„NICHT MAL SATT UND SAUBER -
UNTERERN ÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN“
- ANALYSE EINES MAGAZINBEITRAGES DER ARD-SENDUNG „KONTRASTE“ -
1. Einleitung 3
2. Protokollierung
2.1 Strukturprotokoll der Sendung 4
2.1 Einstellungsprotokoll des Beitrags 5
3. Bildanalyse
3.1 Bildsprache 11
3.2 Filmsprache 15
4. Tonanalyse
4.1 Geräusche 18
4.2 Sprache 18
5. Bild-Ton-Verhältnis 24
6. Inhaltsanalyse
6.1 Sequenzprotokoll 26
6.2 Dramaturgie und journalistische Botschaft 26
7. Moderation 27
8. Resümee 29
9. Literaturverzeichnis 32
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1. EINLEITUNG
Thema dieser Hausarbeit ist die quantitative und qualitative Analyse eines Fernsehbeitrags. Der ausgewählte Beitrag beschäftigt sich mit dem Zustand der Pflege in Seniorenheimen. Ausgestrahlt wurde das Stück „ Nicht mal satt und sauber -Unterernährung in Pflegeheimen“ am 14.08.2003 im Rahmen des ARD-Politikmagazins „KONTRASTE“.
Der Grund für die Auswahl dieses Beitrages liegt darin, dass der Beitrag durch seine einseitige Darstellung in Bezug auf die Versorgungssituation in einem bestimmten Pflegeheim auffällt. Mittels empirischer und inhaltlicher Analyse soll überprüft werden, wie der Beitrag durch den Einsatz von Bild und Ton und dem Zusammenspiel dieser Elemente zu seiner eindeutigen journalistischen Aussage kommt. Dazu werden zunächst ein Strukturprotokoll der kompletten Sendung und ein Einstellungsprotokoll des zu analysierenden Beitrags als Arbeitsgrundlage erstellt. Diese sollen das flüchtige Fernsehbild schriftlich festhalten.
Die darauf folgende Bildanalyse untersucht die Bild- und Filmsprache des Beitrags, die Tonanalyse die Aspekte Geräusche und Sprache. Bei der Sprachanalyse steht vor allem die Logik der Gedankenführung im Mittelpunkt des Interesses. Auf die getrennte Analyse der Faktoren Bild und Ton folgt dann die Bewertung des Zusammenspiels dieser Faktoren im Abschnitt Bild-Ton-Verhältnis.
Quantitative Ergebnisse werden in den einzelnen Abschnitten des bisherigen Analyseteils mit integriertem Theorieteil nie für sich stehen, eine analytische qualitative Auswertung der empirischen Ergebnisse wird sich also immer anschließen. Denn Bild und Ton dienen der Hinführung und Untermauerung des Aussagewunsches, und damit wäre eine reine Beschreibung dieser Elemente nicht hinreichend.
Der Aussagewunsch ist Untersuchungsobjekt der Inhaltsanalyse. Dazu wird zunächst ein Sequenzprotokoll angelegt, das die inhaltliche Struktur des Beitrags aufdeckt, um dann die Beitragsdramaturgie und journalistische Botschaft nachz uvollziehen. Anschließend soll der Beitrag im Kontext zu seiner Moderation gesichtet werden. Das Resümee will versuchen, zu einer abschließenden Bewertung des Beitrags zu kommen. Dabei wird nachzufragen sein, ob Intention und Aussage übereinstimmen und wie die Umsetzung der Beitragsidee zu beurteilen ist.
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2. PROTOKOLLIERUNG
2.1 Strukturprotokoll der Sendung
Das Strukturprotokoll soll die Struktur der kompletten Sendung schriftlich fixieren. Damit liefert es Informationen über den Rahmen, in dem der zu untersuchende Beitrag erschienen ist. Der Beitrag „Nicht mal satt und sauber - Unterernährung in Pflegeheimen“, welcher der Analyse unterzogen werden soll, ist im Protokoll grau unterlegt.
Sendung: „KONTRASTE“ Ausstrahlung: am 14. August 2003 um 20.15 Uhr in der ARD Moderation: Petra Lidschreiber Länge: 44.34 min
2.1 Einstellungsprotokoll des Beitrags
Im Einstellungsprotokoll wird die Struktur des kompletten Beitrags offen gelegt. Jede Einstellung ist in ihrer Länge festgehalten und getrennt nach Bild- und Tonebene beschrieben.
Beitrag: Nicht mal satt und sauber - Unterernährung in Pflegeheimen Länge: 07.08 min Autoren: Sandra Hochleitner, Marcus Weller Kamera: keine Angaben (auch im Abspann der Sendung keine Zuordnung) Schnitt: keine Angaben (auch im Abspann der Sendung keine Zuordnung)
Moderation Petra Lidschreiber:
„Die Pflegeversicherungen schlagen Alarm: Die Kosten explodieren. Aber die eigentliche Katastrophe: das ist die Versorgung unserer Alten in den Heimen. Die Hälfte, die Hälfte aller Pflegeheim-Patienten sind unterernährt!
Nicht irgendwo in Afrika, sondern in Niedersachsen oder Bayern oder Nordrhein-Westfalen oder Berlin. Es könnten also Ihre Eltern sein, die dort für sehr viel Geld untergebracht sind. Das hat eine Studie herausgearbeitet.
Sandra Hochleitner und Marcus Weller zeigen Ihnen, was sich hinter den kühlen Zahlen verbirgt: verwahrloste, schikanierte und völlig wehrlose alte Menschen.“
Arbeit zitieren:
Torsten Schaletzke, 2003, NICHT MAL SATT UND SAUBER – UNTERERNÄHRUNG IN PFLEGEHEIMEN: Analyse eines Magazinbeitrages der ARD-Sendung KONTRASTE, München, GRIN Verlag GmbH
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