Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1 Einführung 1
2 Wirtschaftliche Bedeutung von Kreativität Innovation 1
3 Kreativitätshemmende Faktoren 2
4 Die Kreativitätsmethode TRIZ 2
4.1 Erkenntnis-Basis der TRIZ-Methode 3
4.2 Abstraktion als zentrales Element 3
4.3 Die vier Säulen der TRIZ-Methode und die Tools 4
4.4 Die Säule „Systematik“ 5
4.4.1 Innovations-Checkliste (I)C 5
4.4.2 Ressourcen-Checkliste (R)C 6
4.4.3 Problemformulierung (PF) 6
4.4.4 Operator Material-Zeit Kosten (MZK) 10
4.5 Die zweite Säule „Wissen“ 11
4.5.1 Effekte-Lexikon 11
4.5.2 Patent- und Internet-Recherchen 13
4.6 Die dritte Säule „Analogie“ 14
5 Softwareeinsatz im TRIZ 17
5.1 TechOptimizer 17
5.2 Innovation WorkBench (IWB) 18
5.3 TechOptimizer vs. Innovation WorkBench: Gegenüberstellung der Module 19
5.4 TriSolver Ideengenerator Manager 20
6 Der Einsatz von TRIZ im Consulting 22
6.1 Externer Innovations-Auftrag 23
6.2 Methoden-Beratung im Projekt 23
6.3 Coaching 23
6.4 Anbieter von TRIZ-Consulting 24
Anhang 25
Literaturverzeichnis 38
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Vom konkreten Problem zur konkreten Lösung 3
Abbildung 2: Die vier zentralen Säulen der TRIZ-Methode 5
Abbildung 3: Vereinfachte Darstellung der Innovations-Checkliste 5
Abbildung 4: Auflistung der sechs Ressourcen-Typen 6
Abbildung 5: Verknüpfungs-Symbolik 7
Abbildung 6: Funktionsmodellierung am Beispiel eines Computerhändlers 9
Abbildung 7: Varianten des Operators MZK 10
Abbildung 8: Beschränkter Wissenshorizont 11
Abbildung 9: TechOptimizer: Effekte-Lexikon 13
Abbildung 10: Intel Pentium 4 CPU 14
Abbildung 11: Anwendungsschema der Konflikt-Methode 15
Abbildung 12: Auszug der 39 technischen-Parameter 15
Abbildung 13: Excel-Tabelle mit den 39 technischen-Parametern 15
Abbildung 14: Auszug aus 40 innovative-Prinzipien 16
Abbildung 15: TechOptimizer Effekte-Knowledge Base 18
Abbildung 16: Zuordnung diverser Software-Module zu den TRIZ-Tools 20
Abbildung 17: Innovationsmanagement mit TriSolver 21
III
Abkürzungsverzeichnis
AFE Antizipierende Fehlererkennung
CPU Central Processing Unit
DFMA Design for Manufacture and Assembly
HP Hewlett Packard
IC Innovations-Checkliste
ISDN Integrated Services Digital Network
IWB Innovation WorkBench
Mbit/s Megabit pro Sekunde
MZK Material-Zeit-Kosten
PF Problemformulierung
PNF Primär nützliche Funktion
PSF Primär schädliche Funktion
QFD Quality Function Deployment
RC Ressourcen-Checkliste
TRIZ Theory of Inventive Problem Solving
UMTS Universal Mobile Telecommunications System
WWW World Wide Web
IV
1 Einführung
Die Grundvoraussetzung für den Erfolg ist es, gute Ideen als Erster zu haben. Sowohl für den Arbeitnehmer, den Selbstständigen und besonders für Unternehmen sind neue innovative Ideen Voraussetzung für überdurchschnittlichen und langfristigen Erfolg. Vor einigen Jahren reichte es für Unternehmen noch aus, die Produkte der Konkurrenz nachzuahmen bzw. sich dort die Innovation abzuschauen (Reverse Engineering). Mit Hilfe der TRIZ-Methodik gelingt es dem Anwender, sowohl Kreativität als auch Innovation effizient und strukturiert zu generieren, was letztendlich die Basis für Wettbewerbsvorteile darstellt.
2 Wirtschaftliche Bedeutung von Kreativität/Innovation
Nach einer Kienbaum-Studie 1 aus dem Jahr 1999 kennen nur 14 Prozent aller deutschen Manager eine Kreativitätstechnik und kaum mehr als 3 Prozent wenden sie an. Die positive Korrelation zwischen unternehmerischer Kreativität und dem wirtschaftlichen Aspekt scheint sich hier noch nicht niedergeschlagen zu haben. Dabei zeigt die Studie unmissverständlich, dass innovative und kreative Unternehmen mit 9,3 Prozent operationalem Gewinn vor Steuer ein um sechs mal höheres Ergebnis erwirtschaften als konservative Firmen. Selbst andere Untersuchungen stützen diese Aussage. So hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH in Mannheim 2 in der Studie „Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft“ veröffentlicht, dass beim verarbeitenden Gewerbe im Jahr 1999 ein Umsatzanteil von mehr als 9 Prozent auf Marktneuheiten entfiel. Seit 1996 nehmen Produktneuheiten einen stetig wachsenden Anteil am Umsatz ein.
1
3 Kreativitätshemmende Faktoren
Stellt sich nun die Frage, weshalb sich Unternehmen nicht stärker im Bereich der Kreativität engagieren. Denn oben genannte Zahlen sprechen sich für eine Integration von Kreativität im Unternehmen aus. Aus einschlägiger Literatur ist das Phänomen der „psychologischen Trägheit“ 3 auch unter anderen Begriffen wie mentaler Trägheitsvektor, Expertentum oder psychischem Beharrungsvermögen bekannt. Es beschreibt die Eigenschaft jedes Menschen im Laufe seines Lebens „geistige Scheuklappen“ zu bilden. Dabei entwickelt z. B. ein Maschinenbau-Ingenieur sein Know-how nur auf seinem speziellen Wissensgebiet weiter und lässt dabei andere Wissenschaften (Chemie, Thermodynamik, etc.) außen vor. Alternative Lösungskonzepte anderer Wissens-Disziplinen werden mit diesem Verhalten im Vorfeld ausgeschlossen.
