Finanztransaktionen:
Weitere Transaktionen:
Residenzprinzip:
Doppelte Buchführung:
•
Alle Vorgänge, die zu
Zahlungseingängen
führen (etwa
Salden der Teilbilanzen:
•
Die Bewertung der Transaktionen erfolgt stets zum Marktpreis
• Alle Wertströme werden in heimischer Währung ausgedrückt. Die Umrechnung erfolgt zum Kassakurs des Tages, an dem die jeweilige Transaktion stattgefunden hat
• Es ergibt sich stets ein Nullsaldo in der Gesamtzahlungsbilanz
• Überschüsse und Defizite können sich nur in den Teilbilanzen einstellen
Leistungsbilanz:
• Bei den Leistungstransaktionen handelt es sich um einkommenswirksame Vorgänge (Forderungen / Verbindlichkeiten), die zu einer periodischen Änderung der Nettovermögensposition eines Landes gegenüber dem Ausland (Netto-Auslandsposition) führen.
• Die zusammengefaßten Salden von Leistungsbilanz (LB) und
Vermögensübertragungen (VÜ) sind begrifflich identisch mit der Veränderung der Netto-Auslandsposition (N )): LB + VÜ = N = FS (Finanzierungssaldo)
Kapitalbilanz:
• Die in der Kapital- und Devisenbilanz erfaßten Finanztransaktionen bewirken lediglich eine Veränderung in der Struktur von Auslandsforderungen und Verbindlichkeiten.
Kapitalexporte = Transaktionen , die zu einer Zunahme der Forderungen an das
Kapitalimporte
= Transaktionen , die zu einer Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland oder zu einer Abnahme der
• Während in der Devisenbilanz nur die Kapitalimporte und Kapitalexporte der inländischen Zentralbank verbucht werden, erscheint der übrige Kapitalverkehr in der Kapitalbilanz
Restposten:
• Die statistisch nicht aufgliederbaren Transaktionen werden unter den Restposten verbucht.
Außenbeitrag zum BSP:
HB(Handel sbilanz)+DB(Diesntleistungsbilanz)+EVE(Bilanz aus Erwerbs- und Vermögenseinkommen) = Außenbeitrag zum BSP oder LB(Lei stungsbilanz) - LÜ(Bi lanz der laufenden Übertragungen) = Außenbeitrag zum BSP
Handelsbilanz:
• Warenexporte = Werteansatz „free on board“ (fob):
Lieferlandes
Fracht- und Versicherungskosten von Zollgrenze des Lieferlandes bis zur Zollgrenze des Empfängerlandes tauchen als Dienstleistungsexport in der Dienstleistungsbilanz auf.
• Warenimporte = Werteansatz „cost, insurance, freight“ (cif):
Lieferlandes
Importe (cif)
- Fracht- und Versicherungskosten (von Zollgrenze des Lieferlandes bis zur Zollgrenze des Empfängerlandes) = Importe (fob)
Ergänzungen zum Warenverkehr:
Lagerverkehr (Zoll- und Freihafenlager) auf
(Als Teil der Handelsbilanz)
inländische Rechnung und die Absetzung der
Rückwaren Lagerbestand = Einfuhren auf Lager
- Einfuhren aus Lager
(wird den Importen zugesetzt)
Quote paper:
Thomas Kramer, 2000, Weltwirtschaft: Zahlungsbilanz und Wechselkurse, Munich, GRIN Publishing GmbH
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