? Einleitung ........................................................................................................................... 3 ? Der Autor............................................................................................................................ 4 ? Inhaltsangabe...................................................................................................................... 4 ? Der Film ............................................................................................................................. 5 ? Inhaltlicher Vergleich von Buch und Film......................................................................... 5 ? Vergleich der fiktiven Geschichte mit den tatsächlichen Daten des Autors...................... 6 ? Besonderheiten… ............................................................................................................... 7 … im Aufbau.......................................................................................................................... 7 … im Stil ................................................................................................................................ 7 … in der Handlung................................................................................................................. 7 … in der Sprache .................................................................................................................... 8 ? Zusammenfassung.............................................................................................................. 9
• Einleitung
„Benjamin von Stuckrad-Barre hat in seiner Jungend Maienblüte einfach so das Buch hingelegt, das ich selber gern geschrieben hätte. Grummel. Die süchtige Leserschaft verdankt Herrn v. Stuckrad-Barre eine außergewöhnlich witzige, böse und stellenweise brillante Liebesgeschichte. Jugend der Welt - kauf dieses Buch und lies es!“ (Harald Schmidt)
Das und vieles andere Gute, aber auch Schlechte, wurde über das Buch gesagt, das in dieser Stunde beha ndelt wurde: „Soloalbum“ von Benjamin von Stuckrad-Barre. Dieser Roman ist mit fast 300.000 verkauften Exemplaren wohl das Aushängeschild deutscher Popliteratur. Obwohl Stuckrad-Barre sein Buch als unverfilmbar bezeichnete, wurde es letztlich mit Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner in den Hauptrollen verfilmt. Ich möchte in diesem Protokoll einen Überblick über diese Stunde geben, in der das Werk und seinen Verfasser vorgestellt wurden. Zunächst gehe ich auf den Autor ein, der wohl der bekannteste Repräsentant der Gattung Popliteratur ist. Anschließend fasse ich den Inhalt des Buches zusammen, um daraufhin einen inhaltlichen Vergleich zwischen dem Buch und dem Film zu geben. Ob dieses Buch autobiographisch ist und was der Autor selbst zu solchen Vorwürfen sagt, soll auch in einem der Kapitel geklärt werden. Letztendlich gehe ich noch auf die Besonderheiten in der Sprache, der Form aber auch in der Handlung ein.
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• Der Autor
Benjamin von Stuckrad-Barre ist heute 28 Jahre alt. Er wurde am 27. Januar 1975 in Bremen als viertes und letztes Kind einer Pastorenfamilie geboren. Sein Abitur machte Stuckrad-Barre in Göttingen. Danach tingelte er von einem zum anderen Job in der Medienbranche. Von 1995-1996 arbeitete er als Redakteur für den „Rolling Stone“, anschließend bis 1997 als Produktmanager bei dem Plattenlabel Motor Music und als Gagschreiber für die „Harald-Schmidt-Show“. Nebenher arbeitete er journalistisch für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, u.a. für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (bei der er Redakteur war oder ist?), „Die Woche“, den „Stern“ und die „Allegra“. Zeitweise hatte er auch eine eigene Sendung bei MTV. Seine bekanntesten Werke neben „Soloalbum“ sind „Livealbum“, „Remix“ und „Blackbox“.
• Inhaltsangabe
Die Ausgangssituation ist klassisch: Der Ich-Erzähler, Anfang bis Mitte zwanzig, Musikjournalist, ist gerade nach vierjähriger Beziehung von seiner Freundin Katharina, die es satt hatte, ständig betrogen zu werden, abserviert worden. Und das auch noch per Fax. Nun sitzt er allein in seiner kleinen, verdreckten Wohnung in Hamburg. Natürlich ist der Verlassene im Moment des Aus so verliebt wie in all den Jahren nicht. Trotz einiger „Soloprojekte“ während der Beziehung und der gelegentlichen Gastrolle auf einer Single fühlt sich der Protagonist so schlecht wie schon lange nicht mehr und trauert der Verflossenen gebührend nach. Er will sie zurückbekommen. Er ruft sie an, legt auf, geht joggen, sucht, durch Alkohol und Drogen berauscht, nach Ersatz, um letztendlich doch wieder zu erkennen, dass es niemand anderen gibt als sie, Katharina. Ihr Verlust führt ihn zuerst in den Vollrausch, dann aus der Stadt, auf die falschen Partys, zu den falschen Frauen und in die richtigen Plattenläden, wo er ständig Vinyl-Platten kauft, obwohl er gar keinen Plattenspieler besitzt. Doch dadurch erhält er keine Befriedigung. Nicht mal die von ihm so heiß geliebte Musik von Oasis tröstet ihn. Zu deren Liedern verfällt er regelmäßig in Selbstmitleid, suhlt sich darin und leidet. So leidet sich dieser Twenty-Something detailliert durch die einzelnen Phasen von Verarbeitung und Selbstklärung einer Trauerphase bis hin zum Neuanfang. Das Buch endet mit einem Oasis-Konzert und hat zugleich ein offenes Ende, denn man weiß nicht, ob er jemals wieder mit Katharina zusammen sein wird.
