Diplomarbeit von Marco Scherzinger
Betreuender Professor an der Heimathochschule : Prof.Dr.Wieker Betreuender Professor an der Partnerhochschule : Prof.Dr.Lumbreras
Hiermit versichere ich, die vorliegende Arbeit selbstständig und unter ausschließlicher Verwendung der angegebenen Literatur und Hilfsmittel erstellt zu haben. Die Arbeit wurde bisher in gleicher oder ähnlicher Form keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch nicht veröffentlicht.
Datum:
Unterschrift: __________________________________
"Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen. "
Friedrich Nietzsche, 1844-1900
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 2 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
Inhaltverzeichnis :
1. Einführung 4
1.1 Danksagung 4
2. Sujet non téchnique :
2.1 Präsentation des Amts für Veröffentlichungen der Europäischen
Gemeinschaften 5
2.2 Luxemburg 10
3. Situation vor Ort 17
3.1 LAN 17
3.2 Pc-Ausstattung 17
3.3 Software 17
3.4 Picturetel Videokonferenzsystem 19
4. Multicast - Was ist das ? 21
4.1 Zur Geschichte des Multicast 22
4.2 Kurze Einführung in Multicast 22
4.3 Zum Vergleich: Unicast 23
4.4 Technische Details zum Multicast 24
5. Verwendete Protokolle 27
5.1 Multicast-Protokolle 27
5.1.1 IGMP 28
5.1.2 CGMP 29
6. Codecs 30
6.1 Audiocodecs 30
6.1.1 Das WMA-Format 31
6.1.2 Das Mp3 Format 33
6.2 Videocodecs 35
6.2.1 H 263 36
6.2.2 MPG4 36
7. Verschiedene Möglichkeiten 37
7.1 Linux 37
7.2 Windows 39
7.2.1 Real Networks 39
7.2.2 Darwin Quicktime 42
7.2.3 Microsoft Windows Media 43
8. Durchführung 43
8.1 Konfigurieren des Encoder - Pcs 43
8.2 Konfigurieren des Server - Pcs 63
9. Zusammenfassung 82
10. Quellenverzeichnis 83
10.1 Literaturverzeichnis 83
10.2 Internetquellen 83
11. Bilderverzeichnis 85
12. Tabellenverzeichnis 86
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 3
Seite
Nachrichtentechnik
Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
1. Einführung
Die folgende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Übertragung von Videokonferenzen der EU als Multicast im Intranet des Amtes für Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften. Wichtig dabei sind die verwendeten Protokolle und die Last im Netzwerk, die möglichst gering gehalten werden sollte. Desweiteren wurde die kostengünstigste Variante gewählt. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt somit auf der Codierung von Multimediadaten und auf dem Einrichten des Windows Media Encoders und des Microsoft Windows Media Services.
1.1 Danksagung
Für die Unterstützung in meinem Stage und bei der Durchführung meiner Diplomarbeit möchte ich mich bedanken bei: Mr Kevin Dorrell, die équipe réseau des OPOCE , Herr Harald Krauss, Prof. Dr. Wieker, Prof. Dr. Schmitt, Prof. Dr. Dr. Lumbreras, Herr Wolfgang Doepke, GOOGLE und allen anderen Menschen die mich ermutigt haben.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 4 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
2. Sujet non téchnique
2.1 Präsentation des Amtes für Veröffentlichungen
der Europäischen Gemeinschaften
Das Amt ist zuständig für alle Arten und Formate von Veröffentlichungen
der Europäischen Gemeinschaften.
Bild 2.1.1
Die erste Aktivität des Amtes datiert aus dem Jahre 1952, es handelte
sich damals um das Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft für Kohle
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 5 Seite
Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
und Stahl, welches in Deutsch, Französisch, Italienisch und Niederländisch veröffentlicht wurde.
Die Kunden sind die Autorendienste der EG, das Publikum sind die Bürger der EU und alle Interessierten aus der ganzen Welt. Im Bereich der neuen Medien übernimmt das Amt eine Vorreiterrolle in Europa.
