht richtig halten. Aufgrund seiner guten koordinativen Fähigkeiten hat er schnell gelernt dieses Problem zu kompensieren. Mit der deutschen Sprache hat er noch Schwierigkeiten. Es wird vermutet, dass seine Eltern Analphabeten sind.
D.D. ist das 5. Kind in ihrer Familie. Ihre Mutter ist sehr früh gestorben und ihr Vater scheint starke Probleme zu haben, da er einmal geäußert hat, dass er seinen Lebenswillen ausschließlich an seinen Kindern fest macht. Sie ist sehr anhänglich und sucht häufig Situationen in denen man sich um sie kümmert.
H., M., und O. arbeiteten sehr langsam und haben offensichtlich starke Verständnisprobleme. M. ist 2 Jahre älter als die übrigen Kinder. Zuerst war sie im Schulkindergarten, musste dann aber noch einmal zurückgestellt werden, da die Rückstände, die aufgrund ihrer afghanischen Herkunft und der Übersiedlung entstanden waren, nicht aufgeholt werden konnten. S. und L. sind sehr fröhliche Mädchen. Mit ihnen gibt es keinerlei Probleme. Ihre Leistungen sind im durchschnittlichen Bereich anzusehen.
Die Atmosphäre in dieser Klasse ist sehr angenehm. Große Konflikte sind uns bisher nicht aufgefallen.
1.6 Die Mentorin
Die Klassenlehrerin studierte in Göttingen. Ihr Hauptfach war Mathematik, ihr Zweitfach Deutsch und das Nebenfach Erdkunde. 1975 kam sie nach Achim und arbeitete dort an der damaligen Schule an der Karlstraße. Nachdem sie zwischenzeitlich an einer Orientierungsstufe in Achim arbeitete, kehrte sie zurück an diese Schule. In ihrer Klasse unterrichtet sie die Fächer Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik und Sachunterricht. Ihre Unterrichtsmethode ist weitgehend frei. Sie erklärt Aufgaben spielerisch und erzielt dadurch Aufmerksamkeit bei den Schülern. Außerdem lässt sie sich immer neue Möglichkeiten einfallen, den Unterricht möglichst anschaulich zu gestalten.
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Der Klasse gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen und immer freundlich. Sie unterstützt die Kinder, die von sich aus ein höheres Niveau erreichen wollen. Die Schüler werden hauptsächlich von ihrer Klassenlehrerin unterrichtet. Lediglich im Religionsunterricht, der ausschließlich für die evangelischen Kinder stattfindet, und in Sport kümmern sich Fachkräfte um sie.
Unserer Gruppe steht sie in unterstützender Weise zur Seite und berät uns im Bezug auf die Umsetzbarkeit unserer Ideen. Sie gibt uns auch die Möglichkeit kleine Einheiten innerhalb der Unterrichtsstunde zu übernehmen.
1.7 Der Tagesablauf
Ein Schultag dauert von 7:42 Uhr bis 11:35 Uhr, wobei der eigentliche Unterricht erst um 8:00 Uhr beginnt. Vorher kommen meist die lernschwächeren Schüler, mit denen die Klassenlehrerin Übungen macht, damit sie den Anschluss nicht verlieren. Um 8:00 Uhr beginnt der Unterricht in einem Sitzkreis. Häufig wird hier zuerst ein Lied gesungen oder ein Spiel gespielt, bevor die erste Aufgabe besprochen wird, die dann am Sitzplatz bearbeitet wird. Wer die Arbeitsblätter bearbeitet hat, kann sich mit etwas anderem beschäftigen. Das Läuten der Triangel kündigt an, dass alle wieder auf ihre Plätze zurückgehen müssen. Vor der großen Pause wird gemeinsam gefrühstückt.
Um 10.05 Uhr fängt der zweite Unterrichtsblock an. Zwischendurch wird oft gesungen, gemalt oder gebastelt.
Die schulinterne Betreuung, die täglich von 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr angeboten wird, wird 3 Mal wöchentlich von 1-3 Kindern der Klasse genutzt.
1.8 Arbeitsmethoden in der Klasse
Die Klassenlehrerin malt die Aufgaben, die an dem jeweiligen Tag bearbeitet werden sollen, in Form von Symbolen an die Tafel. Alle Aufgaben werden in einem Sitzkreis besprochen, bevor sie einzeln oder in Partnerarbeit am Sitzplatz bearbeitet werden. Hauptsächlich arbeiten die Kinder mit Büchern oder Arbeitsblättern. Die Arbeitsmethoden, mit denen die Aufgaben gelöst werden, sind von Kind zu Kind unterschiedlich. Beim Rechnen benötigen einige
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Arbeit zitieren:
Mareike Duensing, Sabrina Lüllmann, 2003, Praktikumsbericht "So stark wie Pippi Langstrumpf", München, GRIN Verlag GmbH
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