4 Die Kreativitätsmethode TRIZ
Das Akronym „TRIZ“ stammt ursprünglich aus einer Zusammensetzung mehrerer kyrillischer Worte, die man in der Literatur mehrfach unter der freien englischen Übersetzung „Theory of Inventive Problem Solving“ findet, was zu deutsch die „Theo- riedes erfinderischen Problemlösens 4 “ ausdrückt. Dabei gilt TRIZ genau genommen nicht als neue Kreativitätstechnik, sondern als eine Problemlösungsmethode, die den Anwender dabei unterstützt, systematisch Ideen zu finden und innovative Lösungskonzepte zu generieren. Sie stützt sich dabei auf vorhandene Methoden wie z. B. Brainstorming, Synektik, etc. Mit einer Vielzahl an unterschiedlichsten Sub-Tools, welche kausal sinnvoll miteinander kombiniert oder in einigen Fällen auch sequenziell abgearbeitet werden, unterscheidet sich TRIZ von anderen bekannten Methoden. Urheber von TRIZ ist – der aus Russland stammende Patentexperte – Genrich Saulowitsch Altschuller, der seine Methode erstmals im Jahre 1948 publizierte. Erst später in den 80er Jahren fasste TRIZ in Russland richtig Fuß und schwappte im Zu-
2
ge der Emigrationswelle vieler russischer Wissenschaftler in den 90er Jahren nach USA. Hier gründeten zahlreiche Aussiedler eigene Consulting- und Softwarefirmen und setzten TRIZ erfolgreich ein.
4.1 Erkenntnis-Basis der TRIZ-Methode
Auf Grund der beruflichen Nähe zu Patenten und seinem Interesse an Innovationen, identifizierte Altschuller bei der Analyse innovativer Lösungskonzepte - über verschiedenste Wissenschaften gültige - wiederkehrende Muster. Er fand heraus, dass die Produktentwickler – aus unterschiedlichen technologischen Fachbereichen – oftmals die gleichen grundlegenden Lösungsprinzipien angewendet haben. Über 2,5 Millionen Patente sind seit den 50er Jahren mit dieser Zielsetzung analysiert worden 5 . Diese Erkenntnisse bilden die Basis von TRIZ. Damit stellt TRIZ eine Methodik dar, mit der erlernbare, zielgerichtete und reproduzierbare Schritte zur Ideenfindung möglich sind.
4.2 Abstraktion als zentrales Element
Der Hauptunterschied der TRIZ-Methode zu bisherigen Innovations- bzw. Kreativitätsmethoden liegt zum einen in der Reduzierung erfolgloser Lösungsversuche durch eine zielgerichtete und systematische Vorgehensweise, zum anderen in der Überwindung der menschlichen psychologischen Denkbarriere (siehe 3). Bei TRIZ erfolgt
3
rung (Standardisierung). Anschließend erfolgt ein Vergleich des abstrahierten Problems mit Lösungen aus anderen Wissenschaftsgebieten (Standardlösung) und Rückübertragung der allgemeingültigen Lösung auf die ursprüngliche konkrete Problemstellung. 6
4.3 Die vier Säulen der TRIZ-Methode und die Tools
Im Gegensatz zu gängigen Methoden, unterscheidet sich TRIZ anhand seiner Vielzahl an Tools, die je nach Aufgabenstellung gezielt Anwendung finden. Die Werkzeuge sind in Abbildung 2 systematisch den vier zentralen TRIZ-Säulen subsumiert. Mit einem Umfang an 14 Werkzeugen präsentiert sich TRIZ als omnipotente Technik, die sowohl für die Produktneuentwicklung (Säule „Vision“), Produktoptimierung (Säule „Systematik“) als auch für andere Problemfelder geeignete Werkzeuge zur Verfügung stellt. Selbst im Management-Bereich findet das Tool „Widerspruch“ mit den „40 Innovativen Grundprinzipien“ Anwendung. 7 Unterstützende Funktion kommt der Säule „Wissen“ zu. Mit ihren Tools hilft sie bei der Arbeit in anderen TRIZ-Säulen.
Auf Grund des weitreichenden Spektrums von TRIZ kann in dieser Arbeit nur auf eine begrenzte Anzahl an Tools eingegangen werden. Diese sind wiederum nicht in aller Tiefe beschrieben, da dies den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Zum Teil sind den Tools zur Verdeutlichung selbstkreierte praktische Anwendungsbeispiele aus der Wirtschaftsinformatik beigefügt.
4
4.4 Die Säule „Systematik“
Diese Säule spiegelt die systematische und strukturierte Arbeitsweise von TRIZ im gesamten Prozess der Problemlösung sehr gut wider. Bevor man an der Lösung arbeitet, ist eine grundlegende Analyse und Beschreibung des vorliegenden Problems zwingend notwendig.
4.4.1 Innovations-Checkliste (IC)
Um ein Problem analytisch und systema-
tisch korrekt aufzuarbeiten, stellt die IC einen strukturierten Vorgehensplan dar, mit dessen Hilfe die IST-Situation zu beschrei-
Arbeit zitieren:
Alexander Riezler, 2002, Denkzeugkasten TRIZ - Grundlagen, Software und Consulting, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Potentialanalyse: Methodenkopplung von TRIZ und Bionik
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