Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis 3
Abk ürzungsverzeichnis 4
1. Einleitung 5
2. Empirische Analyse zum Schwerpunkt Wirtschaftslagen 6
2.1. Methodische Überlegungen, Operationalisierung und Datenerhebung 6
2.2. Empirische Ergebnisse 7
2.3. Diskussion und Schlussfolgerungen 12
3. Empirische Analyse zum Schwerpunkt Politische Einstellungen 12
3.1. Methodische Überlegungen, Operationalisierung und Datenerhebung 12
3.2. Empirische Ergebnisse 14
3.3. Diskussion und Schlussfolgerungen 16
4. Empirische Analyse zum Schwerpunkt ALLBUS-Demographie 17
4.1. Methodische Überlegungen, Operationalisierung und Datenerhebung 17
4.2. Empirische Ergebnisse 18
4.3. Diskussion und Schlussfolgerungen 19
5. Empirische Analyse zum Schwerpunkt Familie und sich ändernde
Geschlechtsrollen 20
5.1. Methodische Überlegungen, Operationalisierung und Datenerhebung 20
5.2. Empirische Ergebnisse 22
5.3. Diskussion und Schlussfolgerungen 23
6. Schlussbetrachtung 24
Literaturverzeichnis 26
2
Abbildungsverzeichnis Seite
Tabelle 1: Kreuztabelle allg. wirtschaftliche Lage und eigene wirtschaftliche Lage Westdeutschland 7
Tabelle 2: Kreuztabelle allg. wirtschaftliche Lage und eigene wirtschaftliche Lage Ostdeutschland 8
Tabelle 3: Assoziationskoeffizienten Westdeutschland 10
Tabelle 4: Assoziationskoeffizienten Ostdeutschland 11
Tabelle 5: Kreuztabelle Bildung und Vertrauen in Institutionen und öffentlichen Einrichtungen 14
Tabelle 6: geeignete Assoziationsmaße 15
Tabelle 7: Korrelation und Regression 18 Abbildung 1: Streudiagramm 19
Abbildung 2: Streudiagramm mit Regressionsgeraden 22
Tabelle 8: Korrelation und Regression 23
3
Abkürzungsverzeichnis ALLBUS Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften allg. allgemein BRD Bundesrepublik Deutschland erw. erwartet ISSP International Social Survey Programme Ostdt. Ostdeutschland sog. so genannt SPSS Superior Performing Software System u.a. unter anderem Westdt. Westdeutschland wirtschaftl. wirtschaftlich ZUMA Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen
4
1. Einleitung
In der vorliegenden Arbeit soll die sozialwissenschaftliche Datenanalyse und deren Methoden und Techniken angewandt werden. Dabei werden aktuelle Daten der „Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften“ (ALLBUS) aus den Jahren 1994 und 1998 computerunterstützt, mit Hilfe des Statistikprogramms SPSS, ausgewertet.
Der ALLBUS „wurde Mitte der siebziger Jahre als gemeinsames Vorhaben von ZUMA und Zentralarchiv konzipiert“. Er „dient der Erhebung und Verbreitung sozialwissenschaftlicher Daten für Forschung und Lehre“. Kernstücke „sind regelmäßig wiederholende, repräsentative Bevölkerungsumfragen 1 , mit einem teils konstantem, teils variablen Fragenprogramm, das zentrale Forschungsbereiche der empirischen Sozialforschung abdeckt“ (ALLBUS 1998: 4). Mit der Erhebung und Bereitstellung der ALLBUS-Daten „werden vornehmlich drei Ziele verfolgt:
− Untersuchung von sozialen Lagen, Einstellungen, Werten und Verhaltensweisen in Deutschland;
− Beschreibung des sozialen Wandels im Zeitverlauf;
− Datenbereitstellung für Forscher und Lernende, die keine n unmittelbaren Zugang zu entsprechenden Primärdaten haben“ (ALLBUS 1998: 5).
„Die Akzeptanz des ALLBUS in Forschung und Lehre ist erfreulich groß und reicht über die Bundesrepublik hinaus“ (ALLBUS 1998: 6).
Von der Stichprobe der ALLBUS-Erhebung lässt sich auf die Grundgesamtheit, also auf die gesamte Bevölkerung der BRD, schließen.
