II
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
1. Einleitung und Gang der Arbeit 1
2. Aktienoptionspläne 3
2.1 Zum Begriff des Aktienoptionsplans 3
2.2 Ausgestaltungsformen von Aktienoptionsplänen 6
2.2.1 Reale Aktienoptionspläne 6
2.2.2 Virtuelle Aktienoptionspläne 6
2.2.3 Sonstige Formen aktienbezogener Vergütung 7
2.2.3.1 Bonus Stock Award Plans 7
2.2.3.2 Phantom Stocks 7
2.3 Bewertung von Aktienoptionen 8
2.3.1 Der innere Wert einer Option 8
2.3.2 Der Zeitwert 10
2.3.3 Kurzer Abriss ausgewählter Optionswertmodelle 11
2.3.3.1 Das Diffusionsmodell 11
2.3.3.2 Das Binomialmodell 12
III
3. Darstellung des Standardentwurfs 14
3.1 Geltungsbereich von ED 2 14 3.2 Bilanzansatz 15
3.2.1 Reale Aktienoptionspläne 15
3.2.2 Virtuelle Aktienoptionspläne 17 3.2.3 Kombinationsformen 18 3.3 Bewertung 20
3.3.1 Reale Aktienoptionspläne 20
3.3.2 Virtuelle Aktienoptionspläne 24 3.3.3 Kombinationsformen 25
3.4 Änderungen der Aktienoptionspläne während der Laufzeit 28 3.5 Anhangangaben 29
4. Kritische Betrachtung von ED 2 32
4.1 Ermittlung des Personalaufwands im Abrechnungszeitraum 32
4.2 Ansatz- vs. Bewertungsvorschriften 36
4.3 Höhe des Personalaufwands bei virtuellen Aktienoptionen 37
4.4 Verrechnung von Arbeitsleistungen bei Planänderungen 38 5. Fazit und Ausblick 39 Literaturverzeichnis 41
IV
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AG Aktiengesellschaft Aufl. Auflage BC Basis for Conclusions Bd. Band bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise d. h. das heißt Diss. Dissertation DRSC Deutsches Rechnungslegungs-Standards Committee DSR Deutscher Standardisierungs-Rat ED Exposure Draft erg. ergänzt ESt Einkommensteuer EStG Einkommensteuergesetz EUR Euro f folgende FASB Financial Accounting Standards Board ff fortfolgende ggf. gegebenenfalls GuV Gewinn- und Verlust-Rechnung HGB Handelsgesetzbuch Hrsg. Herausgeber i. A. im Allgemeinen IAS International Accounting Standards IASB International Accounting Standards Board IASC International Accounting Standards Committee i. d. R. in der Regel IFRS International Financial Reporting Standards IG Implementation Guidance
V
i. H. in Höhe i. H. v. in Höhe von Jg. Jahrgang Kap. Kapitel KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich Nr. Nummer o. g. oben genannt PWC Price Waterhouse Coopers s. siehe S. Seite SARs Stock Appreciation Rights s. o. siehe oben sog. so genannt Tab. Tabelle u. und überarb. überarbeitet US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles usw. und so weiter u. U. unter Umständen versch. verschiedene vgl. vergleiche vollst. vollständig vs. versus z. B. zum Beispiel
VI
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1.1: Arbeitgeberoption vom Unternehmen selbst
Abb. 1.2: Arbeitgeberoption vom verbundenen Unternehmen
Abb 2 : Fünf Schritte zur periodengerechten Aufwandsermittlung
VII
Tabellenverzeichnis
Tab. 1.1: Aufwandsverteilung tatsächliche Fluktuation = erwartete Fluktuation 34
Tab. 1.2: Aufwandsverteilung tatsächliche Fluktuation < erwartete Fluktuation 34
Tab. 1.3: Aufwandsverteilung tatsächliche Fluktuation > erwartete Fluktuation 35
Tab. 2.1: Aufwandsverteilung bei reduziertem LE-Wert 35
Tab. 2.2: Aufwandsverteilung bei annulliertem LE-Wert 37
Tab. 2.3: Aufwandsverteilung nach Anwendung der Ansatzvorschriften 37
1
1. Einleitung und Gang der Arbeit
Die Bilanzierung von Aktienoptionsplänen, die Mitarbeitern und Führungskräften zum Zweck der Entlohnung gewährt werden, wurde bislang nicht von den im Rahmen der IFRS (international financial reporting standards) verabschiedeten Rechnungslegungsnormen abgedeckt. Nicht zuletzt aus diesem Grund war dieses Thema Gegenstand intensiver Diskussionen zwischen den Experten der internationalen Rechnungslegung. 1 Das IASB hat den Regelungsbedarf erkannt und veröffentlichte deshalb am 7. November 2002 seinen exposure draft 2 „share-based payment“, 2 den die interessierte Öffentlichkeit bis zum 7. März 2003 kommentieren konnte. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Diskussionsentwurf des IASB kritisch zu hinterfragen und eventuelle, inhaltliche Defizite ausfindig zu machen. Da ED 2 bislang nicht in einen endgültigen Standard überführt wurde, entfällt eine kritische Analyse anhand praktischer Erfahrungen und kann sich lediglich auf theoretische Überlegungen stützen, die von Fallbeispielen untermauert werden sollen. Die Arbeit versucht dabei nicht, Lösungsvorschläge möglicher Problemstellungen zu entwickeln, da zu diesem Zweck ebenso die Vorschläge anderer Standardsetter 3 in die Betrachtung mit einfließen müssten.
