1. Gliederung
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1. Gliederung 2
2. Übersicht des Thema 3
3. Plankostenrechnung 4
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3.1. Vollkostenrechnung
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3.1.1 starre Plankostenrechnung
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3.1.2 flexible Plankostenrechung
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3.1.3 Fixkostenproblem der Vollkostenrechnung
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3.2. Teilkostenrechnung
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3.2.1 Grenzplankostenrechnung
4. Soll-Ist Vergleich im Teil- und Vollkostenansatz 9
4.1 Ablauf eines Soll-Ist Vergleichs in der flexiblen
Plankostenrechnung 12
4.2 Ablauf eines Soll-Ist Vergleichs in der
Grenzplankostenrechung 13
4.3 Zweck und Voraussetzung des Soll-Ist Vergleichs 14
5. Abweichungsanalyse im Vergleich 15
5.1 Preisabweichung 16
5.2 Verbrauchsabweichung 17
5.3 Beschäftigungsabweichung 18
5.4 Fixkosten-Analyse 19
6. Ergebnisse 20
7. Abbildungsverzeichnis 21
8. Literaturverzeichnis 22
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2. Übersicht des Themas
Als Einstieg zu meiner Seminararbeit, habe ich eine Übersicht ausgearbeitet, die einen kurzen Überblick über den Bereich der Kostenrechnung verschafft, in den meine Seminararbeit eingebettet ist.
Man erkennt, dass die Problemstellung des Soll-Ist-Vergleichs mit anschließender Abweichungsanalyse unter das Hauptthema der Kosten- und Leistungsrechnung „Kostenrechnungssysteme“ fällt. Im Ganzen unterscheidet man zwischen drei Kostenrechnungssystemen:
• Normalkostenrechnung
• Istkostenrechnung
• Plankostenrechnung
Die Plankostenrechnung wird wiederum auf Voll- und Teilkostenbasis durchgeführt. Beide Verfahren legen einen völlig anderen Rechenansatz zu Grunde, auf den ich später noch genauer eingehen werde. Im Bereich der Vollkostenrechung erarbeite ich den Schwerpunkt im Bereich der flexiblen Plankostenrechnung und deren Soll-Ist-Vergleich mit
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anschließender Abweichungsanalyse. Die starre Plankostenrechnung wird zur Ausarbeitung der unterschiedlichen Vollkostenansätze nur kurz erläutert. Die Grenzplankostenrechnung samt Soll-Ist-Vergleich und Abweichungsanalyse gilt ebenfalls als Schwerpunkt meiner Seminararbeit, den ich im Vergleich zur flexiblen Plankostenrechung diskutieren werde. Die Deckungsbeitragsrechnung sei hier nur der Vollständigkeit wegen erwähnt. Sie gehört einem sehr umfassenden Teilbereich an, der nicht meinem Thema entspricht.
3. Plankostenrechnung
Die Plankostenrechnung hat in den letzten Jahren in Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Der immer stärker werdende Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen der nationalen und internationalen Märkten macht eine genaue Betriebsüberwachung und Kostenbeeinflussung unentbehrlich für die erfolgreiche Unternehmenssteuerung.
Bei der Plankostenrechnung werden für die (Vor-)Kalkulation und die Preisgestaltung die Kosten des Betriebs für die entsprechenden Kostenstellen und Kostenträger im voraus ermittelt. Um die entsprechenden Plankosten zu ermitteln, arbeitet man mit Kostenvorgaben aus technischen Berechnungen und Verbrauchsstudien und verwendet Planpreise.
Mit Hilfe dieser Plankosten wird anschließend regelmäßig eine Kostenüberwachung (Soll-Ist-Vergleich) durchgeführt.
3.1 Vollkostenrechnung
Unter der Vollkostenrechnung versteht man den traditionellen Ansatz der Preiskalkulation bei dem alle effektiven Kosten (einschließlich der Fixkosten) auf die Kostenträger verrechnet werden. D.h. der Preis einer betrieblichen Leistung enthält alle Kosten, die mit der Herstellung dieser Leistung verbunden waren. Man benötigt dazu ein rechnerisches Verfahren, das es e rlaubt, alle Kosten (einschließlich der Fixkosten) den einzelnen Kostenträgern zuzuordnen.
