II
1. Einleitung 1
2. Die Logistik 2
2.1 Die Transportlogistik 4
3. Der Güterverkehr 6
3.1. Der Straßengüterverkehr. 10
3.2 Der Schienengüterverkehr 13
3.3 Der Schiffsgüterverkehr. 15
3.4 Der Luftgüterverkehr 17
4. Fazit 20
Literaturverzeichnis IV
III
Abb.1 : logische Verknüpfung der Problembereiche 2
Abb.2 : Güterverkehrsleistungen nach Verkehrsbereichen. 6
Abb.3 : Güterverkehrsleistungen 7
Abb.4 : Güterverkehrsleistungen 7
Abb.5 : Anteile der Verkehrsbereiche 9
Abb.6 : Darstellung der Verkehrsbereiche 9
Abb.7 : Karte Straßengüterverkehr 11
Abb.8. : Schienennetzkarte. 14
Abb.9 : Schiffsverkehrkarte. 16
Abb.10 : Güterumschlag über Kaikante 17
Abb.11 : Luftbild Flughafen Leipzig/ Halle. 18
Abb 12: Güterverladung Flughafen Leipzig/ Halle 18
1
1. Einleitung
Wachsende Wettbewerbsintensität und zunehmende Globalisierung bewirken, dass die Logistik in der heutigen Zeit eine große Schlüsselrolle einnimmt. Die Entwicklung der industriellen Arbeitsteilungen über die Grenzen hinaus, in einem internationalen Maßstab und der Aufbau von standortteiligen Produktions-verbundsystemen haben dazu geführt, dass die heutigen Unternehmungen dem komplexen Güterflusssystem eine zentrale Aufgabe gaben. m die strategischen Wettbewerbsvorteile gegenüber den Mitbewerbern zu sichern und eine Loyalität gegenüber den Kunden zu schaffen, müssen die logistischen Stärken eines Unternehmens jederzeit aktuell sein.
Diese Seminararbeit soll Ihnen einen Einblick in die außerbetrieblichen Trans-portsysteme geben sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Logistiksys-teme aufweisen.
Aufgrund der zunehmenden Komplexität der Systeme in der Logistik und der Einsicht, dass sich nachhaltige Verbesserungen nur durch eine Aufarbeitung und Erweiterung der logistischen Prozesse erzielen lassen, ist der Bedarf an neuen und erprobten Logistikkonzepten stark angestiegen. Aus diesem Grund werden hier die bereits erprobten und bestehenden Konzepte der außerbetrieblichen Transportsysteme betrachtet. Im Anschluß wird die unterschiedliche Nutzung der logistischen Wege analysiert und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Logistik der Transportsystem gegeben.
Die logistischen Maßnahmen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt sollen hierbei näher in Betracht gezogen werden, denn die zielgerichtete Verkehrspolitik des Landes wird in naher Zukunft die Transportketten aller Verkehrsträger einbinden, um so die einzelnen Stärken der Leistungserbringer besser nutzen zu können. 1 Auf die wirtschaftlichen und umweltpolitischen Schlüsselfunktionen des Austausches von Waren in dem Bundesland Sachsen-Anhalt soll mit Hilfe dieser Seminararbeit aufmerksam gemacht werden.
1 Vgl. Ministerium für Bau und Verkehr, (2002), S.1.
2
2. Die Logistik
Die Logistik, aus dem Wort „loger“ abgeleitet, befasst sich im allgemeinen Sinn mit dem Transport, der Quartierung und der Versorgung, als auch der Lagerung und Wartung. 2 Der Begriff wurde ausschließlich im militärischen Bereich genutzt und erst in den 50er Jahren, der Begriff Unternehmenslogistik daraus abgeleitet.
Zu dieser Zeit charakterisierte die Logistik sämtliche Lager-, Transport- und Umschlagvorgänge im Bereich der Realgüter in und auch zwischen den einzelnen Unternehmen.
Die heutigen logistischen Prozesse sind weder unabhängig von den Grundfunktionen einer Wirtschaft, wie Produktion und Konsum, noch sind sie eindeutig ableitbar. Es lässt sich deshalb eine logistische Verknüpfung zwischen den Problembereichen darstellen. 3
Abb.1: logische Verknüpfung der Problembereiche 4
2 Vgl. Isermann, (1994), S.21.
3 Vgl. Ihde, (1991), S.XI.
4 Vgl. ebd.
3
Eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein Wirtschaftswachstum. Aus diesem Grund werden Unternehmensentscheidungen in der heutigen Zeit immer häufiger in Abhängigkeit von der vorhandenen Qualität und der Leistungsfähigkeit der Straßen, der Schienen und der Wasserwege gefällt.
Die Logistik eines Landes benötigt immer dringender eine leistungsfähige Infrastruktur, um den industriellen Ansprüchen der Nachbarländer standhalten zu können.
2.1 Die Transportlogistik
Die Transportleistungen in der Logistik stiegen in den letzten Jahren stark an, so dass die Transportlogistik, eine wichtige logistische Strategie in der heutigen Zeit, immer mehr an Bedeutung für die Umwelt gewonnen hat. Somit hat sie auch einen sehr großen Anteil am Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.
Die transportierten Güter sind durch räumliche, physische und zeitliche Merkmale vollständig beschrieben. Räumliche Merkmale werden durch Prozesse geändert, die man Transportleistungen nennt. 5 Diese Vorgänge, die die Raum-koordinaten von Gütern verändern, bedingen drei Kriterien- die Bekanntheit, die Praxis und die Wissenschaft, die die bisher verborgenen Rationalisierungsquellen transparenter und auch nutzbar machen. Die Materialströme, von denen die Transportlogistik abhängig ist, werden von der Technik und vom Vertrieb stark beeinflusst. Logistik im industriellen Unternehmen ist deshalb die Planung von Bedarf, Zeit, Raum und Leistung. 6
Das Steuern und das Vollziehen des logistischen Transportes unter Berücksichtigung des Kostenoptimums in einem Unternehmen sind weitere wichtige Be-standteile der Logistik, insbesondere der Transportlogistik. Probleme in der Termineinhaltung, in der Marge und in der Örtlichkeit des belieferten Unternehmens werden durch die Verknüpfungen und auf diversen Kommunikationswegen zwischen Einkauf, Vertrieb und Technik, sowie einer gut organisierten Transportlogistik überwältigt.
5 Vgl. Ihde, (1991), S. 3.
6 Vgl. Rupper/ Scheuchzer (Hrsg.), (1990), S. 18.
5
Der Sinn und Zweck in der Transportlogistik im Handelsgewerbe soll es sein, Standort, Größe, Anzahl und Ausstattung der Lager zu bestimmen und die assoziierende Transportverbindung zu wählen. Sie dient der reibungslosen Wa-renversorgung zwischen den einzelnen Unternehmungen, aber auch zwischen einer Unternehmung und einer Privatperson.
Statistiken über Güteraufkommen, Güterumschläge und Transportweiten, der verschiedenen Transportarten, mit gleichem Energieaufwand lassen die Strate- gie der Transportlogistik immer wieder neu entwickeln und ausarbeiten.
Arbeit zitieren:
Luisa Hoppmann, 2003, Außerbetriebliche Transportsysteme im Güterverkehr in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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