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Ökonomische Bewertung von Kreislaufwirtschaftssystemen

Title: Ökonomische Bewertung von Kreislaufwirtschaftssystemen

Diploma Thesis , 2000 , 107 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Doster (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Summary Excerpt Details

Nachdem das Wirtschaften nach dem zweiten Weltkrieg in erster Linie von der Produktivität und dem Wachstum bestimmt war, bekam in den letzten Jahren und Jahrzehnten im Zuge der Globalisierung der Aspekt der Ökologie immer mehr Bedeutung.

Der Bedarf, ökonomische und ökologische Zielsetzungen miteinander zu vereinbaren, ergibt sich aus den ökologischen und ökonomischen Determinanten, die eine nachhaltige Produktionsweise und den Einsatz von Kreislaufwirtschaftssystemen intensivieren.

Ziel dieser Arbeit ist es, zuerst über Ansätze zur Beschreibung und Modellierung von Kreislaufwirtschaftssystemen, dann über Lebenszykluskonzepte als Methoden zur Analyse der ökonomischen Zusammenhänge in Kreisläufen und schließlich über die Einbeziehung von Umweltaspekten in die Produktionstheorie einen Überblick zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage und Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Lösungsweg

2 Determinanten einer Kreislaufwirtschaft

2.1 Ökologische Determinanten

2.1.1 Internationale Maßnahmen zur Durchsetzung einer Kreislaufwirtschaft

2.1.2 Nationale Maßnahmen zur Durchsetzung einer Kreislaufwirtschaft

2.2 Ökonomische Determinanten

2.3 Sonstige Determinanten

3 Ansätze industrieller Kreislaufwirtschaftssysteme

3.1 Definition des Begriffs der „Kreislaufwirtschaft“

3.2 Konzept einer Kreislaufwirtschaft

3.3 Aspekte einer Kreislaufwirtschaft

3.4 Modelle zur Darstellung von Kreislaufwirtschaftssystemen

3.4.1 Modelle zur Abbildung von Stoffflüssen

3.4.1.1 Einfaches Quellen-Senken-Modell

3.4.1.2 Quellen-Senken-Modell mit Schnittstellen zwischen den Stationen

3.4.1.3 Kreislaufmodell mit Schnittstellen für die Rückführung von Gebrauchsgütern

3.4.1.4 Modell der unterschiedlichen Recyclingformen für die in der Kreislaufwirtschaft fließenden Stoffe

3.4.2 Modelle zur Abbildung von Unternehmenspotentialen bei Realisierung einer Kreislaufwirtschaft

3.4.2.1 Potentiell neue Geschäftsaktivitäten bei Einführung einer Kreislaufwirtschaft

3.4.2.2 Optionen zur Erweiterung des Wirtschaftsbereichs einer Unternehmung im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft

3.4.3 Modelle zur Abbildung ökonomisch-ökologischer Interdependenzen

3.4.3.1 Das Modell der Circular Economy

3.5 Zusammenfassung: Ansätze zur Beschreibung von Kreislaufwirtschaftssystemen in der Literatur

4 Das Lebenszykluskonzept und ausgewählte Ansätze zur ökonomischen Bewertung von Stoffen und Produkten in einer Kreislaufwirtschaft

4.1 Abgrenzung der Kosten- von der Lebenszyklusrechnung

4.2 Die Phasen des Lebenszyklus

4.3 Ausgewählte Lebenszykluskonzepte

4.3.1 Der Produktlebenszyklus (PLZ)

4.3.1.1 Übersicht

4.3.1.2 Der Beobachtungszyklus

4.3.1.3 Der Entstehungszyklus

4.3.1.4 Der Marktzyklus

4.3.1.5 Der Entsorgungszyklus

4.3.1.6 Der Nachsorgezyklus

4.3.1.7 Der Servicelebenszyklus

4.3.2 Der Technologielebenszyklus (TLZ)

4.3.2.1 Das Technologielebenszyklusmodell von Ford/Ryan

4.3.2.2 Das Technologielebenszykluskonzept von Arthur D. Little

4.3.2.3 Das erweiterte Technologie-Technik-Lebenszyklusmodell nach Höft

4.3.3 Weitere Lebenszykluskonzepte

4.4 Weitere Ansätze zur ökonomischen Bewertung von Stoffen und Produkten in der Kreislaufwirtschaft

4.4.1 Kosten- und erlösbasierte Ansätze

4.4.1.1 Target Costing

4.4.1.2 Activity Based Costing

4.4.1.3 Life Cycle Costing

4.4.2 Zahlungsstrombasierte Ansätze

4.4.2.1 Dynamische Methoden der Investitionsplanung

4.4.2.2 Zahlungsstrombasierte Lebenszyklusrechnung

4.5 Zusammenfassung: ökonomische Ansätze in der Literatur als Instrumente zur Abbildung von Objekten in Kreislaufwirtschaftssystemen