Bedeutende Veröffentlichungen ist z.B. das Amtsblatt der Europäischen Union, das täglich in den 11 europäischen Arbeitssprachen und in Gälisch , ab dem 1. Mai 2004 (mit Eintritt der weiteren Mitgliedsstaaten) in insgesamt 20 Sprachen erscheint, was im weltweiten Verlagsgewerbe einzigartig ist.
Aufgabe der Publikationen ist es in erster Linie, die europäische Politik und Gesetzgebung für die Bürger einsichtiger und besser verständlich zu gestalten und somit eine gewisse Transparenz zu schaffen.
Durch das Internet ist der Andrang auf die zur Verfügung gestellten Informationen in den letzten Jahren rapide angestiegen, die Gesamtzahl nahm von 2001 bis 2002 um 91,3 % zu.
Im Jahr 2002 konzentrierte sich die Tätigkeit des Amtes auf folgende Schwerpunkte:
N Steigerung des Umfangs der elektronischen Veröffentlichung von Rechtstexten;
N Ausbau eines zentralen Zugangs zu EU-Rechtsvorschriften, zur Rechtsprechung und zu Vorschlägen für Rechtsakte; N Verbesserung der Qualität und des Erfassungsbereiches des juristischen Mehrwert-Informationsdienstes CELEX, einer für einschlägige Rechtsexperten unzweifelhaft attraktiven Datenbank, was durch eine neuerliche Einnahmesteigerung um 8,5 % unter Beweis gestellt wird;;
N Auflage neuer Fassungen der CD-ROM ABl. S und ABl. L + C; N weitere Konsolidierung der Gemeinschaftsgesetzgebung (die Nacharbeiten in den elf Sprachen dürften bis Mitte 2003 abgeschlossen sein);
N Aufbau eines Publikationsportals (Projekt „EU-Bookshop“) in Verbindung mit Produktionsverfahren vom Typ „Druck auf Abruf“ (Printing on demand) mit dem längerfristigen Ziel, die Veröffentlichungen zwecks Schaffung einer umfangreichen
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 6 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
dematerialisierten Dokumentation systematisch in elektronischen Dateien zu archivieren und die realen Bestände zu reduzieren; N Anwerbung von bis zu 110 Hilfskräften, wovon 70 ihre Arbeit im Jahre 2002 begannen, mit deren Hilfe die Sonderausgaben des Amtsblattes, die das abgeleitete Recht in den neuen Amtssprachen enthalten werden, bis zum 1. Mai 2004 produziert werden sollen;; N Erarbeitung der Lastenhefte für neue Ausschreibungen insbesondere im Hinblick auf die Erneuerung der Verträge über die Herausgabe des Amtsblattes in 20 Amtssprachen im Zuge der Erweiterung der Europäischen Union.
Im Jahre 2002 stellten die europäischen Organe für das Amt insgesamt rund 58,78 Mio. EUR an Finanzmitteln bereit. Die Zahl der Planstellen belief sich 2002 auf mehr als 520.
Im Jahre 2003 plant das Amt die Weiterführung bzw. Neuauflage nachstehender Großprojekte:
N Abschluß der Konsolidierung des geltenden Gemeinschaftsrechts in den elf Amtssprachen und Beginn der Konsolidierung in den neuen Amtssprachen im Zuge der Erweiterung; N Schaffung eines EU-Bookshop-Portals mit laufender und historischer Zufuhr an Gemeinschaftsveröffentlichungen; N Entwicklungen neuer Produktions- und Vertriebsmethoden für das Amtsblatt und andere Veröffentlichungen; N Anpassung sämtlicher Datenbanken und Internetseiten des Amtes im Hinblick auf die Erweiterung, insbesondere mit Hilfe von Übersetzungen der Begleittexte und Schnittstellen in den Landessprachen der Kandidatenländer;
N Einstellung erläuternder Texte in EUR-Lex , um es dem Bürger zu ermöglichen, die Entwicklung des Gemeinschaftsrechts zu verstehen und mitzuverfolgen, wozu auch eine „gesetzestechnische“ Rubrik mit Verweisen auf den interinstitutionellen Leitfaden der europäischen Informationsquellen sowie eine Sammlung einschlägiger Dokumente gehört; N weiterer Ausbau von EUR-Lex und CELEX; N Anpassung der CELEX-Seite auf die Bedürfnisse von Sehbehinderten;
N Anlauf der realen Arbeiten im Zusammenhang mit der Produktion des abgeleiteten Rechts in den neuen Amtssprachen im Hinblick
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 7 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
auf die Veröffentlichung der Sonderausgaben des Amtsblattes vor dem Erweiterungsdatum 1. Mai 2004; (im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten) sukzessive Einstellung der - übersetzten und beglaubigten - Texte des „EG-Besitzstandes“ in den neuen Sprachen in EUR-Lex/CELEX. Zur amtlichen Veröffentlichung in den Sonderausgaben des Amtsblattes werden diese Texte in provisorischer Form veröffentlicht;
N systematische Bereitstellung konsolidierter Texte in EUR-Lex und Überarbeitung der zusätzlichen Angaben (Datum der Aktualisierung)..
