Abstract 4
1 Einleitung 4
2 Familie. 4
2.1 Definition. 4
2.2 Funktionen der Familie. 5
2.3 Familie in Deutschland. 5
2.3.1 Historische Betrachtung: Von der Großfamilie zum Einzelkind 5
2.3.2 Aktuelle demografische Daten 6
2.3.2.1 Abnahme der Geburten 6
2.3.2.2 Rückgang der Mehrkinderfamilien. 7
2.3.2.3 Anstieg der Scheidungsrate. 7
2.3.2.4 Rückgang der Eheschließungen 7
2.3.2.5 Zunahme der Singlehaushalte 7
2.3.2.6 Zunahme der nichtehelichen Lebensgemeinschaften 8
3 Familiengründung als Risiko. 8
3.1 Hohe Scheidungsrate. 8
3.2 Finanzielle Absicherung der Familie 9
3.2.1 Mehrverdienerhaushalte -. 9
h äufig die einzige Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu finanzieren 9
3.2.2 Problem bei entstehender Arbeitslosigkeit 10
3.2.3 Finanzielle Unterstützung durch den Staat 10
3.2.4 Was kann der Staat tun, damit das Armutsrisiko Kind sinkt? 10
3.3 Persönliche und gesellschaftliche Probleme der Entscheidung für die
Lebensform „Familie“ 11
3.4 Anforderungen des Berufs, die mit der Institution Familie. 12
nicht vereinbar sind. 12
4 Familiengründung als Sicherheit 12
4.1 Staatlicher Schutz der Familie 13
4.2 Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt gegenüber äußeren Einflüssen 13
4.3 Kinder als Renten- und Pflegeversicherung 14
4.4 Alternativen zum Familienbild „Mutter, Vater, Kind“ 14
5 Individualisierung versus Institutionalisierung: 15
Singleleben versus Familiengründung 15
6 Schluss. 16
7 Literaturangaben 17
3
Abstract
This homework is about the question, whether the developing of an own family is nowadays in our society a risk, because of all the problems we have to face like the high divorce rate and the problem of the high costs which comes along with raising children. Or is it a security because it offers the opportunity to form something new, that belongs to you and supports and loves you in every way, which is without a question one of the best gifts you can get in live.
1 Einleitung
„Der Vorstellung, alles zu konzentrieren in einem zentralen Raum, in dem Liebe, Vertrauen und individuelles Aufgehobensein ihren Platz haben, liegt die Idee der Konstruktion eines Ortes zugrunde, der sicher ist vor Egoismus und Konflikt, Verschleiß und letztendlich auch vor Wandel. Diese Idee von einem einzigen unerschütterlichen Ort, der Intimität, Vertrauen und wechselseitiges Verstehen mit-einander vereint, ist im Mythos der heilen Familie angelegt.“ 1 Aber ist die Vorstellung von einer heilen Familie heutzutage wirklich zu einem Mythos, einer Sage, verkommen?
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die Gründung einer Familie in unserer heutigen Zeit noch die gewünschte Sicherheit gibt, oder ob sie ein zu großes Risiko mit sich bringt. Aspekte, wie eine hohe Scheidungsrate, stellen den Wunsch nach einer eigenen Familie oftmals in Frage. Aber auch gesellschaftliche Veränderungen und veränderte Wertvorstellungen lassen den Kinderwunsch oft ins Hintertreffen geraten.
2 Familie
2.1 Definition
„Bedeutsame und verbreitetste Form der sozialen Gruppe; da in der Regel die erste Gruppe, der der Mensch in seinem Lebenslauf angehört, auch als bedeutendste Primärgruppe bezeichnet wird. .... Die Familie erfüllt in unterschiedlicher Bedeutung die Funktion der Fortpflanzung, der arbeitsteiligen Produktion und Versorgung, der Status-Zuweisung bzw. der sozialen Platzierung sowie die Sozialisation und soziale Kontrolle. ... Nach der Größe der Familie unterscheidet man
4
die Kern-, Klein-, Basis-Familie, die sich auf die Ehepartner und ihre unmündigen Kinder beschränkt, von der Groß-Familie, die als Mehrfamilienverband, Ver-wandtschafts- oder Mehrgenerationen-Familie lebt. ... Die Autoritätsbeziehungen in der Familienstruktur können patriarchalisch (Vaterherrschaft), matriarchalisch (Mutterherrschaft) oder demokratisch-partnerschaftlich (Gefährten-Familie) organisiert sein. ...“ 2
2.2 Funktionen der Familie
Die Familie als Institution erfüllt verschiedene Funktionen in der Gesellschaft. Sie erfüllt die generative Funktion, die zur Erhaltung der Gesellschaft durch Fortpflanzung dient. Außerdem stellt sie in der Haushaltsfunktion den Rahmen (Wohnung, Ernährung, Kleidung) für das Zusammenleben, um andere Funktionen zu erfüllen. Die Erziehungsfunktion dient vor allem der Übermittlung von gesellschaftlichen Normen und Werten von den Eltern oder Verwandten auf die Kinder. Mit der Platzierungsfunktion übernehmen die Eltern die Verantwortung für den schulischen und beruflichen Werdegang ihrer Kinder und bieten ihnen somit die Möglichkeit, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Mit dem Begriff der Erholungsfunktion wird der Spannungsausgleich und die Erholung von Beruf oder Schule in der (familieninternen) Freizeit umschrieben.
2.3 Familie in Deutschland
2.3.1 Historische Betrachtung: Von der Großfamilie zum Einzelkind
„Bürgerliche Familie als Familienideal des 18. und 19. Jahrhunderts“ bedeutet „Abschottung der Familie als privater Bereich gegenüber der Berufswelt, der politischen und weiteren Öffentlichkeit“ 3 . Die Struktur der Familie, im Sinne von allem, „was unter Herrschaft des Hausherrn steht, wie etwa Kinder, Hörige, Sklaven, Vieh, Besitz“ 4 , wird als „Großfamilie“ bezeichnet. Ein struktureller Wandel der Familie vollzog sich durch das Ausgliedern vieler früher familieninterner Funktionen: den Verlust an Selbstversorgung, den Verlust der Erziehungs- und Ausbildungsfunktion, den Verlust der Altenpflege und den Verlust an Fürsorge-und Pflegeleistungen.
1 Dieter Hoffmeister, Mythos Familie, S. 119
2 Hartfiel/Hillmann: Wörterbuch der Soziologie S. 197-200
3 Bernhard Schäfers: Gesellschaftlicher Wandel in Deutschland, S. 112
4 Bernhard Schäfers: Gesellschaftlicher Wandel in Deutschland, S. 112
5
Arbeit zitieren:
Diplom Soziologin Christine Bulla, 2003, Familiengründung - Sicherheit oder Risiko?, München, GRIN Verlag GmbH
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