5 Kreislauforientierte Ansätze in der Produktionswirtschaft

5.1 Einführung und Grundbegriffe

5.2 Systematisierungsansätze von Produktionsmodellen

5.2.1 Anzahl der Produktionsfaktoren und Produkte

5.2.2 Komplexität des Produktionsprozesses

5.2.3 Substitutionalität und Limitationalität

5.2.4 Erfassung des Zeitablaufs der Produktion

5.3 Übersicht über die Ansätze in der Produktionstheorie

5.4 Produktionsfunktionen zur Abbildung industrieller Produktionssysteme

5.4.1 Spezialfall einer Produktionsfunktion: die Leontieff-Technologie

5.5 Einbeziehung von Umweltaspekten/Recycling in die Produktionstheorie am Beispiel der Leontieff-Technologie

5.5.1 Entsorgung nicht verwertbarer Nebenprodukte

5.5.2 Recycling verwertbarer Nebenprodukte

5.5.3 Entsorgung und Recycling von Nebenprodukten

5.5.4 Zielkonflikte und Lösungsmöglichkeiten

5.6 Zusammenfassung: Einbindung von Nebenprodukten und kreislaufwirtschaftlichen Ansätzen in der Produktionstheorie

6 Schlusswort und Ausblick

7 Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über Ansätze zur Modellierung von Kreislaufwirtschaftssystemen zu geben, Lebenszykluskonzepte als Analysewerkzeuge für ökonomische Zusammenhänge in Kreisläufen zu evaluieren und die Integration von Umweltaspekten in die Produktionstheorie zu untersuchen. Im Kern steht die Forschungsfrage, wie ökonomische und ökologische Zielsetzungen in industriellen Produktionssystemen vereinbart werden können.

  • Grundlagen und Determinanten einer Kreislaufwirtschaft
  • Modelle zur Darstellung und Abbildung von Stoffflüssen und Unternehmenspotentialen
  • Methoden der ökonomischen Bewertung mittels Lebenszykluskonzepten (Produkt, Technologie)
  • Einbindung von Nebenprodukten und Recycling in die Produktionstheorie (Leontieff-Technologie)

Auszug aus dem Buch

3.4.1.3 Kreislaufmodell mit Schnittstellen für die Rückführung von Gebrauchsgütern

Wird Kreislaufwirtschaft in Unternehmen betrieben, so ist das als eine strategische Leitorientierung zu verstehen. Dem Aufbau von Rücknahme- und Recyclingsystemen kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Das Modell in Abbildung 5 von Meffert/Kirchgeorg stellt einen stark vereinfachten Stoffkreislauf dar (Meffert/Kirchgeorg 1998, S.206 ff.). Mit ihm können jedoch die Ansatzpunkte zu einer kreislauforientierten Erweiterung bzw. Neuausrichtung von Unternehmensstrategien systematisiert werden.

Entscheidet sich eine Unternehmung, Kreislaufwirtschaft statt Durchflusswirtschaft in ihre Unternehmensziele mit aufzunehmen, ist es notwendig, zusätzliche stoffbezogene Transaktions- und Transformationsphasen zu berücksichtigen. Das lineare Prinzip wird im Modell der Kreislaufwirtschaft modifiziert. Durch die erneute Verwendung von Altprodukten wird der Verbrauch an Primärressourcen verringert. Es kommt zu einer Transaktion zwischen Nutzer und Hersteller. Diese Schnittstelle wird analog zum Point of Sale (POS) beim Vertrieb der Güter (Distribution) als Point of Return (POR) definiert. Hier werden die Altprodukte über ein Kollektionssystem der Reduktions- oder Recyclingphase übergeben. Da es, wie in der Automobilbranche, oftmals Jahre dauern kann, bis Altprodukte rückgeführt werden, bedarf es einer strategischen Weitsicht der Produzenten (vor allem von langlebigen Gütern), um Chancen und Risiken dieser Rückführung angemessen begegnen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende ökologische Bedeutung im Zuge der Globalisierung und leitet daraus die Notwendigkeit ab, ökonomische und ökologische Ziele in Unternehmen zu vereinbaren.

