Inhalt
1. Wie entstand das Leben oder woher kommt der Mensch? 4
1.1 Entstehungsansätze 4
1.2 Die Entstehung der Erde und der ersten Lebewesen 4
1.3 Der Weg vom Einzeller zu den ersten Pflanzen und Tieren 5
1.4 Der „frühe“ Mensch 5
1.5 Homo sapiens sapiens - der heutige Mensch 6
1.6 Vom wilden Menschen zur Zivilisation 8
2. Das Bevölkerungswachstum 9
2.1 Historisches zur Weltbevölkerung 9
2.2 Entwicklungen der Weltbevölkerung 9
2.3 Wie kam es zu diesem Bevölkerungswachstum? 10
2.4 Die Entwicklung der Weltbevölkerung in den Industriestaaten 12
2.5 Die Entwicklung der Weltbevölkerung in den Entwicklungsländern 13
2.6 Die Verstädterung 13
3. Gegenwart 15
2
4. Zukunft 16
5. Folgen des Bevölkerungswachstums 19
5.1 Veralterung 19
5.2 AIDS 20
5.3 Wasserknappheit 21
5.4 Nahrungsknappheit 22
5.5 Klimatische Entwicklungen 23
6. Schlussbemerkung 24
Anhang
Quellenverzeichnis 25
Literaturverzeichnis 25
Erklärung zur selbstständigen Arbeit 26
3
1. Wie entstand das Leben oder
woher kommt der Mensch?
1.1 Entstehungsansätze
Die Frage nach dem Woher lässt sich durch zwei verschiedene Ansätze beantworten. Der eine beschreibt die Theorie von der Entwicklung aller Lebewesen aus niederen Organismen - die so genannte Evolutionstheorie. Im Alten Testament ist der zweite Ansatz über die Entstehung der Lebewesen zu finden. Hier ist beschrieben, wie Gott die Erde mit all ihrem Leben innerhalb von sieben Tagen schuf. Im Weiteren werde ich mich nur auf die Evolutionstheorie stützen, da sich diese (wenn auch nur teilweise) wissenschaftlich belegen lässt. Hingegen stellt der Glaube an Gott ein Konstrukt dar, das sich nicht beweisen lässt. Entweder man glaubt an Gott und somit an eine höhere Macht oder aber man hat diesen Glauben nicht.
1.2 Die Entstehung der Erde und der ersten Lebewesen
Laut den Astrophysikern beginnt die Geschichte unseres Planeten mit dem Urknall vor ca. 14 bis 15 Milliarden Jahren. Bei diesem Urknall wurde die Materie zur Erschaffung der Erde freigesetzt. Es dauerte allerdings noch weitere 10 Milliarden Jahre, bis unser Planet mit seiner Sonne entstand. Zu dieser Zeit war die Erde allerdings noch unwirtlich, da zum einen Ammoniak-, Methan-, Wasserstoff- und Wasserdampfgase durch die Erdkruste nach außen drangen und zum anderen weite Teile der O berfläche mit flüssiger Lava überdeckt waren. Es dauerte nochmals 500 Millionen Jahre, bis sich vor ca. 4 Milliarden Jahren die Uratmosphäre und das Urmeer bildeten. In diesem Urmeer sollte es zur Entstehung der ersten Lebensformen kommen. So
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existierten b ereits vor 3,5 Milliarden Jahren einfachste Einzeller in diesem Urmeer. Diese „primitiven“ Lebewesen besaßen keinen Zellkern, lebten in einer anaeroben Umgebung und vermehrten sich durch Zellteilung (Zweiteilung).
1.3 Der Weg vom Einzeller zu den ersten Pflanzen und Tieren
Aus den primitiven Einzellern entwickelten sich vor 3 Milliarden Jahren die ersten mehrzelligen Lebewesen und vor 2 Milliarden Jahren kam es zum ersten Mal zu einer Art von Fortpflanzung durch Befruchtung oder Begattung. Dadurch konnte n sich neue genetische Strukturen entwickeln, die für die
Weiterentwicklung der existierenden Lebensformen von enormer Bedeutung waren (sind). Vor ca. 1 Milliarde Jahren entstanden Algen, die aus Wasser und Kohlenstoffdioxid mittels der Lichtenergie Traubenzucker und Sauerstoff produzierten und auch heute noch produzieren. Dadurch kam es zu einer Anreicherung des Urmeeres und der Erdatmosphäre mit Sauerstoff. In den folgenden 900 Millionen Jahren entwickelten sich über die verschiedenen Zeitepochen (Kambrium, Ordovizium, Silur, Devon, Karbon, Perm, Trias, Jura, Kreidezeit) die ersten Tiere (Wirbeltiere, Reptilien, Panzerfische, Flugtiere, Säugetiere . . .) und Pflanzen (Schachtelhalme, Bärlappgewächse, Farne, Nacktsamer, Bedecktsamer . . .). Während dieser Zeitepochen kam es mehrfach zu gewaltigen Naturereignissen, die immer wieder zum Aussterben vieler Lebensformen führten und teilweise sogar bis zu 90% der vorhandenen Lebewesen ausrotteten. Hier sind die Dinosaurier das wohl bekannteste Beispiel.
