Gliederung
GLIEDERUNG. II
ABBILDUNGS - UND TABELLENVERZEICHNIS III
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. III
1 ERP-SYSTEME - DEFINITION UND MARKTENTWICKLUNG 4
2 VERGLICHENE SYSTEME. 5
2.1 NAVISION A/S 5
2.2 SAGE KHK SOFTWARE GMBH CO. KG 5
2.3 BÄURER AG 6
3 GRÖßE UND VERBREITUNG. 6
3.1 NAVISION - MARKTFÜHRER IM MITTELSTAND 7
3.2 SAGE - GROß BEI DEN KLEINEN 7
3.3 BÄURER - SCHWERPUNKT FERTIGUNG. 7
4 KRITERIEN FÜR DEN VERGLEICH VON ERP-SYSTEMEN 7
4.1 ABGEDECKTE FUNKTIONEN. 8
4.1.1 Der Generalist - Navision 8
4.1.2 Der Genügsame - Sage. 9
4.1.3 Der Spezialist - Bäurer AG. 10
4.2 STRUKTUR, DATENINTEGRATION UND SKALIERBARKEIT. 11
4.2.1 Skalierbar und flexibel - Navision 12
4.2.2 Unabhängige Module - Sage 13
4.3.3 Plattformneutral mit monolithischer Basis - Bäurer 13
4.3 ANPASSUNGSFÄHIGKEIT UND OFFENHEIT 13
4.3.1 Offen in alle Richtungen - Navison 14
4.3.2 Man bleibt unter sich - Sage. 15
4.3.3 Öffnung über die Entwicklungsumgebung - Bäurer 15
4.4 IMPLEMENTIERUNG - DAUER UND KOSTEN 15
4.4.1 Im Bedarfsfall schnell - Navision. 16
4.4.2 Transparent und günstig - Sage. 16
4.4.3 Implementierung mit transparetem Ablauf - Bäurer. 17
4.5 ASP, WORKFLOW UND NEUERE ENTWICKLUNGEN. 17
4.5.1 Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten - Navision. 18
4.5.2 Schwerpunkt Funktionsausweitung - Sage 19
4.5.3 ASP aus eigenem Hause und Erweiterung der Funktionen - Bäurer 19
5 MÖGLICHE EINSATZGEBIETE DER SYSTEME 20
ANHANG. XXI
LITERATURVERZEICHNIS XXIV
II
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
ABBILD UNG 1: MARKTANTEILE ERP -ANBIETER (AUS : KONRADIN STUDIE) ...................... 6 ABBILDUNG 2: ATTAIN KOMPONENTEN(AUS: ATTAIN PRODUKTBROSCHÜRE)................. 8 ABBILDUNG 3: OFFICE LINE 200 - DIE MODULE (AUS: OFFICE LINE FACT SHEET) .........10 ABBILDUNG 4: B2 UND DIE MODULE (AUS: B2 PRODUKTBROSCHÜRE) ...........................10 ABBILDUNG 5: DATEN U. FUNKTIONSINTEGRATION (IN ANLEHNUNG AN MERTENS).......12 ABBILDUNG 6: XML IN NAVISION ATTAIN(AUS: FACT SHEET E-BUSINESS ).................14 ABBILDUNG 7: EINFÜHRUNGSMODEL B2 (AUS: B2 PRODUKTBROSCHÜRE) .....................17 ABBILDUNG 8: ASP -KOMBINATION VON 4 TECHNOLOGIEN UND SERVICELEISTUNGEN
(AUS: COMPUTERWOCHE) .....................................................................................18
TABELLE 1: SYSTEMANFORDERUNGEN.......................................................................XXI TABELLE 2: OFFICE-LINE SPECIALLÖSUNGEN - BRANCHENSPEZIFISCH (AUS: SAGE
HOMEPAGE) ......................................................................................................XXI TABELLE 3: OFFICE LINE SPEZIALLÖSUNGEN - BRANCHENUNABHÄNGIG (AUS: SAGE
HOMPAGE) ...................................................................................................... XXII
Abkürzungsverzeichnis
ASP......................................Application Service Providing
bzw.......................................beziehungsweise CRM ....................................Customer Relationship Management d.h. .......................................das heißt ERP......................................Enterprise Resource Planing f. ..........................................folgende ff...........................................fort folgende o.V. ......................................ohne Verfasser PDA .....................................Personal Digital Assistent PPS ......................................Produktions Planung und Steuerung Vgl. ......................................Vergleiche S...........................................Seite SCM.....................................Supply Chain Management u.a. ......................................und andere u...........................................und z.B........................................zum Beispiel
III
1 ERP-Systeme - Definition und Marktentwicklung
Unter einem ERP-Systems versteht man ein Anwendungssystem, dass alle wesentlichen Funktionen und Prozesse innerhalb eines Unternehmens unterstützt. In der Regel werden ERP-Systeme durch Standartsoftware realisiert 1 . Ein typisches Beispiel für so ein System ist R3 von SAP.