Bevor jedoch der Standardentwurf kritisch gewürdigt wird, sollen dem Leser im zweiten Kapitel die zum weiteren Verständnis der Ausführungen notwendigen Grundlagen der Aktienoptionspläne vermittelt werden. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die differenzierte Darstellung der vom IASB im Rahmen von ED 2 veröffentlichten Vorschriften, die im dritten Kapitel vorgestellt werden. Ebenso bedeutsam ist das darauf folgende vierte Kapitel,
1 Vgl. Pellens/Crasselt (a), 1998, S. 217ff.
2 Der Entwurf sowie eine implementation guidance und die basis for conclusions können unter
www.iasc.org.uk heruntergeladen werden.
3 Wie bspw. DSR oder FASB.
2
in dem die zuvor beschriebenen Regelungen einer sachlichen Prüfung unterzogen werden.
Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der vorangegangen Überlegungen kurz zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen bezüglich der Konvergenzbestrebungen der Standardsetter.
3
2. Aktienoptionspläne
2.1 Zum Begriff des Aktienoptionsplans
I. A. lassen sich zwei Arten von Aktienoptionen unterscheiden: Zum einen definiert man handelbare und i. d. R. an einem Finanzmarkt notierte Optionen, die dadurch charakterisiert sind, dass der Erwerber für sie einen börsennotierten Preis bezahlt; 4 daneben klassifiziert man nicht handelbare und an die Person des Mitarbeiters gebundene Optionen, die dem Mitarbeiter vom Unternehmen selbst eingeräumt werden 5 (s. Abb. 1.1 6 ).
Ferner können solche Optionen auch von einem verbundenen Unternehmen als Entlohnungsform gewährt werden (s. Abb. 1.2 7 ).
4 Vgl. Hehn, 1994, S. 38.
5 Vgl. Pellens/Crasselt (b), 2002, S. 149.
6 In Anlehnung an Zeimes/Thuy, 2003, S. 40.
7 In Anlehnung an Zeimes/Thuy, 2003, S. 40.
Sofern der Inhaber seine handelbaren, börsennotierten Optionen bei einem gestiegenen Aktienkurs ausübt, realisiert er Spekulationsgewinne, die der ESt unterliegen, soweit die Option innerhalb einer Frist von zwölf Monaten ausgenutzt wird. 8
Demgegenüber stehen Aktienoptionen, die einem Beschäftigten im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses von seinem Arbeitgeber oder einem mit diesem zusammengeschlossenen Unternehmen gewährt werden. 9 - Die nachfolgenden Ausarbeitungen beziehen sich ausschließlich auf letztgenannte Arbeitgeberoptionen. -Durch das Inkrafttreten des sog. KonTraG am 27. April 1998 hat die Vergütung in Form von Aktienoptionen auch in Deutschland eine höhere Aufmerksamkeit erhalten. 10
8 Vgl. § 2 EStG.
9 Vgl. Lorenz, 1997, S. 161.
10 Zu den Auswirkungen des KonTraG ausführlich Wiedmann, 2001, S. 215ff.
Arbeit zitieren:
Christian Richter, 2003, Der Standardentwurf des IASB zur Bilanzierung von Aktienoptionsplänen (ED2 "Share-based Payment") - Eine kritische Analyse, München, GRIN Verlag GmbH
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