Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einf uhrung und Motivation 4
1.1 Aufbau der Arbeit 4
1.2 Definitionen 4
1.3 Zielsetzung von Workflowmanagement 6
1.4 Kritik an aktuellen Systemen 7
2 Workflow Patterns 8
2.1 Kurz ubersicht Workflow Patterns 8
2.1.1 Pattern 1: Sequenz 8
2.1.2 Pattern 2: Paralleler Split 8
2.1.3 Pattern 3: Synchronisation 8
2.1.4 Pattern 4: Exklusive Wahl 9
2.1.5 Pattern 5: Einfacher Merge 9
2.1.6 Pattern 6: Multi-Choice 9
2.1.7 Pattern 7: Synchronisierender Merge 10
2.1.8 Pattern 8:Multi-Merge 10
2.1.9 Pattern 9: Diskriminator 10
2.1.10 Pattern 10: Arbitr are Kreise 11
2.1.11 Pattern 11:Implizite Terminierung 11
2.1.12 Pattern 12: Multiple Instanzen ohne Synchronisierung 11
2.1.13 Pattern 13: Multiple Instanzen mit a Priori Design Time Knowledge 11
2.1.14 Pattern 14: Multiple Instanzen mit a Priori Runtime Knowledge 12
2.1.15 Pattern 15: Multiple Instanzen ohne a Priori Runtime Knowledge 12
2.1.16 Pattern 16: Deferred Choice 12
2.1.17 Pattern 17: Interleaved Paralleles Routing 13
2.1.18 Pattern 18: Meilenstein 13
2.1.19 Pattern 19: Abbruch einer Aktivit at 13
2.1.20 Pattern 20: Abbruch eines Falles 13
2.2 Wozu Workflow-Patterns? 14
3 Anwendung 15
3.1 UML zur Modellierung von Gesch aftsprozessen 15
3.1.1 Evaluation 15
3.1.2 Fazit 16
3.2 KMDL 1.0 17
3.2.1 Evaluation 17
3.2.2 Fazit 19
2
Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis
4 Fazit 19 Literatur 21
Abbildungsverzeichnis
Aktivit¨ atsdiagramm zur Gesch¨ aftsprozessmodellierung aus [OWS + 03] . . 16 1 2 Beispielhafte KMDL Modellierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
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1 Einf¨ uhrung und Motivation
Workflowmanagementsysteme spielen heutzutage nicht nur wegen der immer h¨ oheren Integration in ERP (Enterprise Resource Planning) Systeme wie SAP eine wichtige Rolle, vielmehr f¨ uhren umfangreiche Gesch¨ aftsrestrukturierungsmaßnahmen zur Senkung der Kosten der jeweiligen Unternehmensprozesse zu der Notwendigkeit, Prozesse beschreiben zu k¨ onnen. Durch die Beschreibungen werden Prozesse transparenter und es kann versucht werden, sie zu optimieren und standardisieren. Das Business Process (Re)Engineering versucht, diese Ideen umzusetzen. Ein Workflow beschreibt dabei die Aktivit¨ aten von Gesch¨ aftsvorf¨ allen auf der konzeptuellen Ebene, dies ist die Basis f¨ ur das Optimieren und analysieren. Dabei haben sich verschiedene Systeme und Techniken entwickelt, die sowohl in Produktivbetrieb die einzelnen Arbeitsprozesse unterst¨ utzen, als auch bei der Planung und der Optimierung von diesen Prozessen helfen. Diese Arbeit soll einen speziellen Aspekt von Arbeitsprozessen untersuchen, n¨ amlich immer wiederkehrende Muster in den Prozessen, die in Standards zur Modellierung als auch in Softwareprodukten abgebildet werden k¨ onnen: die sogenannten Workflow Patterns.
1.1 Aufbau der Arbeit
Im folgenden werden erst einmal Begriffskl¨ arungen vorgenommen, die dem Leser vor Augen f¨ uhren, was Workflow ¨ uberhaupt ist und wozu Workflowmanagementsysteme dienen.
Der aktuelle Stand von Workflowmanagementsystemen soll dazu dienen, die Notwendigkeit der Verbesserung dieser Systeme durch sinnvolle Analysetechniken zu motivieren. Workflow Patterns sind ein Mittel, Workflowmanagementsysteme zu kategorisieren und vergleichbar zu machen. Im Kern der Arbeit wird daher ein ¨ Uberblick ¨ uber die von Van
der Aalst, Hofstede und Kiepuszwewski entdeckten und ausformulierten 20 wichtigsten Workflow Patterns stehen. Um die abstrakte Ebene der Muster wieder zu verlassen und mit f¨ ur den Leser verst¨ andlichen Inhalt zu f¨ ullen, wird im letzten Abschnitt vor dem Fazit der Arbeit beispielhaft f¨ ur die UML und die KMDL eine Analyse unter dem Aspekt der verschiedenen Pattern vorgenommen. Am Ende der Arbeit steht ein Gesamtfazit zum Thema Workflow Patterns, welches den aktuellen Stand und m¨ ogliche Perspektiven zusammenfasst und darstellt.
1.2 Definitionen
Um die einzelne Gebiete des Themengebietes verstehen zu k¨ onnen, bedarf es der Definition der einzelnen Begriffe. In Unternehmen gibt es verschiedene Aktivit¨ aten, die immer und immer wieder durchgef¨ uhrt werden. Diese Gesch¨ aftsvorf¨ alle oder -prozesse haben verschiedene Ein- und Ausgaben und besitzen eine bestimmte Aufgabe im Unternehmen [SH01]. Eine Sequenz von Vorf¨ allen kann sowohl von Menschen als auch von Maschinen oder im Verbund durch beide durchgef¨ uhrt werden. Die zusammengekoppelten Aktivit¨ aten bilden den Workflow.