Schlüsselzahlen für 2002:
Mitarbeiter 520 Beamte Haushaltsmittel Amtes (A-342): 71,87 Mio. EUR Funktionshaushaltsmittel des Amtes: *Konsolidierung (A-343): 8,50 Mio. EUR
S Amtsblatt (Öffentliche Ausschreibungen) (B5-304) 30,76 Mio. EUR *Sonstige Ausgaben 1,65 Mio. EUR
Abgerechnete Leistungen (Institutionen und Einrichtungen): 58,78 Mio.EUR Produktion: -Amtsblatt 954 Nummern 705 262 Seiten 202 683 Ausschreibungen -Veröffentlichungen 6 750 Titel 567 243 Seiten
Anzahl der kostenpflichtigen Abonnements 30 642 Abgerechnete Verkäufe 15,29 Mio. EUR Anzahl der vertriebenen Exemplare 52 Mio. Exemplare auf Lager 40,6 Mio.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 8 Seite
Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
Standorte:
Das Amt hat in Luxemburg insgesamt 3 Standorte:
Gare (2 rue Mercier)
Gasperich (3 rue Emile Bain)
Kirchberg (Gebäude Jean Monnet - rue Alcide de Gasperich)
Wobei die Aufgabenaufteilung wie folgt ist:
Tabelle 2.2.1
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 9 Seite
Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
2.2 Luxemburg
[3]
Bild 2.2.1
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 10 Seite
Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
2.2.1 Geographische Daten
Luxemburg liegt zentral in Westeuropa, die Nachbarländer sind Deutschland im Osten, Frankreich im Süden und das Königreich Belgien im Westen und Norden.
Die Fläche beträgt 2586 km², gerade mal 17 km² mehr als die des Saarlandes, die Einwohnerzahl 413 000, daraus ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 160/km². Der Ausländeranteil liegt bei 33 %.
Landessprache ist seit einigen Jahren wieder luxemburgisch, die Verwaltungssprachen sind luxemburgisch, französisch und deutsch. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 35840 US-$ (vgl Deutschland 23650), die Auslandsverschuldung bei ca. 2,5 Mio. €. Arbeitslose gibt es relativ wenige, die Quote beträgt 3,3 %. Die Staatsform ist eine parlamentarisch-demokratische (konstitutionelle) Erbmonarchie.
Landschaftlich teilt sich das Großherzogtum in 2 Formen: Das so genannte Ösling im Norden, welches ca. ein Drittel der Gesamtfläche einnimmt, und das Gutland. Das Ösling ist eine hochgelegene Wald- und Wiesenlandschaft und beinhaltet den höchsten „Gipfel“ Luxemburgs, den Buergplaz bei Huldange mit 559m. Das Gebiet ist spärlich bewohnt, man findet hauptsächlich Landwirtschaft.
Das Gutland liegt insgesamt etwas tiefer, bei Wasserbillig erreicht es den tiefsten Punkt des Landes mit 130,3m.
Hier befindet sich auch die Hauptstadt, in einer durch den Fluss Alzette gegrabenen Schlucht.
Die Mosel fließt als natürliche Grenze von Schengen bis Wasserbillig, an ihren Ufern findet sich ein riesiges Weinanbaugebiet mit hervorragenden Weinen und edlem Obst.
