- III -
Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
IV
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS
V
1 PROBLEMSTELLUNG. 1
2 STOCK OPTION-PROGRAMME UND IHRE BILANZIERUNG IM HANDELSRECHTLICHEN
JAHRESABSCHLU ß. 1
2.1 DEFINITIO-N STOCK OPTIONS. 2
2.2 STOCK OPTION-PROGRAMME IM DEUTSCHEN JAHRESABSCHLUß. 3
2.2.1 Gewährung von Optionen auf eigene Aktien aus bedingter Kapitalerhöhung („nackte
Optionen “) 3
2.2.2 Die Bilanzierung von Stock Options nach E-DRS 11. 3
2.3 STOCK OPTION PROGRAMME IM INTERNATIONALEN JAHRESABSCHLUß. 4
2.3.1 Die Bilanzierung von Stock Options nach IAS (IAS 19) 4
2.3.2 Die Bilanzierung von Stock Options nach Exposure Draft (ED2) 5
2.3.3 Die Bilanzierung von Stock Options nach US-GAAP (APB No.25 und SFAS No.123)6
3 BEURTEILUNG DER BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS AUS SICHT DER
INFORMATIONSFUNKTION 7
3.1 DIE INFORMATIONSFUNKTION IN DER RECHNUNGSLEGUNG NACH HGB, IAS UND US-GAAP7
3.2 KRITISCHE WÜRDIGUNG. 9
4 ZUSAMMENFASSUNG. 11
LITERATURVERZEICHNIS 15
- IV - Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Beispiel: E -DRS 11 Aktienoptionen auf Basis von §192Abs. 2 Nr.3AktG IV
Abbildung 2: Beispiel zu Stock Options nach SFAS No. 123. V
- V - Abkürzungsverzeichnis
AktG: Aktiengesetz ARB: Accounting Research Bulletin Board BB: Betriebsberater (Zeitschrift) BfuP: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis (Zeitschrift) BR: Bezugsrecht DB: Der Betrieb (Zeitschrift) E-DRS: Entwurf des Deutscher Standardisierungsrat EKI: Eigenkapitalinstrument FS: Festschrift GuV: Gewinn und Verlustrechnung HGB: Handelsgesetzbuch HV: Hauptversammlung IAS: International Accounting Standard IASB: International Accounting Standard Board IDW: Institut der Wirtschaftsprüfer JA: Jahresabschluß KonTraG: Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich No.: Number PAK: Prinzipal-Agenten Konflikt s.a.: Siehe auch SFAS: Statement of Financial Accounting Standards StuB: Steuern und Bilanzen (Zeitschrift) US-GAAP: United States-Generally Accepted Accounting Standards Vgl: Vergleiche VFE-Lage: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Wpg: Die Wirtschaftsprüfung (Zeitschrift)
- 1 - 1 Problemstellung
Die Ausgabe von Stock Options an Mitarbeiter oder Management als Instrument der Honorierung und Anreizsteigerung gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Zwar gibt es für die Unternehmen verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung von Optionplänen, die Behandlung nach HGB, IAS und US-GAAP unterscheidet sich aber nicht wesentlich.
Zwei kritische Aspekte dominieren die Diskussion um die bilanzielle Behandlung von SO: Die Frage, ob SO bilanziell erfaßt werden müssen oder eine Information im Anhang ausreichend ist und im Falle ihrer Bilanzierung, die Frage nach der Bewertung. Die Antworten können große Auswirkungen auf das bilanzielle Ergebnis haben. Sie sind so weitreichend, daß z.B. einige Unternehmen in den USA bei einer Erfassung von SO in der Bilanz Verluste statt Gewinne hätten ausweisen müssen. Dies zeigt, wie bedeutsam die Behandlung von SO hinsichtlich der Vermittlung von Informationen über die geschäftliche Lage der Unternehmen ist.
Im 1.Hauptteil dieser Arbeit wird zunächst der Begriff Stock Options definiert und die Intention dargestellt, die zur Ausgabe von Optionen führt, sowie einige wichtige Begriffe behandelt, die im Rahmen der Optionsbehandlung verwendet werden. Danach werden die verschiedenen Optionsprogramme im deutschen Handelsrecht erläutert. Anschließend folgt die Behandlung von SO aus einer bedingten Kapitalerhöhung nach IAS und US-GAAP. Im zweiten Hauptteil werden wichtige Aspekte der Informationsfunktion der Rechnungslegung dargestellt und abschließend kritisch gewürdigt.
2 Stock Option-Programme und ihre Bilanzierung im
handelsrechtlichen Jahresabschluß
Die Gewährung von SO erfolgt i.a. als Gegenleistung für Arbeitsleistungen künftiger Perioden. 1 In Ausnahmefällen können sie eine Entgeltform für vergangene Arbeitsleistung darstellen und 2 als Teil der Gesamtentlohnung voll verbucht werden. 3
1 Vgl. E-DRS 11 Tz. 14;.
2 Vgl. E-DRS 11 Tz. 14;.
- 2 - IhreAttraktivität liegt besonders für börsennotierte Unternehmen darin, daß die Vergü-tung nicht nur erfolgsabhängig, d.h. an den Börsenkurs gekoppelt ist, sondern auch, daß es für die Unternehmung zu keinem Liquiditätsabfluß kommt
2.1 Definition- Stock Options
Das Ziel der Vergabe von SO ist eine Entschärfung der Prinzipal-Agenten Konflikte. 4 So sollen Management und Belegschaft mit Hilfe der Beteiligung am Unternehmen durch SO motiviert werden, den Unternehmenswert zu erhöhen (Shareholder Value). Optionsberechtigte können innerhalb einer bestimmten und vorher genau fixierten Ausübungsfrist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Stillhalter ein Vertragsverhältnis eingehen bzw. einen Barausgleich zwischen Börsen- und dem Referenzkurs (virtuelle Aktienoptionsprogramme) verlangen. 5
Die Ausgabe von SO findet i.d.R. unentgeltlich statt. Die Optionsfrist liegt meistens zwischen 5 und 10 Jahren, oft versehen mit einer Sperrfrist von mehreren Jahren. Die Ausübung ist häufig an Bedingungen geknüpft, wie dem Verbleib im Unternehmen. 6 Der Wert der Option, sofern sie nicht an einer Börse gehandelt wird, wird anhand von Bewertungsmodellen ermittelt, 7 z.B. nach der Black-Scholes Formel. Er setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, dem inneren Wert und dem Zeitwert. Als inneren Wert bezeichnet man den Gewinn, der bei sofortiger Ausübung der Option zu erzielen wäre (Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellen Börsenkurs). 8 Der innere Wert zzgl. des Zeitwertes wird als Fair Value bezeichnet. 9
3 Vgl. Herzig, N./ Lochmann, U. (2001), S.83; E-DRS 11 Tz. 9; ED2 Tz. 12f; SFAS No.123 Tz.76-78.
4 Vgl. Esterer, F./ Härteis, L. (1999), S.2073.
5 Vgl. Krawitz, N. (2001), S. 783; Pellens, B./ Crasselt, N. (1999), S.756 ff.
6 Vgl. Pellens, B./ Crasselt, N. (1998), S.217.
7 Vgl. Schruff, W./ Hasenburg, C. (1999), S.618.
8 Vgl. Pellens, B./ Crasselt, N. (1998). S.217.
9 Vgl. Wollmert, P./ Hey, J. (2002), S.154.
Arbeit zitieren:
Gabor Erfert, 2003, Passivierung von Stock Options: kritischer Vergleich der Informationsvermittlung durch HGB, IAS und US-GAAP, München, GRIN Verlag GmbH
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