1.4 Der „frühe“ Mensch
Mit dem Zeitalter des Tertiärs (vor 60 bis 2 Millionen Jahren) brach die Epoche der Vögel und Säugetiere an. Die ersten menschenähnlichen Kreaturen sind am Ende des Tertiärs zu finden. Ein Beweis hierfür ist der Fund der oberen
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Hälfte eines Schädels in der Djurab Wüste. Sein Alter wird auf ca. 7 Millionen Jahre geschätzt und viele Paläontologen und Anthropologen halten ihn für den Schädel des ersten Menschen. Die wissenschaftliche Bezeichnung für diese Wesen ist Sahelanthropus. In den folgenden Zeitepochen kam es nun zur Entwicklung von Spezies, die dem heutigen Menschen im Laufe der nächsten Millionen Jahre immer ähnlicher wurden. So konnte der Homo erectus bereits vor ca. 1,5 Millionen Jahren aufrecht gehen. Was diese Spezies noch viel interessanter macht, ist die Tatsache, dass er vor ca. einer Million Jahre von Afrika aus die Kontinente Asien und Europa besiedelte. Die Gattung des Homo erectus lebte in Hütten, nutzte das Feuer, fertigte sich Werkzeuge, zeigte familiäre Strukturen und besaß bereits eine Verständigung auf der minimalsten Ebene - eine frühe Form der Sprache.
1.5 Homo sapiens sapiens - der heutige Mensch
Homo sapiens sapiens (Bild 1) ist die wissenschaftliche Bezeichnung des heutigen Menschen und bedeutet soviel wie „vernunftbegabter Mensch“. Er gilt als ein Nachkomme des Homo erectus (Bild 1) und trat zum ersten Mal vor ca. 200.000 Jahren in Afrika auf.
Bild 1 Quelle: www.pinkmonkey.com/.../biology-edited/ chap12/fig12_3.jpg
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Von dort aus besiedelte er vor ca. 40.000 Jahren die Kontinente Europa, Asien, Australien und vor ungefähr 15.000 Jahren Amerika. Paläontologen und Anthropologen sehen es als erwiesen an, dass alle Menschen, die heute auf unserem Planeten leben (egal ob schwarz, weiß, Indianer, Chinesen usw.) zu der Spezies Homo sapiens sapiens g ehören beziehungsweise von ihm abstammen. Ein Beweis hierfür ist, dass uns diese Gattung morphologisch und anatomisch gleicht. Damit ist gemeint, dass der Homo sapiens sapiens uns nicht nur in äußerer Gestalt und Form ähnelte, sondern auch seine Skelettform mit der unseren übereinstimmt. Durch seine handwerklichen Fähigkeiten spezialisierte er seine Werkzeuge und Waffen und verarbeitete dabei verschiedene Materialien wie Stein, Holz, Knochen oder Elfenbein. Zu dem Nahrungsangebot gehörten neben den Säugetieren auch Vögel, Fische, Muscheln, Beeren, Nüsse und eine Vielzahl anderer pflanzlicher Produkte. Die Nahrung wurde bereits vor 150.000 Jahren über Feuerstellen erwärmt und für die Winterzeit trocknete und räucherte der Homo sapiens sapiens Fleisch. Er hatte aber noch andere, dem heutigen Menschen ebenfalls sehr ähnliche Eigenschaften. So war er zum Beispiel künstlerisch tätig. Die bekannten Höhlenmalereien (Bild 2), die weltberühmten „Venus -Statuen“ (Bild 3) und erste Schnitzereien (Bild 4) stammen von dieser Spezies.
Bild 2 Quelle: www.donati.info/Typo/images/ Hoehlenmalerei.jpg
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Quote paper:
Diplom Pädagoge Andy Stock, 2003, Die Entwicklung der Weltbevölkerung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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