Das Klima in Luxemburg ist mit dem in Südwestdeutschland zu vergleichen.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 11 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
2.2.2 Die Geschichte
Bild 2.2.1
In der Nähe von Remich und Diekirch wurden altsteinzeitliche Werkzeuge gefunden, was darauf schließen lässt dass in diesem Gebiet damals auch der Neandertaler lebte.
Ca 600-200 v.Chr residierte die Hunsrück-Eifel-Kultur unter anderem auf dem Gebiet des heutigen Luxemburg, man fand zahlreiche Hügelgräber und Fliehburgen.
Im 1. bis 3. Jh. n.Chr. , nach der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar wird das Land zunehmend romanisiert, der Handel, die Landwirtschaft und das Handwerk entwickeln sich mithilfe der Römer prächtig.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 12 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
Nachdem vom 3. bis 5. Jh. n. Chr. die Germanen immer wieder den Limes durchbrechen wird Trier im Jahre 475 von den Franken erobert und somit das umliegende Gebiet von den Römern befreit. Der fränkische Herrscher Chlodwig wechselt zum Christentum und das Gebiet wird in der darauffolgenden Zeit christianisiert.
Im Mittelalter folgt dann der wichtigste Schritt:
963 kauft der Ardennergraf Siegfried von einer Abtei in Trier einen Felsvorsprung am Fluss Alzette. Dort lässt er eine Burg errichten, die später als der Grundstein für die Stadt und das Land Luxemburg sein soll.
Bis ins Jahr 1136 wird Luxemburg von dem Ardennerhaus regiert, bis schließlich Graf Konrad II stirbt und Graf Heinrich IV von Namur dessen Thron beansprucht. Dieser stirbt 1196, und Otto von Burgund erhält das Land. Dieser verkauft es an Graf Theobald von Bar, der mithilfe seiner Frau, der Tochter von Heinrich IV, die Verwaltung und die Besitztümer des kleinen Landes verbessern und vergrößern.
1308 wird Heinrich VII, Graf von Luxemburg, deutscher König und 4 Jahre später, 1312, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Da er sich nun nicht mehr Luxemburg widmen kann ernennt er 1310 seinen 14jährigen Sohn Johann, der später erblindet und wegen einer Schlacht als Held stirbt, zum Grafen von Luxemburg. Johann verdankt Luxemburg übrigens auch die alljährlich stattfindende Schobermesse.
Nach einigen Machtwechseln, zuletzt Wenzel II, ein Alkoholiker, fällt das Land 1443-1506 in die Hände der Burgunder, dann 1506-1684 und 1697-1714 der Spanier, 1714-1795 der Österreicher und 1684-1697 und 1795-1814 der Franzosen.
Deren Herrscher, Ludwig XIV, lässt seinen Festungsbaumeister Vauban (der auch die Stadt Saarlouis bauen ließ) Luxemburg zu einer der größten Festungsanlage Europas ausbauen („Gibraltar du Nord“). Der Wiener Kongress erklärt nach der Niederlage Napoleons Luxemburg als unabhängig, 1830 wird es jedoch ein Teil Belgiens. Nach einigen Streitereien erhält das Land 1839 seine heutige Gestalt, einige Gebiete fallen an Belgien und die Niederlande ab. 1868 wird die großteils heute noch gültige erste eigene Verfassung ausgearbeitet.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 13 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
1914-1918 Trotz einer garantierten Neutralität durch den Londoner Vertrag von 1867 marschieren deutsche Truppen ein und halten das Land während des Krieges besetzt.
1939-1945 auch im 2. Weltkrieg hält sich Deutschland nicht an die Neutralität und marschiert 1940 ein. Großherzogin Charlotte und die Regierung fliehen ins Exil. 1944 befreien die Amerikaner das Großherzogtum.
1945 kehrt Charlotte zurück, Luxemburg wird Gründungsmitglied der Vereinten Nationen, 1948 auch der NATO.
1964 Charlotte dankt ab und überlässt das Amt ihrem Sohn Jean, der bis heute Großherzog ist.
1984 löst Lëtzebuergesch Französisch ab und wird zur offiziellen Nationalsprache
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 14 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
2.2.3 Banken in Luxemburg
Bild 2.2.3.1
Luxemburg ist allgemeinhin bekannt als Land der Banken, 220 davon gibt es, darunter alleine 70 deutsche.
