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Die Ich-AG - ein neues Förderkonzept der Arbeitsämter für arbeitslose Existenzgründer

Title: Die Ich-AG  - ein neues Förderkonzept der Arbeitsämter für arbeitslose Existenzgründer

Term Paper , 2003 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sven Boldt (Author)

Economics - Economic Cycle and Growth
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Bundeskanzler Schröder hat am 22. Februar 2002, nach einem Skandal um geschönte
Vermittlungszahlen des Arbeitsamtes, die Kommission „Moderne Dienstleistungen am
Arbeitsmarkt“ ins Leben gerufen. Auftrag war, bis zum 16. August 2002 Vorschläge zur
Modernisierung der Bundesanstalt für Arbeit vorzulegen. Das dabei entstandene Hartz-
Konzept umfasst insgesamt 343 Seiten, gegliedert in dreizehn Module, und ist zur Zeit eines
der umstrittensten Themen der Deuteschen Arbeitsmarktpolitik. Deshalb habe ich mir in der
vorliegenden Hausarbeit zum Ziel gesetzt, dass neunte Modul, die sogenannte Ich-AG,
ausführlich zu beschreiben und die Stärken und Schwächen aufzuzeigen.
Unter Punkt zwei erfolgt zunächst eine allgemeine Beschreibung des Arbeitsmarktes sowie
eine Analyse über die Ursachen der Arbeitslosigkeit. Anschließend, ebenfalls noch unter
Punkt zwei, leite ich einen Übergang zur Entstehung des Hartz-Konzepts herbei und führe die
Mitglieder der Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ auf. Eine
abschließende Übersicht, über die Anzahl der Förderungen von Existenzgründungen, dient
dazu, den Umfang des Themas aufzuzeigen.
Unter dem dritten Punkt meiner Hausarbeit zeige ich auf, worum es sich bei der Ich-AG
handelt und welche Ziele die Bundesanstalt für Arbeit mit diesem Modul verfolgt. Darüber
hinaus erfolgt eine kurze Beurteilung der Ich-AG, in dem die entscheidenden Größen der
Maßnahme dargelegt werden.
Ein ausführlicher Vergleich zwischen dem bisherigen Förderkonzept der Bundesanstalt für
Arbeit, dem Überbrückungsgeld und der neuen Ich-AG, behandele ich unter Punkt vier. Dort
gehe ich auf den Zweck der beiden Förderkonzepte ein, mache Angaben über die Förderhö he
und die Förderdauer, beschreibe den Adressatenkreis und suche nach Gemeinsamkeiten. Die
Ergebnisse des Vergleichs habe ich in einer Übersicht zusammengefasst. Zusätzliche
Beispielrechnungen, die aufzeigen sollen, welches Förderinstrument für den einzelnen
Gründer von Vorteil ist, erfolgt zum Schluss dieses Punktes.
In dem letzten Punkt meiner Hausarbeit fasse ich die Kernaussagen noch einmal zusammen
und gebe einen Ausblick in die Zukunft. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass ich bei Zahlenmaterial und Grafiken darauf
geachtet habe, die aktuellsten zur Verfügung stehenden Daten bzw. Informationen bei der
Erstellung dieser Hausarbeit zu verwenden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangssituation

3. Ich-AG

4. Vergleich von Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Modul der "Ich-AG" im Rahmen des Hartz-Konzepts als neues Förderinstrument für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit. Ziel ist es, die Ausgestaltung des Konzepts zu beschreiben sowie eine kritische Analyse seiner Stärken, Schwächen und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt vorzunehmen.

  • Historischer Kontext der Hartz-Kommission und Entstehung der Ich-AG
  • Strukturelle Merkmale und Ziele der Ich-AG im Vergleich zur "vollwertigen Selbständigkeit"
  • Detaillierter Vergleich zwischen Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld
  • Beschäftigungspolitische Auswirkungen und Effekte der 1:1-Regelung

Auszug aus dem Buch

3. Ich AG

Die Bezeichnung Ich-AG besitzt keine gesellschaftliche Bedeutung, auch wenn die Bezeichnung AG im ersten Moment auf eine Aktiengesellschaft als Gesellschaftsform schließen lässt. Die Ich-AG ist gemäß des von der Hartz-Kommission entworfenen Konzepts als eine Vorstufe zur „vollwertigen Selbständigkeit“ als Einzelunternehmer anzusehen. Arbeitslose sollen durch eine maximal dreijährige finanzielle Förderung dazu bewegt werden ihre eigene Ich-AG zu gründen, sich selbständig zu machen und den Status „arbeitslos“ im Arbeitsamt zu beenden. Den Gründungswilligen stehen hierbei alle Tätigkeiten offen, die andere Selbständige auch im gesetzlichen Rahmen (z.B. Gewerberecht und Handwerksordnung) und unter Beachtung berufsständiger Regeln ausüben dürfen.