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• Der Film
Musik-Kritiker Ben (gespielt von Matthias Schweighöfer) befindet sich in keiner guten Phase: Erst verlässt ihn seine Freundin Katharina (gespielt von Nora Tschirner) - ganz zeitgemäß per SMS - und dann kommt ein Popstar in seit Büro und bedankt sich bei ihm für die letzte Plattenbesprechung - per Schlag ins Gesicht. So beginnt sein Leidensweg: Tagsüber zerreißt er schlechte Musik, nachts wird er zerrissen von liebeskranken Gedanken. Eine Odyssee durch eine Welt voller Popkultur, in der viele hippe, junge Menschen präsentiert werden.
• Inhaltlicher Vergleich von Buch und Film
Das Buch und der Film weisen wenig Parallelen auf. Weil in diesem Buch vor allem einer redet, und zwar mit sich selbst, und sonst nicht viel passiert, ist es auf den ersten Blick sowieso schwer verfilmbar. Somit werden die bissig-scharfen Innenansichten des Ich-Erzählers, die die eigentliche Stärke des Romans sind, im Film komplett weggelassen. Der Liebeskummer des Protagonisten im Buch ist eher der Rahmen für Pointen und Beobachtungen des Lebens an sich. Man versuchte, Ben in die Kamera sprechen zu lassen, wie in der Nick-Hornby-Verfilmung „High Fidelity“, doch das wirkte den Machern zu distanziert. So wurden im Film aus Monologen Dialoge. Was im Buch Beobachtungen und Gedanken über das Liebesleid sind, wird im Film mit Freunden besprochen. Auch war im Buch seine Exfreundin Katharina nur eine bloße Erinnerung. Im Film hingegen wurde ihre Rolle so ausgebaut, dass der Film-Ben ihr ständig über den Weg läuft. Regisseur Georg Schnitzler sagt dazu: „Wir haben uns auf die Liebesgeschichte aus dem Buch konzentriert.“, und bei dieser nahezu einzigen Gemeinsamkeit ist es auch geblieben. Auch ist Ben im Buch Vegetarier, im Film jedoch nicht. Schnitzlers Ben ist ebenfalls liebenswerter, hilfloser und tollpatschiger als der arrogante, altkluge Ben im Buch. „Man muss verstehen, warum seine Freundin in ihn verliebt war, da konnte er nicht so arrogant sein.“, sagt Georg Schnitzler dazu. Wie es auch nicht anders kommen konnte gibt es im Film ein Happy End, Ben und seine Katharina sind glücklich zusammen. Im Buch bleibt dies jedoch offen bzw. könnte man vermuten, dass sich der Erzähler mit der Situation abgefunden hat und es bei der Trennung bleibt. Musikalisch gesehen weist der Film auch noch Unterschiede auf. Der Ich- Erzähler im Buch verehrt Oasis, hört fast nur Oasis und zitiert Oasis, doch der Film kann sich nicht ausschließlich so einen Soundtrack leisten, da Brit-Pop von Oasis nun doch ein wenig aus der Mode ist. Somit kann man sagen, dass der Film keinen Beitrag zur Popkultur leistet. Es ist vielmehr eine amüsante Trennungskomödie, die die breite Masse anspricht.
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Arbeit zitieren:
Suzana Dulabic, 2003, Soloalbum von Benjamin von Stuckrad-Barre, München, GRIN Verlag GmbH
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