Mobile Business
Vorgelegt von: André Maurer
Aktuelle Themen der Wirtschaftsinformatik
Studiengang: Wirtschaftsinformatik FH
Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz
Inhaltsverzeichnis
1 Business Summary ... 1
2 Einleitung ... 3
3 Anforderungen ... 5
3.1 Geräte ... 5
3.2 Mobilfunktechniken ... 8
3.3 Market Player ... 11
3.4 Bedürfnisse ... 14
4 Business-Modelle ... 15
4.1 Kommunikation ... 15
4.2 Mobile Entertainment ... 16
4.3 Informationsdienste ... 17
4.4 Mobile Commerce ... 19
4.5 Mobile Payment und Mobile Banking ... 20
4.6 Mobile House ... 25
4.7 Mobile Voting ... 26
4.8 Telemedizin ... 27
5 Aussichten / Hypothesen ... 29
6 Literaturverzeichnis ... 31
7 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis ... 32
8 Glossar ... 33
1 Business Summary
M-Business (Mobile Business) bietet für die Zukunft eine Herausforderung. Viele Business-Modelle wären zwar aus technischer Sicht her schon heute umsetzbar, die Akzeptanz der Konsumenten lässt aber noch auf sich warten. Deshalb werden die von Spezialisten prognostizierten Marktpotentiale im M-Business nicht oder nur mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung realisiert werden können.1
Kennzeichnend für das M-Business ist, dass momentan weder „Killer-Applikationen“ noch ausgereifte Geschäftsmodelle existieren. Die Erfahrungen aus dem Internetbereich haben gezeigt, dass auch hier oftmals ein Trail-and-Error Prinzip notwendig ist, um auf den Bedarf der Anwender massgeschneiderte Applikationen zu entwickeln.2
Unternehmen die ins M-Business einsteigen wollen, müssen folgende Bedingungen beachten3:
Um die Erfolgsaussichten der kundenbezogenen Aktivitäten im M-Business zu gewährleisten, gilt es des weiteren für die Unternehmen aller Branchen folgende Fragestellungen im Rahmen ihrer Strategieformulierung zu berücksichtigen:4
Der wichtigste Aspekt ist und bleibt jedoch die Markttauglichkeit der angebotenen mobilen Dienste. Um dies gewährleisten zu können, ist es erforderlich, dass die Wünsche und Anforderungen der Konsumenten, im Gegensatz zur bisherigen Praxis, eruiert und auch berücksichtigt werden.
Neben dieser als selbstverständlich anmutenden Forderung bestehen weitere Umsetzungskriterien wie Bedienerfreundlichkeit und einfache Gestaltung. Die Anwendung sollte dem Benutzer die Chance bieten, eine Dienstleistung oder ein Produkt entweder schneller, einfacher oder günstiger zu erwerben.
Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine unreflektierte Portierung von Internet-Anwendungen auf das Handy meist fehlschlägt. Die ablehnende Haltung der Anwender wird zumeist auf den mangelnden Zusatznutzen der WAPAnwendung zurückgeführt. Warum sollte jemand eine Anwendung umständlich über WAP bedienen, wenn sich diese Anwendung viel komfortabler über einen Internet-Browser aufrufen lässt?5
Bei gewissen Business-Modellen wie zum Beispiel Mobile Entertainment oder Mobile Payment fehlen die Funktionen und hohen Übertragungsraten von UMTS oder die Sicherheits-Aspekte können noch nicht erfüllt werden. Technische Entwicklungen werden weiterhin sehr schnell voranschreiten. Um das Risiko der mangelnden Kundenakzeptanz zu vermeiden bieten B2B-Ansätze Alternativen mit guten Aussichten. Bei den B2C-Ansätzen sind sich die Business-Modelle der Informationsdienste (und dort insbesondere die Location Based Services), sowie des mobile Entertainment zu etablieren. M-Commerce (Mobile Commerce) bietet im Gegensatz zum E-Commerce interessante Kombinationen zwischen traditionellem und elektronischem Einkaufen. Der wichtigste Prozess dabei ist das M-Payment (Mobile-Payment).
[...]
1 Vgl. Keuper 2002, S. 113
2 Vgl. Congress V, S. C520.13
3 Vgl. Bürkler, Erich 2003
4 Vgl. Keuper 2002, S. 113
5 Vgl. Congress V 2002, S. C520.11
Arbeit zitieren:
André Maurer, 2003, Mobile Business, München, GRIN Verlag GmbH
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