Inhaltsverzeichnis Seite
1. Einleitung 3
2. Entstehung des Frankfurter Schulreifetests 5
3. Die 5 Auflage von 1968 5
3.1. Grundkonzeptionen des FST 6
3.2. Ziele des FST 7
4. Die „Schulreife“ 7
4.1. Zum Begriff der „Schulreife“ aus Sicht des FST 7
4.2. Voraussetzungen für die „Schulreife“ 8
5. Der Frankfurter Schulreifetest in seiner Umsetzung 9
5.1. Allgemeine Hinweise zum Test 9
5.2. Testbedingungen und Testmaterial 9
5.3. Formalien vor Beginn der Testdurchführung 10
5.3.1. Eintragungen im Testheft 10
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6. Zeitliche Einteilung des Tests 11
7. Aufgaben des Prüfers und Helfers 12
7.1. Die Aufgaben des Helfers 12
7.2. Helfer und Beobachtungsbogen 12
8. Typische Verhaltensweisen schulreifer und nicht schulreifer Kinder 14
9. Schlusswort 16
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1. Einleitung
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt einen wichtigen Abschnitt im Leben eines Kindes dar. Mit Beendigung der unbeschwerten Kindergartenzeit, und dem Eintritt in den Schulalltag, begegnet das Kind erstmalig Pflichten und Zeitvorgaben. So erlebt es eine große Veränderung in seinem Leben. Wie viele verschiedene Aspekte hierbei zu bedenken sind, zeigt uns der bisherige Seminarverlauf.
Die Institutionen „Kindergarten“ und „Schule“ spielen eine ausschlaggebende Rolle innerhalb des Übergangs zwischen beiden, daher ist eine enge Zusammenarbeit beider unbedingt notwendig und wünschenswert Der Kindergarten sollte das Kind schon im Vorfeld auf den nahenden Schuleintritt vorbereiten. Dies ist auch die Aufgabe der Schule. Doch darüber hinaus muss die Schule dem Kind einen kindgerechten und angstfreien Einstieg in den neuen Abschnitt seines Lebens gewährleisten. Die Schule hat dabei die Aufgabe das Kind dort abzuholen, wo es steht. Das heißt es muss sich vorab ein Eindruck über Fähigkeiten, oder auch Defizite in verschiedenen, das Kind betreffenden Bereichen, gemacht werden. Dazu gehört der körperliche und geistige Entwicklungsstand des Kindes, sowie sein Sozialverhalten (Verhalten anderen Kindern und Lehrkräften gegenüber). Einen weiteren Bereich bilden die so genannten „Schulreifeuntersuchungen“. Sie gehören neben der schulärztlichen Untersuchung zur Einschulungsdiagnostik. Die Auswahl an verschiedensten Schulreifeuntersuchungen ist groß. So gibt es unter anderem das „Kieler Einschulungsverfahren“, den „Göppinger Schulreifetest“ und den „Rheinhauser Gruppentest“, um nur einige von ihnen zu benennen.
Im folgenden Beitrag soll der „Frankfurter Schulreifetest“ näher beleuchtet werden. Dazu werden vorab seine Entstehungsgeschichte und sein Aufbau eine Rolle spielen. Im Anschluss daran wird (Teil zwei des Referates Fr. Henn) der praktische Teil erläutert werden. Da die vorliegende Arbeit durch zwei Personen erstellt wurde, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das „Schlusswort“ in diesem Teil der Arbeit bereits vor Beginn des praktischen Teiles auftaucht. Das hat folgenden Grund: Das Schlusswort fasst nochmals zusammen, aber dies geschieht indirekt w ertend. Es erscheint daher von Bedeutung das Schlusswort, welches den persönlichen Standpunkt beinhaltet, von einander unabhängig zu verfassen.
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2. Entstehung des Frankfurter Schulreifetests
Der Frankfurter Schulreifetest entstand in den Jahren 1957 bis 1959. Entwickelt wurde er von der Hochschule (heute: Deutsche Institut) für Pädagogische Forschung und dem Schulpsychologischen Dienst der Stadt Frankfurt am Main. Im besonderen Maße
beschäftigten sich mit seiner Entwicklung Heinrich Roth, Gerhard Schlevoigt, Fritz Süllwold und Gerhard Wicht. Des weiteren befassten sich Lehrer und Lehrerinnen der Vereinigung „Frankfurter Jugendkunde mit seiner Entstehung.
Die erste Auflage des FST erschien im Jahre 1960, unter dem damaligen Titel „Frankfurter Schulreifetest. Komm spiel mit“. Seit dem 01.10.1965 trägt der Test den Titel „Frankfurter Schulreifetest“. Erprobt wurde der Test in Städten wie Frankfurt/Main, Wetzlar, Hamburg, Berlin, Saarbrücken sowie in zahlreichen Kleinstädten Hessens und des Saarlandes. Seit seiner ersten Herausgabe wurde der Test einige Male überarbeitet, so er schien 1968 die 5. Auflage, auf die ich im Verlauf näher eingehen werde.
Der Frankfurter Schulreifetest dient der Untersuchung schulpflichtiger Kinder. Er soll den Stand der seelischen und geistigen Entwicklung des Kindes erfassen, und so über den Grad seiner „Schulreife“ entscheiden.
3. Die 5. Auflage von 1968
Nach der 1. Auflage des Frankfurter Schulreifetests, erschien 1968 seine bereits 5. überarbeitete Auflage. Im Folgenden sollen die Maßnahmen und die daraus resultierenden Ziele näher beschrieben werden. Dies soll aufzeigen um was für Bereiche es sich handelt, die in einem solchen Testverfahren doch schwierig zu sein scheinen. Darüber hinaus regt das Aufzeigen solcher, anscheinenden „Schwachstellen“ dazu an über diese näher nachzudenken:
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Christina Schulz, 2003, Der Frankfurter Schulreifetest (FST) - ein Kurzvortrag, Munich, GRIN Publishing GmbH
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