Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung 3
2 Biographie von Friedrich Fröbel 4
3 Die Theorie des Spiels 6
4 Die Spielgaben 6
5 Die Mutter - und Koselieder 8
6 Die Bildungsbereiche Fröbels 10
6.1 Die Körperbildung 11
6.2 Die Sinnesbildung 12
6.3 Die Gefühls- und Sozialbildung 12
6.4 Die Willensbildung 13
6.5 Die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsbildung 13
6.6 Die Sachlichkeitsbildung 13
6.7 Die Phantasiebildung 14
7 Schluss 15
8 Quellenangabe 16
9 Anhang
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1 Einleitung
Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem Pädagogen Friedrich Fröbel, der Anfang des 19. Jahrhunderts lebte und wirkte. Sein Anliegen an die Gesellschaft, sich um Kleinkinder zu kümmern, ist besonders in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken, denn Fröbel erfand und plante den Kindergarten. Eine Einrichtung, die auch außerhalb Deutschlands alltäglich ist. Im Folgenden soll kurz auf die verschiedenen Stationen im Leben des Pädagogen eingegangen werden. Darauf folgen einige Punkte, die seine Spieltheorie ausmachen. Gleich im Anschluss daran wird auf die von ihm erfundenen Spielgaben eingegangen. Weiter soll kurz eines seiner wie es heißt, schönsten Bücher näher ins Auge gefasst werden. Die von Fröbel unterschiedenen Bildungsbereiche werden danach näher erklärt. Zum Schluss soll die Bedeutung, die die Fröbelsche Pädagogik in unserer heutigen Zeit einnimmt, kurz überdacht werden.
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2 Biographie von Friedrich Fröbel
Friedrich Wilhelm August Fröbel wurde am 21. April 1782 in Oberweißbach/ Thüringen geboren. Sein Vater, Johann Fröbel war Pfarrer, seine Mutter, verstarb schon in seinem ersten Lebensjahr. Zu seiner Stiefmutter entwickelte Fröbel zuerst ein korrektes Verhältnis, doch nach der Geburt eines Stiefbruders kam es zur völligen Entfremdung, da Friedrich Fröbel sich immer weiter zurückzog. Dies führte schließlich dazu, dass er fünf Jahre bei seiner Verwandtschaft lebte, anstatt im Elternhaus. Nach einer Ausbildung in der Forst-Geometerlehre begann er in Jahr 1799 ein Studium der Naturwissenschaften in Jena, welches er allerdings nicht zu einem Abschluss brachte. Daraufhin übte er einige Jahre seinen erlernten Beruf in der Forstwirtschaft aus, bis er 1805 als Lehrer an der Pestalozzi-Musterschule in Frankfurt gewonnen werden konnte, welche seine erste pädagogische Arbeit darstellte und ihm viel Freude bereitete. Eine prägende Person in diesen Jahren stellte Johann Heinrich Pestalozzi dar, wie auch Caroline von Holzhausen, der er bei der Erziehung ihrer Söhne half und als Mutterfigur ansah.
verlegt wurde. Dort entwickelte Friedrich Fröbel Erziehungsmodelle für Vorschulkinder im Alter von drei bis sieben Jahren. Seine Erziehungsanstalt gewann viel Zuspruch und innerhalb von fünf Jahren vervierfachte sich die Anzahl seiner Schüler. In dieser Zeit heiratete er Henriette Hoffmeister.
In den darauf folgenden Jahren erschienen wichtige allgemeine und schulpädagogische Schriften und im Jahr 1826 schließlich sein Hauptwerk: „Die Menschenerziehung“. In diesem Buch vertrat er die Meinung, dass der Mensch von Grund auf gut sei, und dass der Mensch ein produktives und schöpferisches Wesen sei. Wäre dies nicht der Fall, d.h. der
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Mensch würde nicht bewusst leben und wäre unproduktiv, läge es an der falschen Erziehung und den sozialen Einflüssen.
1831 eröffnete Fröbel eine weitere Erziehungsanstalt, diesmal in Wartensee (Schweiz), aber auch diese siedelte kurze Zeit darauf um, nach Willisau. Einige Jahre später wurde Fröbel die Leitung eines Waisenhauses angeboten, die er auch übernahm. Die von ihm errichteten Erziehungsanstalten wurden ebenso weitergeführt, allerdings durch finanzielle Nöte und andere Schwierigkeiten nicht mehr so erfolgreich wie zu Beginn. Der Pädagoge begann ab 1837 mit der Herstellung von Spielmaterial, die sich zu den Fröbelschen Spielgaben entwickelten, und gründete zwei Jahre später, nach dem Tod der Ehefrau, eine „Spiel- und Beschäftigungsanstalt“ (in Blankenburg). Diese wurde ein Jahr darauf in den „Kindergarten“ umbenannt.
1844 konnte Fröbel ein weiteres Buch herausgegeben, welches den Titel „Mutter- und Koselieder“ trug. Während der ganzen Zeit erarbeitete der Pädagoge die Grundlagen für die Berufe der Kindergärtnerin und Kinderpflegerin. Fröbel gründete sogar 1850 die erste Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen, denn eine gute Fachkenntnis bei der Kinderbetreuung lag ihm sehr am Herzen. Allerdings durchkreuzte ein Verbot seine Träume und Pläne: 1851 ordnete die preußische Regierung die Schließung der Kindergärten an, da Fröbel durch eine Namensverwechselung in Verruf geraten war, politisch radikale Ansichten zu vertreten. Uneingeschränkt dessen unternahm er viele Reisen zur Verbreitung seiner Kindergarten-Idee. In ganz Westeuropa und den Vereinigten Staaten wurden daraufhin solche Einrichtungen gegründet.
Am 21. Juni 1852 verstarb Friedrich Fröbel in Marienthal. Erst acht Jahre später wurde das Kindergarten-Verbot in Deutschland aufgehoben.
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Arbeit zitieren:
Astrid Bieling, 2002, Der Pädagoge Friedrich Fröbel, München, GRIN Verlag GmbH
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