Wie bereits oben angesprochen, handelt es sich bei der Ich-AG um keine neue Rechtsform, sondern im Prinzip um ein staatlich unterstütztes „Ein-Mann Unternehmen“. Wie bei jedem anderen „Ein-Mann Unternehmen“ haftet auch der Gründer einer Ich-AG persönlich für entstehende Verbindlichkeiten. Kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe haben, unter dem Gesichtspunkt „Flexibilität“, die Möglichkeit, die Leistungen der Ich-AG maximal im Verhältnis 1:1 (reguläre Arbeitnehmer zu Ich-AG-Inhabern) in Anspruch zu nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Hintergrund des Hartz-Konzepts und skizziert die methodische Vorgehensweise der Untersuchung zur Ich-AG.

2. Ausgangssituation: Das Kapitel analysiert die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland seit den 1970er Jahren und erläutert die verschiedenen Ursachen von Arbeitslosigkeit.

3. Ich-AG: Hier wird das Konzept der Ich-AG definiert, von der Rechtsform abgegrenzt und die Zielsetzung der Förderung sowie die Rahmenbedingungen für Gründer dargelegt.

4. Vergleich von Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der beiden Förderinstrumente hinsichtlich Zweck, Voraussetzungen, Dauer und finanzieller Ausgestaltung für Existenzgründer.

5. Fazit: Das Kapitel resümiert die Entwicklung der Ich-AG-Förderung, diskutiert die Herausforderungen bei der Zielerreichung und bewertet den langfristigen Nutzen für den Arbeitsmarkt.

Schlüsselwörter

Ich-AG, Existenzgründung, Arbeitslosigkeit, Hartz-Kommission, Existenzgründungszuschuss, Überbrückungsgeld, Arbeitsmarktpolitik, Selbständigkeit, Ein-Mann-Unternehmen, Schwarzarbeit, Beschäftigungspolitik, Sozialversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das als "Ich-AG" bekannte Förderkonzept der Bundesanstalt für Arbeit, das als Teil der Hartz-Reformen ins Leben gerufen wurde, um Arbeitslose bei der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der historische Kontext der Hartz-Reformen, die Analyse der Ich-AG als Ein-Mann-Unternehmen sowie der detaillierte Vergleich dieses neuen Instruments mit dem etablierten Überbrückungsgeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel der Arbeit ist eine ausführliche Beschreibung des Ich-AG-Moduls sowie die kritische Aufarbeitung seiner Stärken, Schwächen und seines Potenzials zur Senkung der Arbeitslosenzahlen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Statistiken zur Arbeitsmarktentwicklung sowie einem direkten Vergleich der verschiedenen Förderinstrumente anhand von Kriterien wie Förderdauer und finanzieller Absicherung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ausgangslage am Arbeitsmarkt, eine detaillierte Erläuterung der Ich-AG sowie einen umfangreichen Vergleich der Existenzgründungsförderung durch Zuschüsse und Überbrückungsgeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ich-AG, Hartz-Reform, Existenzgründung, Selbständigkeit, Arbeitsmarktpolitik und soziale Absicherung charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich die Ich-AG vom Überbrückungsgeld?

Während das Überbrückungsgeld primär den Lebensunterhalt in der frühen Startphase sichert, bietet der Existenzgründungszuschuss der Ich-AG eine degressive Förderung über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren bei spezifischen sozialversicherungsrechtlichen Sonderregelungen.

Was ist die Bedeutung der "1:1 Regelung" für kleine Unternehmen?

Die 1:1 Regelung erlaubt es kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben, Leistungen von Ich-AG-Inhabern in einem Verhältnis von einem regulären Arbeitnehmer zu einem Ich-AG-Inhaber in Anspruch zu nehmen, um so mehr Flexibilität bei Auftragsschwankungen zu gewinnen.

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Details

Title
Die Ich-AG - ein neues Förderkonzept der Arbeitsämter für arbeitslose Existenzgründer
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Emden
Course
Arbeitsmarkttheorie und -politik
Grade
2,3
Author
Sven Boldt (Author)
Publication Year
2003
Pages
27
Catalog Number
V20001
ISBN (eBook)
9783638240116
Language
German
Tags
Ich-AG Förderkonzept Arbeitsämter Existenzgründer Arbeitsmarkttheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Boldt (Author), 2003, Die Ich-AG - ein neues Förderkonzept der Arbeitsämter für arbeitslose Existenzgründer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20001
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