2 Determinanten einer Kreislaufwirtschaft: Dieses Kapitel analysiert die treibenden ökologischen, ökonomischen und ethischen Faktoren, die Unternehmen dazu motivieren können, in Kreisläufen zu wirtschaften.

3 Ansätze industrieller Kreislaufwirtschaftssysteme: Es werden verschiedene Modelle zur Beschreibung und Modellierung von Kreislaufwirtschaftssystemen vorgestellt, wobei der Fokus auf Stoffflüssen und Unternehmenspotentialen liegt.

4 Das Lebenszykluskonzept und ausgewählte Ansätze zur ökonomischen Bewertung von Stoffen und Produkten in einer Kreislaufwirtschaft: Das Kapitel erläutert, wie Lebenszyklusrechnungen als strategisches Instrument zur ökonomischen Bewertung in einer Kreislaufwirtschaft eingesetzt werden können.

5 Kreislauforientierte Ansätze in der Produktionswirtschaft: Hier wird die Integration von Umweltaspekten und Recycling in produktionstheoretische Konzepte, speziell am Beispiel der Leontieff-Technologie, detailliert dargelegt.

6 Schlusswort und Ausblick: Der Abschluss fasst die Notwendigkeit ergänzender Methoden zur ganzheitlichen Bewertung von Kreislaufwirtschaftssystemen zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

Kreislaufwirtschaft, Lebenszykluskonzept, Produktionswirtschaft, Stoffflüsse, Ressourcenproduktivität, Nebenprodukte, Leontieff-Technologie, Umweltmanagement, ökonomische Bewertung, Nachhaltigkeit, Recycling, Zielkonflikte, Produktionsfunktion, Kostenmanagement, Strategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der ökonomischen Bewertung von Systemen, die auf einer Kreislaufwirtschaft basieren, um industrielle Produktionsweisen nachhaltiger zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Modellierung von Stoffkreisläufen, das strategische Lebenszyklusmanagement von Produkten und Technologien sowie die Integration von Umweltaspekten in die Produktionstheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Methoden und Konzepte aufzuzeigen, wie ökologische Herausforderungen und ökonomische Unternehmensziele miteinander in Einklang gebracht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Modelle und überträgt produktionstheoretische Ansätze, insbesondere die Leontieff-Technologie, auf kreislaufwirtschaftliche Fragestellungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Kreislaufmodellen, die detaillierte Analyse von Lebenszykluskonzepten zur ökonomischen Bewertung und die mathematisch fundierte Integration von Nebenprodukten und Recycling in die Produktionstheorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kreislaufwirtschaft, Lebenszykluskonzept, Produktionswirtschaft, Leontieff-Technologie und Kostenmanagement.

Wie unterscheidet sich das Modell der Circular Economy von anderen Ansätzen?

Das Modell der Circular Economy von Pearce und Turner verknüpft unter Einbeziehung thermodynamischer Gesetze direkt das ökonomische System mit dem ökologischen System, um Prinzipien für die dauerhafte Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen abzuleiten.

Warum spielt die Leontieff-Technologie eine zentrale Rolle in der Arbeit?

Sie dient als Basis für die formale produktionstheoretische Analyse, da sie durch ihre lineare Limitationale Struktur besonders gut geeignet ist, um Nebenprodukte und Recyclingprozesse in mathematische Modelle der Produktion einzubinden.

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Details

Title
Ökonomische Bewertung von Kreislaufwirtschaftssystemen
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP))
Grade
1,3
Author
Jan Doster (Author)
Publication Year
2000
Pages
107
Catalog Number
V20102
ISBN (eBook)
9783638240802
ISBN (Book)
9783638700658
Language
German
Tags
Bewertung Kreislaufwirtschaftssystemen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Doster (Author), 2000, Ökonomische Bewertung von Kreislaufwirtschaftssystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20102
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