Bei jeder Erhebung werden besondere Themenschwerpunkte festgelegt. Die Schwerpunkte der Untersuchung im Jahr 1994 waren u.a.: politische Einstellungen, ALLBUS-Standarddemographie und eine Zusatzbefragung zur Familie und sich ändernde
1 seit 1980 im Abstand von zwei Jahren
5
Geschlechtsrollen für das ISSP. Dabei wurden in der BRD in der Zeit von Februar bis Mai 1994 mit Hilfe einer zweistufigen, disproportional geschichteten Zufallsauswahl 3450 volljährige Personen ausgewählt 2 und dann durch mündliche und schriftliche Befragung mit standardisierten Fragebögen zu 435 Variablen interviewt. 3 Die Themenschwerpunkte der Untersuchung im Jahr 1998 waren u.a.: Wirtschaftslagen und berufliche Risikoeinschätzungen und ALLBUS-Demographie. Der Erhebungszeitraum war von März bis Juli 1998. Es wurden, mit Hilfe einer mehrstufig geschichteten Zufallsauswahl in den alten und neuen Bundesländern aus allen deutschsprachigen Personen, die in der BRD in Privathaushalten lebten und die bis zum Befragungstag das
18. Lebensjahr vollendet hatten, 3234 Befragungspersonen ausgewählt und zu 474 Variablen mündlich anhand standardisierter Fragebögen interviewt. Grundlage für die Auswahl war das ADM-Master-Design 4 . 5
Im Folgenden werden vier Fragestellungen in vier Kapiteln ausführlich bearbeitet. Dabei werden Hypothesen formuliert und mit Hilfe von SPSS sozialwissenschaftlich überprüft. Zu jedem Kapitel werden zunächst methodische Vorüberlegungen getroffen, anschließend die empirischen Ergebnisse präsentiert 6 und abschließend diskutiert. Ein kurzes Schlusswort rundet die vorliegende Arbeit ab.
2. Empirische Analyse zum Schwerpunkt Wirtschaftslagen
2.1. Methodische Überlegungen, Operationalisierung und Datenerhebung
Die Forschungsfrage hierbei lautet: Besteht ein Zusammenhang zwischen der Beurteilung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Beurteilung der eigenen wirtschaftlichen Lage in West- bzw. Ostdeutschland?
Folgende Hypothese wird formuliert: Wird die eigene wirtschaftliche Lage positiv beurteilt, so wird auch die allgemeine wirtschaftliche Lage positiv beurteilt. Als Grundlage dient der ALLBUS 1998.
2 In der ersten Auswahlstufe wurden 104 Gemeinden in Westdeutschland und 47 Gemeinden in Ost-
deutschland mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Zahl ihrer erwachsenen Einwohner ausge-
wählt, in der zweiten Auswahlstufe wurden jeweils 40 Personen (in Großstädten ein entsprechendes
Vielfaches davon) aus den Einwohnermeldekarteien zufällig gezogen.
3 vgl. ALLBUS 1994, S. 9-11
4 Beim ADM -Design werden die für Interviews vorgesehenen Haushalte mit gleicher Wahrscheinlichkeit
ausgewählt.
5 vgl. ALLBUS 1998, S. 9-12
6 mit Hilfe von eigens erstellten Tabellen
6
Für die Überprüfung werden die Variablen v5 ‚Wirtschaftslage in der BRD heute’ und v6 ‚Wirtschaftslage des Befragten heute’ ausgewählt. Die Fragen bei der Erhebung dazu lauteten: Wie beurteilen Sie ganz allgemein die heutige wirtschaftliche Lage in Deutschland? Und ihre eigene wirtschaftliche Lage heute? Als Antwortmöglichkeiten waren vorgegeben: 1. sehr gut, 2. gut, 3. teils / teils, 4. schlecht, 5. sehr schlecht, 8. weiß nicht, 9. keine Angabe.
Die unabhängige Variable, die mit deren Hilfe wir etwas erklären wollen, ist v6. Die abhängige Variable, die wir erklären wollen, ist v5. Beide Variablen sind nominal skaliert und fünfstufig. Die Ausprägungen „sehr gut“ und „gut“ werden zu „eher gut“ zusammengefasst. Die Ausprägungen „teils, teils“, „schlecht“ und „sehr schlecht“ werden zu „eher schlecht“ zusammengefasst. Die Angaben „weiß nicht“ und „keine Angabe“ werden für diese A nalyse ausgeschlossen. Die Variable v3 wird in Westdeutsche und Ostdeutsche selektiert, da eine getrennt betrachtete Untersuchung gewünscht wird.
Um „die einfachste Form einer bivariaten Tabelle“, die sog. 2x2-Kreuztabelle zu erhalten, werden die beiden V ariablen dichotomisiert (Benninghaus 2002: 72). Die Erstellung einer Kreuztabelle und das Errechnen geeigneter Maßzahlen ist sinnvoll, um die Ergebnisse interpretieren zu können.
2.2. Empirische Ergebnisse
Die unten abgebildeten bivariaten Tabellen enthalten u.a. die Zellen- und Randhäufigkeiten, die angemessenen konditionalen Verteilungen und die erwarteten Zellenhäufigkeiten bei statistischer Unabhängigkeit.
Für Westdeutschland werden von SPSS folgende Ergebnisse berechnet. Sie sind in Tabelle 1 dargestellt:
Arbeit zitieren:
Tina Dutschmann, 2003, Computerunterstützte Datenanalyse - Vier sozialwissenschaftliche Problemstellungen werden mit Hilfe von SPSS untersucht, München, GRIN Verlag GmbH
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