0. Einleitung................................................................................................................ 2
1. Biographie .............................................................................................................. 3
2. Psychoanalyse ....................................................................................................... 3 2.1 Über die Psychoanalyse............................................................................... 3 2.2 Bewusstes - Unbewusstes .......................................................................... 4 2.3 Ich - Es - Über-Ich....................................................................................... 6 2.4 Triebe ........................................................................................................... 7 2.5 Angst ............................................................................................................ 8 2.6 Triebentwicklung .......................................................................................... 9
3. Fazit...................................................................................................................... 10 Literaturverzeichnis (zwei Einträge)
0. Einleitung
Dies ist die Ausarbeitung eines Referates, das im Rahmen des Seminars „Persönlichkeitspsychologie - Grundlagen und Anwendungen“ gehalten wurde. Ziel des Seminars war es, verschiedene Persönlichkeitstheorien und Anwendungsformen kennen zu lernen und sich eine kritische Meinung dazu zu bilden. Außerdem wurden Elemente aus dem Schulalltag psychologisch durchleuchtet.
Die Persönlichkeitstheorie Freuds wurde dabei zu Anfang des Seminars im Zusammenhang mit Carl R. Rogers betrachtet.
Ich beginne mit einer kurzen biographischen Betrachtung Freuds. Viele Aspekte seiner Theorie lassen sich vor diesem Hintergrund leichter verstehen. Dann stelle ich die Theorie Freuds zur Psychoanalyse vor, indem ich erst einige allgemeine Hinweise gebe, dann das Bewusste und Unbewusste betrachte und das Modell Freuds zum Ich, Es und Überich erläutere. Ich gehe dann genauer auf Freuds Vorstellung von Trieben und der Triebentwicklung, sowie auf die Entwicklung von Ängsten ein.
Im Seminar folgte dann die Darstellung von Rogers Persönlichkeitstheorie sowie zum Abschluss der praktische Bezug mit einem Video und einer Gruppenarbeit.
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1. Biographie
Sigmund Freud wird 1856 in Österreich als ältestes Kind seiner Eltern geboren, sein Vater hatte noch zwei Söhne aus erster Ehe. Nach ihm folgen noch sechs jüngere Geschwister.
Von 1873 bis 1881 studiert Freud Medizin, dort begegnete er Ernst Brücke, der seine spätere Arbeit stark beeinflusst.
Freud praktiziert von 1881 bis 1886 als Neurologe und beschäftigt sich mit neurologischer Forschung. Das Jahr 1886 verbringt er bei dem französischen Psychiater Jean Charcot, der sich mit Hypnose beschäftigt, Freud selbst ist von der Hypnose nicht überzeugt, wird aber in dieser Zeit vom Neurologen zum Psychopathologen.
Im Jahr 1897 beginnt er aufgrund von depressiven Phasen mit seiner Selbstanalyse. In dieser Zeit experimentiert er mit therapeutischen Techniken wie Hypnose, Hand auf die Stirn des Patienten legen damit der sich erinnert, Katharsis (Abreagieren von Emotionen durch Erzählen). 1896 entwickelt er schließlich die Behandlungsmethode der freien Assoziation.
In den Jahren 1904 und 1905 erscheinen seine Werke „Zur Psychopathologie des Alltagslebens“ und „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“. Ab 1909 hält Freud mehrere Vorlesungen an der Clark Universität in Worchester Massachusetts.
Der Krieg trifft Freud schwer, er verliert 1919 seine ganzen Ersparnisse und 1920 stirbt seine Tochter im Alter von 26 Jahren.
1920 entwickelt er die Theorie des Todestriebes (seine Söhne befinden sich zu dieser Zeit im Krieg).
1932 werden in Berlin seine Bücher von Nationalsozialisten verbrannt. Am 26.September 1939 stirbt Freud im Alter von 83 Jahren.
2. Psychoanalyse
2.1 Über die Psychoanalyse
Nach Freuds Theorie hat der menschliche Narzissmus drei schwere Verletzungen erlitten. Die erste ist die kopernikanische Wende, also die Erkenntnis dass die Erde (und damit auch in gewisser Hinsicht der Mensch) nicht der Mittelpunkt des
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Arbeit zitieren:
Helena Rother, 2002, Sigmund Freuds Psychoanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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