Barbarella (1968)- eine Analyse:
Visuelle Umsetzung und musikalische
Gestaltung ausgewählter Liebesszenen.
Oliver Enke
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Filmische Darstellung von Liebe und Erotik 4
3. Analyse ausgewählter Liebesszenen 6
3.1 „Love Drags Me Down“ – Barbarella und Mark Hand 6
3.1.1 visuelle Umsetzung 6
3.1.2 musikalische Gestaltung 8
3.2 „An Angel Is Love“ – Barbarella und Pygar 11
3.2.1 visuelle Umsetzung 11
3.2.2 musikalische Gestaltung 13
3.3 „Long Live The Revolution“ – Barbarella und Dildano 13
3.3.1 visuelle Umsetzung 13
3.3.2 musikalische Gestaltung 15
3.4 „Sonata For An Executioner And Various Young Women“ – Barbarella und die Lustorgel 17
3.4.1 visuelle Umsetzung 17
3.4.2 musikalische Gestaltung 19
4. Zusammenfassung 21
5. Literatur- und Medienverzeichnis 24
6. Anhang 25
1. Einleitung
Was ist Liebe? Diese Frage beschäftigt nicht nur jeden Menschen mehr als einmal im Leben, diese Frage kann auch nicht ohne weiteres beantwortet werden. Im Forum der Internetseite http://www.was-ist-liebe.de beispielsweise ist zu lesen: „ein Wort, das mir bis heute keiner genau erklären konnte“, „bedeutet für jeden etwas anderes“ oder „ein einfacher Name für ein kompliziertes Gefühl“. Es soll hier nicht darum gehen, möglichst viele unterschiedliche Definitionen des Begriffs Liebe aufzulisten. Wichtig und wesentlich für diese Hausarbeit ist, dass es verschiedene Konzepte des Liebesbegriffs gibt. Davon ausgehend kann die Frage gestellt werden, wie Liebe im Film dargestellt wird und welcher Mittel sich ein Film bedient, um einen ganz bestimmten Liebesbegriff zu transportieren. Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, meine folgende These zu belegen: Der Film „Barbarella“1 von 1968 etabliert einen ironisch-satirischen Liebesbegriff. Er erreicht dies, indem er klassische Formen der visuellen Umsetzung und musikalischen Gestaltung einer Liebesszene aufgreift und persifliert2.
Meiner These liegt die Annahme zu Grunde, dass es einen klassischen Liebesbegriff gibt, der im Film mit standardisierten visuellen und akustischen Mitteln dargestellt wird. Diese konventionalisierte Form der filmischen Darstellung bezeichne ich als Mainstream. An meiner These orientieren sich auch die Vorgehensweise und der Aufbau der Arbeit. Zu allererst stellt sich die Frage, was genau Thema von Liebesfilmen sein kann, und welche Konzepte von Liebe durch Filme transportiert werden können. Es gibt sechs Thesen zur erotischen Unterhaltung von Georg Seeßlen, die den theoretischen Rahmen der vorliegenden Hausarbeit bilden. Die Thesen werden von mir in Kapitel 2 kurz vorgestellt und erläutert. Hier werde ich auch den klassischen Liebesbegriff von Unterkategorien wie Erotik, Sexualität und Pornographie abgrenzen. Im Hauptteil der Hausarbeit, dem Analyseteil in Kapitel 3, wird untersucht, welche Aspekte der Seeßlenschen Argumentation in dem Film „Barbarella“ auffindbar sind und inwieweit sich einzelne Thesen verifizieren bzw. falsifizieren lassen. Ich werde die visuelle Umsetzung und die musikalische Gestaltung von vier ausgewählten Liebesszenen untersuchen. Dabei stütze ich mich auf die von mir angefertigten Einstellungsprotokolle der jeweiligen Szenen, die im Anhang (ab S.25) zu finden sind. Es scheint mir wichtig, hier darauf hinzuweisen, dass die Musik des Films „Barbarella“ einen wesentlichen Teil bei der Betrachtung und Wirkung des Films einnimmt. Andreas Köbner beispielsweise schreibt der Musik im Film einen ähnlich hohen Stellenwert zu: „Stil, instrumentelle Besetzung und Gestus der Musik fügen dem Film eine Farbe hinzu, die wichtig, oft sogar entscheidend ist für das, was später als Stimmung oder Charakter des Films in Erinnerung bleibt. So gesehen hat Musik eine ähnliche Wirkung wie Ausstattung oder Kamerastil.“ (Köbner 2002, S.147) Aus diesem Grund scheint es mir unverzichtbar, der Analyse der musikalischen Gestaltung der jeweiligen Liebesszene ausreichend Aufmerksamkeit zu widmen. Anhand meiner Ergebnisse werde ich dann in einer Zusammenfassung prüfen, ob meine These belegt werden kann.
2. Filmische Darstellung von Liebe und Erotik
[...]
1 Darsteller: Jane Fonda (Barbarella), John Phillip Law (Pygar), Anita Pallenberg (Black Queen), Milo O’Shea (Duran Duran), David Hemmings (Dildano), Ugo Tognazzi (Mark Hand) und Marcel Marceau (Professor Ping); Regie: Roger Vadim; Drehbuch: Terry Southern; Musik und Text: Bob Crewe und Charles Fox; Die Songs wurden gespielt von „The Bob Crewe Generation Orchestra“, die Texte gesungen von „The Glitterhouse“.
2 = geistreich verspottet (DUDEN 1999, S.561)
Arbeit zitieren:
Oliver Enke, 2003, Barbarella (1968) - Eine Analyse, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Referat (Ausarbeitung), 8 Seiten
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Ausarbeitung, 6 Seiten
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