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Inhaltsverzeichnis
Vorwort 3
1. Einleitung 4
2. Mindmachines - Meditationsmaschinen 6
2.1. Einführung 6
2.2. Die Funktion von Mindmachines 7
2.3. Optisch - akkustische Mindmachines näher betrachtet 9
2.4. Kommunizieren im Geist 10
3. NLP - Neurolinguistisches Programmieren 12
3.1. Einführung 12
3.2. Ursprung des Neurolinguistischen Programmieren 12
3.3. Kommunikation im Mittelpunkt 14
4. Kreativ mit sich selbst kommunizieren 16
4.1. Mindmachines und NLP 16
4.2. Zustände verändern 18
5. Eigene Erfahrungen 24
Literaturverzeichnis 26
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Vorwort
Anfang des Jahres 1998: Ich blättere im Vorlesungsverzeichnis, um mir mein Sommersemester zu gestalten. Immer wieder auf`s Neue eine schwierige Aufgabe, die eigene Ausbildung bestmöglich zu gestalten. Ich stieß auf eine Veranstaltung mit dem Titel:“ Kreative Kommunikation - Was sagst Du, nachdem Du guten Tag gesagt hast.“.
Angesichts der Tatsache, daß meine Tochter Sina gegen Ende des Semesters geboren werden sollte, fand ich den Titel ausgesprochen interessant für meine derzeitige Situation als werdender Vater. Inhalt des Seminars war es, kreative Kommunikation in Verbindung zu bringen mit Ansätzen u.a. aus der Gestalttherapie, dem Psychodrama, dem Neurolingustischen Programmieren (NLP), der Familientherapie, der Hypnotherapie.
Am Ende des Semesters hatte ich das gute Gefühl, in etwas Einblick bekommen zu haben, was mich schon lange interessiert hat und womit ich aus Teilgebieten schon eigene Erfahrungen hatte.
So entstand die Idee, unter dem Titel „Kreative Kommunikation“ eine Arbeit zu verfassen, die sich mit `innerer Kommunikation` auseinandersetzt.
Alle Kraft steckt in uns selbst, um so wichtiger ist es, mit uns selbst zu kommunizieren, um unsere Kräfte voll und ganz im hier und jetzt nutzen zu können.
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1. Einleitung
Unter dem Titel „Kreative Kommunikation“ können wir vieles verstehen und vieles erahnen. Wenn wir davon ausgehen, daß jedes Verhalten Kommunikation ist, wird schnell deutlich, daß ein solch weitführendes Thema nicht in einer Studienarbeit bearbeitet werden kann. Diese Arbeit beinhaltet die Möglichkeiten, die wir haben, mit uns und in uns zu kommunizieren - Kommunikation mit inneren Welten.
Es geht um genaues Betrachten, Befühlen unserer inneren Welt, Wahrnehmen, warum wir uns so fühlen, wie wir uns fühlen; oder auch um das bewußte Verändern von Zuständen, in denen wir uns zwar befinden, in denen wir aber gar nicht sein wollen.
Am Beispiel Streß wird das schnell deutlich: Die meisten Menschen fühlen sich in diesem Zustand unwohl, doch gleichzeitig sind sie nicht in der Lage, dieses zu ändern.
Zum Einen geht es in dieser Arbeit um die Möglichkeiten mit Hilfe sogenannter Mindmachines in andere Bewußtseinszustände zu gelangen, z.B. vom Streßzustand in den Ruhe-, Entspannungszustand. Zum Anderen geht es um das Neurolinguistische Programmmieren (NLP), welches sich mit der Veränderung von `inneren Welten` beschäftigt. Beide Techniken sind ca. Ende der siebziger Jahre bei uns in Europa populär geworden und werden in bestimmten Wissenschaftskreisen als sehr umstritten abgetan. Vielleicht liegt die Begründung in der Einfachheit der Techniken und darin, daß theoretisch einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit geschaffen wird, in begrenztem Rahmen an und mit sich selbst Veränderungen zu erwirken.
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Beide Techniken `laihenhaft` genutzt, wollen und sollen keinen Therapeuten ersetzen, jedoch eröffnen sie uns die Möglichkeit, unsere Grenzen zu erweitern.
In dem begrenzten Rahmen dieser Arbeit kann ich nur einen Einblick in die Thematik geben, jedes Thema für sich könnte eine Diplomarbeit füllen. Beginnen werde ich mit der Beschreibung von Mindmachines und deren Möglichkeiten. Ich arbeite seit ca. 4 Jahren mit Mindmachines. Im späteren Teil der Arbeit werde ich meine Erfahrungen präsentieren und weitere Möglichkeiten im Umgang mit dieser Methode aufzeigen. Das Thema NLP werde ich nach den Mindmachines erläutern, um anschließend die Kombination beider Techniken vorzustellen.