Ursprünglich waren derartige Systeme vor allem in Großkonzernen vorzufinden. Bis in die 90er Jahre wuchs der ERP-Markt, und ERP-Systeme waren die dominierenden betrieblichen Anwendungssysteme. Zum Ende des Jahrtausend jedoch stagnierte der ERP-Markt, während der Markt für neue Konzepte, wie E-Business, SCM und CRM, boomte. Die bis dahin existierenden ERP-Systeme waren jedoch aufgrund ihrer monolithischen Struktur den Anforderungen der neuen Technologien nicht gewachsen. Im Zuge dieser Entwicklung erklärte die Gartner-Group das traditionelle ERP-Konzept sei tot 2 .
Da eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes E-Business-, SCM- oder CRM-System jedoch ein System mit zentraler Datenhaltung und Abdeckung der innerbetrieblichen Funktionen ist und bleiben wird, entwickelte die Gartner-Group das Konzept des ERP-II. ERP-II-Systeme sollen in Zukunft die firmeninterne und firmenübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen, indem die Systeme über d ie Grenzen der einzelnen Unternehmen hinaus erweitert und vernetzt werden 3 . Der Markt für ERP-Systeme gliedert sich heute in zwei wesentliche Segmente: Das ist zum einen der Markt für Konzerne und Großunternehmen, der in Deutschland vom Branchenriesen SAP dominiert wird und zum anderen der Markt für mittelständische Unternehmen, der bislang von SAP & Co vernachlässigt wurde und erst jetzt langsam von diesen Anbietern entdeckt wird. In diesem Segment haben sich jedoch bereits eine Vielzahl von Anbietern unterschiedlicher Größe etabliert 4 . Mit dem Vergleich der für den Mittelstand konzipierten ERP-Lösungen dieser Anbieter beschäftigt sich die vorliegende Seminararbeit. Dabei soll auch betrachtet werden, in wie weit diese Systeme sich dem ERP-II Gedanken annehmen.
1 Vgl. Stahlknecht, Hasenkamp/ 2002/ Wirtschaftsinformatik/ S. 330 f..
2 Vgl. Born/ 2001/ ERP-Imperium/ S. 60.
3 Vgl. Hantusch/ 2001/ ERP-Vernetzung/ S. 76.
4 Vgl. Wesseler/ 2001/ Mittelstand/ S. 72 f..
4
2 Verglichene Systeme
In diesem Abschnitt werden die verglichenen Systeme und Ihre Hersteller kurz vorgestellt. Auswahlkriterium für die Hersteller war eine Position unter den zehn größten Anbietern von ERP-Systemen und eine Ausrichtung auf den Mittelstand. Wenn ein Anbieter verschiedene Systeme im Programm hat, wurde das System gewählt, das bei erster Betrachtung am ehesten dem Umfang und der Größenordnung der Konkurrenzprodukte entsprach.
2.1 Navision a/s
Navision ist ein Anbieter aus Dänemark, der aus einer Fusion von Navison und Daamgard hervorgegangen ist. Das Unternehmen sieht sich als Anbieter von integrierten Business Lösungen für den Mittelstand.
Navision bietet vier ERP-Lösungen an: Attain/Financials, Axapta und XAL. Axapta ist eine Lösung mit einer großen Zahl an Funktionen, die auch für größere Unternehmen geignet ist.. Attain bietet im Gegensatz hierzu zwar standardmäßig weniger Funktionen gleicht dies jedoch durch individuelle Branchenmodule aus und erscheint zudem auf den ersten Blick für den Vergleich mit den Produkten der anderen Anbieter am besten geeignet. Financials ist eine Vorgängerversion von Attain mit geringerem Funktionsumfang 5 . XAL wird derzeit als Einsteigerprodukt vermarktet und in nähere Zukunft aus dem Angebot verschwinden 6 . Schwerpunktmäßig wird im folgenden Attain untersucht.
2.2 Sage KHK Software GmbH & Co. KG
Sage KHK ist die Tochter der britischen SAGE Group und hat sich auf mittelständische Unternehmen, Klein- und Handwerksbetriebe spezialisiert. Für kleine Betriebe ist das Programm PC-Kaufmann und für Handwerksbetriebe die Programme PC-Handwerk bzw. HWP-Win vorgesehen. Diese Programme würden aufgrund ihres eingeschränkten Umfangs jedoch keine angemessene Basis für einen Vergleich mit den Produkten der anderen Anbieter bieten. Darum soll im folgenden vor allem die Office-Line - eine der beiden Lösungen für den Mittelstand - betrachtet werden. Da die drei Varianten der Office Line(50/100/200) nicht im Mischbetrieb eingesetzt werden können wird hier nur die umfangreichste Variante 200 eingehend untersucht. Classic-Line, die andere
5 Vgl. Navision(WWW) /2002 /Homepage.
6 Vgl. o.V./ 2001/ XAL-Ausstieg/ S. 19.
5
Lösung, ist resourcensparender und verfügt über etwas weniger Funktionen 7 . Im Gegensatz zur Office-Line erscheint sie jedoch weniger zukunftsträchtig.