Über 20000 Menschen in Luxemburg arbeiten in Banken, Tendenz immer noch leicht steigend.
Dass sich dieses Land zu einem Finanzmekka gemausert hat hat einige Gründe:
Man rechnet mit 365 statt wie üblich mit 360 Zinstagen Es besteht für die Banken keine Verpflichtung, eine zinslose Mindestreserve bei der Zentralbank zu hinterlegen Niedrigere Steuern und somit besseres Wachstum für den Finanzmarkt Ein sehr strenges Bankgeheimnis und somit Diskretion Politische Stabilität
Viele Deutsche haben Konten in Luxemburg, doch mittlerweile wird mit dem Hintergrund der Steuerhinterziehung vermehrt an den Grenzübergängen nach Kontoauszügen, Wertpapierscheinen und großen Barbeträgen gesucht.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 15 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
2.2.4 Luxemburg für Saarländer
Bild 2.2.4.1
Wenn man einen Saarländer fragt, was ihm zu Luxemburg einfällt, bekommt man meistens nur eine Antwort: „ei do gehe mia hin tanke“. Da zurzeit die Preise für Kraftstoffe rund 30 Cent billiger als in Deutschland sind entstehen kilometerlange Staus an den Grenzen, verursacht durch tankwütige Saarländer. Aber nicht nur das Tanken, auch Zigaretten, Spirituosen und Medikamente sind billiger und werden nur allzu gerne gekauft. Mit der Fertigstellung der Autobahn A8 bis Schengen gegen Anfang 2004 wird der Grenzverkehr wohl noch angenehmer zu gestalten sein. Betrachtet man die Orte Schengen und Remich, so fällt auf dass ei Grossteil der Gebäude Tankstellen und Tabakgeschäfte sind. Die Stadt Luxemburg kennen nur wenige Saarländer.
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 16 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Diplomarbeit von Marco Scherzinger
3. Situation vor Ort
3.1 LAN
Beim Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften wurde innerhalb der einzelnen Gebäude ein Fast-Ethernet-Netzwerk von Cisco aufgebaut
Die Verbindung zu den anderen sich in Luxemburg befindlichen Gebäuden erfolgt mittels Glasfaser, die Zentrale befindet sich im Keller des Amtes in der rue Mercier.
Genauere Angaben zu den Schutzsystemen (Firewalls etc) dürfen auch Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht werden.
3.2 PC-Ausstattung
Vom ersten Tag der Diplomarbeit an stand mir ein 1,7 GHz Fujitsu Siemens Rechner zur Verfügung, in den später die verwendete Videokarte eingebaut wurde. Betriebssystem wurde nach kurzen Anfangsschwierigkeiten Windows 2000 (EDV-Abteilung hatte anfänglich NT 4.0 empfohlen).
Nach 2 Wochen kam schließlich noch ein 2,66 GHz-Rechner hinzu, der den ersten Streaming-Server verkörperte.
Kurz vor Ende der Zeit wurden dann die letztendlich benutzten Fujitsu-Siemens PCs geliefert, ausgestattet mit einem 2,4 GHz Intel Xeon Prozessor und 512 MB-RAM. Diese Rechner bewältigten auch das Problem der hohen CPU-Belastung in der Kodiermaschine (bei dem vorher benutzten 1,7 GHz-Rechner konstant 100 %, nun ca. 60 %).
DFHI / ISFATES 2003 Marco Scherzinger 17 Seite Nachrichtentechnik Multicast-Video over LAN
Arbeit zitieren:
Marco Scherzinger, 2003, Multicast-video over LAN, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Experten-Interviews in der politikwissenschaftlichen Forschung - Theor...
Hausarbeit, 16 Seiten
Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
Seminararbeit, 10 Seiten
Marco Scherzinger hat den Text Multicast-video over LAN veröffentlicht
Marco Scherzinger hat einen neuen Text hochgeladen
Multicast Sockets: Practical Guide for Programmers
Kevin C. Almeroth, David Makofske, David B. Makofske
Multicast in Third-Generation Mobile Networks
Services, Mechanisms and Perfo...
Robert Rümmler, Alexander Daniel Gluhak, Hamid Aghvami
0 Kommentare