I
I N H AL T S VE R Z E I CH N I S
I nhalts ver zeichnis I
Abkür zungs ver zeichnis I I
1 Pr oblems tellung 1
2 Definition von M Commer ce und Abgr enz ung z u E Commerce 2
3 Aktueller Stand des M Commer ce 3
3.1 S tand der Technik 3
3.2 E ntwicklungsstand des Marktes 6
4 Aus gewählte B ei s pi el e f ür zukünftige M Commerce Anwendungen 7
4.1 Mobile Mar k et i ng 7
4.1.1 Chancen 8
4.1.2 Ris iken 9
4.2 Ver kehr s telematik 10
4.2.1 Chancen 11
4.2.2 Ris iken 12
5 Fazit 13
Weiter e B ei s pi el anwendungen des M Commer ce I I
Liter atur ver z eichnis I I I
E hr enwör tliche E r k l är ung VI
AB K Ü R Z U N GS VE R Z E I CH N I S
B CG B os ton Cons ulting Gr oup
GPR S Gener al Packet Radio S er vi ce
GPS Global Pos itioning S ys tem
GS M Global System for Mobile Comm uni cat i ons
HS CS D High S peed Ci r cui t S witched Dat a
HT ML Hyper Text Markup L anguage
S MS S hor t Message S er vice
UMT S Univer s al Mobile T elecommunications S ys tem
WAP Wir eless Application Pr otocol
WML Wir eless Markup L anguage
1 P R OB L E MS T E L L U N G
Die er s t e H ür de hat die mobi l e K om muni k at i on ber eits genommen: das mobile
T elefonier en hat in Deuts chland ei nen neuen Mas s enmar kt mit mehreren Milliar -
den Euro U m s at z erschlossen. Die deut s che Penent r at i ons r at e, die das Verhältnis der Mobilfunknutzer zur Gesamtbevölkerung angi bt, von ca. 73% (End e 2 0 0 1 ) zeigt dies deutlich 1 . Neben der mobilen S pr achübermittlung r ückt in letzter Zeit, begr ündet zum T eil in der zunehmenden S ättigung des sprachbasierenden Mobil- funkmar ktes und der medienwirksamen Vers teigerung der UMTS- Liz enzen, die mobile Dat enüber t r agung i n das Blickfeld der Wirtschaft. Erste E r fahr ungen mit datenbezogenen Anwendungen s ammelten Deuts chlands Handynutzer bereits und gaben ein deutliches Votum ab. Während di e auf den Wireles s Application Pr otocol (WAP) basierenden Anwendungen, die t ei l wei s e al s mobiles Internet an- gepr ies en wurden, kaum genutzt werden, hat der einfache und auf 160 Z eichen bes chr änkte T ex t di ens t „S hort Message S er vi ce“ ( S MS ) seines Siegeszug ange- tr eten. I m Jahr 2000 wurden allein in Deuts chland 1 1 , 4 Milliarden T extnachr ich- ten ver s endet 2 .
Die t echni s che Wei t er ent wi ck l ung des GSM- Netzes (Global S ystem for Mobile Communications ) und di e dr i tte Mobi l funk gener at i on vers pr echen neue I m pul s e für die mobi l e Dat enüber t r agu ng. Vor allem die häufi g bemängel t en niedr igen Datenüber tr agungs r aten 3 dür ften dann der Vergangenheit angehören. Ob neue Ges chwindigkeiten und Anwendungen aber ausreichen werden, um einen weite- r en gr oßen mobilen Mar kt zu ers chließen, ist noch fr aglich.
Dies e Ar bei t hat zum Z iel, den derzeitigen Entwicklungsstand der mobilen T ech- nik und des M- Commer ce- Mar ktes darzustellen und anhand von zwei Anwendun-
1
vgl. T ätigkeitsbericht 2000/2001 der Regulierungsbehörde f ür Telekommunikation und Pos t, 2001, S. 192
2 vgl. T ätigkeitsbericht 2000/2001 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Pos t, 2001, S. 194
3 vgl. Boston Cons ulting Gr oup, 2000, S. 27
gen, dem mobilen Mar keting und der Verkehrstelematik, die Chancen und R i s i- ken des M- Commer ce au f z uz eigen.