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Deshalb nimmt man in der Vollkostenrechnung die Zuschlagskalkulation zu Hilfe, bei der mit Hilfe des Betriebsabrechungsbogen Zuschlagssätze ermittelt werden. Mit diesen Zuschlagssätzen auf der Basis vorangeganger Perioden wird dann die Vorkalkulation bzw. die Preiskalkulation vorgenommen. Erst in der Nachkalkulation, d.h. am Ende einer Periode, wenn die tatsächlich eingetroffenen Zuschlagsätze vorliegen, kann festgestellt werden, ob die beabsichtigte Vollkostendeckung auch eingetroffen ist.
Richtet sich ein Unternehmen bei seiner Preiskalkulation nur nach der Vollkostenrechnung, kann dies schnell zu unternehmerischen Fehlentscheidungen führen, denn bei kurzfristigen Dispositionen sind gewöhnlich nur die variablen Kosten relevant, während die Beurteilung und Beeinflussung der fixen Kosten eine längerfristige Betrachtung erfordert.
3.1.1 Starre Plankostenrechnung
Die starre Plankostenrechnung ist die einfachste Form der Plankostenrechnung im Bereich der Vollkostenrechnung. Hier werden nur die Plankosten bei Planbeschäftigung ermittelt und es werden nicht zwischen fixen und variablen Kosten unterschieden.
An diesem Plankostensatz hält man dann als Vergleichsmaßstab für die Ist-Kosten starr fest.
Somit wird während der Abrechnungsperiode auf die Anpassung der Plankosten, an die sich ändernden Beschäftigungsgrade verzichtet. Diese fehlende Anpassung der Kostenwerte an Beschäftigungsschwankungen erlauben zwar eine einfache und schnelle Abrechnung, beeinträchtigen aber ganz erheblich den Aussagegehalt der Rechnungen, insbesondere die Möglichkeit der Wirtschaftlichkeitskontrolle. Aus diesem Grund findet man heutzutage die starre Plankostenrechnung kaum noch in der Praxis.
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3.1.2 flexible Plankostenrechnung
Die flexible Plankostenrechnung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Plankosten der einzelnen Kostenstellen für eine bestimmte Planbeschäftigung (die als Jahresdurchschnitt erwartet wird) vorgegeben sind.
Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die errechneten Plankosten regelmäßig an die tatsächlichen Beschäftigungsschwankungen, zu Zwecken der Kostenkontrolle, angepasst werden. Diese auf die Istbeschäftigung umgerechneten Plankosten bezeichnet man dann als Sollkosten.
Die Anpassung an die Ist-Beschäftigung steht also im Gegensatz zur starren Plankostenrechnung, bei der die Planbeschäftigung nicht auf die Ist-Beschäftigung angepasst wird.
Eine wesentliche V oraussetzung für die Erfassung der Sollkosten ist die Aufsplittung der Plankosten in ihre beschäftigungsabhängigen und
beschäftigungsunabhängigen Bestandteile, die in der Kostenstellenrechnung erfolgt. Denn nur die variablen Kosten verändern sich bei einer Änderung des Beschäftigungsgrades, die fixen Kosten dagegen sind (kurzfristig) unveränderlich. Durch den Vergleich der Istkosten mit den Sollkosten, die Vorgabecharakter haben, sind dann regelmäßige Kostenkontrollen durch Soll-Ist-Vergleiche durchführbar.
In der Kostenträgerrechnung, also zu Zwecken der Kalkulation, arbeitet man weiterhin mit den verrechneten Plankosten, die sich durch Multiplikation des Plankalkulationssatzes auf Vollkostenbasis mit der Istbeschäftigung ergeben.
Als Nachteil ist hierbei die Behandlung der fixen Kosten anzusehen, die zusammen mit den variablen Kosten die gleichen Bezugsbasen haben. Dies birgt die Gefahr von Fehlinformationen für kurzfristige Entscheidungen, die auf die Kosten ausgerichtet sind.
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Dipl.-Betriebswirtin Norika Gölz, 2002, Soll-Ist-Vergleich und Abweichungsanalyse in der Grenzplankostenrechnung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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