- 2 -Die Quantitätstheorie des Geldes
Fachgebiet: Volkswirtschaftstheorie WS 2002/2003
vorgelegt von: Tina Vordenbäumen
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Gliederung
1. Einleitung
2. Quantitätsgleichungen
2.1 Fishersche Verkehrsgleichung
2.2 Kassenhaltungsgleichung Cambridge-Gleichung
3. Quantitätstheorie
3.1 Umlaufgeschwindigkeitsansatz
3.2 Kassenhaltungsansatz
3.3 Kritik
4. Die klassische Quantitätstheorie im Wandel
4.1 Keynes Effekt
4.2 Neo-Quantitätstheorie
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- 4 - 1.Einleitung
Diese wissenschaftliche Arbeit zum Thema „Die Quantitätstheorie des Geldes“ beschäf-tig sich mit der Entstehung und Weiterentwicklung der Quantitätstheorie und berück-sichtigt hierbei sowohl den zeitgenössischen Zusammenhang als auch Kritikansätze.
2. Quantitätsgleichungen
Es werden zwei Formen der Quantitätsgleichung unterschieden, die wiederum als Grundlage der klassischen Quantitätstheorien unter Punkt 3 dienen. Die historische Ein-ordnung wird unter Punkt 3 im Zusammenhang mit den Erläuterungen zu den Quanti-tätstheorien erfolgen.
2.1 Fishersche Verkehrsgleichung
Die nach Irving Fisher benannte Verkehrsgleichung stellt den Zusammenhang zwischen dem Produkt aus Geldmenge (M) und Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (V) und dem Produkt aus realem Volkseinkommen (Y R ) und dem Preisniveau (P Y ), der im Volksein-kommen enthaltenen Güter dar. 1
M x V = Y R x P Y
Demnach muss die Summe aller Zahlungen (M x V) gleich der Summe aller Käufe bzw. Verkäufe (Y R x P Y ) sein.
V misst, „wie oft „das Geld“ seinen Besitzer wechselt bzw. wie viele auf eine Geldein-heit bezogene Käufe ein einer Periode getätigt werden.“ 2 Dies führt dazu, dass die Glei-chung tautologisch erfüllt und somit als Identitätsgleichung nicht kritisierbar ist. 3 Sie gilt immer.
2.2 Kassenhaltungsgleichung/Cambridge-Gleichung
Die andere Form der Quantitätsgleichung, die von Arthur Cecil Pigou und Alfred Marshall vertretene Kassenhaltungsgleichung oder auch Cambridge-Gleichung, berück- 1 vgl.Hohlstein/Pflugmann/Sperber/Sprink, S. 609 (Aus Platzgründen wird auf den Vollbeleg verzichtet. Ausführliche Hinweise zu der verwendeten Literatur befinden sich im Schrifttumsverzeichnis)
2 Fees/Tibitanzl, S. 23
3 vgl. wie zuvor, S. 23
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Tina Vordenbäumen, 2003, Die Quantitätstheorie des Geldes, Munich, GRIN Publishing GmbH
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