2.3 Bäurer AG
Die Bäurer AG bzw. ihre Vorgänger haben sich im Laufe ihrer 20 jährigen Tätigkeit im Bereich der Software-Entwicklung zum ERP-Anbieter für den Mittelstand entwickelt. Ihren Tätigkeitsschwerpunkt setzt die Bäurer AG im Bereich der Fertigungsindustrie. Das Hauptprodukt von Bäurer ist b2. Die Software wurde 1993 von DIGITAL Kienzle übernommen und in der Zeit von 1993 bis 1996 einem intensiven Reengineering unterzogen 8 . b2 wird im folgenden Gegenstand der Untersuchungen sein.
3 Größe und Verbreitung
Nach dieser kurzen Vorstellung der ausgewählten Systeme soll kurz die bisherige Verbreitung der verglichenen Systeme und deren Hersteller dargestellt werden. Nach einer Studie des Konradin Verlags nutzen 70% der Deutschen Unternehmen ein ERP System 9 . Zum einen sollen hier die Marktanteile innerhalb dieser 70% angesprochen werden, zum anderen soll auch dargestellt werden in welchen Branchen und Regionen das jeweilige System besonders stark vertreten ist.
7 Vgl. Sage(WWW)/ 2002/ Homepage/ Unternehmen u. Handwerksbetriebe.
8 Vgl. Comdirect(WWW)/ 2002/ Unternehmensprofil Bäurer.
9 Vgl. Kröger, Stotz/ 2000/ Studie ERP Teil 1/ S. 46.
6
3.1 Navision - Marktführer im Mittelstand
Navision verfügt über einen Kundenstamm von 133.000 Unternehmen in 102 Ländern und über 30 internationale Landesvertretungen, die über 2300 Solution Center betreuen. 20% des Gesamtumsatzes von Navision werden derzeit durch die 8.500 deutschen Kunden erwirtschaftet. Diese werden von über 200 Solution Centern betreut 10 . Damit stellt Deutschland vor Dänemark und den USA den wichtigsten Markt von Navision dar.
Mit einem Marktanteil von 8,5% ist Navision nach SAP Deutschlands zweitgrößter Anbieter von ERP Systemen und Marktführer im Segment des Mittelstandes.
3.2 Sage - Groß bei den Kleinen
Sage ist bei den kleineren mittelständischen Unternehmen mit 50-100 Mitarbeiter besonders stark vertreten und nimmt hier laut der Konradin Studie den 3. Platz ein 11 . Weltweit kann sich die Sage Group auf über 2,8 Mio. Kunden und über 5000 Mitarbeiter stützen mit denen sie im Geschäftsjahr 2001 ein Gewinn von 121,3 Mio. Pfund erwirtschaftete 12 .
In Deutschland ist Sage mit einem Marktanteil von 3,3% der fünft größte Anbieter von ERP Systemen.
3.3 Bäurer - Schwerpunkt Fertigung
Mit über 2500 Installationen zählt Bäurer zu den Marktführern im Bereich der mittelständischen deutschen Fertigungsindustrie. Die Bäurer AG wird durch 15 Niederlassungen in Deutschland und durch 13 Niederlassungen weltweit vertreten. Insgesamt ist belegt Bäurer mit einem Marktanteil von 3,0% den sechsten Platz der zehn größten Hersteller von ERP Systemen. In den Fertigungsindustrie ist der Anteil von Bäurer jedoch weit größer. So liegt z.B. der Bäurer Anteil im Bereich Maschinenbau bei 6,9% vor Navision.
4 Kriterien für den Vergleich von ERP-Systemen
Im folgenden werden die oben genannten Systeme anhand verschiedener Kriterien, die für e inen möglichen Nutzer bzw. Käufer entscheidungsrelevant sein könnten, untersucht. Die Liste der ausgewählten Kriterien erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ließe sich beliebig fortsetzen.
10 Vgl. Navision/ 2002/ Homepage.
11 Vgl. Kröger, Stotz/ 2000/ Studie ERP Teil 3/ S. 22.
12 Vgl. Sage/ 2002/ Homepage.
7
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Andreas Huthmann, 2003, ERP-Systeme, Vergleich - Sage KHK, Navision, Bäurer, München, GRIN Verlag GmbH
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