4
Definition von Workflow nach Stohr [SZ00]:
“Workflow ist die Bezeichnung f¨ ur arbeitsteilige Prozesse, die zur Abwicklung von Gesch¨ aftsvorf¨ allen initialisiert werden. Diese erfassen ein Spektrum, das von einfachen Prozessen bis zu komplexen, organisationsweiten bzw. organisations¨ ubergreifenden Vorg¨ angen reicht.“
Der Begriff des Workflow ist nat¨ urlich je nach Schule nicht so eindeutig mit Fokus auf die Arbeitsorganisationslehre bestimmt, die WFMC (Work Flow Management Coalition, http://www.wfmc.org) definiert den Begriff Workflow wesentlich k¨ urzer und mit Fokus auf der elektronische Unterst¨ utzung der Prozesse als:
“Workflow is decribed as the computerised facilitation or automation of a business process, in whole or part.“
also
“Unter dem Begriff Workflow wird die computergest¨ utzte Durchf¨ uhrung oder Automatisierung eines gesamten Gesch¨ aftsprozesses oder von Teilen dieses Prozesses verstanden“
Dabei wird jedoch vergessen, dass eine der Haupteigenschaften von Workflows auch die Integration von einzelnen Organisationseinheiten an sich ist [MS99]. Auch der Begriff des Vorfalls oder der Aktivit¨ at als kleinste granulare Einheit im Workflow wird von der WFMC nicht erfasst. Im folgenden wird daher die Definition nach Stohr f¨ ur den Begriff Workflow im Rahmen dieser Arbeit genutzt. Die Abbildung, Automatisierung, Optimierung und Unterst¨ utzung von Workflows soll durch Workflowmanagementsysteme durchgef¨ uhrt werden.
Die WFMC definiert ein Workflowmanagementsystem als:
“A Workflow Management System is a system that defines, creates and manages the execution of workflows through the use of software, running on one or more workflow engines, which is able to interpret the process definition, interact with workflow participants and, where required, invoke the use of IT tools and applications.“
auf deutsch als:
“Ein Workflowmanagement System ist ein System, welches die Durchf¨ uhrung eines Gesch¨ aftsprozesses durch die Nutzung von Software definiert, erzeugt und ¨ uberwacht und dazu eine oder mehrere Workflow Engines benutzt, die in der Lage sind, die Prozess-Definition zu interpretieren und durch den geeigneten Aufruf von Tools und Software im Sinne der Prozessdefinition mit den am Workflow beteiligten Teilnehmern zu interagieren.“
Durch die Nutzung von Workflowmanagementsystemen (WFMS) sollen vor allem die im folgenden beschriebenen Ziele erreicht werden
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1.3 Zielsetzung von Workflowmanagement 1 EINF ¨ UHRUNG UND MOTIVATION
1.3 Zielsetzung von Workflowmanagement
Die folgenden Ziele sollen von WFMS erreicht werden (nach [MS99],[PS98]): Verringerung von Durchlaufzeiten Durch bessere Durchlaufzeiten werden Auftr¨ age schneller abgewickelt, was zu einer h¨ oheren Kundenzufriedenheit f¨ uhren sollte. Dabei wird auch der Durchsatz erh¨ oht, was zu einem geringeren umgelegten Fixkostenanteil an den St¨ uckkosten f¨ uhrt.
Kontrollierter Fluss von Daten und Dokumenten Der Fluss von Wissen und Daten im Unternehmen wird transparenter, Informationen werden strukturiert und genau an die sie ben¨ otigenden Stellen weitergegeben
Automatisierung von Arbeitsvorg¨ angen Automatisierte Vorg¨ ange, beispielsweise in der Verwaltung beim e-Procurement k¨ onnen Stellen einsparen und dadurch Kosten senken.
Zeit- und Ressourcenoptimierung Neben den gesenkten Durchlaufzeiten werden die vorhandenen Maschinen etc. eventuell effizienter genutzt, wenn die Fertigung schneller von statten geht.
Beseitigung von Medienbr¨ uchen Durch die Automatisierung sind alle Daten direkt im
System und werden nicht von Hand von Papier in das System ¨ es zu ¨ Ubertragungsfehlern kommen kann.
Transparentere Prozesse, die wiederverwendbar sind Transparente Prozesse sind leichter zu optimieren und nachzuvollziehen. Die Wiederverwendung senkt wiederum Kosten.
Systematisierung von Arbeitsvorg¨ angen Systematische Arbeitsvorg¨ ange sind f¨ ur die Mitarbeiter leichter nachzuvollziehen und zu reproduzieren.
Reduktion von Prozesskosten
Standardprozesse sind im Unternehmen ¨ uberall gleich,
Handb¨ ucher und Schulungen k¨ onnen leichter durchgef¨ uhrt werden, da sie ¨ gleich zu halten sind.
Ein Workflowmanagementsystem kann alle diese Vorteile durchaus realisieren, jedoch gibt es auch grosse Nachteile bei der Einf¨ uhrung von WFMS: Hohe Kosten WFMS bieten zwar Einsparungspotenziale, jedoch m¨ ussen erst einmal initiale Kosten f¨ ur die Software, Hardware und Schulungen ausgegeben werden. Hoher Zeitaufwand F¨ ur die Einf¨ uhrung der Mitarbeiter in das System sind Schulungen n¨ otig, die Mitarbeiter k¨ onnen in dieser Zeit nicht arbeiten, zu Anfang der Nutzung des Systems sinkt weiterhin die Produktivit¨ at.
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Arbeit zitieren:
Mathias Uslar, 2004, Workflow Patterns - ein Überblick und Beispiele, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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DOI
Unterrichtsstunde: Adjektive und ihre Funktionen (2. Klasse)
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