Was am Ende stehen wird - lassen wir uns überraschen! Ich hoffe, die Arbeit zu lesen, macht Spaß und neugierig auf mehr Informationen zu diesem spannenden Thema.
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2. Mindmachines - Meditationsmaschinen
2.1. Einführung
Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Mindmachines: u.a. optisch- akustische, cranial-elektronische und solche, die auf Magnetfeldbasis arbeiten. Ich gehe hier nur auf die optisch-akustischen Mindmachines ein, da diese der Schwerpunkt meiner Arbeit sind.
Allen Mindmachines gemeinsam ist, daß sie in bestimmten Schwingungen (Frequenzen) und Rhythmusstrukturen gezielt auf das Gehirn einwirken und eine Frequenzfolgereaktion im Gehirn hervorrufen. Dadurch können gezielt verschiedene Gehirnwellen stimuliert und somit unterschiedliche Bewußtseinszustände erreicht werden (siehe 2.2.).
Die wohl ältesten (bekannten) `Mindmachines` : Seit der Entdeckung des Feuers wissen die Menschen, daß ein flackerndes Licht visuelle Halluzinationen verursachen kann. Etwa 200 v.Chr. stellte Plotemäus ein sich drehendes Rad zwischen die Sonne und einen Beobachter. Das Ergebnis: Bei einer bestimmten Geschwindigkeit entstanden Muster und Farbenspiele vor den Augen des Betrachters, die zu Benommenheit und Euphorie führten.
Im 19. Jahrhundert bemerkte der französische Psychologe Pierre Janet, daß die Patienten seines Krankenhauses weniger hysterische Anfälle hatten und entspannter wurden, wenn man sie flackerndem Licht aussetzte.
Der Neurologe Walter Gray führte Ende 1940/ Anfang 1950 eine Versuchsreihe durch, bei der er elektrische Stroboskope einsetzte. Die Versuchspersonen wurden mit 10 - 25 Lichtblitzen pro Sekunde bestrahlt. Die Versuchspersonen berichteten von Visionen u.ä.m..
Die sechziger Jahre brachten die `molekularen Mindmachines`, das LSD. Nachdem sich viele auf diesen Weg der Bewußtseinsveränderung begeben hatten, versuchten einige von ihnen einen Weg der
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Bewußtseinsveränderung zu finden, ohne die psychedelischen Drogen in Kauf nehmen zu müssen. Ein paar junge Forscher entwickelten Anfang 1970 einen Elektroenzophalograph (EEG)Typ, der bestimmte Gehirnwellen in einen Piepton umwandelte. Diesen Prozeß nannten sie Biofeedback. Durch Konzentration/Meditation konnte der Anwender nun versuchen, diese Gehirnwellen zu produzieren, und er erhielt einen Piepton, wenn er in diesen Bereich gelangte (siehe Hudchison 1989, S.175ff.).
Hier wird deutlich, daß die Idee der Mindmachines nichts Neues ist, und es letztlich darum geht, durch äußere Einflüsse innere Zustände zu verändern.
Wie diese Zustände zu Stande kommen und warum, darum geht es im nun folgenden Kapitel.
2.2. Die Funktion von Mindmachines
Wie wir erfahren haben, funktionieren Mindmachines über die Stimulation von Gehirnwellen. Um dieses verstehen zu können, möchte ich ein wenig auf die Funktion unseres Gehirns eingehen.
Unsere `Gehirnpower` basiert auf Elektrizität. Jede der Milliarden von Neuronen `feuert` oder entlädt sich elektrisch in einer bestimmten Frequenz. Diese elektrischen Aktivitäten können mit dem EEG (Elektroenzophalograph) mittels Elektroden am Kopf gemessen werden. Dabei wird nicht jede Frequenz jeder einzelnen Nervenzelle, sondern die Gemeinschaft der Millionen Nervenzellen, die gemeinsam `feuern`, gemessen. Die kollektiven Energieimpulse, die durch das Gehirn fließen, werden Gehirnwellen genannt.
Wissenschaftler haben seit der Erfindung des EEG`s (in den zwanziger Jahren) herausgefunden, daß das Gehirn vier unterschiedliche Wellenbereiche aufweist, die Beta-, Alpha-, Theta- und Deltawellen.
Beta - Wellen (14-30 Hz)
Arbeit zitieren:
Diplom Sozialpädagoge / System Coach / Trainer Alexander Rausch, 1998, Kreative Kommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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