Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das chinesische Theater und dessen zwei Hauptformen
2.1 Das traditionelle chinesische Theater-Xique 戏曲
2.2. Das moderne Sprechtheater-Huajue 话剧
3. Geschichtlicher Ueberblick der chinesischen Romane
4. Die sechs grossen Meisterwerke der chinesischen Romane
5. Fazit
Literaturverzeichnis
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1. Einleitung
Die chinesische Literatur blickt auf eine Lange Geschichte zurück. Der Konfuzianismus, der in der Frühlingsperiode der Qin-Dynastie bzw. Chun Qiu-Zeit(etwa 700-245 v. Chr.) mit Konfuzius als seinen Begründer seine Anfänge fand und etwa zwei tausend Jahre das ganze Leben in der Chinesischen Gesellschaft beherrschte, war die Quelle und das Fundament der chinesischen Literatur. Die Leidenschaften zu zähmen und den öffentlichen Frieden zu sichern waren die Funktionen des Konfuzianismus. Ohne den Konfuzianismus zu beleuchten, ist die chinesische Kultur nicht zu verstehen. Das Theater und der klassische Roman gehörten zu den hauptsächlichen Teilen der chinesischen Literaturgeschichte.
2. Das chinesische Theater und dessen zwei Hauptformen
2.1 Das traditionelle chinesische Theater--Xiqü 戏曲
Wegen der Bücherverbrennung erlebte das frühe chinesische Theater in der Qin-Dynastie(221-206 v.Chr.)einen Rückschlag: viele Bücher und Manuskripte wurden zerstört. Die Han-Dynastie (206 v.Chr.-220.n.Chr.) galt als Epoche der Restauration altes Bühnenkunst, eine Notenschrift wurde eingeführt. Später erreichte unter der Tang-Dynastie (618-906 n.Chr.) durch die Aufnahme neuer Musik von Indien und Zentralasien seine erste Blütezeit. 1 Die zweite Blütezeit des Theaters war die Yuan-Dynastie(1280-1367). Im mongolisch beherrschten China entstand das Yuanqü 元曲, das die Literatur der Yuan-Dynastie am besten präsentierte. Diese frühe Form des Singspiels bildete den Grundstock für die regionalen Formen der chinesischen Oper. Der bekannte Dramatiker der Yuan-Dynastie Guan Hanqing 关汉卿(etwa 1210-1298 n. Chr.) hat 64 Dramen geschrieben, davon blieben leider nur 14 erhalten. Sein Meisterwerk,
1 Feifel, Eugen; Kikuya Nagasawa. 1959. Darmstadt. Geschichte der chinesischen Literatur. S.251.
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gleichzeitig eines der besten Dramen der Yuan-Dynastie, war “ Die ungerechte Verurteilung der Dou E” (Dou E Yuan 窦娥冤). 2 Das seit vielen Jahrhunderten immer wieder aufgeführt wurde. Die Ming-Dynastie (1368-1644) und Qing-Dynastie(1644-1911) war die dritte Blütezeit des Theaters. Damals gab es in China viele lokale traditionelle Opern. Zu den weltweit bekannten Opernformen gehörte die Peking-Oper.
Die Peking-Oper entstand während der Zeit der Qing-Dynastie, und hat gegenwärtig eine zwei Hundert jährige Geschichte. Das Männer weibliche Rollen (auch die dan Rolle) spielten, war eine traditionelle Darstellungsform in der Peking-Oper. Weil in der kaiserlichen Zeit es für chinesische Frauen unmöglich war, in der Öffentlichkeit aufzutreten. Mei Lanfang (1894-1961) war ein sehr bekannter Dan-Darsteller. Aber diese Tradition ist jetzt wegen mangelndem Nachwuchs an Schauspielern vom Aussterben bedroht.
2.2. Das moderne Sprechtheater—Huajü 话剧
Anfang zwanzigstes Jahrhunderts setzte die Entwicklung des Sprechtheaters in China ein. Bekannte Stücke wie „Gewitter“ (Lei Yü 雷雨) und „Teehaus“ (Cha Guan 茶馆) erlebten zahlreiche erfolgreiche Aufführungen. Nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1949 leisteten das Theater seinen Beitrag zum sozialistischen Aufbau und zur sozialistischen Wirtschaftsreform. Zahlreiche Theaterstücke wurden in den letzten Jahren aufgeführt, zum Beispiel “Ein Familienangehöriger unter Soldatinnen”, ”Der große Dichter Qü Yuan (340-278 v.Chr.)”. Das kleine Sprechtheater (Xiao Jü Chang Huajü 小 剧场话剧) ist zur Zeit ein sehr moderner Form des Theaters, dessen Dramen meistens von den jugendlichen Schriftstellern über das gegenwärtige gesellschaftliche Zusammenleben geschrieben werden. 3. Geschichte der chinesischen Romane
In China gab es schon eine lange und kontinuierliche Literaturtradition. Bereits vor 3000 Jahren hatte die klassische Schriftsprache ein hohes Niveau erreicht.
2 Feifel, Eugen; Kikuya Nagasawa. 1959. Darmstadt. Geschichte der chinesischen Literatur. S.257.
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Arbeit zitieren:
Xia Yan, 2003, Chinesischer Roman und Theater, München, GRIN Verlag GmbH
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