2 D E F I N I T I ON VON M-COMME R CE UND ABGRENZUNG Z U E-COMME R CE
M- Commer ce bes chr ei bt „den entgeltlichen Aus taus ch von War en und Di ens t l eis - tungen zwis chen Unter nehmen und E ndver br aucher n über elektronische Me- dien.... Der Austausch der Daten er folgt ... im M- Commer ce dr aht l os über daten- fähige E ndger ät e“ 1 . Diese Defi ni t i on kann als M- Commer ce i m engeren S inne be- zeichnet werden, da s i e aus s chl ießlich die H andel s f unk t i on bes chr eibt. M-
Commer ce i m weiteren S inne, zuweilen auch als M- B us iness 2 bezeichnet, stellt „j ede Ar t von Anwendung über mobile E ndger ät e“ 3 dar . S o fäl l t beispielsweise mobiles Banking i n dies e Defi ni t i on, ist aber nicht Bestandteil der M- Commer ce- Definition im engeren S inne. Dieser Arbeit soll die wei t er gehende Definition zugr unde l i egen, da s i e es ermöglicht, zukünftige, heute noch nicht bekannte, mobile Anwendungen in s ich zu integr ier en und z udem wesentlich mehr Raum s chafft, das Neuartige i m M- Commer ce dar z us t el l en. Bei einer rein handels or ie- nier te Defi ni t i on, wie di e er s t bes chr i eben, könnte m an S chluss gelangen, dass M- Commer ce s i ch allein auf das Einkaufen mit dem Handy beschränkt.
Äquivalent zum M- Commer ce f i nden s ich auch im E- Commer ce z wei in der Trag- weite unt er s chi edl i che Defi ni t i onen. Demnach is t E- Commer ce i m engeren S inne „die Ges am t hei t des elektronischen Aus taus ches in Ver bindung mi t kaufmänni- s chen Aktivitäten: Informationsflüsse u nd T r ans ak t i onen mit Produkten oder
Diens tleis tungen.“ 4 Die wei t er gehende B egr i ffs fassung i s t die des E- Commer ce als „alle F or m en der elektronischen Ges chäfts abwicklung“ 5 . Nach dies er Definiti- on könnte m an M- Commer ce al s Teilmenge des E- Commer ce au ffassen. Dieses
5 S chej a, 2001, T eil 5/2.1 S . 2
empfiehlt sich aller dings nicht, da M- Commer ce neu e, zusätzliche Mögl i chk ei t en (z . B. Nutzung or t s bez ogener Daten) bietet und ni cht nur ein „I nter net für un- ter wegs “ da r s tellt.
M- und E - Commer ce k önnen über die Ar t der Endgeräte vonei nander abgegr enz t wer den, indem man in mobile ( z . B. Handy, Organizer) und s t at i onär e dat enfähi- ge E ndger ät e ( z . B. PC, Fernseher) unterteilt. Diese Z uor dnung k ann allerdings nicht immer eindeutig vor genommen wer den. S o i s t ein Laptop s owohl mobil, als auch s tationär nutzbar. Es bedarf daher eines eines weiter en Kr iter iums . Dieses s tellt in Anlehnung an die oben bes chr iebene M- Commer ce- Definition die Ar t des Datenaus taus ches dar. I m M- Commer ce er f ol gt der Austausch der Daten dr aht- los . Wird demnach ein Laptop über ein Kabel mit der Telefonsteckdose ver bun- den, so handel t es sich nicht um M- Commer ce.
3 AK T U E L L E R STAND DES M-COMME R CE
3 .1 S t an d der Technik
Die ak t uel l e ei nges et z t e GS M- T echnik (Global System for Mobile Com muni cat i- ons ) stellt die z wei t e Gener at i on im Bereich Mobilfunk und den Nachfolger der analogen T echnik dar. Der digitale Mobi l funk s t andar d GS M er l au bt Datenübertra- gungs r aten von 9,6 KBit/s und nut z t in Deuts chland den Fr equenzber eich 900 MHz (D- Netze) und al s Weiterentwicklung den Ber eich 1800 MHz (E- Netze). GS M is t eine l ei t ungs or i ent i er t e T echni k und benöt i gt daher für eine Ver bi ndung ei nen ex klus iven K anal. Dies ist vorteilhaft für die Abr echnung nach Ver bindungs zeiten, s chlies s t allerdings damit die Mögl i chk ei t , nach der übertragenen Datenmenge abzur echnen, aus 1 . Aus diesem Grund und der geringen Datenüber tragungs ge- s chwindigkeit lässt sich GS M f ür Datenanwendungen nur bedingt einsetzen.
Arbeit zitieren:
Martin Rudolph, 2002, M-Commerce, München, GRIN Verlag GmbH
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