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Inhalt:
1. Einleitung
2. Was ist Telekommunikation?
3. Elemente der Telekommunikation
4. Telekommunikationstechniken
a. Telefax
b. Datex
c. Modem
d. ISDN
i. Wofür steht ISDN?
ii. Anschlussarten
iii. Dienstmerkmale
iv. Breitband-ISDN
e. ADSL
i. Was ist ADSL?
ii. ADSL - Die Technik
iii. Formen von ADSL
f. GSM
g. GPRS
h. UMTS
5. Schlusswort
6. Literatur
Abbildungsverzeichnis :
Abbildung 1: So funktioniert Datex-P. 6
Abbildung 2: Überblick über Datex-L 6
Abbildung 3: Der Mehrgeräteanschluss 9
Abbildung 4: So funktioniert der Anlagenanschluss 9
Abbildung 5: Überblick über Breitband-ISDN 11
Abbildung 6: Übersicht über ADSL. 13
Abbildung 7: Echokompensation (oben) und FDM (unten) 14
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1. Einleitung:
Morgens halb zehn in Deutschland: Das Telefon klingelt, das Fax läutet, der Anrufbeantworter blinkt, der Bildschirm ist voller neuer eMails und die Mailbox des Handys ist voll. So sieht heute in vielen Berufen der Alltag aus. Jeder lobt entnervt die gute alte Zeit, wie es noch vor 20 Jahren war, als die Schreibmaschinen noch ratterten. Fluch oder Segen? Fakt ist: Die Telekommunikation hat sowohl im Beruf als auch im Privatleben ihren Siegeszug angetreten. Doch woher kommen alle diese Neuerungen? Und wie funktionieren diese zahlreichen neuen Techniken? Dies möchte ich im Folgenden darstellen.
2. Was ist Telekommunikation?
Um über Telekommunikation zu sprechen, ist es erst einmal wichtig zu klären, was Telekommunikation bedeutet. Telekommunikation bezeichnet den Austausch von Daten über räumliche Distanz hinweg und steht damit im Gegensatz zu der Datenhaltung in Datenbanken, durch die eine zeitliche Distanz überbrückt wird. Diese beiden Aspekte greifen jedoch eng ineinander und ergänzen sich gegenseitig.
3. Elemente der Telekommunikation
Die Telekommunikation lässt sich in vier Ebenen gliedern:
Die erste Ebene sind die Netze. Darunter fallen z.B. lokale Netzwerke. Netze bestehen aus physikalischen Verkabelungen. Als nächste Instanz folgen die Dienste. Sie werden in Form von Paketen zusammengehörender Funktionen angeboten. Diese Funktionen werden durch Protokolle auf der dritten Ebene standardisiert und durch Anwendungen auf der untersten Ebene verwirklicht.
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4. Telekommunikationstechniken
Telekommunikation ist heute sehr vielfältig und vielschichtig geworden. Vor etwas mehr als 100 Jahren fing alles mit dem Telefon an. Es folgten viele Weiterentwicklungen und Neuerungen. Die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Im Folgenden möchte ich die vielleicht wichtigsten Telekommunikationsmittel und -techniken vorstellen.
a) Telefax
Das Telefax wurde 1979 in der BRD zur Übertragung von graphischen Informationen ("Telekopieren") eingeführt. Ein sendendes Telefaxgerät tastet graphische Vorlagen im DIN A4-Format zeilenweise ab und gibt sie bei dem empfangenden Telefaxgerät zeilenweise wieder aus. Dabei können als Vorlagen u.a. beliebige Texte, Skizzen oder Zeichnungen dienen. Telefaxgeräte benutzen das öffentliche Fernsprechnetz als Datenübertragungs netz und sind über FAX-Modems (Datenübertragungsrate bis 28.800 Bit/s) an das Fernsprechnetz angebunden. Ihr Auflösungsvermögen beträgt 829 Bildpunkte (Dots) pro Zeile und 3,85 Zeilen pro Milimeter.
b) Datex-Netz (Datex-P, Datex-L, Datex-J)
Das Datex-Netz ist ein spezielles WAN (Wide Area Network - Weitverkehrsnetz), das von der Telekom ausschließlich für die Datenkommunikation ab ca. 1980 aufgebaut wurde. DATEX steht für DATa EXchange (dt.: Datenaustausch). Es gilt als Nachfolger des Fernsprechnetzes (FS-Netz) als WAN-Netz aufgrund einer höheren Datenübertragungsleistung, einer größeren Flexibilität und günstigeren Tarifen. Man unterscheidet zwei Arten der „Verbindung“ zwischen Sender und Empfänger: die Paketvermittlung (Datex-P) und die Leitungsvermittlung (Datex-L). Bei Datex-P werden die Nachrichten in Pakete variabler Länge mit einer Maximallänge von 128 Bytes zerlegt. Ein Vorteil von Datex-P gegenüber dem Fernsprechnetz ist die höhere Datenübertragung mit bis zu 64 Kbit/s sowie die Möglichkeit der Geschwindigkeitsumwandlung durch die Netzknoten. Ebenso wird durch Verwendung des HDLC-Protokolls genormte und gesicherte Datenübertragung auf den Teilstrecken innerhalb des Netzes erreicht. Die Gebühren richten sich nach dem Volumen der Nachricht, sind geringfügig abhängig von der Tageszeit und der Verbindungszeit. Ebenso stellt Datex-P standardisierte Anpassungsverfahren für den Zugang zum Netz bereit.
Datex-L dagegen ist ein öffentliches digitales Netz der Telekom mit Leitungsvermittlung, bei der für die gesamte Dauer der Übertragung eine physikalische Verbindung wie beim Telefonieren besteht. Ein Nachteil ist, dass nur Modems mit gleicher Datenrate miteinander kommunizieren können. Allerdings eignet es sich wegen des raschen Verbindungsaufbaus und der hohen Übertragungsgüte besonders für große Datenmengen. Mit der vollständigen Einführung von ISDN wurde Datex-L überflüssig.
1 Entnommen aus: Löns, Klaus (1997): Kommunikationsnetze und Datenkommunikation. In: Buder/Rehfeld/Seeger/Strauch (Hrsg., 1997), S. 698
2 entnommen aus: Shamrock Software GmbH: Datenübertragung mit PC's (http://www.shamrock.de/dfu/index.html )
Arbeit zitieren:
Martin Burgard, 2002, Telekommunikation - Technik und Dienste, München, GRIN Verlag GmbH
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