Der Produktrelaunch im Konsumgütermarkt Möglichkeiten und Grenzen II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Eingliederung des Relaunches in das Marketing 1
3. Der Relaunch 2
3.1 Abgrenzung Produktrelaunch vs. Produktpflege 3
3.2 Definition des Produktrelaunches 3
3.3 Möglichkeiten der Durchführung eines Relaunches 4
4. Der Produktrelaunchentscheidungsprozess 5
4.1 Diagnose des Produktrelaunchbedarfs 5
4.1.1 Der Produktlebenszyklus (PLZ) 6
4.1.2 Die Gap-Analyse 8
4.1.3 Die Portfolioanalyse 9
4.1.4 Früherkennungssyteme 10
4.2 Festlegung des Produktrelaunchzeitpunktes 11
4.3. Entwicklung und Auswahl von Produktrelaunchkonzepten 12
4.3.1 Festsetzung des Relaunchziels 12
4.3.2 Ausgestaltung der Marketinginstrumente 13
4.4. Realisation des Produktrelaunchs 16
5. Chancen (Möglichkeiten) und Grenzen des Produktrelaunchs 17
5.1 Chancen (Möglichkeiten) 17
5.2 Grenzen bzw. Misserfolge des Produktrelaunchs 17
6. Fazit 18
Quellenverzeichnis 18
Literatur 18
Internet /WWW-Seiten 19
Der Produktrelaunch im Konsumgütermarkt – Möglichkeiten und Grenzen III
Abkürzungsverzeichnis
ECR Efficient Consumer Response FAS Frühaufklärungssystem FES Früherkennungssystem FWS Frühwarnsystem PLZ Produktlebenszyklus PLZA Produktlebenszyklusanalyse
Der Produktrelaunch im Konsumgütermarkt Möglichkeiten und Grenzen IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Eingliederung des Produktrelaunchs ins Marketing 2
Abbildung 2: Idealtypischer Verlauf des PLZ 7
Abbildung 3: Umsatzentwicklungsverlauf durch einen Relaunch 7
Abbildung 4: Gap-Analyse 8
Abbildung 5: Marktattraktivitäts-Wettbewerbsvorteile Portfolio 9
Abbildung 6: Grundstruktur indikatororientierter
Früherkennungssysteme 10
Abbildung 7: Halbfettmargarine „LÄTTA“ 15
Der Produktrelaunch im Konsumgütermarkt – Möglichkeiten und Grenzen 1
1. Einleitung
Neue Trends und Entwicklungen beeinflussen in erheblichem Umfang das Denken, Fühlen und Verhalten der Menschen, sei es im täglichen Leben, im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit. Das Konsum- und Kaufverhalten der Menschen und die damit verbundenen Einstellungen und Erwartungen gegenüber Unternehmen und Produkten sind sehr stark abhängig von zukünftigen Trends. Unternehmen, die auch in der Zukunft erfolgreich am Markt bestehen wollen, müssen sich deshalb laufend und systematisch mit den Veränderungen in ihrem Umfeld auseinandersetzen. Der Kunde ist König und steht im Mittelpunkt der unternehmerischen Planungen. Die ständig wachsenden Bedürfnisse der Kunden und der damit verbundene steigende Anspruch an Güter bzw. Produkte, hinsichtlich der Qualität und Funktionalität, ist unaufhaltsam. Diese Entwicklung in der „Kundenlandschaft“ fordert die Unternehmen auf, besser zu sein als die bereits am Markt bestehende Konkurrenz. Langfristig bedeutet das für die Unternehmen, Vorteile gegenüber der Konkurrenz durch Produktinnovationen oder eine Verbesserung bereits existierender Produkte, zu schaffen. Neue Produkte zu entwickeln ist nicht immer einfach und billig. Als Alternative dazu steht der Produktrelaunch, eine sog. Attraktivitätssteigerung vorhandener Produkte.
2. Eingliederung des Relaunches in das Marketing
Für das Durchführen absatzpolitischer Maßnahmen im Unternehmen, werden Instrumente speziell für das Marketing zur Hilfe genommen. Diese Marketinginstrumente setzen sich aus der Produkt- und Sortimentspolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und der Kommunikationspolitik zusammen. Der Relaunch wird dabei in die Kategorie der Produkt-und Sortimentspolitik eingegliedert. Produktinnovation, Produktvariation,
Produkteleminierung und die Produktdiversivikation bezeichnen die Möglichkeiten Produktpolitik zu betreiben. Speziell „die Produktvariationsentscheidung befasst sich mit der Veränderung von Produkten, die bereits im Markt eingeführt sind.“ 1 Zwei Arten, die
Produktpflege und die Produktmodifikation bzw. der Produktrelaunch, bestimmen die Produktvariation. Die Eingliederung des Relaunches in das Marketing, kann anhand der Abb. 1 durch graphische Darstellung besser verinnerlicht werden.
1 Meffert, M., (2000), S. 437
Der Produktrelaunch im Konsumgütermarkt – Möglichkeiten und Grenzen 2
Abb.1: Eingliederung des Produktrelaunchs ins Marketing
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Meffert, H., (2000), S. 334
3. Der Relaunch
Im vorigen Abschnitt konnte nachvollzogen werden, welcher Rolle der Relaunch in der Produktpolitik beigemessen wird, nämlich als ein Bestandteil der Produktvariation. Die Notwendigkeit der Produktvariation besteht darin, dass Produkte nach ihrer Markteinführung den sich wandelnden Verbraucherbedürfnissen anpgepasst werden müssen, um gegenüber den seit der Markteinführung aufgetretenen Konkurrenzprodukten, die Wahrnehmung der Konsumenten wieder positiv hervorzuheben. 2
Der permanente Umweltwandel nicht nur bezogen auf die Konkurrenz und die Änderung der Konsumentenansprüche, sondern auch in den Bereichen, wie die Verschiebung in der Bevölkerungsstruktur, Legislativmaßnahmen des Staates oder technologische Entwicklungen, zwingen die Unternehmen sich durch produktpolitische Entscheidungsprozesse an die Umwelt anzupassen. 3
Durch diese unternehmerischen Aktionen kann eine Verlängerung des PLZ erreicht werden.
2 Vgl. Meffert, H., (2000), S. 437
3 Vgl. Tennagen, U., (1993), S. 1
Quote paper:
Yvonne Siebold, 2002, Der Produktrelaunch im Konsumgütermarkt, Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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